CH154637A - Fernsteuerungs- und Fernmelde-Einrichtung. - Google Patents

Fernsteuerungs- und Fernmelde-Einrichtung.

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CH154637A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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      Fernsteuerungs-    und     Fernmelde-Einrichtung.       Gegenstand der Erfindung ist eine     Fern-          steuerungs-    und     Fernmelde-Einrichtung,    ins  besondere zur Veranlassung und Meldung von  Schaltungsänderungen in elektrischen Anlagen  mit Zentralstationen und Unterstationen. Die  Erfindung soll indessen nicht allein beschränkt  sein auf elektrische     Kraftverteilungsnetze    mit  Zentral- und Unterstationen, sondern sie ist  ebenso gut anwendbar zur Auslösung von  Regelvorgängen, zur Übertragung und Anzeige  von     Messwerten,    zur Übertragung von Signalen  und dergleichen mehr.  



  Erreicht wird dieses dadurch, dass jedem  Kommando eine mehrstellige Ordnungszahl  zugeordnet ist und dass die     Ziffer    jeder Stelle  durch mindestens zwei Impulsreihen übertra  gen wird, wobei die Anzahl Impulse jeder  Stelle für alle Übertragungsvorgänge die  gleiche ist. Zweckmässig wird in jedem Sen  der jede Ordnungszahl durch eine entspre  chende Stellung von zugeordneten Schaltap  paraten abgebildet und gespeichert, wobei  diese Schaltapparate bei gleichzeitigem oder    kurz aufeinanderfolgenden Eintreten mehrerer  Zustandsänderungen     bezw.    bei Meldungen von  Schaltzuständen zunächst immer     nur    eine  Ordnungszahl vollkommen     aufbauen    können.  



  Im nachstehenden ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung in Anwendung auf eine       Fernmelde-    und     Fernsteuerungseinrichtung     zur Meldung und Veranlassung von Schal  tungsänderungen in einer elektrischen Anlage  mit automatischen Impulssendern und Emp  fängern in der Überwachungsstation und in  den überwachten Stationen beschrieben und  in der Zeichnung schematisch dargestellt.  



  Beim Ausführungsbeispiel sind in der  Zentral- und Überwachungsstation eine Viel  zahl von Steuerschaltern vorgesehen, deren  Betätigung über einen Sender die Aussendung  von Kommandos     zur    Auslösung des dem  Steuerschalter zugeordneten Schaltvorganges  zur Folge hat. Analog sind die Unterstationen  mit je einem Sender ausgerüstet und mit Kon  taktmitteln, die den Sender der Unterstation  nach der Ausführung eines Schaltvorganges      zur Abgabe einer entsprechenden eindeutigen       Meldung    veranlassen.

   Die Kommandos und  Meldungen bestehen in der Aussendung von  verschiedenen Impulsreihen, die in der Zen  tral-     resp.    in der Unterstation einer Gruppe  von Schaltapparaten zugeführt werden, wobei  nach richtiger Beendigung des Sende- und  Empfangsvorganges, je nachdem, ob ein Kom  mando von der Zentralstelle nach der Unter  station ging oder eine Meldung umgekehrt,  ein Betätigungsrelais für den Schalter der  Unterstation oder für die Kontrollorgane der  Zentralstation zum Ansprechen gebracht wer  den. Ausserdem enthält der Sender der Auf  sichtsstation noch Schalter, deren Betätigung  den Sender der Unterstation veranlasst, nach  der Zentrale die Stellung aller Schalter oder  dergleichen ohne Ausführung einer Schaltän  derung zu melden.

   Der Sender der Unter  station spricht im übrigen immer dann an,  wenn eine Änderung irgendeiner Schalter  stellung stattfindet, gleichgültig, ob die Än  derung durch Überlast, manuelle Eingriffe in  die Verteilungsanlage oder durch die Ausfüh  rung eines     Steuerkommandos    erfolgt. Die er  folgten Zustandsänderungen werden in der  Zentrale durch optische oder akustische Mittel  kenntlich gemacht.  



  Die Aussendung der Impulse zur Steue  rung oder Meldung geschieht dabei stets so,  dass jedem Schalt- oder     Meldevorgang    eine  mehrstellige Ordnungszahl zugeordnet ist,  wobei jeder Stelle der Zahl eine     gleichgrosse     Anzahl von Impulsen entspricht. Diese Im  pulse verteilen sich bei dem Beispiel auf zwei  Impulsreihen, wobei die Summe der Impulse  für alle Stellen der Ordnungszahl die gleiche  ist und 11 beträgt. Es ist aber möglich, mit  verschiedenen Impulssummen für jede Stelle  zu arbeiten. Zwischen den beiden Impuls  reihen jeder     Ziffer    wird eine Pause einge  schaltet. Diese Pause ist gleich der zwischen  den den einzelnen Stellen entsprechenden  Impulsreihen.  



  Die Empfängereinrichtung ist so ausge  staltet, dass sie diese Impulsreihen aufnimmt  und auf verschiedene Schaltapparate verteilt.  Ferner ist dabei, wie später gezeigt wird, die    Einrichtung so getroffen, dass stets die rich  tige Anzahl von Impulsen ausgesendet und  empfangen werden muss, damit eine Schalt  bewegung oder eine Meldung wirklich ausge  führt werden kann. Sobald aber die richtige  Anzahl von Impulsen und in richtiger Folge  vom Empfänger in der Zentralstation oder in  der Unterstation     ordnungsgemäss    empfangen  ist, wird von diesem ein Quittungssignal zu  rückgesandt, welches eine Wiederholung der  Aussendung derselben Impulsreihen verhin  dert und     welches    bewirkt, dass der erst  sprechende Sender die eben vollkommen auf  gebaute und ausgesandte Ordnungszahl wieder  auslöscht.

   Gleichzeitig oder kurz darauf wird  der Melde- oder Steuervorgang ausgeführt.  Kommt kein Quittungsimpuls zurück, so gibt  der Sender dasselbe Kommando nochmals  heraus.  



  Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel  werden die Impulse längs einer Fernleitung  übertragen. Die Übertragung der Impulse  kann jedoch auch durch eine Trägerwelle mit  und ohne Fernleitung erfolgen.  



       Abb.    1 zeigt die Zentralstation mit dem  Sender     Si    und dem Empfänger Ei. Der er  stere besitzt eine Gruppe von Schaltapparaten,  die bei     einem    Sendevorgang zunächst die  Ordnungszahlen aufbauen und speichern; das  sind die Wähler     SDio,        8Dioo,        SDlooo   <B>USW.</B>  nebst den zugehörigen Relais. Ferner enthält  der Sender einen Impulsgeber, der den Dreh  wähler     8D;    und die zugehörigen Steuerrelais  besitzt.  



  Der Impulsempfänger enthält eine Gruppe       von        Verzögerungs-    und Auswahlrelais, Grup  pen von Drehwählern     EDl,        ED2    usw., sowie  von Hebdrehwählern     EHDia,        EHDib,        EHDza,          EHD2b    usw. und die     Auslösemagnete        EM,        i,-.,          EM2n,        ENIlb,        EH,'b-    Ferner sind Betätigungs  relais und Relais zur Sicherung des Empfangs  vorganges vorgesehen.

   Von dem Sender     .9i     und dem Empfänger Ei führt über die erst  sprechende Anzahl von Kontakten     bezw.    Re  lais die Fernleitung nach der Unterstation.  



       Abb.    2 zeigt eine Unterstation mit dem  Sender     Su    und dem Empfänger     Eii.    Der  Sender     Sa    ist dem Sender     Si    der Zentral-      Station ähnlich. Er unterscheidet sich ledig  lich durch den Kontaktapparat     SKI,    der mit  dem Schaltteil der Verteilungsanlage     niecba-          niseh    oder     elektrisch    gekuppelt ist, und durch       Halterelais.    Der Empfänger     E,   <B>I,</B> einer Unter  station ist ebenfalls dem der Zentralstation  ähnlich.

   Die Betätigungsspulen     EBi        bezw.          EBa    und die     Kipprelais        EBKi        bezw.        EBE2     usw. sind von den Betätigungsrelais der Zen  tralstation verschieden. Von dem Sender der  Unterstation führt über die entsprechende  Anzahl von Kontakten und Relais die Fern  leitung     1'L    nach der Zentralstation.  



       Abb.    3 stellt einen der     Steuerschalter    vor,  der von dem Schaltbeamten nach der einen  oder andern Richtung gedreht werden muss,  um einen Schaltvorgang einzuleiten. Solche       Fernsteuerschalter    sind in der Zentralstation  in ebenso grosser Anzahl vorhanden, wie in  der Unterstation Schaltvorgänge ausgeführt  werden sollen. Ausserdem sind noch ein oder  mehrere Steuerschalter in der Zentralstation  vorgesehen, deren     Betätigung    keinen Schalt  vorgang auslöst, sondern die den Sender der  Unterstation veranlassen, - nach der Zentral  station die sämtlichen     "Ein"-    und     "Aus"-          stellungen    der Schalter zu melden.  



       Abb.    4 zeigt eine     Signaleinrichtung,    wo  durch dem Schaltbeamten die beendigte     Aus-          fährung    eines Schaltvorganges kenntlich ge  macht wird.  



       Abb.        "5    zeigt ebenfalls eine Signaleinrich  tung mit den zwei Lampen, die den jeweili  gen Ein- und Ausstellungen des Schalters  entsprechen und der notwendigen Anzahl von  Relais, Kontakten oder dergleichen.  



       Abb.    6 zeigt eine Kontrollvorrichtung.  Zur bessern Unterscheidung sind alle  einem Sender zugeordneten Schaltteile ausser  ihrer eigentlichen Bezeichnung mit dem Buch  staben S und alle einem Empfänger     zugeord-          rieten    Schaltteile     finit    dem Buchstaben E ver  sehen. Die einem Sender und Empfänger       gemeinsamen    Teile sind ohne besondere Un  terscheidungsmerkmale. Die Wirkungsweise  der Einrichtung ist wie folgt:  Um in der Zentralstation den Sender zur  Herausgabe eines Kommandos zu veranlassen,    ist ein dem gewünschten Schaltvorgang ent  sprechender Fernschalter zu betätigen.

