CH154773A - Spinnzentrifuge. - Google Patents

Spinnzentrifuge.

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Publication number
CH154773A
CH154773A CH154773DA CH154773A CH 154773 A CH154773 A CH 154773A CH 154773D A CH154773D A CH 154773DA CH 154773 A CH154773 A CH 154773A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
spinning
chamber
centrifuge according
jacket
spinning chamber
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Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from DES97019D external-priority patent/DE639232C/de
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH154773A publication Critical patent/CH154773A/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D7/00Collecting the newly-spun products
    • D01D7/02Collecting the newly-spun products in centrifugal spinning pots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description


      Spinnzentrifuge.       Es ist bereits eine     Spinntopfanordnung     bekannt, bei der die Spinnkammer unmittel  bar an das Motorgehäuse angebaut ist., Wenn  man bei einer solchen Anordnung den Ab  stand zwischen     Spinntopfwandung    und       Cpinnkammerwandung    verhältnismässig klein  macht, um die Luftförderung durch den  umlaufenden Spinntopf zu verringern und  damit an Antriebsenergie zu sparen, so zeigt  .es sich, dass der Spinntopf unruhig läuft.

    Diese Erscheinung kann darauf zurück  geführt werden, dass die Schleuder fast stets       c;Yzentrisch    zum Gehäuse sitzt und der in  Umlauf     versetzte    Luftring sich an der eng  sten Stelle zwischen Schleuder und Gehäuse  staut, so dass die Schleuder durch die Luft  zurückgedrückt wird. Die einmal eingeleitete  torkelnde     Bewegung    setzt sich dann ständig  fort.

   Diesen,     Übelstand    könnte man dadurch  beheben, dass man in den Deckel in der Nähe  des feststehenden Mantels oder auch in die  sen Mantel     selbst    Löcher macht,     durch    die    ein Ausgleich dar     zusammengedrückten    Luft       stattfindet.        DiesesVerfahren    bringt jedoch den  Nachteil, dass ständig erhebliche Luft  mengen durch die Schleuder gefördert wer  den müssen, wodurch der Kraftbedarf nicht  unwesentlich steigt.  



  Die Erfindung beschreitet einen     andern     Weg und besteht darin, dass die Spinn  kammer in bezug auf das     Motorgehäuse          nachgiebig    ist. Auf diese Weise wird er  reicht, dass' nicht der Spinntopf, sondern die       Spinnkammer    selbst die Schwingungen aus  führt, was für das gute Arbeiten der Spinn  zentrifuge nicht nachteilig ist. Die Nach  giebigkeit kann dadurch erreicht werden.  dass der Mantel der Spinnkammer selbst  nachgiebig gemacht wird, beispielsweise in  dem man diesen aus dünnem Blech herstellt.  Man kann aber auch die Spinnkammer un  ter Zwischenfügung eines nachgiebigen Mit  tels mit dem Motorgehäuse verbinden.

   Für  manche Fälle kann es     vorteilhaft    sein, die           Schwingungen    der nachgiebigen Spinnkam  mer durch besondere     Dämpfungsmittel    ab  zudämpfen.     Insbesondere    kann man hierzu  den     Deckel    selbst     verwenden,        indem    man  ihn lose auf den Kammermantel auflegt und  ihm in Bezug auf den Mantel eine verhältnis  mässig .grosse Masse     gibt.    Zur Erhöhung der  Dämpfung und zugleich auch zur Erzielung  einer guten Abdichtung kann dabei noch  zwischen Deckel und Mantel ein Filzring  oder dergleichen gelegt werden.  



  Die gemäss der Erfindung verbesserte       Spinnkammer    gestattet es, dass man den       Zwischenraum        zwischen        Spinntopf    und  Spinnkammer so gering macht, dass die  Luftförderung fast ganz unterbunden wird.  Zu diesem     Zweck    kann dabei noch der Boden  der Spinnkammer oder ein Zwischenboden  nahe am     Spinntopfboden    angeordnet sein, so  dass also der Spinntopf allseitig eng     ums     schlossen ist. Eine auf diese Weise gebaute  Spinnzentrifuge zeigt gegenüber einem frei  laufenden.

   Spinntopf eine ganz erhebliche  Kraftersparnis; die     Wattaufnahme    des Mo  tors kann dabei bis auf die Hälfte oder  noch mehr der früheren Wattaufnahme ge  senkt werden.  



  Die Zeichnungen geben einige Ausfüh  rungsbeispiele für die Erfindung. In allen       Figuren    ist 1 der Antriebsmotor, an den  die Spinnkammer 2 angebaut ist, die mit  einem Deckel 3 verschlossen ist. Die Spinn  kammer selbst kann auch einen Boden 4  haben, der nahe     unter    dem Boden des Spinn  topfes 5 angeordnet ist.  



  Beim     Beispiel    nach der     Fig.    1 ist die  Spinnkammer 2 unter Zwischenfügung eines  nachgiebigen Mittels 6, zum Beispiel aus       Gummi,    Filz oder dergleichen, mit dem  Motorgehäuse 1 verbunden. Die Spinn  kammer kann     also    in Bezug auf den  Spinntopf und den Motor     Schwingungen     ausführen und der Topf bleibt dabei relativ  in Ruhe.  



