CH153938A - Uber einen Kraftspeicher geleiteter Motorantrieb, insbesondere für elektrische Stufenschalter. - Google Patents

Uber einen Kraftspeicher geleiteter Motorantrieb, insbesondere für elektrische Stufenschalter.

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CH153938A
CH153938A CH153938DA CH153938A CH 153938 A CH153938 A CH 153938A CH 153938D A CH153938D A CH 153938DA CH 153938 A CH153938 A CH 153938A
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CH
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/32Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts
    • H01H3/40Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts using friction, toothed, or screw-and-nut gearing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H33/00Gearings based on repeated accumulation and delivery of energy
    • F16H33/02Rotary transmissions with mechanical accumulators, e.g. weights, springs, intermittently-connected flywheels
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2706/00Rotary transmissions with mechanical energy accumulation and recovery without means for automatic selfregulation essentially based on spring action or inertia

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


  Über einen     lüraftspeicher    geleiteter     3lotorantrieb,    insbesondere für elektrische  Stufenschalter.    Zum Antrieb von Stufenschaltern werden  häufig Motoren verwendet, welche aber den  Nachteil haben,     da.ss    beim Ausbleiben des  Triebmittels     bezw.    der     Spannung    der Schal  ter in einer Zwischenstellung stehen bleiben  kann.  



  Um dies zu verhüten, wird mit dem Motor  nicht mehr der Stufenschalter selbst ange  trieben, sondern ein Gewicht aufgezogen oder  eine Feder gespannt, also ein Kraftspeicher  geladen, welcher nach seiner Auslösung sei  nerseits den Stufenschalter antreibt.  



  Gemäss der Erfindung ist nun die An  ordnung so getroffen, dass zwischen dem  Motor und dem Stufenschalter ein Differen  tialgetriebe geschaltet ist. Dadurch wird es  möglich, bei gleichachsiger Anordnung von  Antriebsmotor und     Stufenschalterantriebs-          welle    ein     Nacheinanderschalten    zu erreichen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel für die Erfindung dargestellt, und  zwar in einer Gesamtansicht     (Fig.    1), einer    Seitenansicht auf das Differentialgetriebe       (Fig.    2) und zwei verschiedenen Stellungen  des     Kraftspeicherantriebes        (Fig.    3 und 4).  



  Der Motor a treibt über eine Zahnrad  übersetzung b und eine Rutschkupplung c  das Rad d des Differentialgetriebes, sowie  die Klinkenscheibe e. Das Rad f des Dif  ferentials mit einer gleichartigen Klinken  scheibe<I>g</I> ist mit dem Antriebsrad<I>h</I> des Stu  fenschalters i gekuppelt. Der die Planeten  räder tragende Mittelteil m des Differential  getriebes ist einerseits mit Kurvenstücken     ki,          k2    zum Ausheben der durch Federn j verbun  denen     Klinkenhebelpaare        ni,        n2    und ander  seits mit einem Zahnkranz o für die gemein  same Antriebskette p der mit den Ketten  rädern r     versehenen    beiden Kraftspeicher  wellen q ausgerüstet.

   Wie aus     Fig.    3 und 4  ersichtlich, sitzen auf den Wellen q die  Treibscheiben s, die zum Aufwinden des Ge  wichtes t dienen und am Umfang mit je einer  Nase     u    versehen sind. Wie aus     Fig.    4 er-      sichtlich, nimmt jeweils eine Nase das Ge  wicht an seinem Aufhängungsbolzen v mit,  unabhängig von der Drehrichtung der An  triebstrommel m, o. Das Übersetzungsver  hältnis ist so gewählt, dass die Treibscheiben  s nicht ganz eine volle Umdrehung machen,  wenn die Trommel m, o eine halbe Umdre  hung macht. Das Gewicht     E    kann also in  folge seines Hubes als     Antriebskraft    verwen  det werden,     unabhängig    davon, ob der Stu  fenschalter i vorwärts oder rückwärts gedreht  wird.

    



  Die Wirkungsweise der Anordnung ist  folgende: Zum     Weiterschalten    um eine Stufe  erhält der Motor a von einem nicht darge  stellten Kommandoapparat solange Strom,  wie das Rad     d    des Differentials braucht,  um     eine        walle    Umdrehung zu vollen  den.     Wie,    man aus     Fig.    1 und 2     erkennt,     sind dort durch die Kurvenstücke     ki    die  Klinken     ni    hochgehoben, so dass sich der  Nocken der Scheibe e frei bewegen kann.

