CH154192A - Verfahren zum Reinigen von Zellstoff. - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Zellstoff.

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CH154192A
CH154192A CH154192DA CH154192A CH 154192 A CH154192 A CH 154192A CH 154192D A CH154192D A CH 154192DA CH 154192 A CH154192 A CH 154192A
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Waldhof Zellstofffabrik
Hellmuth Dr Mueller-Clemm
Walter Dr Leupold
Original Assignee
Waldhof Zellstoff Fab
Mueller Clemm Hellmuth Dr
Walter Dr Leupold
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  'Verfahren<B>zum</B> Reinigen<B>-voll</B> Zellstoff.    Der nach dein Kochen in Gruben, Bütten  oder dergleichen entleerte Zellstoff wird     bis-          her,    gewöhnlich in der Weise gewaschen,     dass     er zunächst mit Wasser aufgeschwemmt wird;  nach gründlicher     Durchmischung    wird das  Wasser unter) abgelassen, während der Zell  stoff auf Siebböden, Filterplatten oder ähnli  cher) Einrichtungen zurückgehalten wird.  



  Dieses Verfahren hat den grossen Nachteil,       dass    die beim Waschen     abgelbsteii    Verunrei  nigungen, wie Harz,     Rindenteilchen,    Sand,  Schlamm     usw.,    durch die mit dem abziehen  den Wasser sich absetzende und     ein    dichtes  Filter bildende Stoffschicht zurückgehalten  werden, so     dass        nur    ein sehr ungenügender  Wascheffekt erzielt wird.  



  Es wurde gefunden,     dass    man in sehr ein  facher Weise diese Nachteile vermeiden und  eine wesentliche Erhöhung des     Reinheits-          grades        der,    Zellstoffmasse erzielen kann, wenn  dein wässerigen Zellstoffbrei im Behälter,     vor-          teilliaft    während oder nach dem Durchmischen    des Zellstoffbreis mit     7iiin    Beispiel einem Gas  strom, unten Wasser zugeführt und das<B>Ab-</B>  wasser mit den vorn Zellstoff getrennten  löslichen und unlöslichen Verunreinigungen  oberhalb der Zellstoffmasse durch einen Über  lauf abgeleitet wird.

   Hierdurch wird erreicht,       dass    die     spezifiseh    leichten und infolgedessen  an der, Oberfläche sich ansammelnden Verun  reinigungen, sowie die an diesen klebenden  Fremdkörper (Sand,     Schlammteilchen        usw.)     nicht wieder beim Ablassen des Wassers in  die     Stoffmasse    gelangen, sondern durch das  oben überlaufende Abwasser mit hinwegge  führt werden.  



  Das Verfahren kann beispielsweise fol  gendermassen ausgeführt werden:  Nachdem die aus dein Kocher in den Be  hälter a entleerte, mit Wasser, verdünnte Stoff  masse durch Einblasen von Luft, Gas oder  Dampf (mittelst des Rohres<B>b)</B> gründlich mit  dem Waschwasser durchmischt, die Stoff masse  somit durch das Waschwasser gründlich      durchwaschen ist, wird die Luft-,     Gas-    oder  Dampfzufuhr abgestellt.

   Die Stoffmasse     d     setzt sich schnell im untern Teil des Behäl  ters ab, während die von den Fasern losge  lösten, spezifisch leichtern Verunreinigungen       (Rindenstückchen,Harzklürnpehen,    sowie daran  klebende Sandkörnchen,     Schmutzteiiehen        usw.)     sich als mehr oder weniger dünne Schicht<B>f</B>  auf der Oberfläche der Waschflüssigkeit e  ansammeln. An diesen Waschvorgang schliesst  sich das Abschwemmen' der Verunreinigungen  an.

   Zu diesem Zwecke leitet man Wasser  mittelst eines Rohres     c    in den untern Teil  des Behälters a ein, die     Flüssigkeitssellich-t     steigt und kommt schliesslich     zum    Überlaufen  in das     Abflussrohr   <B>g.</B> Mit dem ablaufenden  Wasser werden auch die     all    der Oberfläche  angesammelten Verunreinigungen weggeführt.  Das Zuleiten des eingangs     zum    Waschen be  nutzten     Waschwassers    kann entweder perio  disch oder kontinuierlich erfolgen.

   Auch kann  das Abschwemmen der     Verunr--inigungen     schon während des     Durchwaschens    der Stoff  masse erfolgen, indem man schon während  des Waschvorganges Wasser unten durch das  Rohr<B>c</B> einleitet.  



  Der beschriebene Vorgang kann nötigen  falls mehrmals wiederholt werden. Zuletzt  wird der gereinigte Stoff durch     Öffiien    des       Veritils    h aus dem Behälter entfernt.  



  Man kann auch während des     Abschwein-          mens    der Verunreinigungen kontinuierlich,  zum Beispiel durch fortgesetztes     Lufteinleiten     die Stoffmasse<B>d</B> in ständiger Bewegung hal  ten, doch immer nicht stärker, als     dass    die  spezifisch leichten, schnell in die Hölle stei-         genden.    Verunreinigungen, nicht aber die  Zellstoffasern selbst die     Flüssigkeitsoberfläche     erreichen. Statt Luft liesse sich auch hier ein  anderes Gas verwenden.  



  Man erhält auf diese Weise einen wesent  lich     reinern    Stoff als dies bei den bisher  üblichen Waschverfahren der Fall war.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Reinigen des nach dem Kochen in Behälter entleerten Zellstoffes durch Waschen mit Wasser, dadurch gekenn zeichnet, dass dem wässerigen Zellstoffbrei im Behälter unten'Wasser zugeleitet und das<B>Ab-</B> wasser mit den vom Zellstoff getrennten lös lichen und unlöslichen Verunreinigungen ober halb der Zellstoff masse durch einen Überlauf abgeleitet wird.
    UNTEP.ANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gasstrom in den Zellstoff brei zur gründlichen Durchmischung desselben eingeleitet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeiebnet, dass die Wasserzuleitung während des Durch- mischens des Zellstoffbreies erfolgt.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserzuleitung nach dein Durchmischen des Zellstoffbreies ei-folgt.
CH154192D 1930-01-27 1930-12-15 Verfahren zum Reinigen von Zellstoff. CH154192A (de)

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