CH154867A - Verfahren zum selbsttätigen Abschalten von Stromverbrauchern. - Google Patents

Verfahren zum selbsttätigen Abschalten von Stromverbrauchern.

Info

Publication number
CH154867A
CH154867A CH154867DA CH154867A CH 154867 A CH154867 A CH 154867A CH 154867D A CH154867D A CH 154867DA CH 154867 A CH154867 A CH 154867A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
power
contact
consumers
setpoint
switched
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH154867A publication Critical patent/CH154867A/de

Links

Landscapes

  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description


  Verfahren zum selbsttätigen Abschalten von Stromverbrauchern.    In Verträgen über die Verrechnung von  elektrischer Energie ist vielfach bestimmt-,       dass    erhöhte     Gebührensätze    in Kraft treten,  sobald die Leistungsaufnahme innerhalb  eines bestimmten Zeitabschnittes, zum Bei  spiel innerhalb 1/4 Stunde oder innerhalb  <B>1</B> Stunde einen bestimmten Wert     übersehrei-          tet.    Der Abnehmer ist deshalb daran interes  siert, eine Überschreitung des vereinbarten  Maximums zu vermeiden.

       Essind    auch     selion     Vorrichtungen bekannt, durch welche der  Abnehmer gewarnt wird, sobald die Lei  stungsaufnahme den Betrag     übersehreitet,     der bei gleichmässiger Belastung gerade die  höchstzulässige Arbeitsaufnahme verur  sachen würde. Es sind auch Einrichtungen  vorgeschlagen worden, die selbsttätig ent  behrliche Stromverbraucher abschalten.

   Es  ist auch vorgeschlagen worden, den Arbeits  verbrauch, der den Sollwert des Arbeitsver  brauches übersteigt, wie er bei gleichmässiger  maximaler Belastung entstehen würde, mit    der durch Abschalten von entbehrlichen  Stromverbrauchern noch erzielbaren Arbeits  ersparnis zu vergleichen und     die    entbehr  lichen Stromverbraucher abzuschalten, sobald  der     Übeiverbrauch    die noch erzielbare Er  sparnis erreicht. Auch eine derartige An  ordnung arbeitet bei stark wechselnder Be  lastung nicht immer zuverlässig.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist     ein    Verfahren, nach welchem auch     bei     stark wechselnder     Belastunc,    entbehrliche       Stroinverbraucher        rechtzeitio,        aboeschaltet     Zn     ZD     werden können.  



  Nach dem Verfahren wird mit Hilfe einer  Vorrichtung, die den     Istwert    des Arbeitsver  brauches mit dem Sollwert des Arbeitsver  brauches vergleicht, der Sollwert entspre  chend der     zuviel    verbrauchten Arbeit soweit  verkleinert,     dass    die durch Verkleinerung des  Sollwertes erzielbare     Arbeitsersparnis    den  Überverbrauch aufwiegt. Durch selbsttätiges  Abschalten entbehrlicher Stromverbraucher      wird die Leistungsaufnahme mindestens an  nähernd auf den dem neuen Sollwert des     Ar-          beitsverbrauc'hes    entsprechenden Wert ver  ringert.

   Damit nicht     iu    häufig Stromver  braucher ein- und ausgeschaltet werden, ist  es zweckmässig, die Stromverbraucher nur  periodisch zur     Absc'haltung    frei zu geben.  Man kann dies in einfacher Weise dadurch  erreichen,     dass    man     den    Stromkreis, durch  den die Kommandos zum Abschalten gegeben  werden, nur periodisch schliesst.

   Da     erfall-          rungsgemäss    bei grösseren     Betneben    die     Mo-          mentanwerte    der     Leistungsaufnahme    stark  von dem Mittelwert abweichen, so empfiehlt  es sich, um zu häufiges Schalten zu ver  meiden, ein Kommando zum Abschalten ent  behrlicher     Stromverbraupher    erst dann zu       Gleben,    wenn der     Über-verbrauch    der     Arbeits-          C          aufnallme    einen bestimmten Wert überschrei  tet.  



  Da meist nur wenige Stromverbraucher  vorhanden sind, die ohne Betriebsstörung ab  geschaltet werden können, so kann man keine  beliebig feine Abstufung in der     absel-ialt-          baren    Leistung vornehmen. Man wird des  halb den Sollwert um Beträge verändern,  die möglichst genau der Leistungsaufnahme  entbehrlicher     Stromverbraueller    entsprechen.  Man kann dann mit einer verhältnismässig  kleinen Anzahl von Relais den gewünschten  Zweck, erreichen.  



  Das Verfahren     --emäss    der     Erfindunc,          ZD   <B>C</B>  wird im folgenden anhand der Zeichnung       eD     beispielsweise erläutert.  



