CH153329A - Giftgasschutzeinrichtung. - Google Patents

Giftgasschutzeinrichtung.

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CH153329A
CH153329A CH153329DA CH153329A CH 153329 A CH153329 A CH 153329A CH 153329D A CH153329D A CH 153329DA CH 153329 A CH153329 A CH 153329A
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Kraemer Ernst
Hoerrmann Karl
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Kraemer Ernst
Hoerrmann Karl
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B15/00—Installations affording protection against poisonous or injurious substances, e.g. with separate breathing apparatus

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Description


      Giftgasschutzeinrichtung.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  bildet eine     Giftgasschutzeinrichtung,    welche  dadurch     gekennzeichnet    ist, dass eine Glas  glocke auf einer Glasplatte in einer Rinne  durch eine Flüssigkeit nach ausser) abgedich  tet aufruht und in der Decke eine Abzugs  öffnung für verbrauchte Luft aufweist, welche  vollständig abschliessbar ist. Die Glasglocke  ist mittelst eines Seilzuges mit Gegengewicht       hocbziehbar.     



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt, und es zeigt       Fig.    1 einen Längsschnitt, und       Fig.    2 den Luftabzug für sich im Schnitt.  Die gezeichnete     Giftgasschutzeinrichtung     besteht aus einer viereckigen Glocke     a,    welche  aber auch runden oder ovalen     Querschnitt     aufweisen kann.

   Die     Umfassungswände    der  Glocke sind als Doppelglaswände b ausge  bildet, deren Innen- und Aussenwände durch       Versteifungen        r.    zusammengehalten werden ;    der     Zwischenraum    der Doppelwände ist mit  einer Flüssigkeit d, am besten mit Glyzerin  gefüllt. Diese Füllung hat den Zweck,     dal.#     durch etwa poröse Stellen in der Glaswan  dung kein Gasaustausch von inne  nach  aussen     vorsichgehen    kann.

   Bei einfacheren  Ausführungen kann man auch mit massiven,  sorgfältig geprüften, einfachen Glaswänden       auskommen.    Auf dem Boden liegt eine     stark          fassonierte    Glasplatte e auf einer weichen  Unterlage, zum Beispiel einem Teppich oder  dergleichen. Die nahe dem äussern Umfange  der Platte angeordnete Rinne f wird mit  einer Flüssigkeit, zum Beispiel Glyzerin, ge  füllt und bildet das Lager für die Glasglocke  a, deren Innenraum auf diese Weise     gasdicbt     von der Aussenwelt abgeschlossen ist.

   Die  Lufterneuerung in der Glocke erfolgt aus am  Boden von in Ständern g gelagerten Stahl  flaschen     la,    die wie der Lebensmittelkasten<I>i</I>  und der für     Toilettezwecke    ausgebildete, dicht  abschliessbare, eventuell mit einer Holzwand  zu     umgebende        Kasten        7c    als     Sitzgelegenbeit         dienen können. Der Abzug der verbrauchten  Luft erfolgt durch eine in der Decke ange  ordnete, sich nach oben verjüngende, kegel  förmige Kuppel<I>na,</I> die eine Anzahl siebartig  durchbrochener Platten n aufnimmt, deren  Zwischenräume mit einer die Giftgase absor  bierenden Masse o, die erneuert werden kann,  ausgefüllt sind.

   Die Luft, die in der Glocke  immer einen kleinen Überdruck aufweist,  kann durch diese durchbrochenen, als Siebe  dienenden Platten     n    und die poröse Füllung  langsam und gleichmässig entweichen in dem  Masse, wie sie durch frische sauerstoffreiche  Luft aus den Flaschen h ersetzt wird. Für  die Zeit der grössten Gefahren kann die Aus  gangsöffnung der Kuppel     in    durch einen mit       Gummidichtungp    versehenen     Verschlussdeckel          q,    der in den Scharnieren<I>r</I> drehbar gelagert  und etwa bis zu der gezeichneten Lage auf  klappbar ist, dicht verschlossen werden, indem  derselbe mit Hilfe der Flügelmutter     s    gegen  die Decke gepresst wird.

   Die Unterseite des  Deckels kann noch mit einer Glasschale     t     ausgestattet sein, die eine durch ein Trocken  element gespeiste Glühlampe aufnimmt. Zum  Zwecke des     Hochhebens    für das Einsteigen  ist die Glocke an einem Seil     ze    aufgehängt,  das über die Rollen     v    läuft und ein Gegen  gewicht     ac    trägt, welches das Gewicht der  Glocke teilweise ausgleicht.

   Die senkrechte  Führung der Glocke erfolgt in den     finit        den     Rollen x versehenen Ständern     y.    Im Ge  brauchsfalle wird die Glocke hochgezogen;  dann nach Einsteigen von innen wieder mit  den Handgriffen z herabgedrückt und nach  beendigter Gefahr ebenfalls so von innen  angehoben. Für kleinere Ausführungen kön  nen die Führungsschienen wegfallen und die  Glocke einfach durch ein Seil, dessen eines  Ende am Oberteil der Glocke befestigt ist  und dessen anderes Ende über eine Rolle v    läuft und ein Gegengewicht     tc    trägt, in eine  schräge Lage gekippt werden.  



  Mit Hilfe dieser Einrichtung, die in allen  Grössen, zum Beispiel für eine Familie, für  ein ganzes Mietshaus oder einen . ganzen  Häuserblock- ausgeführt werden kann, und  die auch im Felde in splittersicheren Unter  ständen oder in Eisenbahnwagen verwendbar  ist, kann den Gefahren des Gaskrieges wirk  sam begegnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Giftgasschutzeinrichtung; dadurch gekenn zeichnet, dass eine Glasglocke auf einer Glas platte in einer Rinne (f) durch eine Flüssig keit nach aussen abgedichtet aufruht und in der Decke eine Abzugsöffnung (qu) für ver brauchte Luft aufweist, welche vollständig abschliessbar ist, ferner dass die Glasglocke mittelst eines Seilzuges mit Gegengewicht hochziehbar ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> Giftgasschutzeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasglocke aus Doppelwänden besteht und dass die Hohlräume zwischen den Wänden mit einer Flüssigkeit ausgefüllt sind.
    Giftgasschutzeinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abzugsöffnung durch eine sich nach oben verjüngende und oben offene Kuppel (.n) gebildet ist, welche eine Anzahl siebartig durchbrochener Platten (n) aufweist, zwischen denen die (xiftgase absorbierende Massen (o) angeordnet sind, ferner dass ein Deckel (q) für den vollstän digen hermetischen Abschluss dieser Ab zugsöffnung vorgesehen ist, der vom In nern der Glocke aus verschliessbar ist.
CH153329D 1930-09-08 1930-09-08 Giftgasschutzeinrichtung. CH153329A (de)

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