CH153938A - Uber einen Kraftspeicher geleiteter Motorantrieb, insbesondere für elektrische Stufenschalter. - Google Patents
Uber einen Kraftspeicher geleiteter Motorantrieb, insbesondere für elektrische Stufenschalter.Info
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Über einen lüraftspeicher geleiteter 3lotorantrieb, insbesondere für elektrische Stufenschalter. Zum Antrieb von Stufenschaltern werden häufig Motoren verwendet, welche aber den Nachteil haben, da.ss beim Ausbleiben des Triebmittels bezw. der Spannung der Schal ter in einer Zwischenstellung stehen bleiben kann.
Um dies zu verhüten, wird mit dem Motor nicht mehr der Stufenschalter selbst ange trieben, sondern ein Gewicht aufgezogen oder eine Feder gespannt, also ein Kraftspeicher geladen, welcher nach seiner Auslösung sei nerseits den Stufenschalter antreibt.
Gemäss der Erfindung ist nun die An ordnung so getroffen, dass zwischen dem Motor und dem Stufenschalter ein Differen tialgetriebe geschaltet ist. Dadurch wird es möglich, bei gleichachsiger Anordnung von Antriebsmotor und Stufenschalterantriebs- welle ein Nacheinanderschalten zu erreichen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel für die Erfindung dargestellt, und zwar in einer Gesamtansicht (Fig. 1), einer Seitenansicht auf das Differentialgetriebe (Fig. 2) und zwei verschiedenen Stellungen des Kraftspeicherantriebes (Fig. 3 und 4).
Der Motor a treibt über eine Zahnrad übersetzung b und eine Rutschkupplung c das Rad d des Differentialgetriebes, sowie die Klinkenscheibe e. Das Rad f des Dif ferentials mit einer gleichartigen Klinken scheibe<I>g</I> ist mit dem Antriebsrad<I>h</I> des Stu fenschalters i gekuppelt. Der die Planeten räder tragende Mittelteil m des Differential getriebes ist einerseits mit Kurvenstücken ki, k2 zum Ausheben der durch Federn j verbun denen Klinkenhebelpaare ni, n2 und ander seits mit einem Zahnkranz o für die gemein same Antriebskette p der mit den Ketten rädern r versehenen beiden Kraftspeicher wellen q ausgerüstet.
Wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, sitzen auf den Wellen q die Treibscheiben s, die zum Aufwinden des Ge wichtes t dienen und am Umfang mit je einer Nase u versehen sind. Wie aus Fig. 4 er- sichtlich, nimmt jeweils eine Nase das Ge wicht an seinem Aufhängungsbolzen v mit, unabhängig von der Drehrichtung der An triebstrommel m, o. Das Übersetzungsver hältnis ist so gewählt, dass die Treibscheiben s nicht ganz eine volle Umdrehung machen, wenn die Trommel m, o eine halbe Umdre hung macht. Das Gewicht E kann also in folge seines Hubes als Antriebskraft verwen det werden, unabhängig davon, ob der Stu fenschalter i vorwärts oder rückwärts gedreht wird.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Zum Weiterschalten um eine Stufe erhält der Motor a von einem nicht darge stellten Kommandoapparat solange Strom, wie das Rad d des Differentials braucht, um eine walle Umdrehung zu vollen den. Wie, man aus Fig. 1 und 2 erkennt, sind dort durch die Kurvenstücke ki die Klinken ni hochgehoben, so dass sich der Nocken der Scheibe e frei bewegen kann.
Dagegen ist der Nocken der Scheibe g von den Klinken n2 festgeklemmt, so dass sich das Rad f zunächst nicht drehen kann. Wenn nun das Rad d eine ganze Umdrehung vollführt, macht das Mittelstück m des Differential getriebes eine halbe Umdrehung und zieht damit, wie beschrieben, das Gewicht t hoch, bis es, ausgehend von der Stellung nach Fig. 3, die in Fig. 4 gezeigte Stellung ein nimmt. An diesem Punkt ist nun das Kur venstück k2 unter die Klinken n.2 gelangt und hat die Sperrung der Scheibe y gelöst, während durch die Klinken ni gleichzeitig die Scheibe e gesperrt wurde.
