CH154128A - Kanne für Kaffee, Tee und andere Getränke, mit eingebautem Wärmeisoliergefäss. - Google Patents

Kanne für Kaffee, Tee und andere Getränke, mit eingebautem Wärmeisoliergefäss.

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CH154128A
CH154128A CH154128DA CH154128A CH 154128 A CH154128 A CH 154128A CH 154128D A CH154128D A CH 154128DA CH 154128 A CH154128 A CH 154128A
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Switzerland
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Handelshaus Voss Gesel Haftung
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Handelshaus Voss Ges Mit Besch
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Description


  Kanne für     Naffee,    Tee und andere Getränke, mit     eingebautem        Wärmeisoliergefäss.       Die Erfindung betrifft eine mit einem       Wärmeisoliergefäss    zusammengebaute Kanne  für Kaffee, Tee und andere Getränke und  bezweckt eine vorteilhafte Ausbildung des  Verschlusses solcher Kannen. Der Verschluss  derartiger Behälter erfordert nicht nur     einen          Abschlussdeckel    für den obern Rand der  Kanne, sondern auch einen     Verschlusspfropfen     für das in das Innere der Kanne eingesetzte  Isoliergefäss.

   Um das Getränk aus diesen  Kannen ausgiessen zu können, muss stets der  Pfropfen des Isoliergefässes geöffnet werden,  um dann zur     Vermeidung    grosser Wärme  verluste nach dem Ausschank wieder dicht  geschlossen zu werden. Bei den bisherigen  Ausführungsformen von Kannen mit ein  gebautem     Isoliergefäss    ist man. beim jedes  maligen Ausschenken von Getränken ge  zwungen, den     Verschlussdeckel    der Kanne zu       öffnen,    um den     Verschluepfropfen    des     Isolier-          gefässes    herausziehen zu können.

   Auch muss  dieser Pfropfen während des     Ausgiessens    ge-         sondert    von der Kanne auf eine     Unterlage     aufgelegt werden. Die Benutzung solcher  Kannen ist daher ziemlich umständlich, und  ausserdem geht durch das vollständige     Öffnen     des     Kannendeckels    bei gleichzeitig abgehobe  nem     Isoliergefässpfropfen    erheblich -Wärme  an die Aussenluft verloren.

   I     eriler    ist das  Herausnehmen des mit Flüssigkeit behafte  ten     Verschlusspfropfens    und dessen     LageruntY     ausserhalb der Kanne während des Aus  giessens nicht praktisch und führt. leicht     zii     einer Verschmutzung der Umgebung der       I@        anne.     



  Erfindungsgemäss wird nun diesen Übel  ständen in einfacher Weise dadurch vor  gebeugt, dass der den     Isoliergefässpfropfen     und den     Kannendeckel    umfassende Verschluss  der Kanne derart ausgebildet ist, dass das  Getränk unter Anheben des Pfropfens ohne  Öffnen des     Kannendeckels    und ohne     Sicht-          ba.rwerden    des Pfropfens     ausgegossen    wer  den kann.

   Der     Verschlusspfropfen    kann mit-           telst    einer Spindel     verschieblich    in dein       Ka.nnen.deckel    geführt sein, an     dessen    Aussen  seite die Spindel mit einem zur     Verstellung     des Pfropfens dienenden Handgriff versehen  ist.

   Der Pfropfen kann auch an der Innen  seite des     Kannendeekels    schwenkbar gelagert  und mittelst eines durch den Deckel hin  durchgehenden und an     diesem    gehaltenen He  bels mit aussen liegendem Handgriff aus der  Schliess- in die Öffnungsstellung und um  gekehrt.     überführbar    sein.     Statt    am Kannen  deckel kann der Pfropfen des Isoliergefässes  auch am     obern    Ende der Kanne oberhalb des       eingebauten    Isoliergefässes     verschieblich    ge  führt oder schwenkbar gelagert sein und der       Kannendeckel    nur zur Führung und Lage  rung des zur Bedienung des Pfropfens er  forderlichen Handgriffes dienen.  



