CH154534A - Kinoaufnahmeapparat mit Kassette. - Google Patents

Kinoaufnahmeapparat mit Kassette.

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CH154534A
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CH
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cassette
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cinema
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

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      Kinoaufnahmeapparat    mit Kassette.    Der aus der auswechselbaren     Filmkassette     herausragende     Filmbandteil    wird bei Kino  aufnahmeapparaten mit auswechselbarer  Kassette beim Einsetzen der     Kassette    in  den Apparat in den     Filmführungskanal    ein  gelegt. Das Einlegen des Filmbandes in den  im Apparat fest angeordneten     Filmführungs-          kanal    ist jedoch umständlich und hat, falls  die Einsetzung der Kassette nicht in einer  Dunkelkammer erfolgt, meistens auch die       Belichtung    eines grösseren Teils des Film  bandes zur Folge.

   Die Umständlichkeit, die  mit der     Einführung    des Filmbandes in den  Filmkanal verbunden ist, macht sich beson  ders bei Armatur-Apparaten     störend    bemerk  bar, da den Amateuren keine besondere Er  fahrung und Geschicklichkeit zugemutet  werden     kann.     



  Man hat dem vorstehend beschriebenen  Übelstand dadurch abzuhelfen versucht, dass  man den gesamten     Filmführungskanal,    der  aus dem das Bildfenster tragenden Teil und    der Andruckplatte besteht, in die auswech  selbare Kassette verlegt hat. Dabei braucht  zwar der Film vom Benutzer nicht in den       Filmzuführungskanal    eingelegt zu werden,  sondern das Einlegen des Filmes in den Füh  rungskanal erfolgt gleichzeitig mit dem Fül  len der Kassette von Seiten des     Fabrikanten     oder Verkäufers. Aber auch diese Apparate  sind mit einem schweren Übelstand behaftet.  Bekanntlich fällt die Brennweite bei den       einzelnen        Objektiven    stets verschieden aus.

    Infolgedessen muss die das Bildfenster tra  gende     Führungsplatte    für den Film bezüg  lich ihrer     Entfernung    vom Objektiv stets  den     individuellen    Eigenschaften des Objek  tives angepasst werden, damit die erforder  liche Bildschärfe erreicht wird. Eine solche  Anpassung ist naturgemäss nicht möglich,  wenn die Filmkassette die das Bildfenster       aufweisende        Filmführungsfläche    trägt, da  niemals vorausgesehen werden kann, bei wel  chem Apparat eine bestimmte Filmkassette      benutzt werden soll.

   Bei der Eigenart ins  besondere des     Filmamateurwesens,    ist es  auch     nicht    möglich, für     einen,    bestimmten  Apparat eine bestimmte, dem Apparat an  gepasste Filmkassette zu liefern, da in dem  hier vorliegenden Falle der Film stets in  einer Kassette verpackt verkauft wird und  diese     Kassette    nach der Belichtung des  Filmes zwecks seiner     Entwicklung    und zur  Neufüllung der Kassette in die Hände des  Filmproduzenten oder Filmhändlers wieder  zurückgelangt.

   Es würde also praktisch  nicht durchzuführen sein, einer bestimmten  Person stets die gleiche Kassette neu gefüllt  wieder     auszuhändigen.    Vielmehr ist es er  forderlich, die Filmkassetten so auszubilden,  dass jede zu einem bestimmten Apparatetyp  gehörige Filmkassette für jeden einzelnen  Apparat dieser Type passt.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein     Kinoaufnahmeapparat    mit auswechsel  barer Kassette, bei dem der den Abstand des  Filmes vom Objektiv bestimmende Führungs  teil fest im Apparat angeordnet ist. Bei die  sem Apparat fällt das besondere Einführen  des Filmbandes in den Filmkanal fort und  wird trotzdem mit Sicherheit völlige Bild  schärfe erreicht.  



  Der Erfindungsgegenstand zeichnet sich  dadurch aus, dass hinter einer den Film für  die Belichtung freilegenden Öffnung der       Kassette    sich eine     Andrückplatte    befindet,  die den Film bei eingelegter Kassette gegen  den fest angeordneten Führungsteil drückt.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in der  Zeichnung in zwei beispielsweisen Ausfüh  rungsformen     veranschaulicht,    und zwar  zeigt:       Abb.    1 die zu der ersten Ausführungs  form gehörige     Filmkassette    teils in Ansicht,  teils im     Schnitt,          Abb.    2 die erste Ausführungsform, teils  in Ansicht, teils im     Schnitt,          Abb.     < 3 bis 5 die     Verriegelungsvorrich-          tung    für die an der Filmkassette angeord  nete     Andrückplatte    der ersten Ausführungs  form in grösserem     Massstabe,

      und         Abb.    6 und 7 in Seitenansicht und Drauf  sicht das zweite Ausführungsbeispiel.  



