CH153682A - Verfahren zur Darstellung einer Aminothiazolverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Aminothiazolverbindung.

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CH153682A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung einer     Aminothiazolverbindung.       Vorliegendes Patent bezieht sich auf ein  Verfahren zur Darstellung von     6-Ohlor-4-          methyl-2-amino-benzothiazol,    dadurch gekenn  zeichnet,     dass    man     o-Tolylthioharnstoff    mit  einem     Ohlorierungsmittel    behandelt und auf  das so erhaltene     4-Methyl-2-aminobenzothiazol     ein     Chlorierungsmittel    in einer die Theorie  nicht wesentlich übersteigenden Menge zur  Einwirkung bringt.  



  Das so erhaltene     6-Chlor-4-methyl-2-amino-          benzothiazol    soll als Zwischenprodukt zur  Herstellung von Farbstoffen Verwendung fin  den. Es ist identisch mit dem im     Sehweizer     Patent     Nr.   <B>127258</B> beschriebenen Endprodukt.  <I>Beispiel<B>1:</B></I>  20 Teile     2-Amino-4-methyl-benzothiazol-          chlorhydrat    (dargestellt wie im Schweizer  Patent     Nr.        151136    angegeben) werden in  einer Mischung von<B>100</B> Teilen Methanol und  <B>100</B> Teilen     Ohlorbenzol    gelöst.

   Nach kurzem  Rühren gibt man<B>10-11</B> Teile Chlor zu und    hält die Temperatur vorteilhaft unterhalb<B>0</B>     1'     Das erhaltene Reaktionsprodukt wird     abfil-          triert    und getrocknet. Es stellt in reinem  Zustande das     2-Amiiio-4-methyl-6-chlorbenzo-          thiazolchlorhydrat    dar, welches in der übli  chen Weise in die freie Base übergeführt  wird. Bei Behandlung mit     Alkalilauge    geht  es in das     1-Methyl-5-Phlor-2-amino-phenyl-3-          mereaptan    über.  



  Ausgehend von     o-Tolylthioharnstoff    kann  man das     4-Methyl-6-Chlor-2-amino-benzothia-          zol    in einem Arbeitsgang ohne Abtrennung  des     2-Amino-4-methylberizothiazols    erhalten,  in welchem Falle man wie folgt verfährt:  <I>Beispiel</I>     2:     Zu der Suspension von<B>16,6</B> Teilen     o-To-          lylthioharnstoff    in<B>80-100</B> Teilen Chlorben  zol     lässt    man unter Rühren bei<B>30-50'</B>  <B>16-18</B> Teile     Sulfurylchlorid    fliessen.

   Dann  leitet man vorteilhaft einen Luftstrom in die  Reaktionsmasse bis die gasförmigen Reak-           tionsprodukte    verschwunden sind. Dann fügt  man<B>80-100</B> Teile Methanol zu und leitet  in die entstandene Lösung bei ungefähr<B>0 0</B>  <B>10-11</B> Teile Chlor ein. Die Reaktionsmasse  wird wie oben beschrieben aufgearbeitet. Man  erhält auf diese Weise in sehr guter Aus  beute unmittelbar das     2-Amino-4-methyl-6-          chlorbenzothiazol.     



  <I>Beispiel</I>     3.-          In    die Lösung von<B>10</B> Teilen     o-Tolyl-          thioharnstoff    in<B>60</B> Teilen Eisessig werden  nach Zusatz von 2-4 Teilen Aluminium  chlorid oder     Phosphorpentachlorid    langsam  bei 20-400 unter Rühren<B>12-13</B> Teile  Chlorgas eingeleitet. Es tritt hierbei unter  Erwärmung starke     Sälzsäureentwicklung    ein.  Man rührt bis zum Aufhören derselben und  saugt nach dem Erkalten den ausgeschiede  nen, farblos kristallisierten Niederschlag ab.  Aus der Lösung des Rückstandes in kaltem  Wasser scheidet sich auf Zusatz von Natron  lauge bis zur alkalischen Reaktion das Re  aktionsprodukt in farblosen Kristallen ab.

    Nach dem Absaugen und Trocknen aus Ben  zol umkristallisiert, erhält man das     2-Amino-          4-methyl   <B>- 6 -</B>     chlorbenzothiazol    in farblosen  Nadeln vom Schmelzpunkt<B>203'.</B>  



  <I>Beispiel 4:</I>  <B>16,6</B> Teile     o-Tolylthiobarnstoff    werden  unter Rühren in<B>75</B> Teile     Schwefeldichlorid     <B>(S</B>     Ch)    eingeleitet, wobei unter lebhafter Re  aktion zuerst eine klare Lösung entsteht, von    welcher das Reaktionsprodukt abgeschieden  wird. Dann wird die Masse mehrere Stunden  bei<B>50-600</B> gerührt und das sich bildende       2-Amino-4-methyl-6-chloi-benzothiazol    in der  im vorhergehenden Beispiel beschriebenen  Weise isoliert.

Claims (1)

1?ATENTANSPRTJC)ll: Verfahren zur Darstellung von 6-Chlor- 4-methyl-2-amino-benzothiazol, dadurch ge kennzeichnet, dass man o-Tolylthioharnstoff mit einem Chlorierungsmittel behandelt und auf das so erhaltene 4-Methyl-2-aminobenzo- thiazol ein Chlorierungsmittel in einer die Theorie nicht wesentlich übersteigenden Menge zur Einwirkung bringt. Das so erhaltene 6-Chlor-4-niethyl-2-amino- benzothiazol soll als Zwischenprodukt zur Herstellung von Farbstoffen Verwendung finden.
Es schmilzt bei<B>203 0.</B> Es ist identisch mit dem im Schweizer Patent Nr. <B>127258</B> beschriebenen Endprodukt. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man den Ringschluss zum Thiazolkörper und die Kernhalogenierung in einer einzigen Operation ohne Abscheidung des 4-Methyl-2-amir)o-benzothiazols durchführt.
CH153682D 1929-01-26 1930-01-23 Verfahren zur Darstellung einer Aminothiazolverbindung. CH153682A (de)

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