       Abb.   <B>1</B> zeigt eine Einrichtung, bei der  periodisch soviel Stromverbraucher abge  schaltet werden, wie notwendig ist, um die       Leistungsaufnahme    auf den vorgeschriebenen  Sollwert zu bringen. Bei dem Ausführungs  beispiel nach     Abb.    2 wird der gleiche Zweck  mit Hilfe eines     Messinstrumentes    erreicht,  welches die Differenz zwischen Ist- und Soll  wert des     Leistungsverbrauelies        misst    und ein  Kommando zur     Absclialtung    eines Stromver  brauchers solcher Grösse gibt,

       dass    der     Lei-          stungsverbraueli    bis mindestens auf den     Soll-          -wert        herabgelit.    Soweit die Einrichtungen  nach     Abb.   <B>1</B> und 2 die gleichen Teile auf-    weisen, sind die gleichen Bezugszeichen ver  wendet worden.  



  In     Abb.   <B>1</B> sind mit<B>1</B> und 2 zwei Sam  melschienen bezeichnet, zwischen die die  Stromverbraucher<B>3,</B> 4,<B>5, 6</B> und<B>7</B> eingeschal  tet sind. Es sei angenommen,     dass    die  Stromverbraucher<B>3</B> bis<B>6</B> jederzeit     entbehr-          lieh    sind aber auch jederzeit eingeschaltet  werden können. Der Stromverbraucher<B>7</B>  soll bei dem dargestellten Ausführungsbei  spiel alle diejenigen Stromverbraucher ver  körpern, die nicht ohne Betriebsstörung     ein-          bezw'    ausgeschaltet werden können und  durch deren Leistungsaufnahme leicht eine       erschreitung    des vereinbarten Maximums  hervorgerufen werden kann.  



  Eine dem Sollwert des Arbeitsverbrau  ches entsprechende Grösse wird mit Hilfe  der an sich bekannten Vorrichtung<B>8</B> dar  gestellt. Diese Vorrichtung enthält den Kon  taktarm<B>9,</B> der über die Magnetkupplung<B>10</B>  durch das     Fortsehaltwerk   <B>11</B> angetrieben  wird. Das     Fortschaltwerk   <B>11</B> kann beispiels  weise ein für die Zwecke der Fernmessung  bekanntes     Fortschaltwerk    sein, welches  durch Impulse angetrieben wird, die der Zäh  ler 12 gibt. Die     Umlaufsgeseliwindigkeit     des     Fortschaltwerkes    ist daher der Lei  stungsaufnahme proportional. Der vom  Kontaktarm<B>9</B> zurückgelegte Weg entspricht  dann dem Arbeitsverbrauch.

   Die Geschwin  digkeit des Armes<B>9</B>     bezw.    der von diesem  Arm zurückgelegte Weg wird mit einer dem  Sollwert entsprechenden Geschwindigkeit  verglichen. Diese Geschwindigkeit wird mit  Hilfe des Motors<B>13</B> erzeugt. Dieser     Mot--)r     kann beispielsweise wie ein     Gleichstrom-          amperestundenzähler    ausgebildet sein. Er  treibt die Kontaktscheibe 14 an.<B>15</B> ist eine  Feder, durch die beim Lösen der Kupplung  <B>10</B> der Kontaktarm<B>9</B> gegenüber der     Kon-          taktselieibe    14 in die Ruhelage gebracht  wird.

   Wenn der Sollwert der     Leistangs-          abgabe    mit dem     Istwert    übereinstimmt, so  bleibt der Kontaktarm<B>9</B> gegenüber der     Kon-          iaktscheibe    14 in Ruhe. Übersteigt dagegen  der     Istwert    der Arbeitsaufnahme den Soll-      wert, so bewegt sich der Kontaktarm<B>9</B> gegen.  die Kontaktsegmente<B>1.6</B> -und<B>17.</B> Der<B>Ab-</B>  stand zwischen dem Berührungspunkt der  Feder<B>18</B> mit der Kontaktscheibe und den       Seginenten   <B>16</B> und<B>17</B> entspricht einem be  stimmten Überverbrauch.

   Wenn die Kontakt  feder<B>18</B> das Kontaktsegment<B>1,6</B> erreicht, so  ist dies ein Zeichen dafür,     dass    ein bestimmter  Überverbrauch zum Beispiel von 3/4     Äilo-          wg,+l--,tunaen    vorhanden ist. Damit dieser  Überverbrauch -wieder gespart werden kann,       muss    man<B>je</B> nachdem, zu welchem Zeitpunkt  innerhalb der     Messperiode    der Überverbrauch  entstanden ist, eine grössere oder kleinere  Leistung abschalten.

