CH153871A - Spannungsmagnet für Induktionszähler. - Google Patents

Spannungsmagnet für Induktionszähler.

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CH153871A
CH153871A CH153871DA CH153871A CH 153871 A CH153871 A CH 153871A CH 153871D A CH153871D A CH 153871DA CH 153871 A CH153871 A CH 153871A
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CH
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short
coil
voltage
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description


      Spannungsmagnet        für        Induktionszähler.       Die Erfindung betrifft einen     Spaunungs-          magnet    für Induktionszähler und hat unter  anderem die Aufgabe, eine starke Phasenver  schiebung zwischen der     Spannung    und dem       Spannungstriebfluss    herbeizuführen.

   Der  Spannungsmagnet     besteht    in der Regel aus       einem    von der Magnetspule umschlossenen  Hauptschenkel, wenigstens     einem    aussen die  Spule     umgreifenden:        Rückschlussschenkel    und  einem einen Luftspalt enthaltenden, die  Schenkelenden überbrückenden Eisenpfad für  den nicht den Anker     durchsetzenden    Teil des  Spannungsflusses.  



  Nach einem     bekannten:    Vorschlag wurde  die erwähnte Aufgabe dadurch gelöst,     ,dass     man auf den Hauptschenkel des Magnetes       eine    Kupferbrille aufsetzte. Dies erhöht aber  verhältnismässig stark den     Wattverbrauch     des Spannungsmagnetes.  



  Erfindungsgemäss wird dieser Mangel .da  durch     beseitigt,    dass zwischen dem die Schen  kelenden überbrückenden Eisenpfad und dem    ihm     zunächstliegenden    Teil der Magnetspule  eine     Kurzschlussscheihe    aus     ferromagneti-          schem    Material angebracht wird.  



  Dies bietet den Vorteil, dass ein Teil des  Streuflusses durch die     Kurzschlussscbeibe     geht und dadurch der     Triebfluss        unabhä        ngi.-          von    kleinen     Lagenverschiebungen    der Span  nungsspule wird.  



  Besonders vorteilhaft ist es, wenn man  die     gurzschlussscheibe    aus Dynamoblech     her-          stellt.     



  Die Erfindung soll anhand der     Zeichnung     näher erläutert werden.  



  Die     Fig.    1 und 2 zeigen je     einen    drei  zinkigen,       Fig.    3 einen     zweizinkigen        Spannung;e-          magnet.     



  In sämtlichen Figuren sind einander ent  sprechende Teile mit den gleichen Bezugs  zeichen     versehen.     



  Die Magnetspule 1 sitzt auf dem Haupt  schenkel 2 und wird in den     Fig.    1 und 2 von      den beiden     Rücl#:schlussschenk        ..eln    3, 4, in       Fig.    3 nur von einem     Rückschlussschenkel    34  umgriffen. 5 sind die Eisenpfade für den  nicht den Anker 6 durchsetzenden Teil des       Spannungsmagnetflusses.    Sie enthalten Luft  spalte 7.

   Durch 9 ist in den     Fig.    1 und 2  ein Teil des     Rückschlussbügels        angedeutet.     Zwischen der den Luftspalten 7 zunächst  liegenden Stirne der Magnetwicklung 1 und  den     Eisenpfaden    5 sind     Kurzschlussscheiben     8 angebracht.

   Bei den Ausführungsformen  nach .den     Fig.    1 und 2 haben diese Kurz  schlussscheiben die Form von Blechringen,  welche die vom     Streufluss        durchsetzten    Luft  spalte 7     überbrücken.    Sie wirken in doppel  ter Weise: Einerseits als sekundäre Bürde  für den     Gesamtfluss    wegen ihrer elektrischen  Leitfähigkeit, anderseits vergrössern sie  wegen ihrer magnetischen Leitfähigkeit den       Streufluss.     



       Bei    den in den     Fig.    2     und    .3 ,dargestellten  Ausführungsformen sind die     Kurzschluss-          scheiben    8 an der den Luftspalten, 7 zunächst  liegenden Stirne der     Magn        etwicklung    1     un-          verschiebbar        .befestigt.     



