DE321767C - Verfahren zum Klaeren von Salzloesungen, insbesondere der Kalisalzfabriken - Google Patents

Verfahren zum Klaeren von Salzloesungen, insbesondere der Kalisalzfabriken

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DE321767C
DE321767C DE1917321767D DE321767DD DE321767C DE 321767 C DE321767 C DE 321767C DE 1917321767 D DE1917321767 D DE 1917321767D DE 321767D D DE321767D D DE 321767DD DE 321767 C DE321767 C DE 321767C
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sludge
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clarification
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D21/00—Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/02—Settling tanks with single outlets for the separated liquid
    • B01D21/04—Settling tanks with single outlets for the separated liquid with moving scrapers
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D21/00—Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
    • B01D21/24—Feed or discharge mechanisms for settling tanks
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D37/00—Processes of filtration

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

  • Verfahren zum Klären von Salzlösungen, insbesondere der Kalisalzfabriken.
  • Durch vorliegende Erfindung sollen die Salzlösungen der Kalifabriken selbsttätig und kontinuierlich geklärt und gleichzeitig die Klärschlämme selbsttätig aufbereitet werden, so daß der lösliche Salzanteil der Schlämme ausgelöst und der spezifisch schwere Schlamm anteil, z. B. Kieserit, von dem spezifisch leichten Anteil, z. B. tonige Masse, getrennt gewonnen wird, während gleichzeitig die dem Klärschlamm arihaftende konzentrierte Lösung durch die Waschflüssigkeit zurückgewonnen wird.
  • Die zu klärende Salzlösung durchfließt von b nach c den Absatzbehälter a und scheidet auf diesem Wege den Klärschlamm ab. Letzterer wird durch die Schöpforgane des Transportmittels d am Boden des Behälters a aufgegriffen und von c nach b geführt, wo die Schöpforgane aus der Flüssigkeit treten und über die Rollen f und g, wieder bei c in die Flüssigkeit tauchen. Zwischen f und g lassen die Schöpforgane ihren Inhalt fallen, um sich im Klärbehälter wieder zu füllen.
  • Der aus den Schöpforganen fallende Schlamm wird von der Schurre h aufgefangen, mit Hilfe des Spritzrohrs k mit Waschflüssigkeit verdünnt und schurrt in einen zweiten Klärbehälter.
  • Hierb wird Chlorkalium und auch Chlornatrium ausgelöst. In dem zweiten Behälter setzt sich von dem nunmehr verlösten Schlamm der Kieserit ab, während der tonige leichtere Schlammanteil mit der Waschlauge fließt und sich in Durchlaufkästen bekannter Art absetzt.
  • Der in diesen Durchlaufkästen zurückbleibende leichtere Schlammanteil ist wertlos, weil Chlorkalium und Kieserit daraus gewonnen wurden; er kann wie Löserückstand entfernt werden.
  • Der Kieserit in dem zweiten Klärbehälter wird von dem Transportmittel desselben aufgegriffen, über die Schurre h dem Behälter entführt und mittels Transportschnecke mechanisch in die Kieseritformen gebracht.
  • Durch Waschen in einem dritten Behälter kann der Kieserit noch reiner erhalten werden.
  • Zum Auswaschen des Klärschlammes können im Betriebe vorhandene Löselaugen verwendet werden, welche sich beim Auslösen des Schlammes an Salz anreichern. Eine so angereicherte Löselauge ist für das Auslösen des Rohsalzes recht vorteilhaft, da meistens die Löselaugen im Rohsalzlösebetriebe verhältnismäßig dünn sind und daher aus dem Rohsalz außer Chlorkalium viel unerwünschte Bestandteile mit auslösen. -Durch das Auswaschen des Schlammes wird auch gleichzeitig die dem Schlamm anhaftende Salzlösung von der Waschlauge aufgenommen.