   Dies  kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass  der in     Abb.    3 dargestellte     Steuerfernschalter          SSi    nach links oder rechts gedreht wird, wo  durch entweder die Kontakte     Ssil    bis     Ssi3     oder     Ssi'    bis     Ssio    geschlossen werden.

   Nach  einer     Viertelsdrehung    wird der Schalter     durch     den Anker     S'z,    der in eine der Nuten     S)n    oder       Sm'    einfällt,     verklinkt.    Diese     Verklinkung     kann so lange bestehen bleiben, bis entweder  der     E.ntklinkungsmagnet        SElci    seinen Anker  wieder anzieht, oder bis infolge einer in der  Zeichnung nicht dargestellten mechanischen  Auslösung die     Verklinkung    ausgelöst wird.  



  Durch die Kontakte     9s11    bis     Ssi'    wird  folgender Stromlauf geschlossen : Von der  Sammelschiene plus Fiber den     Kontakt        Svs'     über     Ssi3,    den Ruhekontakt     Shiol,    den Ruhe  kontakt     Sduio,    den Drehmagnet des Einer  Drehwählers     SD'lo    nach     minn-.        Hierdureli     erhält der Drehmagnet des Wählers     ,9D'1"     Strom und beginnt zu drehen.

   Sobald die  Bürste des Drehwählers     SDio    auf der Bahr)<I>D</I>  auf denjenigen Kontakt aufläuft, der der       Einerziffer    der Ordnungszahl des zu gebenden  Kommandos entspricht und der nun über     den     Kontakt     Ss,'    an plus liegt, spricht das Prüf  relais     SPio    an. Hierdurch     öffnet    sich der  diesem Relais zugeordnete     Kontakt        )9pio',     wodurch der Wählerstromkreis für     SD'io        un-          terbrochen    wird. Hierdurch wird der Wähler  stillgesetzt.

   Gleichzeitig wird ein Stromkreis  geschlossen von plus wieder über     Sv3',    Kon  takt     Spio2,    der durch das     Ansprechen    des  Relais     SPio    geschlossen ist,     Ruhekontakt          SPIool,        Sdttioo    und den Drehmagneten     SD'io@)     nach minus. Hierdurch erhält der Drehmagnet       SD'ioo    Strom und beginnt zu drehen. Der  Drehwähler     SDioo    dreht nun so lange, bis er  den Kontakt seiner Bahn, welcher der Zehner  ziffer der Ordnungszahl     entspricht,    erreicht.

    Sobald die Bürste der Bahn     D    auf diesen  Kontakt kommt, der über Bürste und Kon  takt der Bahn D des Drehwählers     SDio    und  über     Ssii    an plus liegt, spricht das Prüfrelais       Spioo    an und unterbricht durch seinen Kon  takt     Spiooi    den Stromkreis des Drehmagneten           SD'ioo.    Über die bereits bestehende Verbin  dung     Ssi,    Tontakt und Bürste der Bahn D  des Drehwählers     SDio,

      Kontakt und Bürste  der Bahn D des Drehwählers     SDioo    liegt nun  Plusspannung an den der Hunderterziffer der  Ordnungszahl entsprechenden Kontakt der  Bahn D des Drehwählers     Mooo.    Das Relais       S'Pioo    schliesst durch seinen Kontakt     Spioo2     einen Stromkreis für den     "Drehmagneten          SD'iooo    des Drehwählers     SDiooo    von plus über       Svs',        Spioo2,        Spioooi,        Sduiooo;        S'D'iooo    nach  minus.

   Hierdurch beginnt der Drehwähler       SDiooo    zu drehen. Sobald die Bürste der  Bahn D des Wählers     SDiooo    auf den durch  Plusspannung gekennzeichneten Kontakt auf  läuft, spricht das Prüfrelais     SPiooo,    das mit  einem Ende dauernd an minus liegt, an und  trennt durch seinen Kontakt     Spioooi    den  Drehmagneten     SD'iooo    von der Spannung ab.  Damit ist die Auswahl des dem Steuervor  gang zugeordneten Kommandos beendet. Es  stehen sämtliche Wähler auf den dem Kom  mando zugeordneten Kontakten.

   Bei einem  Kommando 357 würde zum Beispiel der Einer  wählerSDio auf dem siebenten Kontaktstehen,  der Zehnerwähler     SDioo    auf dem sechsten, da  57 in der sechsten Dekade liegt, und der  Wähler     SDiooo    auf dem vierten Kontakt.  Eine einem Kommando entsprechende und  auszusendende Ordnungszahl baut sich also  in der Reihenfolge auf: Einer, Zehner, Hun  derter. Es ist dabei ersichtlich, dass für je  zehn verschiedene Kommandos, die man will  geben können, ein     Einerwähler    vorgesehen  sein muss, zu je zehn     Einerwählern    ein Zehner  wähler und zu je zehn Zehnerwählern ein  Hunderterwähler gehört.  



  Durch das Drehen des Steuerschalters       SL7Ci    nach links wird auch der Kontakt     Ssi2     geschlossen. Hierdurch erhält das     Anlassrelais          SAn,    welches mit einer     Ansprechverzögerung     von etwa 3 Sekunden versehen ist, Spannung  gemäss folgendem Stromlauf: Von minus über       SA7a,        S2cri,        Ssi2,    die Ruhekontakte<B><I>Ei</I></B>     as4,        Evi2     nach plus.     SAn    spricht an und schliesst, da  das Relais     SPiooo    noch angezogen ist, folgen  den Stromkreis:

   Plus -Kontakt     Spiooo2,        San,     den     Selbstunterbrecher        Sdu;    des Impulsgebe-    Wählers     SDi,    die Arbeitswicklung des     Kon-          taktrelais        ST    und den Ruhekontakt     Suii    nach  minus, unter der Voraussetzung, dass     Sich     geschlossen ist.

       Alsdann    spricht das Relais       ST    an und legt über seinen Kontakt St und  den Ruhekontakt     Suii    den     Drehmagneten          SDi    des als Drehwähler     SDi    ausgebildeten  Impulsgebers an Spannung. Der Impulsgeber       SDi    dreht einen Schritt,     unterbrieht    dann den       Wellenruhekontakt        Swrl,    wodurch     SAn    abfällt  und seinen Kontakt     San    wieder öffnet.

   Im  gleichen Augenblick wird aber auch der       Wellenarbeitskontakt    des Impulsgebers     SDI,          Stoai    geschlossen, so dass der Stromkreis für  das Relais auf den Kontakt     Stoa;    umgeschal  tet wird. Gleichzeitig unterbricht der Dreh  magnet     SDi    an seinem     Unterbrecherkontakt          Sdui    den Stromkreis für     ST,    wodurch     St    ab  fällt.

   Hierdurch wird über den Kontakt     St     auch der Drehmagnet     SDi'    des     Impulsgebe-          wählers        SDI        aberregt.        Sdui    schliesst wieder  für     ST,        St    spricht wieder an und über<I>St</I> auch       SDi    usw.

   Hierdurch wird der Drehwähler     SD     mit der durch die Abfallverzögerung des Re  lais ST bestimmten Geschwindigkeit weiter  geschaltet, und zwar wird der Drehwähler       SS'Di    zunächst so lange weiterdrehen, bis der  Kontakt     S7val    wieder     öffnet.    Der als Dreh  wähler ausgebildete Impulsgeber     SDI    besitzt  vier Bahnen     SDiA,        SDiB,        SD;C    und     SD;D     und enthält auf jeder Bahn 12 Kontakte.

    Hiervon sind zehn     Kontakte    der Bahn     SDIB     durch     Vielfachkabel    mit den Bahnen C der       Einerwähler        SDio        usf.,    zehn Kontakte der  Bahnen     SDiC    mit den Bahnen<I>B</I> der Zehner  wähler     SDioo        usf.    und die ersten zehn Kon  takte der Bahnen     SDID    mit der Bahn<I>A</I> des  Hunderterwählers verbunden.

   Die zwölften  Kontakte der drei Bahnen     SDIA,        SD;B,        SDiC     liegen direkt an plus, die drei Bürsten     SBib,          SBIO,        SBId    dieser Bahnen liegen über den  Drehkontakt     Sdri,    des als Impulsgeber wir  kenden Drehwählers und über das Unter  brecherrelais     SU,    an     minus.    Diese drei Bür  sten, die mit den drei Kontaktarmen SB;

  " der  Kontaktbahn     SDiA    auf einer gemeinsamen  Achse sitzen, sind um je 120 o versetzt, so dass,  wenn der Arm     SBid    der Kontaktbahn     SDiD         den letzten Kontakt verlässt, der Arm     SBi"     den ersten Kontakt seiner Bahn     SDiC    gerade  erreicht und wenn der Arm     SBi,    seine Bahn  verlässt, der     Kontaktarm        S'Bib    den ersten Kon  takt seiner Bahn     SDiB    erreicht.

   Sobald nun  die Bürste     SBid    auf den     Kontakt    aufläuft,  der über Bahn A und Bürste des Wählers       SDiooo    an plus liegt, spricht das Relais     SUi     <B>I</B> öffnet seine Kontakte Stei<B>l</B> und     Sui,3    und  n,  schliesst     Satie.    Da vor dem Ansprechen von       SUi    das Relais     SU2    über seine Arbeitswick  lung     SU2i    und über     Spiooo2,        Suil    angezogen  war und     SU2    mit einer Abfallverzögerung  versehen ist, so ist in diesem Augenblick der  Stromkreis sowohl für<I>ST,

  </I> als auch für     SDi'     unterbrochen. Der Impulsgeber     SDi    hört auf  zu drehen. Nach der Unterbrechung durch       SUis    fällt     SU2    mit Verzögerung ab und der       Inipulsgebe-Wäbler-Stromkreis   <I>über</I>     Sac2'    und       Szti2,    nachdem hierüber<I>ST</I> usw. angesprochen,  wieder geschlossen. Der     Gebewähler    dreht  und verlässt den     spannungsbelegten    Kontakt.