  Beim Beispiel der     Fig.    2 ist die Spinn  kammer 2 fest mit dem Motorgehäuse 1 ver-         bunden;    sie ist aber in sich so nachgiebig,  beispielsweise weil sie aus dünnem Blech  gefertigt     ist,    dass sie ebenfalls     Schwingungen     ausführen kann. Zur Dämpfung dieser  Schwingungen können noch besondere Mit  tel angeordnet sein,     beispielsweise        Gummi-          oder    Filzpuffer ?, die an Trägern 8 sitzen,  die entweder fest auf dem Boden oder auch  am Motor     ,angebracht    sein können.

   Die  dämpfende Abstützung kann am Mantel, wie  auch am Deckel der Spinnkammer angreifen,  wie es auf der linken     bezw.    rechten     Seite     der Figur dargestellt ist. In allen Fällen  kann der Motor entweder fest oder unter  Zwischenfügung von elastischen Mitteln auf  einer Unterlage angeordnet sein.  



  In der     Fig.    3, bei der die Spinnkammer  durch Laschen 9 an Pratzen 10 des Motors  befestigt ist, ist wiederum eine solche Nach  giebigkeit der     Spinnkammer    angenommen,  dass sie in Bezug auf das Motorgehäuse  Schwingungen ausführen kann. Diese  Schwingungen werden durch den lose auf  gelegten Deckel 3 gedämpft. Dieser Deckel  hat eine verhältnismässig :grosse Masse, so  dass er den Schwingungen der Spinnkammer  einen. Widerstand entgegensetzt. In     esrner     Ringnut 11 des Deckels liegt ein Ring 12  aus Filz oder dergleichen, der eine weiche       Abdämpfung    ermöglicht. Der Deckel 3 kann  durch Anschläge oder     dergleichen    gegen  ein seitliches Zierdrehen gesichert sein.

   Auch  kann man ihn mit einem Scharnier am Man  tel     befestigen,    so     da-ss    er aufgeklappt werden  kann.  



  Zweckmässig befindet sich     zwischen    dem  tragenden Rohr 13 und dem Motorgehäuse 1  ein Zwischenraum, durch den Kühlluft hin  durchstreichen kann, die von unten eintritt  und .durch Öffnungen 14 wieder abgeführt  wird. Zur Erhöhung der Luftförderung kann  auf der     Spinntopfwelle    noch eine Schleuder  scheibe oder ein Lüfter sitzen, besonders  zweckmässig wird hierfür das     Aufsatzstück     15, auf das der Spinntopf     gesetzt    wird, ent  sprechend ausgebildet und in Bezug auf die  Löcher 14 angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spinnzentrifuge mit an das Motorgehäuse angebauter Spinnkammer, dadurch gekenn zeichnet, dass die Spinnkammer in bezug auf das Motorgehäuse nachgiebig ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Spinnzentrifuge nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel der Spinnkammer selbst nach giebig ist. \?. Spinnzentrifuge nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spinnkammer unter Zwischenfügung eines nachgiebigen Mittels mit dem Mo torgehäuse verbunden ist.
    Spinnzentrifuge nachdem Patentanspruch, dadurch :gekennzeichnet, dass die Schwin gungen der nachgiebigen Spinnkammer durch besondere Dämpfungsmittel ge dämpft werden. 4. Spinnzentrifuge nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel der Spinnkammer lose auf den Kammer mantel aufgelegt ist und in bezug auf den Mantel eine verhältnismässig grosse Masse hat. 5. Spinnzentrifuge nach Unteransprucb 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Deckel und Mantel ein Filzring oder dergleichen liegt.
    6. Spinnzentrifuge nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden der Spinn kammer oder ein Zwischenboden nahe am Spinntopfboden angeordnet ist. 7. Spinnzentrifuge nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Motor und Spinnkammermantel ein Belüftungsraum freibleibt. B. Spinnzentrifuge nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zwi schen Motorgehäuse und Spinnkammer mantel aufsteigende Kühlluft von einer Lüfterscheibe oder dergleichen durch Öffnungen im Spinnkammermantel her ausgeschleudert wird.
    9. Spinnzentrifuge nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass dass an sich bekannte Aufsatzstück als Lüfterscb.eibe ausgebildet ist.
CH154773D 1931-02-27 1931-04-13 Spinnzentrifuge. CH154773A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DES97019D DE639232C (de) 1928-11-07 1931-02-27 Spinnzentrifuge, insbesondere fuer Kunstseide

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH154773A true CH154773A (de) 1932-05-31

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ID=7520447

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CH154773D CH154773A (de) 1931-02-27 1931-04-13 Spinnzentrifuge.

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AT (1) AT133491B (de)
CH (1) CH154773A (de)
FR (1) FR715900A (de)
GB (1) GB359369A (de)
NL (1) NL30559C (de)

Also Published As

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GB359369A (en) 1931-10-22
AT133491B (de) 1933-05-26
NL30559C (de) 1933-08-15
FR715900A (fr) 1931-12-10

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