   Wenn der Überver  brauch, zum Beispiel innerhalb der ersten  Viertelstunde einer einstündigen     Messperiode     entstanden ist, so genügt es den Sollwert der  Leistung um<B>1</B> Kilowatt herabzusetzen, damit  in den folgenden 3/4 Stunden 3/4 Kilowatt  stunden gespart werden. Ist dagegen der  Überverbrauch in der dritten Viertelstunde       entstandenr,    so     muss    man den Sollwert um  <B>3</B> Kilowatt herabsetzen, um eine Ersparnis  von 3/4 Kilowattstunden innerhalb der letz  ten Viertelstunde zu erzielen.  



  Um     wieviel    die Arbeitsaufnahme zwecks       Kompensierung    eines Mehrverbrauches     er-          iiiedrigt    werden     muss,    ist also von der Zeit,  die bis zum Ende der     Messperiode    noch zur  Verfügung sieht, abhängig. Man     muss    des  halb die Umlaufgeschwindigkeit des Motors  <B>13</B> um einen Betrag vermindern, der von dem  Zeitpunkt abhängig ist, an welchem der  durch den Abstand zwischen dem Nullpunkt  der Feder<B>18</B> und dem Kontaktsegment<B>16</B>       bezw.   <B>17</B> entsprechende Überverbrauch er  reicht ist.

   Zu diesem Zweck dient die Vor  richtung<B>19 .</B> Diese bestellt aus den Kontakt  scheiben 20 und 21, der     Magnetkupplung    22,  dem Zeitwert<B>2,3,</B> der     Rückstellfeder    24 und  der Kontaktscheibe 25. Die Segmente der  Kontaktscheiben 20 und 21 sind mit Schleif  ringen verbunden. An die auf diesen Schleif  ringen laufenden Bürsten sind die Relais<B>26</B>  bis<B>33</B> angeschlossen. Diese Relais entspre  chen den Kontaktsegmenten<B>12-6</B> bis     133.    So  bald ein bestimmter Überverbrauch vorhan-    den ist, kommt die Feder<B>18</B> der     Vergleichs-          vorrielltung,8    mit dem Kontaktsegment<B>16</B> in  Berührung.

   Dadurch kommt ein Stromkreis  zustande, der über eines der     Kontakisegmente     <B>130</B> bis<B>13,5</B> und eines der Relais<B>30</B> bis<B>33</B>  führt. Wenn also beim Zustandekommen  eines Stromes das Kontaktsegment 132 von  der     Kontaktieder    44 berührt wird, so zieht  das Relais<B>32</B> seinen Anker an. Sämtliche  der Relais<B>26</B> bis<B>32</B> sind mit     Selbsthalte-          kontakten    36 bis 43 ausgerüstet.

   Die Relais  sind ferner mit Kontakten 46 bis<B>53</B> ausge  rüstet,     welclie    Widerstände steuern, die im  Stromkreis des Motors<B>13</B> liegen, welcher den  Sollwert der Arbeitsaufnahme bestimmt und  dessen     Umlaufsgeschwindigkeit    dem Soll  wert der Leistungsaufnahme entspricht. Die  Widerstände sind mit<B>56</B> bis<B>63</B> bezeichnet.  Die Grösse der Widerstände ist so gewählt,       dass    durch Abschalten der Widerstände der  Sollwert um einen solchen Betrag verkleinert  wird,     dass    die dadurch erzielbare Arbeits  ersparnis den Überverbrauch aufhebt.

   Die  Länge der Kontaktsegmente<B>126</B> bis<B>133,</B>  welche der Zeit entspricht, die vom Beginn  der     Messperiode    verstrichen ist,     bezw.    die bis  zum Ende der     Messperiode    noch zur Verfü  gung steht,     muss    unter Berücksichtigung der  Grösse der Widerstände<B>56</B> bis<B>63</B> gewählt  sein. Man kann beispielsweise die Kontakt  segmente gleich lang machen, zum Beispiel  so,     dass    jedes Kontaktsegment einer Viertel  stunde entspricht.

   Wenn die Vergleichsvor  richtung<B>8,</B> wie oben angenommen, bei     einein     Überverbrauch von 3/4 Kilowattstunden an  spricht, so     muss    dann der Widerstand<B>60</B>  einer Leistung von<B>1</B> Kilowatt, der Wider  stand<B>61</B> der Leistung von<B>1,5</B> Kilowatt, der  Widerstand<B>62</B> der Leistung von<B>3</B> Kilowatt  entsprechen. Denn durch Verminderung der  Leistungsabgabe um diese Beträge können  mit Sicherheit nach dem Ansprechen der       Vergleichsvorrichtung    noch 3/4 Kilowattstun  den gespart werden. Über die Bemessung  .des Widerstandes<B>63</B> wird weiter unten noch  einiges gesagt.  