  Die Filmkassette 1 ist in ihrem Innern  in zwei Räume 2 und 3 für die     abzuwik-          l-LeInde        bezw.    aufzuwickelnde Filmspule un  terteilt. In der Stirnseite der Filmkassette  ist die     Andrückplatte    4     verschiebbar    gela  gert. Die     Andrückplatte    4 ist mit einem  Stift 5 versehen, der unter der Wirkung  einer Feder steht. Die Feder 6 ist. in einer  Bohrung 7 der     Kassettenwandung    angeord  net. Ihr eines Ende legt sich gegen einen  Bund 8 des Stiftes 5, während ihr anderes  Ende am Boden der Bohrung 7 anliegt.

   Zur  Führung der     Andrückplatte    4 dienen Stifte  9, die in entsprechende     Bohrungen    10 der  Kassette eingreifen. Die     Andrückplatte    ist  an ihrer einen Seite mit einer vorspringen  den Führungsleiste 11 versehen.  



  Solange die Kassette sich ausserhalb des  Apparategehäuses befindet, ist die     Andrück-          platte    4 verriegelt,     wie    es in     Abb.    3 und 4  dargestellt ist. Zu diesem Zweck ist an der  Filmkassette eine     Verriegelungsvorrichtung     vorgesehen, die einen verschiebbaren Riegel  7.2 .aufweist, der unter der Wirkung einer  Feder 13 steht. Der mittlere     Teil    12a des  Riegels 12 ist ausgekerbt. Die Feder 13  und der Riegel 12 sind in einer Bohrung 14  der Kassette gelagert. Die Bohrung 14 mün  det auf der Hinterseite der Kassette ins  Freie. Um eine Verdrehung des Riegels 12  in der Bohrung 14 zu verhindern, kann der  Querschnitt des Riegels und der Bohrung  rechteckig sein.

   Die Feder 13 sucht den  Riegel 12 in der in     Abb.    4     dargestellten    Lage  zu     halten,    bei welcher sich der Riegel vor  den Bund 8 legt und diesen dadurch in der  in     Abb.    3 und 4 gezeigten Stellung hält.  



  Der im Innern der Kassette gelagerte  Film 15     wird    von der     Abwickelspule    durch  eine in der     Kassettenwand    befindliche Film  führung 16 über die     Andrückplatte    4 und  eine weitere Filmführung 17 zur     Aufwickel-          spule    geführt.  



  Die Wandung, die die     Öffnung    aufweist,  welche den Film für die     Belichtung    frei  legt, hinter der sich die     Andrückplatte    4      befindet, kann ausserdem mit Sehlitzen ver  sehen sein, in welche die im Apparat ange  ordneten Schaltorgane zur Förderung des  Filmes hineingreifen können, um so die Per  foration des Filmes zu erfassen. Da sich  die     Greiferschlitze    üblicherweise unterhalb  des Bildfensters 18 befinden, so sind dem  entsprechend auch die Schlitze in der be  treffenden     Kassettenwandung    unterhalb des  Ausschnittes für die     Andrückplatte    ange  bracht.  



  Fest im     Apparat    ist der den Abstand des  Filmes vom Objektiv bestimmende, das  Bildfenster 1:8 enthaltende Führungsteil 19  gelagert. Der Abstand der Innenfläche des  Führungsteils 19 von dem Objektiv 20 ist  der     Objektivbrennweite    genau angepasst.  Weiterhin ist an der den     Kassettenraum    von  dem     Uhrwerksgehäuse        trennenden    Wand 21  ein Stift 22 angebracht, der zur     Auslösung     der     Sperrung    12 für die     Andrückplatte    4  dient.  



  Beim Einlegen einer einen unbelichteten  Film enthaltenden Filmkassette geht man in  der Weise vor, dass man die     Filmkassette    in  den     gassettenraum    des Apparates hinein  legt. Die     Andrückplatte    4 befindet sich  vorerst in verriegelter Stellung. Dabei stösst  der Stift 22 gegen die     Stirnfläche    des Rie  gels 12 und drückt diesen entgegen der Wir  kung der Feder 13 zurück. Hierdurch ge  langt der Riegel 12 in die in     Abb.    5 dar  gestellte Lage, bei der der Bund 8 nicht  mehr gehindert wird, sich unter der Wir  kung der Feder 6 nach vorn zu bewegen  und dabei die Stange 5 und die     Andrück-          platte    4 mitzunehmen.

   Die     Andrückplatte    4  drückt also nach     Einlegen    der Kassette in  den Aufnahmeapparat das Filmband 15  gegen den das Bildfenster 18 enthaltenden  Führungsteil 19, so dass der Apparat ohne  weitere Handgriffe völlig gebrauchsfertig  ist. Die :     Andrückplatte    4 bildet mit dem  Führungsteil 19 einen Führungskanal, der  eine geradlinige     Fortsetzung    der Filmfüh  rungen 16, 17 der Kassette bildet.  