  Bei .der Kanne gemäss der Erfindung  ist es ohne weiteres möglich, beliebig oft  Getränke aus der Kanne auszugiessen, ohne  dass hierbei der     Kannendeckel    geöffnet wer  den muss. Bei Anwendung eines     Handgriffes     genügt ein Anheben oder Umlegen     desselben,     um den Pfropfen aus dem Isoliergefäss her  auszuziehen oder davon abzuheben. Durch  die entgegengesetzte     Bewegung    des Hand  griffes wird der     Verschlusspfropfen    wieder  eingesetzt und das Isoliergefäss abgeschlossen.

    Ein Herausnehmen des Pfropfens aus der  Kanne ist also beim Ausschank nicht erfor  derlich.     Wärmeverluste    werden dadurch ver  mieden,     da.ss    der     Kannendeckel    geschlossen  bleibt. Die Bedienung des     Verschluss-          pfropfens    ist einfach und rasch durchführ  bar. Die Bauart der Kanne kann im übrigen  dieselbe sein wie die der schon bekannten  Kannen, indem sich die erforderlichen zusätz  lichen     Teile    bequem am Deckel     anbringen     lassen. Auch kann der Pfropfen mit den ihn  mit dem Handgriff verbindenden     Organen     lösbar verbunden sein, um ihn auswechseln       zii    können.  



  Die Zeichnung zeigt drei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes; sie  sind in den     Fig.    1, 2 und 3 in Ansicht  und teilweisem Schnitt veranschaulicht.         Gemäss        Fig.    1 ist in die zum     Beispha     aus Blech bestehende Tee- oder     Kaffeekanw,l     ein     Dewarsches        Isoliergefäss    2 eingebaut, das  mittelst eines Pfropfens 3, zum Beispiel aus  Kork, verschliessbar ist.

   Der Pfropfen 3 ist  mit einer Spindel     .1        verbunden,    welche durch  Schraubenmuttern unter Einfügung von       Zwischenscheiben    an ihm befestigt ist und  durch den Deckel 5 der Kanne 1 hindurch  geht. Der Deckel 5 ist mit einer innern  Führungshülse ö für die Spindel 4 und diese  ausserhalb des Deckels 5 mit einem Hand  griff 7 versehen. Der Deckel 5 ist mittelst  des Scharniers 8 an die Kanne 1     angelenkt     und in der Schliesslage durch eine federnde  Zunge 9 lösbar     gehalten,    die an der obern  Wandung der     Ausgussnase    10 sitzt.

   An Stelle  der federnden Zunge kann .auch an der Kann  eine bewegliche Nase angebracht sein, die  in eine den geschlossenen Deckel 5     ähniich     wie die Zunge 9 übergreifende und fest  haltende Stellung     übergeführt    werden kann.  Durch Hochziehen des Handgriffes 7 wird  der Pfropfen 3 aus dem Hals des Isolier  gefässes 2 herausgehoben und in die     Öffnungs-          stellung    übergeführt, in der er ein Ausgiessen  von Flüssigkeit aus der Kanne gestattet,  ohne dass der Deckel 5 selbst hochgeklappt  zu werden braucht. Durch     Senken    des  Griffes 7 kann der Pfropfen 3 dann wider  in die     Abschlussstellung    gebracht werden.

    Wenn der Pfropfen 3 gereinigt werden     3o11,     braucht man nur durch ein stärkeres Zie  lien am Griff 7 den     Kannendeckel    5 zu  öffnen, wodurch der Pfropfen 3 zugänglich  gemacht wird.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.    2 ist der       Verschlusspfropfen    3 an einem vom Deckel 5  ausgehenden Arm 11 schwenkbar gelagert.  indem eine im Querschnitt zum Beispiel U  förmige Leiste 12, welche den Pfropfen 3  mittelst des Schraubenbolzens 13     trägt,    am  einen Ende an den Arm 11     angelenkt    ist.  und am andern Ende mit einem Hebel     1.1     gelenkig in Verbindung steht, der um einen  im Deckel 5 gelagerten Zapfen 15 drehbar  ist.