  Der Beginn und das Ende der     Mess-          periode    wird durch Lösen der Kupplung<B>22</B>      mit Hilfe des Kontaktes<B>35</B> und des Zeit  werkes 34 bestimmt. Nach dem Lösen der  Kupplung 22 gehen die Kontaktscheiben 20  und<B>291</B> unter dem     Einfluss    der Feder 24 in  die Ruhelage zurück. In der Ruhelage wird  der     Selbsthaltestromkreis    der Relais     ':),#6    bis  <B>33</B> durch die Kontaktscheibe 25 unterbrochen.  so     dass    diese Relais abfallen.  



  Das Kontaktsegment<B>17</B> entspricht einem  grösseren Überverbrauch, zum Beispiel<B>1,5</B>  Kilowattstunden, als das Kontaktsegment<B>16.</B>  Dementsprechend     muss    die Leistungsauf  nahme in einem -höheren Masse     erniedrigot     werden, wenn die Feder<B>8</B> das Segment<B>17</B>  berührt, als wenn die Feder nur mit dem  Segment<B>16</B> in Berührung kommt.

   Wenn  man annimmt,     dass    die Lage des     Kontaktseo,-          mentes    einem Überverbrauch von<B>1,5</B> Kilo  wattstunden entspricht, so     muss    beim An  sprechen der Vergleichsvorrichtung<B>8</B> in der  ersten Viertelstunde die Leistung um 2 Kilo  watt, in der zweiten Viertelstunde um<B>3</B>  Kilowatt, in der dritten Viertelstunde um  <B>6</B> Kilowatt herabgesetzt werden. Dies ge  schieht mit Hilfe der Kontaktscheibe 20  und der Relais<B>216</B> bis<B>29,</B> sowie den Wider  ständen<B>56</B> bis<B>59</B> in der gleichen Weise wie  für die     Kontaktscheibe    21, die Relais<B>30</B>  bis<B>33</B> und die Widerstände<B>60</B> bis<B>63</B> er  läutert.

   In dem angenommenen Fall ent  spricht der Widerstand<B>56</B> der Grösse von  <B>2 2</B>     Kilowatt,        der        Widerstand        57        der        Grösse     von<B>3</B> Kilowatt, der Widerstand<B>58</B> der  Grösse von<B>6</B> Kilowatt. Der Widerstand<B>59</B>  wird unter Berücksichtigung ähnlicher Ge  sichtspunkte wie der Widerstand<B>63</B> bemes  sen.  



  Damit die Gesamtleistungsaufnahme um  den Widerständen<B>56</B> bis<B>63</B> entsprechende  Beträge vermindert werden kann, ist das       Messgerät    64 vorgesehen. Dieses     Messgerät     kann, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt  ist, mit dem Motor<B>13</B> in Reihe geschaltet  sein. Sein Ausschlag würde daher dem Soll  wert der Leistungsaufnahme entsprechen.  Das     Messsystem    des     Messgerätes    64 besitzt  jedoch noch eine zweite     Wickluug,    die von    dem Strom durchflossen ist, der der jewei  ligen     Leistungsaufnahme    der nichtabschalt  baren Verbraucher<B>7</B> entspricht.

   Wenn es  sieh um Gleichstromnetze handelt, so könnte  man zu diesem Zweck unmittelbar einen  Teilstrom der Wicklung dieses Gerätes zu  führen. Bei     Wechselstroinnetzen    wird man       Fernmessgeber,    zum Beispiel     Impulsfernmess-          geber    oder     Tachometermaschinengeber    oder  dergleichen, dazwischenschalten. Die beiden  Wicklungen des Instrumentes 64 sind     gegen-          einandern-eschaltet,    so     dass    der Sollwert     d2r     Leistungsaufnahme um den Betrag der nicht  abschaltbaren Leistung vermindert wird.

   Der       übrigbleibende    Betrag entspricht der Lei  stung, die, ohne     dass    die Gefahr einer Über  schreitung des vereinbarten Maximums be  steht, von den entbehrlichen Verbrauchern  aufgenommen werden darf. Der Ausschlag  des Zeigers<B>65</B> ist daher unmittelbar ein Mass  für die     Gesamileistung    der abschaltbaren  Verbraucher, die im Betrieb bleiben können.  Um selbsttätig die entbehrlichen     Verbrau-          eher    abzuschalten, ist das     Messgerät    mit einer  Kontaktbahn<B>66</B> versehen, gegen die der Zei  ger<B>65</B> mit Hilfe des Fallbügels<B>67</B> gedrückt  werden kann.