    Dagegen ist der Nocken der Scheibe     g    von  den Klinken     n2    festgeklemmt, so dass sich das  Rad f zunächst nicht drehen kann. Wenn nun  das Rad d eine ganze Umdrehung vollführt,  macht das Mittelstück m des Differential  getriebes eine halbe Umdrehung und zieht  damit, wie beschrieben, das Gewicht t hoch,  bis es, ausgehend von der Stellung nach       Fig.    3, die in     Fig.    4 gezeigte Stellung ein  nimmt. An diesem Punkt ist nun das Kur  venstück     k2    unter die Klinken     n.2    gelangt  und hat die Sperrung der Scheibe     y    gelöst,  während durch die Klinken     ni    gleichzeitig  die Scheibe e gesperrt wurde.

   Nunmehr kann  das Gewicht t auf das Differentialgetriebe  wirken, es fällt in die Lage nach     Fig.    3  herunter, wobei der Mittelteil m des Dif  ferentials eine halbe Umdrehung, das Rad f  mit der Scheibe g aber eine ganze Umdre  hung vollendet, so dass der Stufenschalter     i.     um eine Stufe weitergedreht wird. Genau  am Ende der Umdrehung gelangt der Nocken  der Scheibe g wieder zwischen die nicht mehr  angehobenen Klinken     rat,    während nunmehr  wieder die     Verklinkung        ki,        ni    gelöst ist, um    beim folgenden Stromimpuls des Motors a  die     Bewegungsfreiheit    der Scheibe e zu  sichern.  



  Auf diese Weise wechselt     bei    der Einrich  tung selbsttätig Aufzug mit Ablauf oder, mit  andern Worten, Ladung mit Entladung des  Kraftspeichers, wobei ein genaues Arbeiten  der Einrichtung auch dann gewährleistet ist,  wenn etwa die Treibketten sich etwas dehnen  oder die Reibungswiderstände sich in mässi  gen Grenzen ändern. Bleibt dagegen während  des     Schaltens    der Motorstrom aus, so ändert  dies nichts an dem     Ablauf    des Schaltvorgan  ges einer Stufe, da der Motor nur zum La  den des Kraftspeichers dient und die Schalt  arbeit ausschliesslich von dem Arbeitsvermö  gen des letzteren geliefert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Über einen Kraftspeicher geleiteter Mo torantrieb, insbesondere für elektrische Stu fenschalter, bei welchem der Kraftspeicher vom Motor geladen wird und darauf bei sei ner Entladung den Stufenschalter bewegt, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Motor und den Stufenschalter ein Differen tialgetriebe geschaltet ist, von dessen drei Teilen zwei abwechselnd mechanisch festge halten werden. UNTERANSPRüCHE 1. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die abwechselnde Sper rung der beiden Teile des Differential getriebes mittelst Klinkenpaaren bewirkt wird, die mit an jenen Teilen sitzenden Anschlagflächen zusammenwirken. 2. Antrieb nach.
    Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verklin- kungen auf verschiedenen Seiten eines Kegelräder-Differentialgetriebes angeord net sind. 3. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der eine der beiden abwechselnd festgehaltenen Teile des Dif ferentialgetriebes mit dem Motor, der an dere mit dem Stufenschalter gekuppelt ist. 4. Antrieb nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stufenschalter starr, der Motor dagegen über eine Rutsch kupplung mit dem Differentialgetriebe gekuppelt ist. 5.
    Antrieb nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der nicht sperrbare dritte Teil des Differentialgetriebes mit dem Kraftspeicher verbunden ist und während der Zeit des Motorantriebes die Ladeenergie vom Motor auf den Kraft speicher überträgt und während der Zeit des Schalterantriebes die Entladeenergie des Kraftspeichers auf den Stufenschalter überträgt. 6.
    Antrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass unmittelbar nach er folgter Ladung des Kraftspeichers der Stufenschalterantrieb entklinkt und der Motorantrieb verklinkt wird, während un mittelbar nach erfolgter Entladung des Kraftspeichers der Motorantrieb entklinkt und der Stufenschaltera.ntrieb verklinkt wird.
CH153938D 1930-02-03 1931-02-02 Uber einen Kraftspeicher geleiteter Motorantrieb, insbesondere für elektrische Stufenschalter. CH153938A (de)

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FR710344A (fr) 1931-08-21
AT126496B (de) 1932-01-25
DE598562C (de) 1934-06-13

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