   Der Hebel 14 geht an der Aussenseite      des Deckels 5, durch den er hindurchgeführt  ist, in einen Handgriff 16 über,     mittelst     dessen er so ausgeschwenkt werden kann, dass  sein inneres Ende den Pfropfen 3 aus dem  Hals des Isoliergefässes 2: heraushebt, wäh  rend durch die umgekehrte Bewegung des       Handgriffes   <B>16.</B> der     Pfropfen    3 in das  Isoliergefäss wieder hineingedrückt wird.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    3  ist der Korkpfropfen 3 an der obern Fläche  mit einer Scheibe 20 verbunden, die durch  einen     umgebördelten    Rand an ihm gehalten  und mit einer in den Pfropfen 3 ragenden       mittleren    Hülse     2,1    mit Innengewinde ver  sehen ist. In die Hülse 21 ist die in einen  abgesetzten Gewindezapfen 222 endende Spin  del 4 eingeschraubt, welche durch ein Loch  des     Kannendeckels    5 und eine Aussparung  einer an der Innenseite des Deckels 5 ange  brachten Querleiste 23 hindurchgeht und  darin geführt ist und an der Aussenseite des  Deckels 5 den Handgriff 7 trägt.

   Der  Pfropfen 3 kann zwecks Reinigung oder Aus  wechslung leicht und rasch von der Spindel  durch Abschrauben gelöst werden. Die Be  dienung des Verschlusses nach der     Fig.    3  ist im übrigen die gleiche wie bei der An  ordnung- nach     Fig.    1.

   Um beim Ausgiessen  des Getränkes feste Teilchen, zum Beispiel  den Kaffeesatz, in der Kanne zurückzuhal  ten, kann an geeigneter Stelle der     Ausström-          bahn    der Flüssigkeit ein Sieb oder Filter 24  angeordnet sein, das gemäss     Fig.    3 beispiels  weise der     Ausgussnase    10     vorgeschaltet    ist,  aber zum Beispiel auch in dem Hals des       isoliergefäss.es    2 unterhalb des Pfropfens 3  angebracht sein kann.

   Ferner ist bei     Fig.    3;  wie bei     Fig.    1, an dem     obern    Rande der  Kanne leine kleine, nach oben gebogene  Blattfeder 17 vorgesehen, welche den Deckel 5  in der     Schliessstellung    übergreift und an einem  ungewollten Öffnen beim Ausschank hin  dert, jedoch ein Öffnen des Deckels von Hand       gestattet.     



  Der Erfindungsgegenstand kann natür  lich. im einzelnen auch in einer von den ge-    zeichneten Beispielen     abweichenden    F     orrn     ausgeführt werden, indem beispielsweise die  Führungshülse 6 der     Fig.    1 oder der Arm  11 der     Fig.    2 nicht am Deckel der Kanne.  sondern am     obern    Ende der Kanne ange  bracht sein können, wobei dann die Hand  griffe 7 und 16 von der Aussenseite nicht  des Deckels, sondern des     Kannenoberteils        aus          bedienbar    sind.

   Ferner kann man nötigen  falls     Mittel    zur Verriegelung des Pfropfens 3  in der     Verschlussstellung    an der Kanne 1 oder  dem Deckel 5 oder an diesen beiden Teilen  vorsehen, um ein     selbsttätiges    Anheben des  Pfropfens durch Überdruck im     Isoliergefä13     zuverlässig zu verhindern. Zu diesem Zweck  kann beispielsweise ein     verstellbares    Sperr  glied verwendet werden, das in oder ausser  Eingriff mit einem     mit    dem Pfropfen ver  bundenen Teil oder mit dem Pfropfen selbst  gebracht werden kann.