  Zwecks Erzielung einer festen Verbin  dung mit der Spule können die     Kurzschluss-          scheiben    8 beispielsweise in eine die Spule  umschliessende Kapsel oder Bandage mitein  geschlossen, bei     Verwendung    von mit Flan  schen     versehenen        Spulenhülsen,    in die Flan  sche eingebettet, insbesondere     miteingepresst     oder in sonstiger Weise     unverschiebbar    an  dem     Spulenkörper    befestigt sein.  



  Zweckmässig kann auch die     Kurzsehluss-          scheibe    den einen     Spulenflansch        selbst.    bil  den.  



  Die in den     Fig.    2 und 3     dargestelllten     Ausführungsformen bieten den weiteren Vor  teil,     da.ss    sich bei Verschiebung der Span  nungswicklung auf dem Spannungsmagnet  die Fehlerkurve des Zählers nicht ändert.  



  Die Wirkungsweise ist folgende: Hat die  Magnetwicklung 1 beispielsweise die in     Fig.     2 dargestellte Lage gegenüber dem Eisen  körper und würde die     Kurzschlussscheibe    8  fehlen, so sind die Streuflüsse in den Räumen  9 grösser als beim Anliegen der untern Spu-         lenstirne    an den Teilen 5. Es würde .sich also  bei dem in     Fig.    2 dargestellten     Spulensitz     wegen der     höheren    Streuung .des Magnetes  ein kleineres Drehmoment ergeben, als wenn  die Spule weiter nach unten gerückt würde.  



  Anderseits würde,     wenn,die    Wicklung in  der Lage der     Fig.    2 festgehalten würde, die       Kurzsehlussscheibe    8 dagegen verschiebbar  wäre, in der ,gezeichneten Lage der Kurz  schlussscheibe der in sie übertretende Fluss  kleiner sein als in der Lage, wo die Kurz  schlussscheibe an den Teilen 5 anliegt. Es  würde sich also     in,der    gezeichneten     Stellung     ein grösseres. Drehmoment ergeben als bei tie  ferem Sitz der     Kurzschlussscheihe    B.  



  Sind nun     Kurzsohlussscheibe    und Wick  lung fest miteinander     verbunden,    so heben  sich bei Verschiebung längs des Magnet  schenkels 2 und bei richtiger     Abgleichung     der     magnetischen    Verhältnisse die beiden  obengenannten Wirkungen gegenseitig auf,  das heisst der Spannungsmagnet ist unemp  findlich gegen die Wicklungsverschiebung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spannungsmagnet für Induktionszähler mit einem von der Magnetspule (1) umschlos senen Hauptschenkel (2), wenigstens einem aussen die Spule umgreifenden Rückschluss- schenkel (3, 4) und einem, einen Luftspalt (7) enthaltenden, die Schenkelenden über brückenden Eisenpfad (5) für -den nicht den Anker (6) durchsetzenden Teil des Span nungsflusses, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen diesen Eisenpfad (5) und den ihm zunächstliegenden Teil der Magnetspule (1) eine Kurzschlussscheibe (8)
    aus ferromagne- tischlem Material angebracht wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Spannungsmagnet nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschlussscheibe aus Dynamoblech be steht. \?. Spannungsmagnet nach dem Patentan spruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ferromagnetische Kurzschlussscheibe die Luftspalte (7) in dem die Schenkelenden überbrückenden Eisenpfad (5) wenigstens teilweise mag netisch überbrückt.
    Spannungsmagnet nach dem Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurz- schlussscheibe unverschiebbar an der Spule befestigt ist. 4. Spannungsmagnet nach dem Patentan spruch und dem Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschlussscheibe den einen Spulenfla.nsch bildet. 5.
    Spannungsmagnet nach dem Patentan spruch und dem Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Kurz- schlussscheibe in dem Flansch des Spulen- körpers eingebettet ist. 6. Spannungsmagnet nach dem Patentan spruch und dem Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschluss- scheibe in eine die Spule umschliessende Kapsel miteingeschlossen ist.
    7. Spannungsmagnet nach dem Patentall- ,Spruch und dem Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschluss- scheibe in eine die Spule umschliessende Bandage miteingeschlossen ist.
CH153871D 1930-03-18 1931-03-09 Spannungsmagnet für Induktionszähler. CH153871A (de)

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DE231030X 1930-10-23

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CH153871D CH153871A (de) 1930-03-18 1931-03-09 Spannungsmagnet für Induktionszähler.

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