   Die Skala<B>6,8</B> zeigt die Grösse  der Leistung, die von den entbehrlichen  Stromverbrauchern aufgenommen werden  darf. Die unter dem Zeiger liegenden Kon  taktsegmente sind<B>je</B> einem entbehrlichen  Stromverbraucher zugeordnet. Ihre Länge  entspricht der Leistungsaufnahme des zuge  hörigen Stromverbrauchers. Das Kontakt  segment<B>69</B> entspricht dem Verbraucher<B>3,</B>  der beispielsweise eine Leistung von<B>6</B> Kilo  watt aufnehmen möge. Das     Kontakiseg-          ment   <B>70</B> entspricht dem Verbraucher 4 und  einer Leistung von 2 Kilowatt. Das     Kon-          takisegment   <B>71</B> entspricht dem Verbraucher  <B>5</B> und einer Leistung von 2 Kilowatt.

   Das       Kontaktsegment   <B>72</B> entspricht dem Verbrau  cher<B>6,</B> der eine Leistung von 4 Kilowatt  aufnehmen     möo-e.    An die Kontaktsegmente  <B>69</B> bis<B>72</B> sind die Relais<B>79, 80, 81</B> und 82  angeschlossen. Diese Relais sind mit     Selbst-          haltekontakten    ausgerüstet, die mit beson  deren Ruhekontakten zusammenarbeiten. Die      Relais sind derart in Reihe geschaltet,     dass          sämtlielie    Relais, die den unter dem und  rechts vom Zeiger liegenden Kontaktsegmen  ten entsprechen, Strom erhalten     und    nach  dem Abheben des Zeigers eingeschaltet blei  ben.

   Nur die Relais erhalten keinen Strom,  welche Stromverbrauchern entsprechen, bei  welchen die Summe der Leistungsabgabe  kleiner ist als der vom Zeiger<B>65</B> angezeigte  Wert. Die Stromverbraucher<B>3</B> bis<B>6</B> werden  durch die Kontakte<B>83,</B> 84,<B>85, 86</B> der Relais  <B>79</B> bis<B>82</B> unter Zuhilfenahme der Schütze  <B>87, 88, 89</B> und<B>90</B> gesteuert. Damit nicht zu  häufig eine Abschaltung oder     Zuschaltung,     von Stromverbrauchern stattfindet, wird der  Zeiger<B>65</B> nur periodisch, zum Beispiel in  Zeitabständen gegen die Kontaktbahn     ge-          drüekt,    die zum Beispiel den<B>10.</B> und 12.  Teil der     Messperiode    betragen.

   Bei einer  Dauer der     Messperiode    von<B>1</B> Stunde wird  man also den Zeiger in Abständen von etwa  <B>5</B> Minuten gegen die Kontaktbahn drücken,  bei einer     Messperiode    von einer Viertelstunde  dagegen in Abständen von etwa 2 Minuten.  Zu diesem Zweck dient das Zeitwerk<B>91,</B> des  sen Kontaktwalze bei dem gewählten Bei  spiel in fünf Minuten einmal umlaufen möge.

    Die Kontaktwalze besitzt einen Kontaktring  <B>93,</B> der an einer Stelle unterbrochen ist. Über  diesen     Rin-,    erhalten die     Selbstlialtestrom-          kreise        der        Relais        '3        71        bis        89        Strom.        Die        Un-          terbreeliung    des Kontaktringes liegt in     bezug     zu dem     Kontaktseo-Ment    94, durch welches  der     Fallbügelmagnet   <B>95</B> erregt wird,

   derart       dass    zunächst der     Fallbügelmagnet    den Zei  ger<B>65</B> gegen die Kontaktbahn drückt, so       dass    die an die unter dem Zeiger und rechts  vom Zeiger<B>65</B> liegenden Kontaktsegmente  angeschlossenen Relais Strom erhalten, dann  wird der     Haltestromkreis    kurzzeitig unter  brochen und dann wird erst der Stromkreis  des     Fallbügelmagnetes   <B>95</B> unterbrochen.

   Das       17"ont"iktsegment   <B>9,6</B> der Kontaktwalze<B>92</B>  schliesst einen Stromkreis, der über den     Aus-          lösemagneten   <B>97</B> der magnetischen Kupplung  <B>10,</B> sowie den Kontaktarm<B>9,</B> die Kontakt  scheibe 14 und über die     Konfaktselieiben    20       bezw.    21 und eines der Relais<B>26</B> bis     33    führt.    Die Wirkungsweise der Einrichtung nach       Abb.   <B>1</B> sei<B>im</B> folgenden anhand des in     Abb.   <B>3</B>  dargestellten     Diagrammes    beschrieben.