    Hierdurch fällt das Relais     SU,    wieder ab und  Steil schaltet nun das Relais     ST    wieder an  Spannung und bereitet gleichzeitig einen  Stromkreis für den Drehmagneten<I>SDI'</I> des Im  pulsgebedrehwählers vor. Gleichzeitig spricht  über     SUj1    das Relais     SU2    wieder an. Relais  8U2 ist mit einer zweiten Wicklung     SU2it     versehen, die über den eigenen Arbeitskon  takt      & ,a22    kurzgeschlossen wird. Es spricht  also rasch an, fällt dagegen mit Verzögerung  ab.

   Kommt die Bürste     SBid    auf den zwölften       Kontakt    ihrer Bahn     SDID,    so wird nach der  eben beschriebenen Weise wiederum eine  Pause eingefügt. Ebenso wird eine Pause ein  gefügt, wenn die Bürsten     SBI"    über die eigene  und über die Bahn B der Zehnerwähler     SDioo          usf.    und die Bürsten     SBIb    über die eigene  Bahn und die Bahn C der     Einerwähler        SDio          usf.    nacheinander Spannung führen und wenn  diese ihre zwölften     Kontakte    bestreichen.

    Die oben erwähnte Unterteilung der Impuls  reihen wird also durch die beiden     Abfallver-          zögerungsrelais        SUi    und     SU2    vorgenommen.  Sobald nämlich eine der Bürsten     SBIb,        SBi,          SBid    auf einen Kontakt kommt, der über eine  der Bahnen     A-0    des Hunderterwählers     8Diooo       an plus liegt, spricht das Relais     SUi    an, das  über den Ruhekontakt     Sd7 i    des Drehmagneten       SDi    an minus liegt,

   unterbricht     Sui    den Strom  kreis für das<I>St -</I>Relais, setzt     dadurch    den       Impulsgeber        SDi    still, unterbricht durch     Sui:'     den Stromkreis für das Relais<B>SU.,',</B> das vor  her über     Spioool    angesprochen hatte, wodurch       Kontakt        Sui'    geöffnet wurde. Durch Anspre  chen von SM werden seine     Kontakte        Sie,'        Lind          S2cis    geöffnet.

   Hierdurch fällt     SU2i    mit Ver  zögerung ab und schliesst seinen     Ruhekontakt          Su2i.    Damit ist nach der durch die     Abfalls-          verzögerung    von     SU2    bedingten Pause Relais  ST wieder mit minus über     Sit.2'    und     Siel'    ver  bunden und der     Impulsgebewähler    SD; läuft  weiter.  



  Bei dem     Durchdrehen    des     Impulsgebe-          drehwählers        Sdi    wird bei jedem Drehschritt  mit Hilfe des     Wellenarbeitskontaktes        S'dcti     kurzzeitig ein     Stromkreis    für die Wicklung 1  des Relais J geschlossen. Dieser verläuft von  plus über eine Bürste     SDi,    der     Kontalctbahn          SDjA    über den     Kontakt        9piooo3,    den Wellen  arbeitskontakt     Sdai    und     Wicklung    1 des Re  lais J nach minus.

   Das Relais J spricht     dureh     seine Wicklung J an und sendet im Dreh  takt des     Gebewählers    über seinen     Kontakt    i'       lHinusimpulse    auf die     Fernleitung.     



  Gelängt aber die Bürste     SB;,    auf den ei  sten oder zwölften Kontakt, so werden     keine     Impulse     hindurchgesandt,    da in dieser Stel  lung der Stromkreis für die Wicklung 1 des  Relais J unterbrochen ist, vielmehr     kommt     hierdurch das Relais     SUt    wieder zum An  sprechen von plus über irgend einen der ent  sprechenden ersten oder zwölften Wählerkon  takte der Bahn     SDiB    nebst dazugehöriger  Bürste     SBib    usw. je nach der Stellung des  Impulsgebers.

   Auf diese Weise werden die  den Einer-, Zehner- und     Hunderter-Wählern     zugeordneten Bahnen abgetastet und die     für     alle Kommando- und Meldevorgänge kon  stante Anzahl von     Impulsen    mit insgesamt  fünf Pausen auf die Fernleitung     ausgesandt.     



  Die     herausgesandten        Impulsserien    werden  von dem     Fernschaltempfänger    der Unterstation  in später noch zu     beschreibender    Weise auf-      genommen und das Betätigungsorgan veran  lasst die Ausführung der den gesandten Im  pulsserien zugeordneten Steuerkommandos.  Der     Rückmeldesender        Sn    der Unterstation  wird hierdurch seinerseits zur Herausgabe  einer die Ausführung bestätigenden Meldung  in Form einer derselben Ordnungszahl ent  sprechenden Impulsserie angereizt und sendet  diese Impulse auf die Fernleitung, welche nun  von dem Empfänger     Et    der Zentralstation  aufgenommen werden.

   Nach der richtigen  Aussendung der Impulsserien der Zentral  station und dem     ordnungsgemässen    Empfang  in der Unterstation erhält aber die Zentral  station schon ein besonderes Quittungssignal  über die richtige Aussendung und Empfang  durch die     Fernsteuerungs-    und     Fernschalt-          vorrichtung.     



  Das     Quittungssignal    besteht im Ausfüh  rungsbeispiel aus einem     längern    Impuls,     wel-          eher    über die Fernleitung     PL    und das pola  risierte Empfangsrelais     EE    ankommt und über  die     Ruhekontakte        i2    des J- Relais und     Sve2     des Verzögerungsrelais     SVe    des Senders     St     nach plus verläuft. Der Empfänger der Zen  tralstation nimmt zunächst diesen     Impuls    auf.

    Hierbei spricht das Relais     EE    an und lässt  über     seinen    Kontakt     Ee    das Zwischenrelais       EZE    .ansprechen und dieses schliesst seine       Arbeitskontakte.    Das Relais     EZE    schliesst       seinen    Kontakt     Eze',    wodurch das Verzöge  rungsrelais     EVi    eingeschaltet wird.

   Das Ver  zögerungsrelais     EY1    schaltet durch seinen  Kontakt     Evii    das Verzögerungsrelais     EY2    ein,  dieses spricht ebenfalls an und schaltet mit  seinem Kontakt Eh' das Verzögerungsrelais       EVs    ein. Das Verzögerungsrelais     ET's    schliesst  ebenfalls und schaltet bei     Evs'    das Verzöge  rungsrelais     ET'4    an.

   In dem     Augenblick,    da  das Relais     TZE    angesprochen war, wurde  für den Drehmagneten     ED,'    ein Stromweg  geschlossen von plus über     EZe ,    den Ruhe  kontakt     Eh21,        Eliii,   <B>EX</B> nach minus. Der  Drehwähler     ED1    dreht einen Schritt. Nach  Beendigung des Impulses fallen der Reihe  nach<I>FE, EZ</I>     E,        EV1    und     Eve    ab.

   In dem  Augenblick nun, in dem     EV2    abgefallen,<B>Ei</B>     Va     dagegen noch angezogen ist, wird ein Quit-         tungsstromkreis    für den Sender     Sr    der Zen  tralstation geschlossen, der folgenden Verlauf  nimmt:

   Von plus über     Evi2,        Ev22,        Et'g2,    die  Bürste und den ersten Kontakt des Dreh  wählers     ED1,        Kontakt        SvO,    Bürste und dem  der Kennziffer entsprechenden belegten Kon  takt der Bahn E des Hunderterwählers     Mooo,     Bürste und belegten Kontakt der Bahn E des  Zehnerwählers     SD1oo,    Bürste und belegten  Kontakt der Bahn E des     Einerwählers        8Dio     und Wicklung des Elektromagneten     SEIj#i     nach minus.

   Hierdurch wird     derElektromagnet     <B><I>SEX,</I></B> zum Ansprechen gebracht und der       Steuerfernschalter        entklinkt.    Dadurch geht  der Steuerschalter 881 in seine Ruhestellung  zurück, öffnet hierdurch seine Kontakte     Ssii     bis     Ssia,    wodurch der Sender stillgelegt wird.  Es fallen die vorerwähnten     SP-Relais    ab, wo  durch die entsprechenden Kontakte     Spio',          81)100i    und     Spiooo',        Spiooo'    und     Spiooos    geöffnet  werden und auch der Stromkreis des Anlass  relais unterbrochen wird.

   Der Quittungsstrom  kreis bleibt so lange bestehen, bis das Ver  zögerungsrelais     EVs    abgefallen ist. Durch das  Zurückdrehen des Steuerschalters     8'81    in seine       Ruhelage    und das Abfallen der     SP-    Relais  wird der Sender soweit stillgesetzt, als nicht  weitere Schalthandlungen noch auszuführen  sind.  



  Nachdem auf diese Weise ein Steuerkom  mando ausgesandt, dieses in der Unterstation  richtig durchgeführt und dadurch eine Wie  derholung des gleichen Sendevorganges durch  das Quittungssignal verhindert worden ist;  erfolgt die Meldung der Unterstation über die  ausgeführte Schaltänderung als Bestätigung  dafür, dass ausser dem     Fernsteuervorgang    auch  der eigentliche Schaltvorgang richtig ausge  führt worden ist. Nun kann aber der Fall  eintreten, dass ein Schalter nach einer Schalt  änderung sofort, aber noch ehe die Schalt  änderung in der Zentrale angezeigt worden  ist, wieder in seine alte Stellung zurückkehrt.  Dann meldet die Apparatur, wie aus der Zeich  nung des Senders     Su    der Unterstation hervor  geht, trotzdem beide Änderungen.