   Damit der Pfropfen 3  bei den Ausführungsformen nach     Fig.    1 und  3 von selbst in der     angehobenen    Stellung  bleibt, kann die Spindel 4 in der Hülse f  der     Fig.    1 oder der Querleiste 23 der     Fig.    :3  mit solcher Reibung geführt sein, dass sie  in der herausgezogenen Stellung des Hand  griffes 7 den Pfropfen 3 hindert, unter der  Einwirkung seines Gewichtes sich selbst  tätig zu senken.

   Zu dem gleichen     Zweck     kann die Spindel 4 auch nach unten sich  etwas konisch erweitern, so dass sie beim  Anheben des Handgriffes 7 mit diesem     ko-          nischen    Teil sich an der Innenwand der  Führungshülse 6 der     Fi.    1 oder der Boh  rung der     Querleiste   <B>23'</B> der     Fig.    3 fest  klemmt und dadurch den Pfropfen 3 in der  Öffnungsstellung hält. Es     können    natürlich  auch noch andere Mittel     zirrn    Halten     des     Pfropfens in der angehobenen     Stellung    vor  gesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kanne für Kaffee, Tee und andere Ge tränke, mit eingebautem Wärmeisoliergefäss, dadurch gekennzeichnet, dass der den Isolier- gefässpiropfen (3) und den Kannendeckel (5) umfassende Verschluss der Kanne derart aus- gebildet ist, dass das Getränk unter An heben des Pfropfens (3) ohne Öffnen des Kannendeckels (5) und ohne Sichtbarwerden des Pfropfens ausgegossen werden kann. UNTERANSPRüCHE 1.
    Kanne nach Patentaiis.prueh, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfropfen (3) des Isoliergefässes (2) derart verstellbar an einem obern Teil der Kanne gelagert ist, dass er durch einen von aussen be- dienbaren Handgriff (7) aus dem Hals des Isoliergefässes herausgezogen und wieder in ihn hineingedrückt werden kann. 2. Kanne nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfropfen (3) mittelst einer Spindel (4) verschieblich in dem Kannendeckel geführt ist, an dessen Aussenseite die Spindel mit einem zur Verstellung des Pfropfens .dienenden Handgriff (7) versehen ist. 3.
    Kanne nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfropfen (3) an der Innenseite des Kannendeckels schwenkbar gelagert und mittelst eines durch den Deckel (5) hindurchgehenden und an diesem gehaltenen Hebels (14) mit aussen liegendem Handgriff (16) aus der Schliess- in die Offnugnsstellunr; und -umgekehrt überführbar ist.. 4. Kanne nach Patenta-nsprucli, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um den Ka.nnendeckel (5) beine Ausgiessen gegen Öffnen sichern vi können. 5.
    Kanne nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Ver riegelung des Pfropfens (3) des Isolier <B>gefässes</B> in der Verschlussstellung vor gesehen sind. 6. Kanne nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfropfen (3) mit ihn mit. einem Handgriff ver bindenden Organen lösbar verbunden isl-. 7. Kanne nach Patentanspruch, dadureii geleennzeichnet, dass ein Sieb (24) in der Ausströmbahn der auszugiessenden Flüs sigkeit angeordnet ist. B. Kanne nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum Halten des Pfropfens (3) in der angehobenen Stellung vorgesehen sind.
CH154128D 1930-04-09 1931-04-04 Kanne für Kaffee, Tee und andere Getränke, mit eingebautem Wärmeisoliergefäss. CH154128A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29504337U1 (de) * 1995-03-14 1996-07-11 Emsa-Werke Wulf GmbH & Co, 48282 Emsdetten Isolierkanne

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29504337U1 (de) * 1995-03-14 1996-07-11 Emsa-Werke Wulf GmbH & Co, 48282 Emsdetten Isolierkanne

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