CH154006A - Pneumatikschutzmantel. - Google Patents
Pneumatikschutzmantel.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D43/00—Spare wheel stowing, holding, or mounting arrangements
- B62D43/005—Protective coverings for spare wheels
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Description
Pneumatikschutzmantel. Die jetzigen Pneumatik werden erfah rungsgemäss nicht völlig abgenützt, da nach einer gewissen Anzahl von Fahrkilometern die Verletzungsgefahr zu gross ist. Die An schaffung neuer Bereifungen, ist sehr kost spielig, so dass ein Bedürfnis nach längerer Benützung vorliegt. Um die Verletzungen auszuschliessen, sind zwar bereits Armierun- gen bekannt geworden, welche man entweder unter den Pneumatik oder in denselben an ordnet. Solche kannten jedoch nicht befrie digen und demzufolge blieb auch eine all gemeine praktische Anwendung aus. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Pneumatikschutzmantel, durch welchen diese Nachteile beseitigt werden sollen. Erfindungsgemäss wird dies erreicht durch einen aus Gummi bestehenden und über die Lauffläche des Pneumatiks zu legen bestimmten Schutzreifen, dessen Seitenteile unterbrochene Verstärkungen aufweisen, durch welche Drahtringe geführt sind. Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispiels- weisen Ausführungsform dargestellt, und e zeigt: Fig. l eine Seitenansicht mit teilweisen Schnitten des auf einem Rad angeordneten Mantels und Fig. 2 einen Querschnitt durch die Rad bereifung mit dem Mantel in grösserem Mass- stabe. 1 bezeichnet den üblichen, auf der Felge 2 des Rades 3 aufmontierten Pneumatik. Über der Lauffläche desselben ist nun als Mantel ein Schutzreifen 4 angeordnet, der die Sei tenwände des Pneumatiks annähernd bis zur Hälfte überdeckt. Der Schutzreifen besteht aus Gummi und ist mit Verstärkungsein lagen 5 versehen, welche entweder aus einem Gewebestoff oder aus Metall bestehen. Die Seitenendendes Schutzreifens sind mit ver stärkend wirkenden Wulsten 6 und in glei chen Abständen voneinander angeordneten Ausnehmungen 7 versehen. Durch die Wul- ste 6 sind Drahtringe 8 geführt, um welche die Seitenenden der Verstärkungseinlagen 5 gelegt sind. Die Ausnehmungen 7, welche die Drahtringe 8 freilegen, geben dem Schutzreifen 4, respektive dessen Seitenteilen eine hohe Geschmeidigkeit, so dass ein gutes Anliegen an den Pneumatik gewährleistet ist. Zwecks Anordnung auf dem Pneumatik lässt man die Luft in demselben heraus und legt dann den Schutzreifen 4 auf diesen auf, was bei dessen plattem Zustande ohne wei teres möglich ist. Pumpt man wieder Luft ein, bis der Pneumatik prall gefüllt ist, so wird der Schutzreifen 4 fest auf diesen ge presst, und zwar zeigte es sich in der Praxis, dass auf diese Weise eine einer starren Ver bindung gleichwertige Festhaltung erreicht wird, die allen beim Fahren auftretenden Be lastungen vollauf gewachsen ist. Der Schutzreifen kann an der Lauffläche mit vorstehenden Angreifkörpern versehen sein, um als Gleitschutz zu dienen, so dass besondere Schneeketten überflüssig werden. Der Erfindungsgegenstand eignet sich für Pneumatiks aller Art, speziell von Automo bilen, Motorrädern und Fahrrädern, für letz tere mehr in der Form als Gleitschutz. Der Schutzreifen besitzt eine Lebensdauer, die derjenigen des Pneumatiks nicht nachsteht, so dass die Gebrauchsdauer des letzteren auf das Doppelte erhöht wird. Er wird zweck mässig aus Abfallgummi hergestellt und die Herstellungskosten sind wesentlich mässiger als diejenigen eines Pneumatiks. Man kann den Erfindungsgegenstand in verschiedenen Grössen herstellen, in Anpas- sung an diejenigen der Pneumatiks. Um ein gewisses Grössenspiel zu geben, kann man die Drahtringe 8 mit einem Spannschloss oder dergleichen ausrüsten, so dass sich in ge wissen Grenzen deren Weiten verstellen lassen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Pneumatikschutzmantel, gekennzeichnet durch einen aus Gummi bestehenden und über die Lauffläche des Pneumatiks zu legen be stimmten Schutzreifen, dessen Seitenteile un terbrochene Verstärkungen aufweisen, durch welche Drahtringe geführt sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Pneumatikschutzmantel nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzreifen an den Seitenendteilen mit in gleichen Abständen voneinander an geordneten Ausnehmungen versehen ist, welche die Drahtringe freilegen, wobei der Schutzreifen mit Verstärkungseinlagen versehen ist, deren Seitenenden mit den Drahtringen verbunden sind. 2.Pneumatikschutzmantel nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schutzreifen an der Lauffläche mit vorstehenden Angreifkör- pern versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH154006T | 1931-04-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH154006A true CH154006A (de) | 1932-04-15 |
Family
ID=4408786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH154006D CH154006A (de) | 1931-04-02 | 1931-04-02 | Pneumatikschutzmantel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH154006A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2651159A1 (fr) * | 1989-08-25 | 1991-03-01 | Bazonnais Alain | Dispositif de protection des roues d'un chariot notamment porte sac de golf contre les salissures lors d'un parcours. |
-
1931
- 1931-04-02 CH CH154006D patent/CH154006A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2651159A1 (fr) * | 1989-08-25 | 1991-03-01 | Bazonnais Alain | Dispositif de protection des roues d'un chariot notamment porte sac de golf contre les salissures lors d'un parcours. |
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