   So kann  zum Beispiel der Schalter nach einem "Ein"  Kommando dieses ausführen, nach erfolgter      Ausführung sofort aber wieder in die     "Aus\.-          Stellung    zurückkehren, wie es bei einem  Schalten auf bestehenden Kurzschluss in elek  trischen     Kraftverteilungsanlagen    der Fall ist,  wobei also der Schaltbeamte über beide Schalt  änderungen unterrichtet wird.

   Für den Fall,  dass mehrere Steuerschalter gleichzeitig oder       kurz    nacheinander zu bedienen sind, ist es  nur notwendig, die den einzelnen     Komman-          dos    entsprechenden     Steuerfernschalter    zu be  tätigen, wobei die verschiedenen Kommandos  entsprechend der Einstellung der Steuer  schalter, zunächst aufgespeichert und dann  zeitlich, der Reihenfolge nach richtig ausge  sandt werden. Dies wird dadurch ermöglicht,  dass die Steuerschalter     S8'i    usw.

   (siehe     Abb.    3)  nach der Einstellung in die eine oder andere  Arbeitsstellung bis zum     Eintreffen    des     Quit-          tnngsirnpulses        verklinkt    werden.

   Die entspre  chenden Kontakte der Steuerschalter     SEki          usw.,    beispielsweise     Ssii,        Ssl2,        $s,",        Ss,i,    SS,'       Ssie,    schliessen und verursachen daher bei je  dem der     Steuerfernschalter    Glas     Hochlaufen    der  entsprechenden     Einerwähler.    Ist der der Ziffer  der Zehnerstelle der Ordnungszahl entspre  chende Zehnerwähler aber bereits besetzt, so  bleibt der     Einerwähler    so lange stehen,

   bis  das vorangehende Kommando vollständig aus  geführt ist und der bestehende Aufbau der  Schaltapparate nach dein Sende-     undEmpfangs-          vorgang    durch den Quittungsimpuls gelöscht  ist. Erst dann beginnt auch der dem Einer  wähler entsprechende Zehnerwähler     SDioo,          "SD2oo    usw. zu laufen und kommt an dem  nächster)     Kontakt    zum Stillstand, an dein ihn  in der oben beschriebenen Weise für sein Prüf  relais plus zugeführt wird. Er     ermöglicht    nun  den vollkommenen Aufbau dieser Ordnungs  zahl und die Aussendung des zweiten Kom  mandos erst dann, wenn der Hunderterwähler       SDiooo    frei ist usw.

   Dieser Vorgang kann sich  beliebig oft wiederholen.  



  Kommt auf Grund irgend einer     Störung     der Sendeapparatur, auf der     Leitung    oder im  Empfänger der Unterstation ein richtiger  Empfang nicht zustande, so wird kein Quit  tungsimpuls zurückgesandt. Es bleibt dann  im Sender der Zentralstation der Arbeitszu-    stand aufrecht erhalten., da der     Entklinknngs-          magnet        SEki    nicht durch einen Quittungs  impuls ausgelöst wird.

   Der     Fernsteuerschalter,     der, wie bereits erwähnt, bei Ansprechen des       Klinkungsmagneten        SEki    selbsttätig in seine  Ruhelage zurückkehrt, bleibt dann in der       verklinkten    Stellung stehen     und    hält seine  Kontakte     Ssii,        Ssi',        Ss,s    noch geschlossen.

   Ist  das Kommando aber einmal     herausgesandt     worden, so schliesst der     Wellenrulwkontakt          Stvri    und das     Anlassrelais        SAra    spricht wieder  an, da der      & si2-Kontakt    noch geschlossen ist.

    Das Kommando wird darauf in der     beschrie-          benen    Weise noch einmal     herausgesandt.     Gleichzeitig wird das Störungsrelais     Sx,    das  mit einer     Verzögerung    von etwa 20 Sekunden  anläuft, hochzulaufen beginnen und es spricht  nach ein- oder     zweimaligem    vergeblichen Aus  senden von Kommandos an. Über den Kon  takt     8x    fällt die     Störungsfallklappe        SFlc"     über den Kontakt     Sfic.    leuchtet die Störungs  lampe     SLy    auf und die Hupe     SH",    ertönt.

    Kommt nun aber trotzdem nach einer dritten  Kommandogabe eine     Quittung,    so wird über  den Kontakt     Ssi2    Lampe und Hupe abge  schaltet, dagegen bleibt die Anzeige auf der  Fallklappe     Sli'It"    bestehen.

       Normalerweise     wird das     Störungsrelais        Sx    nach jedem Kom  mando beim Quittungsimpuls durch den     Kon-          takt        Evil    des     Empfangszwischenrelais   <B>ZUM</B>  Abfallen gebracht, so dass es     immer    wieder  bei jedem neuen     Kommando    anlaufen     muss,     aber nie zum völligen Ansprechen kommt.  



  Der Kontakt     Svs    hat den     Zweck,    zu ver  hüten, dass ein     aufgespeiühertes,    aber noch nicht  vollständig ausgesandtes Kommando durch  irgend einen     Störimpuls    gelöscht wird, bevor  es über die     Fernleitung        FL    hinausgesandt  wurde.

   Der Kontakt     Sve    ist     nur    geschlos  sen, wenn der     Impulsgebewähler        ¯9D;    in  Tätigkeit war.     SVe    spricht     über        Sv5i    an,     SF3     über den     Wellenarbeitskontakt        Srcai.    Die Ab  fallverzögerung der beiden Relais     SVa    und       SVo    ist derart bemessen, dass     SVr,

      gerade     kurz     vor Eintreffen des     Quittungsimpulses    abfällt  und damit das Empfangsrelais ET über     SVs=     an plus liegt, während     SVa    erst nach Aus  führung der     Quittung    abfallen darf.

        Um zu verhüten, dass das eigene     Impuls-          empfangsrelais        EE    beispielsweise in der Zen  tralstation bei einem Sendevorgang mit an  spricht, ist es über den Ruhekontakt     ii'        des     Impulsrelais, sowie über den     Ruhekontakt          Si;s2    des Verzögerungsrelais     Svää    an plus ge  legt.

   Das Relais     SVä    spricht sofort beim An  laufen des     Impulsgebewählers        SDi    über des  sen     Wellenarbeitskontakt        Stvai    an und fällt  wegen seiner Abfallverzögerung erst eine ge  wisse Zeit nach     Öffnung    des Kontaktes     Srrai     ab, so dass das     EE-Relais    erst dann Impulse  empfangen kann, wenn die Aussendung von  Impulsen durch den Sender der Zentralstation  wirklich beendet ist.

   Hierdurch wird es ein  mal ermöglicht, das Empfangsrelais<B>LM</B> wäh  rend des ganzen Sendevorganges gegen Stör  impulse zu schützen, und anderseits wird  hierdurch das Löschen des Kommandos durch  fremde Störimpulse oder durch eintreffende  Impulse der Unterstation vermieden. Für den  umgekehrten Fall, dass der Empfänger gerade  in Tätigkeit ist, wenn ein Sendevorgang aus  geführt werden soll, ist die Sperrung zwi  schen Empfänger und Sender so     getroffen,    dass  durch die Kontakte     Evi"    und     Ev34    der Strom  kreis für das     Anlassrelais        Sgn    unterbrochen  wird, ebenso durch den Kontakt<I>Eva</I> die Ver  bindung nach plus für sämtliche Prüfwähler.

    Falls also während des im nachstehenden  beschriebenen Empfangsvorganges irgend ein  Fernschalter betätigt wird, vermag erst nach  Beendigung der     ankommenden    Impulsserien  nach dem Abfall der Relais     EE    bis     EVs    der  Sender     aufzuprüfen    und Impulse auszusenden.  



  Die Fernleitung besteht beim Ausführungs  beispiel aus einer Doppelleitung, von der ein  Leiter die Minusimpulse aufnimmt und weiter  leitet, während der zweite Leiter die Plus  pole der beiden Batterien verbindet. An Stelle  des letztern Leiters kann in manchen Fällen  auch die Erde allein genügen.

   Die ausge  sandten negativen Impulse     treffen    im Emp  fänger     Eii    der Unterstation     (Abb.    2) auf das  empfindliche Empfangsrelais     EE    und dieses  spricht im Takte der Impulsfolge an und be  tätigt in gleichem     Rythmus    über seinen Ar  beitskontakt     Fe    das     EZE-Relais    der Unter-         station.    Das     EZf'-Relais    schliesst seinen Ruhe  kontakt     Eze'    und bringt das erste Relais<B>EI</B>     Vi     zum Ansprechen.

   Der Reihe nach werden über       wil    das Relais     EV2,    über     Eve'    das Relais       EVs    und über     Eva'    das Relais     EV4    zum An  sprechen gebracht.

   Die Relais     EVi,        EV2,        EV3     und     EV4    sind     sämtliche        Abfallverzögerungs-          relais.    Da alle andern Relais zunächst noch  in Ruhestellung sind, so werden die ersten  und folgenden Impulse über     Eze2,        Ehe'    und       Elti   <I>1,</I> den Drehmagneten     EDi'    des Drehmag  neten     EM    zugeleitet und dieser macht bei  jedem Impuls einen Schritt.

   Tritt nun die  oben erwähnte Pause in den Impulsreihen  ein, so fällt das Relais     EVi    ab, da die Länge  der Pause gerade so bemessen ist, dass E     Vi     abfallen kann, dagegen<B>E,</B>     V2    nicht mehr. Nach  dem das Relais     EV4    bereits angesprochen hat,       EVi    aber durch die Pause abgefallen ist, wird  das Halterelais     EHi    zum Ansprechen ge  bracht, von plus über     Ev43,        Evi3,    die Wick  lung     EHii    nach minus.

   Das Relais     EHi    spricht  an und hält sich selbst, indem es für seine  Haltewicklung     EHlii    einen Stromkreis schliesst,  von plus über     Ev44,        .Elii3,        EHia    nach minus.

