DE598562C - Elektromotorischer Antrieb, insbesondere fuer elektrische Stufenschalter - Google Patents

Elektromotorischer Antrieb, insbesondere fuer elektrische Stufenschalter

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DE598562C
DE598562C DE1930598562D DE598562DD DE598562C DE 598562 C DE598562 C DE 598562C DE 1930598562 D DE1930598562 D DE 1930598562D DE 598562D D DE598562D D DE 598562DD DE 598562 C DE598562 C DE 598562C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/32Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts
    • H01H3/40Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts using friction, toothed, or screw-and-nut gearing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H33/00Gearings based on repeated accumulation and delivery of energy
    • F16H33/02Rotary transmissions with mechanical accumulators, e.g. weights, springs, intermittently-connected flywheels
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2706/00Rotary transmissions with mechanical energy accumulation and recovery without means for automatic selfregulation essentially based on spring action or inertia

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Description

Zum Antrieb von Stufenschaltern werden
häufig Elektromotoren verwendet, welche den Nachteil haben, daß beim Ausbleiben der Spannung der Schalter in einer Zwischenstellung stehenbleiben kann.
Um dies zu verhüten, sind Anordnungen bekannt, bei denen durch den Motor nicht mehr der Stufenschalter selbst angetrieben, sondern ein Gewicht aufgezogen oder eine Feder gespannt, also ein Kraftspeicher geladen wird, welcher nach seiner Auslösung • seinerseits den Stufenschalter antreibt. Es ist ferner bekannt, zwischen den Motor und den Stufenschalter ein Ausgleichgetriebe zu schalten, von dessen drei Teilen die beiden mit dem Motor und mit dem Stufenschalter gekuppelten abwechselnd mechanisch festgehalten werden. Dadurch wird nicht nur bewirkt, daß der Antrieb mit dem Stufenschalter immer starr im Eingriff bleibt, sondern es wird auch möglich, bei gleichachsiger Anordnung von Antriebsmotor und Stufenschalterantriebswelle ein Nacheinanderschalten zu erreichen. Gemäß der Erfindung wird die abwechselnde Sperrung der beiden Teile des Ausgleichgetriebes mittels Klinkenpaaren bewirkt, die in an 'jenen Teilen sitzende Sperrzähne, -schlitze oder -nocken eingreifen. Zu diesem Zweck ist die eine Seite des Ausgleichgetriebes mit dem Motor verbunden, die andere mit dem Stufenschalter, während am mittleren Teil das Gewicht oder die Feder angehängt ist. Je Stufe machen beispielsweise der Antriebsmotor und die Stufenschalterwelle eine ganze Umdrehung, der mittlere Teil des Ausgleichgetriebes dagegen, an dem das Gewicht bzw. die Feder angehängt ist, nur eine halbe Umdrehung, die zum Aufziehen des Gewichtes bzw. zum Spannen der Feder genügt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar in einer Gesamtansicht (Fig. 1), einer Seitenansicht auf das Ausgleichgetriebe (Fig. 2, in Richtung von rechts auf Fig. 1 *5 gesehen) und zwei verschiedenen Stellungen des Kraftspeicherantriebes (Fig. 3 und 4).
Der Motor α treibt über eine Zahnradübersetzung b und eine Rutschkuppung c das Rad d des Ausgleichgetriebes sowie die Klinkenscheibe e an. Das Rad f des Ausgleichgetriebes mit einer gleichartigen, doch um i8o° versetzten Klinkenscheibe g ist mit dem Antriebsrad h des Stufenschalters i gekuppelt. Der die Umlaufräder tragende Mittelteil m des Ausgleichgetriebes ist einerseits mit Kurvenstücken klt k2 zum Ausheben der durch Federn j verbundenen Klinkenhebelpaare %, % und andererseits mit einem Zahnkranz 0 für die gemeinsame Antriebskette p So der mit den Kettenrädern r versehenen beiden Kraftspeicherwellen q ausgerüstet. Wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, sitzen auf den Wellen q die Treibscheiben s, die zum Aufwinden des Gewichtes t dienen und am Umfang mit je einer Nase« versehen sind. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, nimmt jeweils eine Nase das Gewicht an seinem Aufhängungs-
