CH154571A - Wasserdichtes Uhrgehäuse. - Google Patents
Wasserdichtes Uhrgehäuse.Info
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- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B37/00—Cases
- G04B37/08—Hermetic sealing of openings, joints, passages or slits
- G04B37/081—Complete encasings for wrist or pocket watches also comprising means for hermetic sealing of the winding stem and crown
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Description
Wasserdichtes Uhrgehäuse. Gegenstand der Erfindung ist ein wasser dichtes Uhrgehäuse, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrglas und die Aufziehwelle durch Dichtungen mit dem Gehäusemittelteil gegen Eindringen von Wasser geschützt sind, wäh rend der Gehäusemittelteil durch wenigstens einen konisch ausgebildeten Rand, auf den der Schalenboden mit Anzug passt, gegen den Schalenboden abgedichtet ist.
Die Zeichnung stellt beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes im Schnitt durch die Aufziehwelle dar.
Das Gehäuse besteht aus einem Gehäuse- tnittelteil 1, der auf seiner obern Seite eine Nut 2 trägt, in die ein Dichtungsring 3 ein gelegt ist, der sich gegen das Uhrglas 4 stützt und dieses abdichtet. Das Uhrglas 4 selbst ist mit einer untern gerade geschlif fenen Ringfläche 5 versehen, die sich auf den Dichtungsring 3 legt und mit diesem eine gute Abdichtung herbeiführt, wenn der Rand des Gehäusemittelteils gegen dasselbe angedrückt wird.
Die untere Seite des Schalen mittelteils 1 ist mit einem leicht konisch gestalteten Ring 6 versehen, auf den der Schalenboden 7 genau mit Anzug pafat, so dass der Schaleilboden nur unter Aufwand eines bestimmten Druckes spannend und da durch abdichtend auf den Gehäusemittelteil geschoben werden kann. Es ist zweckmässig, die Durchmesser der ineinandergreifenden konischen Teile so zu wählen, dass zwischen Schalenrand und Gehäusemittelteil stets etwas Spiel verbleibt, damit der Schalenboden auf dem Ring 6 zuverlässig klemmt und dichtet. In seiner aufgeschobenen Stellung kann der Schalenboden 7 durch mehrere nicht dar gestellte Schrauben mit dem Gehäusemittel teil verbunden werden.
Die Aufziehwelle 8 für das Uhrwerk ist in das C ehäusemittel- teil 1, durch eine über das Gehäuse hinaus, in einem Aufsatz 12 auf das Gehäuse ver längerte rohrförmige Öffnung 9 eingeführt. Diese Öffnung ist im Grund 10 konisch, in der Verlängerung nach aussen zylindrisch gestaltet und dient zur Aufnahme einer Dichtung 11 durch die hindurch die Aufzieh- welle 8 genau passend geführt ist. Der Auf- Satz 12 trägt aussen Gewinde, in das eine Mutter 13 greift, durch die die Dichtung 11 durch die Zwischenscheibe 14 zusammenge drückt werden kann.
Die Aufziehwelle 8 sitzt in der Krone 15 fest, die aussen über den zylindrischen Teil der Mutter 13 greift. Die Aufziehwelle selbst ist in bekannter Weise rnit dem Uhrwerk verbunden.
Zum Aufziehen des Uhrwerks und zum Richten der Zeiger kann man durch Lösen der Mutter 13 und Entspannen der Dichtung 11 ein leichtes Drehen der Aufziehwelle ermög lichen, während anderseits durch Anziehen der Mutter 13 zum Beispiel beim Baden die Dichtung zusammengedrückt und ein absolut sicherer Abschluss zwischen Gehäusemittel teil 1 und der Aufziehwelle 8 herbeigeführt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wasserdichtes Uhrgehäuse dadurch ge kennzeichnet, dass das Uhrglas und die Auf ziehwelle durch Dichtungen mit dem Ge häusemittelteil gegen Eindringen von Wasser geschützt sind, während der Gehäusemittel teil durch wenigstens einen' konisch ausge bildeten Rand, auf den der Schalenboden mit Anzug passt, gegen den Schalenboden abgedichtet ist. UNTERANSPRüCHE 1. Wasserdichtes Uhrgehäuse nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Uhrglas und Gehäusemittelteil ein Dichtungsring zur Abdichtung des Glases eingelegt ist. 2. Wasserdichtes Uhrgehäuse nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Uhrglas zur guten Abdichtung einen plangeschliffenen Rand trägt, der auf den Dichtungsring aufliegt.3. Wasserdichtes Uhrgehäuse nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalen boden auf dem Gehäusemittelteil durch mehrere Schrauben festgehalten ist. 4. Wasserdichtes Uhrgehäuse nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1-3, da durch gekennzeichnet, dass die Aufzieh- welle im Gehäusemittelteil durch eine von aussen einstellbare Dichtung in das Gehäuseinnere eingeführt ist. 5. Wasserdichtes Uhrgehäuse nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1-4, da durch gekennzeichnet, dass die Öffnung am Gehäusemittelteil zur Aufnahme der Aufziehwelle zylindrisch mit konisch ver laufendem Grund ausgebildet ist. 6.Wasserdichtes Uhrgehäuse nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1-5, da durch gekennzeichnet, dass die Dichtung der Aufziehwelle von aussen durch eine Mutter angespannt und gelöst werden kann, um die Aufziehwelle zum Aufziehen und Richten der Zeiger leicht drehbar zu machen und gegen Eindringen von Was ser nach Beendigung dieser Operationen zu sichern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH154571T | 1933-09-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH154571A true CH154571A (de) | 1932-05-15 |
Family
ID=4409258
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH154571D CH154571A (de) | 1933-09-02 | 1931-12-31 | Wasserdichtes Uhrgehäuse. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH154571A (de) |
-
1931
- 1931-12-31 CH CH154571D patent/CH154571A/de unknown
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