    Durch das Ansprechen des Halterelais     EZI,     werden dessen     Kontakte        Elr.        i'        geöffnet    und  der Kontakt     _E,/1-L2    geschlossen, Hierdurch wer  den nun die folgenden Impulse bis zur näch  sten Pause, das heisst die Ergänzung der er  sten Impulszahl bis zur konstanten Impuls  summe über     Eze2,        E/12',        Ehi2,    dem Drehmag  neten     ED2'    des Drehwählers<I>EN</I> zugeleitet,  wodurch der     Di,ehwähler±D2    die dieser Im  pulszahl entsprechende Anzahl von Schritten  macht.  



  Durch die beiden ersten Impulsgruppen  sind die beiden Drehwähler     EM    und     EDz    auf  zwei     korrespondierende        Kontakte    aufgelaufen.  Die dann von den Armen der Drehwähler  bereits überschrittene Anzahl von Kontakten  ergeben zusammen die konstante Anzahl Im  pulse der ersten Stelle.

   Bei der nach dieser  zweiten Impulsserie wieder eingefügten Pause  wird ein Stromkreis geschlossen von plus über       Ev43,        Evi3,    über der Bahn<B>Al,</B> den Schaltarm  und den entsprechenden     Kontakt    des Dreh  wählers     EDi,    Wicklung 1 des Prüfrelais     EPi         Kontakt der Bahn     t12    und Schaltarm des  Wählers     EI)"    Wicklung I des Halterelais       FH,    nach minus.

   Der erste Teil des von  dem Sender     SI    der Zentralstation ausgesand  ten Steuerkommandos ist     hierdurch    bereits  erledigt und durch eine entsprechende kor  respondierende Wählerstellung abgebildet.  Nun sprechen das Halterelais<B>EH,</B> und das  Prüfrelais     EP,    an, dessen vier Arbeitskon  takte     Ep,l    bis     Ep,4   <I>die</I> Stromkreise für die  Heb- und Drehmagnete der beiden Hebdreh  wähler     EIID"    und     EHD,b    vorbereiten, die  beispielsweise die erste Hundertergruppe bil  den.

   Über den Kontakt     Eh21    werden die bei  den Magnete     ED,'    und     ED2'    der Drehwähler       ED,    und     ED_    abgeschaltet, während nun  über     Eze2,        Eh22,        Eh31,        Ep,l    ein     Stromkreis     für den     Hebmagneten        EH'",    hergestellt wird.  Dieser     Hebmagnet        EIT",    nimmt nun die       r:ächste    Reihe eintreffender Impulse auf.

   Das  Prüfrelais     EP,    hält sich in der Folgezeit  Über die Kontakte     Ev44,    den Kontakt     Ep,'          ;and    seine zweite Wicklung     EP,II.    Bei der  nächsten Pause fällt wieder das Verzöge  rungsrelais     Eh,    ab, und es wird ein Strom  kreis     geschlossen    von plus über<I>Ev,', Ev,',</I>       Elch.",    und     EHJ    nach minus. Hierbei ist       Eh.lr,n    ein Kontakt, der beim Heben des       Hebedrehwählers    schliesst.

   Durch den be  schriebenen Stromweg spricht das Relais     EH3     mit seiner Wicklung I an, öffnet seinen  Ruhekontakt<B>EH,'</B> und schaltet hierdurch  den     Hebmagneten        EII',.   <B><I>EH'-.,.</I></B> ab und lei  tet die nun folgenden Impulse über     Eze2,          Eh_2,        Eh32,        EHJ,   <B><I>EI),.'</I></B> über den     Hebmagne-          ten        EH',b    des     Ergänzungs-Hebdrehwählers          EHD,b    der ersten Hundertergruppe.

   Durch  diese Hebeschritte der beiden Hebdrehwähler  wird die zweite Stelle der gesandten Ord  nungszahl im Empfänger     EII    aufgebaut.  



  Wird die vierte Pause eingefügt, so  spricht über<I>Ev,',<B>Er,'</B></I> den     Hebkontakt          Ekhlb,    die     ',4jicklung        EHJ,    das Halterelais  <B>Eh,</B> an.     EH,,    schliesst seinen Kontakt<B>EH,'</B>  und seine zweite Wicklung     EH4II    nach  minus.

   Durch das Ansprechen des Relais       EH,    wird über     Eh41    der     Hebmagnet   <B>EH',?,</B>  abgetrennt und die nächste Impulsserie wird    über     Eze2,        EhJ,    Eh,',     Ekl    und     Ep,3    dem  Drehmagneten     ED'ln    des ersten Hebdreh  wählers     EIID,.    zugeleitet und dieser macht  nun     ebensoviele        Schritte    wie bis zur nächsten  Pause Impulse eintreffen.

   Bei der fünften  und letzten Pause spricht schliesslich von  plus über     v43,   <B><I>Er,-'</I></B> und     Ezeala    das Halte  relais     EH,    an und hält sich von plus über       Ev44,    Eh"' und seine Haltewicklung     EH5II     nach minus.     E7va,a    ist ein Kontakt des Heb  drehwählers     EHD,a,    der beim ersten Schritt  schliesst.

   Durch das Ansprechen des Halte  relais     EH,.wird    durch Eh.' der Drehwähler       ED'"    abgeschaltet und die folgenden Im  pulse gelangen auf den Drehmagneten     ED',        i>     des Ergänzungshebdrehwählers     EIID,b    von  plus über     Eze2,   <B><I>Eh.', Eh,'</I></B> und<B>EI),'</B> auf den  Drehmagneten     ED,b.    Dieser macht ebenso  viele Schritte als Impulse der letzten Reihe  eintreffen.

   Die Drehschritte des ersten Heb  drehwählers und des zweiten Hebdrehwäh  lers ergänzen sich wieder zu der     konstanten     Summe von ausgeführten Drehschritten, die  gleich ist der konstanten für die letzte Stelle  ausgesandten Anzahl von Impulsen. Nach  dem Empfang der beiden     Impulsserien    der       Einerreihe    stehen die beiden Kontakte der  beiden Hebdrehwähler in korrespondierenden  Stellungen, die durch Relais     EB,        bezw.   <B>EN,</B>  usw.

   verbunden sind, so dass nach dem letz  ten Schritt, und zwar nachdem bei Beendi  gung der Impulse in der Kette der     Verznge-          rungsrelais        EV,    bis     EP,    die beiden Relais       EV,    und     EVz    abgefallen sind, Eh', und EI',  dagegen noch halten, kurzzeitig     folgender     Stromkreis entsteht:

   Von plus über     Er,2.     <I>Ev,',</I> Ev,', Bürsten und Kontakt der Bahn       13,    des ersten Drehwählers     ED,,    Bürsten und  Kontakt der Bahn des ersten Hebdrehwählers       EHD,a,        EB,,    Bürsten und Kontakt der Bahn  des zweiten Hebdrehwählers     EIID,,"    Kontakt  und Bürsten der Bahn     B2    des zweiten Dreh  wählers     ED_    und Wicklung     JII    des Impuls  relais nach minus.  



       Durch    das Ansprechen des Relais     EB,     schliesst dieses einen     Kontakt        Eb"    der ent  weder direkt oder indirekt zu den Schalt  spulen eines     01schalters    oder eines sonstigen      Organes der elektrischen Verteilungsanlage  führt. Das     Betätigungsrelais        EBl    bleibt nur  so lange eingeschaltet, bis, wie oben beschrie  ben, die übrigen Verzögerungsrelais abgefal  len sind.

   Gleichzeitig mit dem Ansprechen  des Betätigungsrelais     EBl    hat auch das Re  lais     J    durch seine zweite Wicklung     J11    an  gesprochen und, wie bereits oben beschrieben,  einen Quittungsimpuls nach der     ZentraIsta-          tion    zurückgesandt, wodurch der dortige  Sender, von dem das Steuerkommando aus  ging, für dieses Kommando stillgesetzt     wird.     Der     Fernsteuervorgang,    der mit der Betäti  gung eines Steuerschalters durch den Über  wachungsbeamten beginnt, ist durch Anspre  chen der ausgewählten Betätigungsspule für  (las Schaltorgan und das Quittungssignal be  endet.  



  Die durch den Steuervorgang hervorgeru  fenen Stellungsänderungen des Schalters in  der Unterstation, beispielsweise eines     Öl-          schalters,    veranlasst nun     seinerseits    die  Aussendung einer Meldung durch den Sen  der     SII    der Unterstation, um dem Über  wachungsbeamten mitzuteilen, dass ausser dem  Auswahl- und Übertragungsvorgang auch der  Schaltvorgang richtig ausgeführt worden ist.  Der Sender     SII    der Unterstation     wird    durch  irgendeine, irgendwie erfolgte Änderung der  Schalterstellung selbsttätig angereizt.

   Hier  bei ist mit je einem Schalt- oder Regelgerät,  oder .einem andern beweglichen Organ, das  seine Stellung ändert, der     elektrischen    An  lage entweder mechanisch oder elektrisch ein  Kontaktapparat     SKtl    bis     SKtlooo    verbunden.  Eine Veränderung einer Schalterstellung be  wirkt dementsprechend eine Verstellung des  Kontaktapparates.  



  In der     Abb.    2 ist ein derartiger Kontakt  apparat     SKtl    durch eine Kontaktscheibe dar  gestellt, auf der die zwei     "Ein"-Kontakte     und zwei     "Aus"-Kontakte    schleifen. In der  Scheibe aus isolierendem Material ist ein Seg  ment     Sgtl   <I>aus</I> leitendem Material eingesetzt.  Durch das leitende     Segmentstück    werden  entweder die     "Ein"-Kontakte    oder die     "Aus"-          Kontakte    geschlossen. Bei jeder Schaltände-         rung    dreht sich die Scheibe um     180     .

