CH154629A - Gummiisoliertes elektrisches Anschlussorgan. - Google Patents
Gummiisoliertes elektrisches Anschlussorgan.Info
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- H01R13/50—Bases; Cases formed as an integral body
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Description
Gummiisoliertes elektrisches Anschlussorgan. Die Körper der bislang bekannt -gewor denen elektrischen Anschlussorgane (Steck dosen, Steckbüchsen und dergleichen) aus Gummi werden im Gebrauch oftmals gebogen und kehren nach Aufhören der Beanspruchung infolge der eigenen Elastizität wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück. Der oder die in den Gummikörper eingelagerten Zuleitungs litzen der angeschlossenen Zuleitungsschnüre können diese Bewegungen nur bis zu einem beschränkten Grade ohne Schaden mitmachen, da das Material derselben leicht gedehnt und dadurch spröde und brüchig wird.
Bei Bruch einzelner Drähte wird einerseits der Leiter querschnitt vermindert, anderseits die Gefahr hervorgerufen, dass der Gummikörper durch die abgebrochenen Drahtenden. beschädigt, ja sogar durchgestossen wird. Zweck vorliegen der Erfindung ist es nun, diesem Übelstand abzuhelfen und damit die Lebensdauer und den Wert solcher Schnüre zu erhöhen.
Das Wesen der Erfindung liegt darin, die Zuleitungslitzen so zu gestalten, dass sie Deh nungen und Biegungen beliebig oft unter- worfen werden können, ohne merklich bean sprucht oder gar aus diesem Grunde beschä digt zu werden. Dies wird erreicht, wenn man die Zuleitungslitzen in Spiralform in den Gummikörper einvulkanisiert. Die Zahl der Windungen, deren Ganghöhe, deren Radius müssen dem vorliegenden Zwecke entsprechend gewählt werden. Es genügt oft ein Bruchteil einer Windung zur Sicherstellung oder er höbten Biegungsfähigkeit der Schnur.
Werden nämlich die stromführenden Litzen in dieser Form in den Gummikörper des Anschlussor- ganes einvulkanisiert, so machen dieselben die federnden Bewegungen des Gummikörpers ohne jede schädliche Nachwirkung mit, das beisst ohne dass die Litzen auf Zug beansprucht würden. Die Zeichnung zeigt als Ausführungs beispiele drei zweipolige Stecker in Ansicht, teilweise im Schnitt.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 wird jede Litze für sich spiralisiert und in den Gummikörper 3 einvulkanisiert. Nach der Ausführungsform in Fig. 2 werden beide Lit zen um einen gemeinsamen lern gewickelt und solcherart, in Form einer Doppelspirale, in den Gummikörper des Steckers einvulka nisiert. Bei Anwendung der letztgenannten Bauweise ist es unter Umständen, wie in Fig. 3 dargestellt, von Vorteil, den Mantel der Zuleitungsschnur 3 am Ende bis zu einer gewissen Länge aufzuschlitzen, die Adern 1 und 2 durch diesen Schlitz austreten zu lassen und dann, ebenfalls in Form einer Doppel spirale, auf das Ende des Mantels zu wickeln.
Das solcherart ausgebildete Schnurende wird dann in den Gummikörper des Steckers ein vulkanisiert.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil erfin dungsgemäss ausgeführter Anschlussorgane ist es, dass sie durch die eigenartige Ausbildung der Zuleitungslitzen gleichzeitig eine Zugent lastung erfahren. Die Auflagefläche der Spi ralen auf dem Gummikörper ist bereits bei einer Anzahl von Windungen so gross, dass die schädlichen Zugbeanspruchungen durch dieselben aufgenommen und auch wirksam aufgehoben werden. Versuche haben erwiesen, dass die Zuleitungslitzen diesen Beanspruchun gen ohne schädliche Nachwirkung gewachsen sind.
Zur Erreichung und Erhaltung der spira ligen Lage der Adern während der Herstel lung des Gummisteckers, das ist während des Vorganges des Umpressens des Weichgummi körpers, ist es von Vorteil, die gegenseitige Lage von Schnur und Kontaktorgan (bezw. Kontaktorganen) durch eine Abbindung zu sichern. Dies kann solcherart durchgeführt werden, dass die Zuleitungsschnur mittelst eines oder mehrerer Fäden an den Verstei fungssteg 4 des Anschlussorganes gebunden wird.
Falls das Auschlussorgan ohne Steg ausgeführt wird; genügt es, während des Pres sens des Gummikörpers die Zuleitungsschnur mittelst eines oder mehrerer Fäden durch den Gummikörper, über die Frontplatte des selben hinaus, an der Pressform zu befestigen.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf Stecker beschränkt, sondern in gleicher Weise auf jedes andere, an eine Zuleitungs schnur anschliessbareKontaktorgan anwendbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gummiisoliertes, elektrisches Anschluss- organ, dadurch gekennzeichnet, dass die Zu leitungslitzen in Spiralform in den Gummi körper einvulkanisiert sind. UNTERANSPRüCHE 1. Gummiisoliertes, elektrisches Anschluss- organ nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zuleitungslitzen in einer gemeinsamen Doppelspirale in den Gummikörper einvulkanisiert sind. 2.Gummiisoliertes, elektrisches Anschluss- organ nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zuleitungslitzen aus der gemeinsamen Umhüllung heraustre tend in Spiralen über derselben in den Gummikörper einvulkanisiert sind. 3. Gummiisoliertes, elektrisches Anschluss- organ nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Abbindung, welche die gegenseitige Lage von Schnur und Kontaktorgan während des Vorganges des Umpressens des Weichgumrnikörpers sichert. 4.Gummiisoliertes, elektrisches Anschluss- organ nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenseitige Lage von Schnur und Kontaktorgan durch Anbinden der Zu leitungsschnur an den Steg des Kontakt- orgarres gesichert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH154629T | 1931-03-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH154629A true CH154629A (de) | 1932-05-15 |
Family
ID=4409314
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH154629D CH154629A (de) | 1931-03-14 | 1931-03-14 | Gummiisoliertes elektrisches Anschlussorgan. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH154629A (de) |
-
1931
- 1931-03-14 CH CH154629D patent/CH154629A/de unknown
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