   Es  sei angenommen,     dass    die     Messperiode    eine  Stunde beträgt. Es sei ferner angenommen,       dass    die     Kontaktieder   <B>18</B> mit dem Kontakt  segment<B>16</B> in Berührung kommt, sobald ein  Überverbrauch von     3/1    Kilowattstunden vor  handen ist,     dass    die Länge der Kontaktseg  mente<B>12;

  6</B> bis<B>131 je</B> einer Viertelstunde ent  spricht,     dass    der Stromverbraucher<B>3</B> eine  Leistung von<B>6</B> Kilowatt, der     Stromverbrau-          eher    4 eine Leistung von<B>92</B> Kilowatt, der  Stromverbraucher<B>5</B> ebenfalls eine Leistung  von 2 Kilowatt und der Stromverbraucher     #     eine Leistung von 4- Kilowatt aufnimmt. Das  vereinbarte Maximum der Arbeitsaufnahme  pro     Messperiode    möge 2101 Kilowattstunden  betragen. Die Gesamtleistung der     entbehr-          ,lielien,Stromverbraucher    beträgt also 14 Kilo  watt.  



  In     Abb.   <B>3</B> ist in horizontaler Richtung die  Zeit in Minuten aufgetragen. In senkrechter  Richtung ist die Leistung L aufgetragen.  Die mit<B>98</B> bezeichnete Linie entspricht der       hbelistzulässigen    mittleren Leistungsauf  nahme von 20 Kilowatt. Es sei angenommen,       dass    der Verbraucher<B>7</B> eingeschaltet ist und  eine Leistung von<B>9</B> Kilowatt aufnimmt. Die  Grösse der Gesamtbelastung würde also<B>23</B>  Kilowatt betragen. Der Pfeil<B>99</B> zeigt die  Grösse der Belastung an.

   Nach Ablauf einer  Viertelstunde würden 3/4 Kilowattstunden  mehr verbraucht sein als dem     höchstzulässi-          0-        n          Ce        Durehschnitisverbrauch    entspricht.    In     Abb.   <B>3</B> ist die Fläche, welche der     zu-          viel    verbrauchten Arbeit entspricht, schraf  fiert. Nach Ablauf einer Viertelstunde würde  also die Kontaktfeder<B>18</B> der Vergleichsvor  richtung<B>8</B> das     Kontaktsegmeilt    berühren.

    Etwa zur gleichen Zeit berührt das Kontakt  segment 94 der     Schaltwalze   <B>92,</B> die nach<B>je</B>  <B>5</B> Minuten eine Umdrehung vollendet, die  auf der Walze schleifenden Kontaktbürsten  <B>100.</B> Dadurch kommt ein Stromkreis zu  stande, der vom Pluspol der Batterie, die  Bürsten<B>100,</B> die Magnetspule<B>87,</B> den Kon-      taktarm<B>9,</B> die Feder<B>18,</B> die Feder 4-4, das  Kontaktsegment<B>130</B> über die     Wieklung    des  Relais<B>30</B> zum Minuspol der Batterie führt.

   Die  Kontaktsegmente<B>126</B> bis<B>133</B> sind so ange  ordnet,     dass    die Lücke zwischen den Kontakt  segmenten zu einem Zeitpunkt unter den  darauf schleifenden Kontaktbürsten liegt,  wenn der eben erwähnte Stromkreis     o,eöff-          net    ist. Das Relais<B>30</B> zieht seinen Anker  an und hält sich über den     Selbsthaltekon-          takt    40. Gleichzeitig wird der Widerstand  <B>60</B> ausgeschaltet. Durch das Schliessen des  oben erwähnten Stromkreises wird mit Hilfe  der Magnetwicklung<B>97</B> die<B>-</B> Magnetkupp  lung<B>10</B> gelüftet, so     dass    der Kontaktarm<B>9</B>  gegenüber der Kontaktscheibe 14 in die  Ruhelage zurückkehrt.  



  Durch das Öffnen des Kontaktes<B>50</B>  wurde, wie bereits erwähnt, der Widerstand  <B>60</B> abgeschaltet. Dadurch wird der Sollwert  um<B>1</B> Kilowatt herabgesetzt. Der Sollwert  beträgt also von dem Zeitpunkt der Erregung  des Relais<B>30</B> an nur noch<B>19</B> Kilowatt. Die  Grösse des nun massgebenden Sollwertes ist in       Abb.   <B>3</B> durch den Pfeil<B>101</B> dargestellt. Es  ist in der     Abb.   <B>3</B> leicht zu erkennen,     dass     durch Herabsetzen des Sollwertes auf<B>19</B>  Kilowatt in den übrigen 3/4 Stunden der     Mess--          periode    % Kilowattstunden gespart werden.

    so     dass    das vereinbarte Maximum nicht über  schritten werden kann, sofern die Leistung  auf den Sollwert von<B>19</B> Kilowatt     herabce-          setzt    wird. Diese Funktion führt das     Mess-          instrument    64 aus. Der einen Wicklung     die-          seµ        Messinstrumentes    wird mit Hilfe der     Lei-          tuno,   <B>103</B> ein Strom     zi--igeführt,    der<B>19</B> Kilo-.       watt    entsprechen würde.