   Nach  dem der     Ölschalter    entweder durch den eben  beschriebenen     Fernsteuervorgang    oder infolge       Eintretens    von Überlast oder von Hand von  der     "Ein"-Stellung    auf die     "Aus"-Stellung     geschaltet wurde, entsteht über den "Aus"  Kontakt des Kontaktapparates     Shtl        bezw.     über dessen Leitungssegment     Sgtl    folgender  Stromkreis: Von plus über     Sqtl    und die       "Aus"-Kontakte,        Sqbll,    die Wicklung     S11.-1     eines Halterelais<I>SH,</I> nach minus.

   Hierdurch  spricht das Relais     S11,    an, hält sich über  seine     Haltewicklung        SII,II,        Sqbl'    und seinen  Arbeitskontakt     Slt.,l    und schliesst seine drei  Kontakte     S122',        8h,3    und     Sh,4.    Diese drei  Kontakte erfüllen dieselbe Funktion wie die  drei Kontakte     Ssli    bis     Ssl'        bezw.        Ss,4    bis       Ss"    im Sender der Zentralstation.

   Die wei  tere Meldung der erfolgten Schaltänderung  wird nun in ähnlicher Weise wie oben das  Steuerkommando     herausgesandt,    die Schalter  stellung     wird    durch den entsprechenden Auf  bau der Schaltapparate abgebildet, in dem  zunächst von plus über     SVS",        Sh.24,        Sp,ä   <I>,</I>       8dzc,o    die Wicklung des Drehmagnetes     SD,"'     nach minus dieser Strom erhält und zu dre  hen beginnt, so dass der der entsprechenden       Einergruppe        zugeordnete    Wähler auf den  dem neuen Schaltzustand zugeordneten Kon  takt aufläuft, wodurch das Relais     SP,

  o    in  folgendem Stromlauf zum     Ansprechen     kommt: Von minus,     SP,",    Bürste und Kon  takt der Bahn<I>D</I> des Wählers     SDzo,    Kontakt       h    2 2     nach        plus.        Durch        das        Ansprechen        des     Relais     SPzo    schliesst das Relais seinen Kon  takt     Sp   <I>> 2</I> und öffnet seinen Kontakt     Sp,J.     wodurch der Drehwähler<B><U>SD.,</U></B> zum Stillstand  kommt, während der Wähler<B>SD...</B> gemäss  folgendem Stromlauf zum Drehen kommt:

    Von minus über     S'p2o2,        Spl.ö    ,     Sdialoo,     den Drehmagneten     SD",    minus. Der     Hun-          derterwKhler        S'D"o    beginnt zu drehen, so  lange, bis seine Bürste auf dem Kontakt  liegt, auf welchem er von plus über den  Kontakt     Sh,',    Bürste und Kontakt der Bahn  D des Hunderterwählers     SD-.",    plus erhält, so  dass sein Relais     SPlo.,    das mit seinem einen  Ende an minus liet, Strom erhält und     an-          en         sprechen kann.

   Hierdurch wird über     SP,oö     der Wähler<B>SD..</B> stillgesetzt und über den  Kontakt     Splaoz    der Wähler     SDiooo    zum Dre  hen gebracht. Der Wähler     SD,ooo    dreht nun  so lange, bis sein     SPlooo-Relais    auf dem .der  dritten Ziffer entsprechenden Kontakt plus  erhält über     Sla2z,    Bürste und     Kontakt    der  Bahn D des Wählers     SD",    Bürste und Kon  takt der     Bahr.    D des Wählers     SD""    und der  Bürste und dem Kontakt der Bahn D des  Wählers     SDlooo.     



  Hierdurch ist der automatisch angereizte  und auch selbsttätig durchgeführte Aufbau  der durch die Schaltänderung hervorgeru  fenen und dem neuen Schaltzustand zu  geordneten Wählerstellung beendet und die  Aussendung der Impulse geschieht nun in der  gleichen Weise wie eben bereits beim Sende  vorgang für die Hauptstation beschrieben.  Der Impulsgeber     SDi    wird     automatisch    zum  Arbeiten gebracht und sendet entsprechend  der aufgebauten Wählerstellung Reihen von  Impulsen aus.

   Diese durch Pausen unterteil  ten Impulsreihen gelangen über den Kontakt       z'    als Minusimpulse auf die Fernleitung und  werden von dem     Rückmelde-Enipfangsappa-          rat   <I>EI in</I> der Zentralstation     (Abb.    1) von  dem polarisierten Empfangsrelais     EE    auf  genommen, wobei über die Fernleitung von  minus, den Kontakt     il    der sendenden Aussen  station, Leitung<I>FL,</I> das Relais     EE    in der  Zentralstation und die Ruhekontakte     i2,        Sv,z     nach dem gemeinsamen Pluspol ein Strom  weg geschlossen ist.

   Das Relais     EE        spricht     an, schliesst seinen Kontakt     Ee,    wodurch das  Relais     EZE    zum Ansprechen kommt.     Eze'     schliesst und bringt das Verzögerungsrelais       EVl    zum Ansprechen.

   Durch Ansprechen  von     EV,    schliesst     Ev,l,    hierdurch wird     EV.,     erregt und schliesst seinen Kontakt     EV3'.     Die ankommenden Impulse werden über diese  Verzögerungsrelais und die verschiedenen  Kontakte der entsprechenden     EII-Relais,    wie  beim Empfang in der Unterstation bereits  dargestellt und beschrieben, auf die einzelnen  Wähler geleitet.  



  Bei ordnungsgemässem Eintreffen der  verschiedenen Impulsreihen befinden sich die    Wähler     ED,    und     ED2,    sowie     EI-ID",    und       EHD,b    usw. wieder in korrespondierenden  Stellungen.

   Nach so erfolgtem Aufbau der  korrespondierenden Wählerstellungen werden  nach Beendigung der eigentlichen Empfangs  vorgänge kurzzeitig folgende Stromkreise ge  schlossen: Von plus über     Ev,2,        Evi#2,        Ev3z,     Bürste und Kontakt der Bahn     B,    des Wäh  lers     ED,,    Bürsten und Kontakt der     Bahn   <B>des</B>  ersten Hebdrehwählers     EHD,n,    Spule     EKa,     eines Kipprelais und die Wicklung     EA,I     eines     Anzeigerelais        EAl    in     Parallelschaltung,

       Kontakt und Bürste der Bahn     EIID,b.    Kon  takt und Bürste der Bahn     ss=    des zweiten  Drehwählers     ED,    und Wicklung     JII    des Im  pulsrelais nach minus.  



  In diesem Stromkreis sprechen kurzzeitig  entsprechend der Abfallzeit des Verzöge  rungsrelais     EV3    die zwei     ausgewählten    Re  lais     EKa,    und     EA,,    sowie das     J-Relais    über  seine zweite Wicklung     JII    an. Das Kipp  relais     EKa,        bezw.        Ehb,    öffnet hierdurch  seinen Kontakt     Ekal        .(Abb.    5), wodurch das       Relais        EKb,    seinen Kontakt     Ekb,    schliesst.

    Gleichzeitig legt das Relais     EA2    über seinen  Kontakt     Ea.-3    die Anzeigelampe     EL1    von  minus über     Ekb,,        Ea23    und die     Flackervor-          richtung,    die in der Zeichnung durch einen  Unterbrecher<I>EU</I> dargestellt ist, an minus.  Hierdurch wird die Lampe     EL2    zum Flak  kern gebracht, während die Lampe<I>EL,,</I> die  bisher ruhig brannte, zum Erlöschen kommt,  falls der Schalter Es, geschlossen war. Falls  die Lampe<I>EL,</I> vorher nicht durch ES, ein  geschaltet war, so wird sie durch das An  sprechen des Relais     EA,    zum Aufflammen  kommen.

   Die Relais E-4,     bezw.        EA_    erhal  ten ausser ihren Arbeitswicklungen     EA,        I,          EA_II    vorzugsweise noch Haltewicklungen  F.     A,II        bezw.        EA2II,    damit die Anzeige nach  Eintreffen des Signals so lange aufrecht er  halten wird, bis sie durch den Aufsichts  beamten durch Betätigung des Schalters Es,  zum Auslöschen gebracht wird.

   Die Anzeige  des richtig ausgeführten Schaltvorganges  kann ausser durch die beschriebene Anord  nung auch durch andere Mittel erfolgen, bei  spielsweise können hierfür noch andere an      sich bekannte     Hell-Dunkelschaltungen    der  Lampen mit und ohne Verbindung mit Flak  kereinrichtungen oder akustischen Signalen  vorgesehen sein. Ebenso können an Stelle  oder in Verbindung mit den beschriebenen       Anzeigeanordnungen    durch Lampen noch  Fallklappen     angeordnet    werden, die ebenfalls  so lange die einmal erfolgte Anzeige aufspei  chern, bis sie von dem Kontrollbeamten wie  der aufgehoben wird.  



  Um den Kontrollbeamten schon bei Be  ginn des Eintreffens eines Meldevorganges  auf diesen aufmerksam zu machen, spricht  über den Kontakt     EZe3        (Abb.        .I)    die Auf  merksamkeitslampe     ELa    und das Anzeige  fallklappenrelais     EFKa    an. Die     Anzeigefall-          klappe        EFKa    ist mit einem Kontakt     Eflea     versehen, der den Stromkreis für eine Hupe       EHic    schliesst.

   Diese     Aufmerksamkeitszeichen     dienen einmal dazu, den anwesenden Schalt  beamten auf das Eintreffen einer Meldung  aufmerksam zu machen, anderseits dazu, im  Falle einer Abwesenheit des Schaltbeamten  durch das     Fallklappenrelais    das Zeichen zu  geben,     dass    in der Abwesenheit des Schalt  <B>,</B> eine Meldung eingetroffen ist.  Gleichzeitig ist aus der Einrichtung     Abb.    5  für den Schaltbeamten zu entnehmen, welche  Schaltänderungen in der Unterstation ein  getreten sind, worauf er diese Anzeige, wie  oben beschrieben, durch Betätigung des  Schalters Es, zum Erlöschen bringt.