  In den     Abb.    6 und 7 ist in     Seitenansicht     und Draufsicht ein weiteres Au2führungs-    Beispiel dargestellt. Die im Apparat heraus  nehmbar angeordnete Kassette 1 weist hinter  der den Film für die Belichtung freilegen  den Öffnung der Kassette eine im wesent  lichen rechteckige     Ausnehmung    25 auf, in  der die an der     Apparatzwischenwand    21 ver  schiebbar befestigte     Andrückplatte    4 ange  ordnet ist. Die     Andrückplatte    4 ist an einer  Schiene 26 befestigt, die     verschiebbar    an  der Zwischenwand 21 angebracht ist. Die  Schiene 26 ist durch einen Stift 2 7 und einen  weiteren Stift 28 an der Zwischenwand 21  geführt.

   Am     Stift    27 greift eine Feder 29  an, die anderseits mittelst einer Öse 30     an     der     Zwischenwand    21 befestigt ist. Die Fe  der 29 ist bestrebt, die Schiene 26 mit der       Andrückplatte    4 gegen den Führungsteil 19  zu ziehen. Dieser Führungsteil 19 bestimmt  den Abstand des Filmes vom Objektiv. Er  ist fest im Apparat angeordnet.

   Die Feder  29 wird verhindert, die     Andrückplatte    4  gegen den Führungsteil 19 zu drücken durch  einen Stift 12', der in eine Platte 31 ein  greift, die mit einer entsprechenden     Aus-          nehmung    für den Stift versehen ist und die  ferner durch den Stift 2 7 mit.

   der     Schiene          22   <B>6</B>     starr        verbunden        ist.        Der        Stift        12'        be-          sitzt    einen     wagrechten    Ausschnitt 32, in dem  sich die Platte 31 beim     Niederdrücken    des  Stiftes 12' unter Einwirkung der Feder 29  nach vorn verschieben kann.

   Das Nieder  drücken erfolgt beim Einlegen der Kassette,  so dass sich also der Führungskanal     selb,t-          tätig    schliesst, wobei die     Andrückplatte    4  den Film gegen den Führungsteil 19 drückt.  Die     Rückstellfeder    33 für den     Stift    1?' kann  jedoch so     stark    ausgebildet sein, dass     das          Kassettengewicht    allein nicht zum Schliessen  des Führungskanals genügt und erst durch  Schliessen des Deckels mittelst einer auf      <  < ie     Kassette drückenden Feder 34 die Auslösung  der Schiene 26 erfolgt.  



  Das Schliessen des Filmkanals kann     auch     in Abhängigkeit vom Schliessen des     Z'errie-          gelungsknopfes    für den Deckel des Apparates  erfolgen. In     jedemFallebehält    der an     derAus-          nehmüng25        vorbeigeführteFilmbandteil    seine  Lage unverändert bei, da beim Einlegen der      Kassette der Film sofort in die richtige Lage  zwischen den Führungsteil 19 und die An  drückplatte 4 gelangt. Beim Einlegen der       Kassette    sind somit weitere Handgriffe, ins  besondere für das     Einfädeln    des Filmes,  nicht erforderlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kinoaufnahmeapparat mit auswechsel barer Kassette, bei dem der den Abstand des Filmes vom Objektiv bestimmende Führungs teil fest im Apparat angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass hinter einer den Film für die Belichtung freilegenden Öffnung der Kassette sich eine Andrückplatte befindet, die den Film bei eingelegter Kassette gegen den fest angeordneten Führungsteil drückt,. UNTERANSPRüCHE 1. Kinoaufnahmeapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Andrückplatte (4) an der Kassette gela gert ist.
    2. Kinoaufnahmeapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Andrückplatte (4) mit dem fest im Ap parat angeordneten Führungsteil (19) einen Filmkanal bildet, der eine gerad- linige Fortsetzung der Filmführungen (16, 17) der Kassette bildet. 3. Kinoaufnahmeapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Filmkassette eine Verriegelungsvor- richtung für die Andrückplatte (4) vor gesehen ist, welche beim Einsetzen rler Kassette in den Aufnahmeapparat selbst tätig gelöst wird.
    4. Kinoaufnahmeapparat nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass hin ter der den Film für die Belichtung frei legenden Öffnung der Kassette in der Kassette eine Ausnehmung für die im Apparat untergebrachte Andrückpla te vorgesehen ist. 5. Kinoaufnahmeapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der die Öffnung aufweisenden Wandung der Kassette Schlitze vorgesehen sind, in wc l che die Schaltorgane zur Förderung des Filmes hineingreifen können.
CH154534D 1929-04-02 1930-03-24 Kinoaufnahmeapparat mit Kassette. CH154534A (de)

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