Nunmehr kann das Gewicht t auf das Differentialgetriebe wirken, es fällt in die Lage nach Fig. 3 herunter, wobei der Mittelteil m des Dif ferentials eine halbe Umdrehung, das Rad f mit der Scheibe g aber eine ganze Umdre hung vollendet, so dass der Stufenschalter i. um eine Stufe weitergedreht wird. Genau am Ende der Umdrehung gelangt der Nocken der Scheibe g wieder zwischen die nicht mehr angehobenen Klinken rat, während nunmehr wieder die Verklinkung ki, ni gelöst ist, um beim folgenden Stromimpuls des Motors a die Bewegungsfreiheit der Scheibe e zu sichern.
Auf diese Weise wechselt bei der Einrich tung selbsttätig Aufzug mit Ablauf oder, mit andern Worten, Ladung mit Entladung des Kraftspeichers, wobei ein genaues Arbeiten der Einrichtung auch dann gewährleistet ist, wenn etwa die Treibketten sich etwas dehnen oder die Reibungswiderstände sich in mässi gen Grenzen ändern. Bleibt dagegen während des Schaltens der Motorstrom aus, so ändert dies nichts an dem Ablauf des Schaltvorgan ges einer Stufe, da der Motor nur zum La den des Kraftspeichers dient und die Schalt arbeit ausschliesslich von dem Arbeitsvermö gen des letzteren geliefert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Über einen Kraftspeicher geleiteter Mo torantrieb, insbesondere für elektrische Stu fenschalter, bei welchem der Kraftspeicher vom Motor geladen wird und darauf bei sei ner Entladung den Stufenschalter bewegt, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Motor und den Stufenschalter ein Differen tialgetriebe geschaltet ist, von dessen drei Teilen zwei abwechselnd mechanisch festge halten werden. UNTERANSPRüCHE 1. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die abwechselnde Sper rung der beiden Teile des Differential getriebes mittelst Klinkenpaaren bewirkt wird, die mit an jenen Teilen sitzenden Anschlagflächen zusammenwirken. 2. Antrieb nach.Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verklin- kungen auf verschiedenen Seiten eines Kegelräder-Differentialgetriebes angeord net sind. 3. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der eine der beiden abwechselnd festgehaltenen Teile des Dif ferentialgetriebes mit dem Motor, der an dere mit dem Stufenschalter gekuppelt ist. 4. Antrieb nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stufenschalter starr, der Motor dagegen über eine Rutsch kupplung mit dem Differentialgetriebe gekuppelt ist. 5.Antrieb nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der nicht sperrbare dritte Teil des Differentialgetriebes mit dem Kraftspeicher verbunden ist und während der Zeit des Motorantriebes die Ladeenergie vom Motor auf den Kraft speicher überträgt und während der Zeit des Schalterantriebes die Entladeenergie des Kraftspeichers auf den Stufenschalter überträgt. 6.Antrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass unmittelbar nach er folgter Ladung des Kraftspeichers der Stufenschalterantrieb entklinkt und der Motorantrieb verklinkt wird, während un mittelbar nach erfolgter Entladung des Kraftspeichers der Motorantrieb entklinkt und der Stufenschaltera.ntrieb verklinkt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE598562T | 1930-02-03 |
Publications (1)
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|---|---|
| CH153938A true CH153938A (de) | 1932-04-15 |
Family
ID=6574229
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH153938D CH153938A (de) | 1930-02-03 | 1931-02-02 | Uber einen Kraftspeicher geleiteter Motorantrieb, insbesondere für elektrische Stufenschalter. |
Country Status (4)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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