   Der  Kippschalter Es,     bezw.    Es, dient dazu, die  Umschaltung der Lampe von hell auf dunkel       bezw.    die     Flackerschaltung    umzuschalten.  Durch Schliessen des     Kontaktes    ES wird der  Unterbrecher<I>EU</I> kurzgeschlossen.  



  Durch     das    kurzzeitige Ansprechen des       Impul@relais    durch     seine    zweite Wicklung     JII     in der     Zentralstation    wird über diese und den  Kontakt     i'    ein Minusimpuls auf die Fern  leitung gegeben, das den Sender der Unter  station, wie vorher für die Zentralstation       beschrieben,        stillsetzt    und     eine    Wieder  holung der Meldung verhindert.

   Aus der       IIintereinanderschaltung    der Wicklung     JII     und der     Anzeigerelais        EA    ergibt sich ausser-    dem die Sicherheit, dass der     QuittungsimpuL     zur Stillsetzung des Senders der Aussenstation  immer nur dann     ausgesandt    wird, wenn die  Anzeigevorrichtung nach richtigem Emp  fange der Meldung tatsächlich betätigt wor  den ist.  



  Nach dem zuletzt angekommenen Impuls  waren nach den eben beschriebenen Vorgän  gen die beiden Verzögerungsrelais     EVl    und       EV_    abgefallen. lach dem Abfallen von<I>EV.=</I>  war die Anzeige und     Quittung    erfolgt.

   Fällt  nun auch das Relais     EV,    ab, dann werden  Stromkreise geschlossen über     EVlz,        Eve",          Eivag,        Edul    und     ED',,    ferner     Evl\,        Ei)Z;

  4,          Ezva,,        Edu_,        ED',.    Hierdurch erhalten die  beiden Drehmagnete     ED'1    und     ED',    Strom  und die Wähler     EDl    und     ED,    laufen über  ihre     Selbstunterbrecher        Edu    und ihre     Wel-          lenarbeitskontakte        Ewa    in ihre     Nullstellung     zurück.

   Hierauf fällt auch das letzte Ver  zögerungsrelais     Ez.,    ab, so dass über die Kon  takte     Ekav,.,,        EIc?r@_        a        usw.,    welche immer  dann schliessen, wenn der Hebdrehwähler  irgendwie aus seiner Nullstellung heraus  geclreht oder herausgehoben ist, Stromkreise  für die     Auslösemagnete        Eill".        EM-,."        usw,     geschlossen werden.

   Die     Auslösemagnete        E11     derjenigen Hebdrehwähler, die bei dem Auf  bau des Empfängers gearbeitet haben, ziehen  an und lassen die     Wähler    in bekannter Weise  in ihre     Nullstellune        zurückgehen.    Damit ist  der     Empfang    beendet, der Empfänger in  seine Ruhelage     zurüclrgeführt    und zum     Emp-          I'a.ng    einer neuen Meldung bereit.

   Die Be  endigung des     Empfangsvorganges    ist beim  Empfänger der Zentralstation der gleiche wie  beim Empfänger der Unterstation, ebenso wie  der eigentliche Empfangsvorgang, abgesehen  von den Betätigungsorganen der Anlage,     iti     beiden Fällen der gleiche ist. Auch der  Sendevorgang ist für die einzelnen Sender  der gleiche, gleichgültig, ob er von der Zen  tralstation oder von der     Unterstation    ausgeht  und nur die Organe, die den Aufbau der  Schaltapparate zum Zwecke der Nachbildung  der zunehmenden Ordnungszahl veranlassen.  sind verschieden. Dasselbe gilt für das Still-      setzen des Senders der Unterstation, als auch  des der Zentralstation.  



  Angenommen, der     Schalter    würde infolge  einer Überlastung im     Kraftverteilungsnetz     oder durch irgend einen Defekt des     Schalters     wieder in seine Ausgangsstellung zurück  kehren, so würde im Anschluss an die eben  beschriebene Quittung des Vorganges ein  zweiter Sendevorgang von der Unterstation  aus eingeleitet werden, da durch das Schlie  ssen der     "Ein"-Kontalkte    des Kontaktappara  tes     Sl'tl    und die     Aberregung    der     Relaiswick-          lungs    811.1 das Relais SH,' Strom erhält.

    Über die Kontakte     Shll,        Saal'    wird ein  Haltestromkreis für das     SH'-Relais    über die  Wicklung     SH,II    nach minus geschlossen. Das  Relais     SH,    spricht an und leitet über seinen  Kontakt     Sh,2    einen neuen Sendevorgang ein,  der dem Schalterbeamten in der Zentralsta  tion die erneute Schaltänderung mitteilt. Der  eigentliche Sendevorgang vollzieht sich hier  bei in der gleichen Weise wie bei der ersten  Meldung einer     Schaltänderung.    Diese Schalt  änderungen können kurzzeitig hintereinander  erfolgen, aber auch gleichzeitig von einzelnen  oder mehreren Schaltern auf die Fernmelde  apparatur übertragen werden.

   Hierbei wer  den stets alle Änderungen nacheinander ge  meldet. Dieses wird ermöglicht durch die  beiden Halterelais SH, und     SH"    und die An  ordnung der beiden Kipprelais     SQa,        bezw.          SQb,.    Für den Fall, dass der Schalter sofort  nach dein Ausschalten wieder eingeschaltet  wird, wird erst nach beschriebener Weise die  Meldung "Aus" ausgesandt und nach der  Zentralstation gemeldet werden. Mit .dem  einmaligen Ansprechen von     Sll,    ist die Funk  tion des Kontaktapparates     8Ktl    erledigt, da  sich     SH.,    selbst hält.

   Der Schalter wird also  bei einer Schaltänderung sofort die Schlie  ssung der entsprechenden     "Ein"-Kontak        te    be  wirken, ohne dass dadurch die Aussendung  des     "Aus"-Kommandos    gestört wird. Sobald  aber nun durch den Quittungsimpuls der       Meldevorgang        "Aus"    beendet ist, wird, wie  eben beschrieben, die     "Ein"-Meldung    aus  gesandt werden. Dieser Vorgang kann sich  beliebig oft wiederholen. Ändern gleichzeitig    mehrere Schalter ihre Stellungen, so ent  spricht dieses dem     vorbeschriebenen    gleich  zeitigen Fernsteuern von Schaltern.

   Hierbei       werden    alle entsprechenden     E$-Relais    zum  Ansprechen gebracht und das     Aufprüfen    der  Wähler erfolgt, wie bereits dargestellt, so  weit, als sie nicht anderweitig besetzt sind.  Auch der Speichervorgang der Unterstation  ist mit dem der Zentralstation fast vollkom  men identisch.  



  Die Anordnung der     Quittungskipprelais     in der     Zentralstation    ermöglicht es, von der  Zentralstation aus sämtliche Schalterstellun  gen der Unterstation zu kontrollieren. Dieses  wird von der Zentralstation durch Aussen  dung eines besonderen     Kontrollkommandos     nach der Unterstation bewirkt, das genau so  aufgebaut ist wie die Steuerkommandos, nur  dass diesem eine andere Ordnungszahl ent  spricht.

   Infolgedessen wird in der Unter  station nicht das Relais     EB,,    sondern das  Relais     EBk,    erregt, welches über seinen Kon  takt     Ebk,    das     Abfallverzögerungsrelais        EI'k,     zum Ansprechen bringt, über dessen Kontakt       Evk,    schliesslich das Relais     Sk,    erregt wird.  Nach Abfallen von Relais     EBk,    bleibt Relais       SK,    noch für die Dauer der Abfallverzöge  rung von     EVk,    angezogen. Dieses Relais  legt durch seine Kontakte     E7,,1    und     Sk,'    usw.

    direkte Plusspannung an     Selbstunterbrecher     und Magneten     SD'""        SD'"    der     Einerwähler     usw., so dass diese so lange drehen, bis     EI'k,     abfällt.

   Die Abfallverzögerung ist gerade so  gewählt, dass der Wähler einmal     vollständim          durchdreht,    anderseits wird durch die Kon  takte     Sk,2    und     Sb,'    usw. über den Anker  ruhekontakt     Sdr    der Wähler direkte Minus  spannung an die     Bürsten    der Bahnen E der       Einerwähler        SD,a,   <I>SD.,</I> usw. gelegt, wodurch  beim Überstreichen der     Wählerkontakte     sämtliche     SQa-Spulen    der     Kipprelais    anspre  chen und diese umlegen, falls sie in der an  dern Stellung waren.

   Sämtliche     SQa-Spulen,     die     "Ein"-Kommandos    entsprechen, sind an  die Wähler     SD""        Sd3"        angeschlossen,    wäh  rend alle     SQb-Spulen,    die den     "Aus"-Kom-          mandos    entsprechen, an die Wähler     SD_".          Sd4o    angeschlossen sind.

   Durch das Umlegen      eines     Kipprelais    wird der Sender genau so  zur Rückmeldung veranlasst wie durch eine  Schaltänderung, beispielsweise würde dieses  bei dem Kontaktapparat     Sktl    bedeuten, dass  die durch den letzten Quittungsimpuls geöff  neten     Sqal',        Sqa,'    und geschlossenen     Sqbl',          Sqbi2-Kontakte    durch das Ansprechen von       Spb,    wieder in anderem Sinne betätigt wer  den.

   Hierdurch wird ein Stromkreis     geschlos-          en    von plus die     "Ein"-Kontakte    und das lei  tende Segment     Sgt,    des Kontaktapparates       Srtl,        Sqa,        SHJ    nach minus. Hierdurch  wird das Relais     SH1I    erregt und veranlasst,  wie bereits beschrieben, den Sender zur Her  ausgabe des Kommandos.