   Der zweiten Wick  lung dieses Instrumentes wird jedoch mit  Hilfe der Leitung 104 ein Strom in entgegen  gesetzter Richtung zugeführt, der der Lei  stung des Stromverbrauchers<B>7,</B> bei dem ge  wählten Beispiel<B>9</B> Kilowatt, entspricht. Der  Ausschlag des Zeigers wird also nicht<B>19</B>  Kilowatt (dem neuen Sollwert), sondern nur  <B>10</B> Kilowatt entsprechen. Bei dem gewähl  ten Beispiel würde der Zeiger gerade zwi  schen den Kontaktsegmenten<B>71</B> und<B>72</B> lie  gen.     Man    wird deshalb den Spalt zwischen    den Kontaktsegmenten so klein machen,     dass     eines der beiden Kontaktsegmente berührt  wird. In diesem Fall wird mit Sicherheit  der Spule<B>82</B> Strom zugeführt.

   Durch das  <B>en</B>  Erregen des Relais<B>82</B> wird das Schütz<B>90</B>  erregt und schaltet den Stromverbraucher<B>6</B>  ab. Da dieser in dem angenommenen Fall  eine Leistung von 4 Kilowatt aufnimmt,<B>so</B>  <B>C</B>     uf   <B>19</B>  geht die Belastung von<B>23</B> Kilowatt a  Kilowatt (dem neuen Sollwert) zurück.  Wenn inzwischen keine Veränderung in der  Belastung entsteht, so wird an dem Schalt  zustand bis zum Ende der     Messperiode    nichts  geändert.  



  Steigt zum Beispiel während der folgen  den Viertelstunde die Leistungsaufnahme  um<B>6</B> Kilowatt an und wird am Ende der  zweiten Viertelstunde ein Überverbrauch von  3/4     Kilowatistunden    erreicht, so spricht die,       -#I'ergleichsvorrichtung   <B>8</B> von neuem an.<B>In</B>       Abb.   <B>3</B> ist der Anstieg der Leistung durch  den strichpunktierten Linienzug<B>105</B> darge  stellt. Die von diesem Linienzug eingeschlos  sene schraffierte Fläche entspricht einem  Überverbrauch von<B>%</B> Kilowattstunden.

   Die  ser Überverbrauch kann nur durch     Abschal-          tun-    von<B>1,5</B> Kilowatt wieder eingeholt wer  den, da nach Ablauf der zweiten Viertel  stunde nur noch eine halbe Stunde zur Ver  fügung sieht.     So-bald    die Bürsten<B>100</B> durch  das     Kontakisegment   <B>96</B> geschlossen sind,  fliesst ein Strom über die     Wichlung   <B>97,</B> den  Kontaktarm<B>9.</B> die Kontaktfeder<B>18,</B> das Seg  ment<B>16,</B> das Kontaktsegment 131, die Na       netwicklung    des Relais<B>31.</B> Der     Selbsthalte-          kontakt    41 wird geschlossen.

   Dadurch wird  der Stromkreis des Widerstandes<B>61</B> geöff  net, der einer     Leistuna,    von<B>1,5</B> Kilowatt  entspricht. Der Sollwert wird also um wei  tere<B>1,5</B> Kilowatt auf<B>17,5</B> Kilowatt vermin  dert. Der dann gültige Sollwert ist durch  den Pfeil<B>106</B> dargestellt. Der Sollwert der       Leistunc,    darf also nur noch<B>17,5</B> Kilowatt  betragen, wenn das vereinbarte Maximum  nicht überschritten werden soll.

   Da angenom  men wurde,     dass    der Überverbrauch durch       Hinzuschalten    eines Stromverbrauchers mit  einer Leistungsaufnahme von<B>6</B> Kilowatt      hervorgerufen wurde, so beträgt die     Lei-          sti--ing,    die jetzt von dem Stromverbraucher<B>7</B>  aufgenommen wird,<B>15</B> Kilowatt. Dem     Mess-          instrument    64 wird durch die Leitung<B>108</B>  <U>-in</U> Strom zugeführt, der dem neuen Sollwert       yon   <B>17,5</B> Kilowatt entspricht. Der andern  Wicklung des Instrumentes wird ein Strom  zugeführt, der der Leistungsaufnahme von  <B>15</B> Kilowatt entspricht.