bolzen υ mit, unabhängig von der Drehrichtung der Antriebstrommel m, o. Das Übersetzungsverhältnis ist so gewählt, daß die Treibscheiben s nicht ganz eine volle Umdrehung machen, wenn die Trommel m, ο eine halbe Umdrehung macht. Das Gewicht ί kann also infolge seines Hubes als Antriebskraft verwendet werden, unabhängig davon, ob der Stufenschalter i vorwärts oder rückwärts gedreht wird.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende. Zum Weiterschalten um eine Stufe erhält der Motor α von einem nicht dargestellten Kommandoapparat so lange Strom, wie das Rad d des Ausgleichgetriebes braucht, um eine volle Umdrehung zu vollenden. Wie man aus Fig. 1 und 2 erkennt, sind dort durch die Kurvenstücke k± die Klinken % hochgehoben, so daß sich der Nocken der ao Scheibe e frei bewegen kann. Dagegen ist der Nocken der Scheibe g von den Klinken W2 festgeklemmt, so daß sich das Rad f zunächst nicht drehen kann. Wenn nun das Rad d eine ganze Umdrehung vollführt, macht das Mittelstück m des Ausgleichgetriebes eine halbe Umdrehung und zieht damit, wie beschrieben, das Gewicht t hoch, bis es, ausgehend von der Stellung nach Fig. 3, die in Fig. 4 gezeigte Stellung einnimmt. An diesem Punkt ist nun das Kurvenstück k2 unter die Klinken W2 gelangt und hat die Sperrung der Scheibe g gelöst, während durch die Klinken M1 gleichzeitig die Scheibe e gesperrt wurde. Nunmehr kann das Gewicht t auf das Ausgleichgetriebe wirken; es fällt in die Lage nach Fig. 3 herunter, wobei der Mittelteil m des Ausgleichgetriebes eine halbe Umdrehung, _ das Rad / mit der Scheibe g aber eine ganze Umdrehung vollendet, so daß der Stufenschalter i um eine Stufe weitergedreht wird. Genau am Ende der Umdrehung gelangt der Nocken der Scheibe g wieder zwischen die nicht mehr angehobenen Klinken M2, während nunmehr wieder die Verklinkung kv M1 gelöst ist, um beim folgenden Stromimpuls des Motors a die Bewegungsfreiheit der Scheibe e zu sichern.
Auf diese Weise wechselt bei der Einrichtung selbsttätig Aufzug mit Ablauf oder, mit anderen Worten, Ladung mit Entladung des Kraftspeichers, wobei ein genaues Arbeiten der Einrichtung auch dann gewährleistet ist, wenn etwa die Treibketten sich etwas dehnen oder die Reibungswiderstände sich in mäßigen Grenzen ändern. Bleibt dagegen während des Schaltens der Motorstrom aus, so ändert dies nichts an dem Ablauf des Schaltvorganges einer Stufe, da der Motor nur zum Laden des Ki af tspeichers dient und die Schaltarbeit ausschließlich von dem Arbeitsvermögen des letzteren geliefert wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Elektromotorischer Antrieb, insbesondere für elektrische Stufenschalter, bei dem zwischen Motor (a) und Stufenschalter (i) außer einem Kraftspeicher (i), der vom Motor geladen wird und darauf bei seiner Entladung den Stufenschalter bewegt, ein Ausgleichgetriebe (d, f, m) vorgesehen ist, von dessen drei Teilen die beiden mit dem Motor und mit dem Stufenschalter gekuppelten abwechselnd mechanisch festgehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die abwechselnde^ Sperrung der beiden Teile (d, f) des Aus-"*"*--- gleichgetriebes mittels Klinkenpaaren (M1, M2) bewirkt wird, die in an jenen Teilen (d, f) sitzende Sperrzähne, -schlitze oder -nocken (Scheiben e, g) eingreifen.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Verklinkungen (M1 bzw. M2) auf verschiedenen Seiten eines Kegelräderausgleichgetriebes angeordnet sind.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stufenschalter (i) starr, der Motor (a) dagegen über eine Rutschkupplung (c) mit dem Ausgleichgetriebe gekuppelt ist.
  4. 4. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht sperrbare dritte Teil (m) des Ausgleichgetriebes mit dem Kraftspeicher (Gewicht f) verbunden ist und während der Zeit des Motorantriebes die Ladeenergie vom Motor auf' den Kraftspeicher überträgt und während der Zeit des Schalterantriebes die Entladeenergie des Kraftspeichers auf den Stufenschalter überträgt.
  5. 5. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar nach erfolgter Ladung des Kraftspeichers der Stufenschalterantrieb entklinkt und der Motorantrieb verklinkt wird, während unmittelbar nach erfolgter Entladung des Kraftspeichers der Motorantrieb entklinkt und der Stufenschalterantrieb verklinkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930598562D 1930-02-03 1930-02-03 Elektromotorischer Antrieb, insbesondere fuer elektrische Stufenschalter Expired DE598562C (de)

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FR (1) FR710344A (de)

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CH153938A (de) 1932-04-15
AT126496B (de) 1932-01-25

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