   Auf diese Weise  werden zunächst sämtliche auf     "Ein"    befind  liche Schalterstellungen     bezw.    die zugeordne  ten Kontaktapparate kontrolliert und die  entsprechenden Stellungen durch die Signal  mittel der Zentralanlage zur Anzeige ge  bracht.     Mittelst    eines zweiten     Kontrollkom-          mandos    lassen sich durch die Relais     EBk=,     die in ähnlicher Weise wie die     Snb-Spulen     betätigt werden, auch alle Signalstellen der       ZTnterstation    kontrollieren.  



  Tritt während des     Kontrollvorganges    eine  Schaltänderung ein, so wird entweder wäh  rend des Kontrollvorganges die erst noch be  stehende, sich dann aber ändernde Schalter  stellung nach der Zentralstation gemeldet  oder, falls der Ansatz zu Kontrollzwecken  erst nach der erfolgten Schaltänderung er  folgt ist, die geänderte Stellung gemeldet und  fliese, wie bereits dargestellt, durch das       Flackerzeichen    als Schaltänderung gemeldet.

    Auch hier ist die Anordnung im übrigen so  getroffen,     dass,    wenn Schaltänderungen     uncl          Kontrollsignale    zeitlich zusammenfallen oder  kurz hintereinander erfolgen, diese jeweils  nacheinander zu Ende gegeben werden, da,  wie bereits erwähnt, immer nur eine einzige  Ordnungszahl vollkommen aufgebaut und  ausgesendet werden kann. Das Gleiche gilt  auch für den Fall, dass der fernsteuernde  Beamte einen Schalter auf einen mit einem  Kurzschluss behafteten Leitungsteil schaltet,  wobei der Überwachungsbeamte sofort nach  dem     "Ein"-Signal    das     "Aus-Signal    über das    kurz nachfolgende Ausfallen des Schalters  erhält.

   Bei der Einschaltung auf Kurzschluss  bleibt der Stromkreis für das Betätigungs  organ übrigens nur eine vorbestimmte Zeit  erregt, die so bemessen ist, dass bei Schaltung  auf Kurzschluss ein mehrmaliges Schalten  vermieden wird.  



  In dem Ausführungsbeispiel werden die  einer Ordnungszahl entsprechenden Impuls  reihen nacheinander auf einer Leitung über  tragen. Es ist indessen auch möglich, diese  Impulsreihen auf     ebensovielen    Leitungen als  Stellen vorhanden sind, zu übertragen, so dass  die Aussendung der Impulsreihen für jede  Stelle gleichzeitig oder fast gleichzeitig er  folgen kann.  



  Oft kann es vorteilhaft sein, eine Ord  nungszahl, die im Dezimalsystem ausge  drückt ist, in ein anderes Zahlensystem um  zuwandeln, nämlich immer dann, wenn die  Anzahl der zu übertragenden Meldungen       bezw.    der Steuerkommandos nur wenig über  den durch das Zehnersystem gegebenen Gren  zen von Hundert, Tausend usw. liegt. In  allen diesen Fällen ist es notwendig, bei  Überschreitung dieser Zahlen eine weitere  Gruppe von Speicherwählern     bezw.    Schalt  apparaten vorzusehen, beispielsweise ist die  Zahl 1005 im Dezimalsystem nur durch  Einer-, Hunderter-, Tausender- und Zehn  tausenderwähler zu übertragen.

   Zweckmässig  wandelt man dann diese Zahl in ein     Elfen-          oder    Zwölfersystem um und verwendet  zwölfteilige Wähler, so dass man mit drei  Gruppen     entsprechend        bekannter    Wähler aus  kommt.  



  Die Kontrolle der Schaltzustände der Un  terstation kann in beliebigen Gruppen erfol  gen, wofür schalt- oder     betriebstechnisehe     Gründe massgebend sein können. Das Quit  tungssignal, welches den richtigen Sende- und  Empfangsvorgang einer Ordnungszahl be  endet, war beim Ausführungsbeispiel ein  längerer Impuls. An dessen Stelle können  natürlich ebenfalls Impulskombinationen tre  ten, die ebenfalls durch besondere Massnah  men sichergestellt werden können. Die be-           schriebene    Einrichtung ist auch für Fern  übertragung mittelst einer oder mehrerer  Trägerwellen beliebiger Frequenz entweder  längs Leitungen oder mit den Mitteln der  drahtlosen Telegraphie geeignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernsteuerungs- und Fernmeldeeinrich tung, insbesondere zur Veranlassung und Meldung von Schaltungsänderungen in elek trischen Anlagen mit automatischen Impuls sendern und Empfängern in der Über wachungsstation und in den überwachten Sta tionen, bei der jeder Meldungs- oder Steuer vorgang durch mehrere Impulsreihen über tragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Kommando eine mehrstellige Ord nungszahl zugeordnet ist, und dass die Ziffer jeder Stelle durch mindestens zwei Impuls reihen übertragen wird, wobei die Anzahl Impulse jeder Stelle für alle Übertragungs vorgänge die gleiche ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ord nungszahl nach dem Zehnersystem für die Übermittlung von Meldungen oder Steuerkommandos in ein anderes Zahlen system umgewandelt wird. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamt zahl der Impulse für alle Stellen der Ordnungszahl die gleiche ist. 3.
    Einrichtung nach .dem Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass im Sender jede Ordnungs zahl durch eine entsprechende Stellung von zugeordneten Schaltapparaten ab gebildet und gespeichert wird,. und dass diese Schaltapparate bei gleichzeitigem oder kurz aufeinanderfolgenden Eintre ten mehrerer Zustandsänderungen bezw. Meldungen von Schaltzuständen zunächst immer nur eine Ordnungszahl vollkom men aufbauen können. 4.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 und 3, da- durch gekennzeichnet, dass nach voll endetem Aufbau des einer zu senden den Ordnungszahl entsprechend aufge bauten Na.chbildungssy stems selbsttätig die Durchschneidung einer Verbindung nach dem fernzubeeinflussenden Apparat bewirkt wird. 5.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass bei gleichzei tigem oder kurz aufeinanderfolgendem Eintreten mehrerer Zustandsänderungen die Schaltapparate jede Ordnungszahl immer nur bis zur nächsten freien De kade abbilden, und dass die vollkommene Abbildung und Aussendung aller den Ordnungszahlen entsprechenden Impuls serien nacheinander vorgenommen wird. 6.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass in jedem Sen der ein gemeinsamer Impulsgeber für sämtliche Speicherwähler vorgesehen ist, der automatisch von einem vollständig aufgebauten Kommando ausgelöst wird, worauf die entsprechende Anzahl von Impulsreihen ausgesandt wird. 7. Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 bis 6, da durch gekennzeichnet, dass die Schalt apparate auf den der Ziffer jeder Stelle der Ordnungszahlen entsprechenden Stel lungen so lange stehen bleiben, bis der Impulssender die zugehörigen Impuls serien ausgesandt und der Impulsemp fänger der Gegenstation diese ordnungs gemäss empfangen hat. B.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und .den Unteransprüchen 2 bis 7, da durch gekennzeichnet, dass die Impuls reihen durch Zeitintervalle voneinander getrennt werden. 9. Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 bis 8, da durch gekennzeichnet, class die Impuls reihen in beiden Richtungen auf einem einzigen Leiter übermittelt werden. 10. Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 bis 9, da durch gekennzeichnet, dass die Impuls reihen für jede -Stelle gleichzeitig oder kurz aufeinanderfolgend auf je einem be sonderen Leiter übertragen werden. 11.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 bis 10, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Impulsreihen jeder Stelle je zwei ge trennten Schrittschaltwerken zugeführt werden, und dass nur dann eine Strom- briieke für das Betätigungsorgan zu standekommt, wenn die beiden Schalt werke jeder Stelle korrespondierende Stel lungen einnehmen. 12.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 bis 11, da durch gekennzeichnet, dass bei dem oder kurz nach dem Ansprechen des Betäti- gungsorganes ein Quittungssignal aus gelöst wird, welches eine Wiederholung der Aussendung des bereits ausgesand ten und richtig empfangenen Kommandos bezw. Meldung verhindert. 13. Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 bis 12, da durch gekennzeichnet, dass .das Quit tungssignal aus einem einzelnen Impuls besteht. 14.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 bis 13, da durch gekennzeichnet, dass während des Sendens der Empfänger und während des Empfangens der Sender ausser für eine zu erfolgende Speicherung von Mel dungen oder Kommandos blockiert wird. 15. Einrichtung nach dem Patentanspruch und - den Unteransprüchen 2 bis 14, da durch gekennzeichnet, dass der Strom kreis für das Betätigungsorgan eine vor bestimmte Zeit erregt wird, die so bemes sen ist, dass bei Schaltung auf Kurz- schluss ein mehrmaliges Einschalten ver mieden wird. 16.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 bis 15, da durch gekennzeichnet, dass von der Zen tralstation aus durch Kontrollsignale der Sender .der Unterstation angereizt wer den kann, sämtliche Schaltzustände nach der Zentralstation zu melden. 17. Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 bis 16, da durch gekennzeichnet, dass in jedem Sen der Verzögerungsrelais vorgesehen sind, und dass sich im Falle von Störungen das Aussenden der einer Ordnungszahl zuge ordneten Impulsserien so oft wiederholt, bis ein beliebig einstellbares Verzöge rungsrelais angesprochen hat. 18. Einrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 bis 17, da durch gekennzeichnet, dass die Meldun gen an mehreren Überwachungsstationen gleichzeitig angezeigt werden. 19.
    Einrichtung nach dem Patentanspr - ' und den Unteransprüchen 2 bis 18, _ durch gekennzeichnet, dass die Speicher einrichtung aus so vielen hintereinander geschalteten Gruppen von Anrufsuchern besteht, als Stellen auszubauen und zu . speichern sind. 20. Einrichtung nach dem Patentanspruch und .den Unteransprüchen 2 bis 19, da durch gekennzeichnet, dass der Impuls geber so mit sämtlichen Speicherwählern verbunden ist, dass nur dasjenige Kom mando zur Auslösung kommen kann, welches in allen Stellen vollkommen auf gebaut ist.
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