  • Der zweite Absatzbehälter kann auch gegebenenfalls durch andere geeignete Vorrichtungen ersetzt werden, beispielsweise durch eine Schnecke, die am Boden des Troges den Kieserit führt, so daß er mechanisch entfernt werden kann, während der tonige Schlammanteil mit der Waschilüssigkeit schwimmend abgeführt wird.
  • Falls ein ungenügender Kieseritversand die Kieseritherstellung unerwünscht macht, kann gegebenenfalls der Schlamm von der Schurre h des ersten Klärgefäßes gleich nach einer Nutsche usw. selbsttätig gelangen.
  • Das Klären nach dem alten Verfahren erfordert Arbeiter, welche die Klärkästen mit Salzlösung füllen, die klar gewordene Lösung abheben und den Schlamm von Hand beseitigen. Wird dieser Schlamm, wie mancherorts üblich, direkt abgenutscht und getrocknet, so entsteht ein minderwertiges Handelsprodukt bei verhältnismäßig hohen Unkosten, da außer Chlorkalium alle für die Düngung wertlosen Bestandteile darin verbleiben und mitgeschlämmt, genutscht, ausgeschlagen, transportiert und getrocknet werden.
  • Die Kalifabrik hat aber die Aufgabe, aus geringwertigen Salzen hochprozentige Salze herzustellen und wertlose Bestandteile aus zu scheiden. Rationell arbeitende Werke lösen daher den Klärschlamm mit Löselauge oder Wasser aus, um einen Teil des Chlorkaliums daraus zu gewinnen und dann die verlusten Schlämme als Rückstand zu entfernen. Beim Verlösen dieses Schlammes ist ein bedeutender Wärmeaufwand erforderlich, weil sich der Schlamm beim periodischen Klären stark abkühlt. Der verlöste Schlamm wird beim Klären der Schlammlösung wieder abgekühlt, wodurch er wieder chlorkaliumreicher wird.
  • Außerdem enthält er den gesamten Kieserit des ursprünglichen Klärschlammes.
  • Nach vorliegender Erfindung wird dagegen die Salzlösung kontinuierlich und selbsttätig geklärt, der abgeschiedene Schlamm gleichzeitig selbsttätig und kontinuierlich aus der Lösung entfernt, demselben Chlorkalium und anhaftende Salzlösung entzogen, und gleichzeitig selbsttätig der wertvolle Kieserit aus demselben gewonnen. Dadurch, daß der Schlamm sofort nach dem Absetzen aus der -heißen Lösung gewonnen wird, hat er noch die Temperatur der Salzlösung und löst sich daher mit verhältnismäßig wenig Waschlauge aus.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zum Klären von Salzlösungen, insbesondere der Kalisalzfabriken, unter gleichzeitiger Aufbereitung des Absatzschlammes in ununterbrochenem Arbeitsgange, dadurch gekennzeichnet, daß das Absatzgut aus der Flüssigkeit mechanisch gehoben und mittels Aufnahmeorganes, Schurre o. dgl. in eine zweite Aufbereitungsvorrichtung gelangt unter gleichzeitiger Vermengung mit Waschflüssigkeit, zwecks Gewinnung der dem Schlämmgut anhaftenden Lösung und Trennen des Schlammes in verschiedene Bestandteile.
DE1917321767D 1917-10-19 1917-10-19 Verfahren zum Klaeren von Salzloesungen, insbesondere der Kalisalzfabriken Expired DE321767C (de)

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DE1917321767D Expired DE321767C (de) 1917-10-19 1917-10-19 Verfahren zum Klaeren von Salzloesungen, insbesondere der Kalisalzfabriken

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0229233A3 (de) * 1986-01-15 1988-09-14 Ralf F. Piepho Abwassertechnik GmbH Vorrichtung zur Aufbereitung von verbrauchten Emulsionen und Industrieabwässern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0229233A3 (de) * 1986-01-15 1988-09-14 Ralf F. Piepho Abwassertechnik GmbH Vorrichtung zur Aufbereitung von verbrauchten Emulsionen und Industrieabwässern

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