   Der Zeigerausschlag  entspricht also der Differenz der beiden  Werte, nämlich<B>2,5</B> Kilowatt. Sobald     nun     der Zeiger durch den Fallbügel nach unten  gedrückt wird, so kommt er mit dem     Kon-          kl          taktsegment   <B>69</B> in Berührung. Dies     hat    zur  Folge,     dass    sämtliche der entbehrlichen  Stromverbraucher abgeschaltet werden. Die  Leistung sinkt dann zwar anstatt auf<B>1</B>1,5  auf<B>15</B> Kilowatt ab. Es wird jedoch mit  Sicherheit verhindert,     dass    das vereinbarte  Maximum überschritten wird.

      Wenn zum Beispiel in der zweiten Vier  telstunde der Stromverbraucher<B>7</B>     abgescha,1-          tet    wird, so kann wieder einer der     entbehr-          liehen    Stromverbraucher zugeschaltet wer  den. Dies führt die dargestellte Einrich  tung selbsttätig aus, denn der Ausschlag des       Zeigers,65    steigt um den Betrag, der der Ver  minderung der Leistungsaufnahme ent  spricht. Er möge beispielsweise durch<B>Ab-</B>  schalten der Belastung<B>7</B> soweit steigen,     dass     er nur mit dem Kontaktsegment<B>10,6</B> in Be  rührung kommen kann. Dieses Kontaktseg  ment ist ein Leerkontakt.

   Wenn nun das       Kontakt-,segment    94 der     Kontaktwa;lze    mit  den zugehörigen Bürsten in Berührung  kommt, so wird der     Fallbügelmagnet    erregt  und der Fallbügel drückt den Zeiger<B>65</B>  gegen das Segment<B>106.</B> Sobald nun durch  den Spalt des Kontaktringes<B>93</B> der     Selbst-          haltestromkreis    der Relais<B>79</B> bis<B>82</B> geöff  net wird, so lassen diese Relais ihre Anker  fallen und mit Hilfe der Schütze<B>87</B> bis<B>90</B>  werden die bisher ausgeschalteten Stromver  braucher wieder eingeschaltet.  



  Da es vorkommen kann,     dass    der Über  verbrauch innerhalb der ersten fünf Minuten,  das heisst während der Zeit, während der    durch die Kontaktwalze<B>92)</B> noch kein Kom  mando zum Abschalten entbehrlicher Strom  verbraucher gegeben worden ist, wesentlich  den zulässigen Wert, der mit 3/4 Kilowatt  stunden     an--enommen    worden ist,     überschre;-          tet,    so ist auf der Kontaktscheibe 14 das  Segment<B>17</B> vorgesehen.

   Dieses wirkt mit der  Kontaktscheibe 20 und den Relais<B>26, 27,</B>  <B>28, 29</B> in der gleichen Weise zusammen wie  das Kontaktsegment<B>16</B> mit der Kontakt  scheibe<B>19</B> und den Relais<B>30</B> bis<B>33.</B> Ein  Unterschied besteht nur insofern, als den Re  lais<B>26</B> bis<B>29</B>     -rössere    Widerstände     zu--eord-          C    en       net    sind als den Relais<B>30</B> bis<B>33,</B> deren  Grösse dem grösseren Überverbrauch ent  spricht, der notwendig ist, damit die Kontakt  feder<B>18</B> mit dem Segment<B>17</B> in Berührung  kommt.  



  Entbehrliche Verbraucher können wie an  fangs erwähnt, auch mit Hilfe von     Mess-          geräten    abgeschaltet werden, welche die Dif  ferenz zwischen Ist- und Sollwert der Lei  stungsabgabe anzeigen. Bei der Verwendung  derartiger     Messgeräte    ordnet man zweckmässig  unterhalb des Zeigers Kontaktsegmente an,  die Verbrauchern zugeordnet sind, deren  Leistungsaufnahme der Lage des Kontakt  segmentes in     bezug    zum Nullpunkt der Skala  entspricht.  



  Ein Ausführungsbeispiel dieser Art ist  in     Abb.    2 dargestellt. Die mit der     Abb.   <B>1</B>  übereinstimmenden Teile, nämlich die Ver  gleichsvorrichtung<B>8,</B> sowie die mit ihr zu  sammenarbeitenden zur Einstellung des Soll  wertes dienenden Teile tragen die     gleicheil     Zahlen. Abweichend von der Einrichtung  nach     Abb.   <B>1</B> ist bei dem Ausführungsbeispiel  nach     Abb.    2 die Art in der die abzuschal  tenden Stromverbraucher ermittelt werden.  Zu diesem Zweck wird die Differenz zwi  schen Ist- und Sollwert gebildet.

   Hierzu     dipnt     die Vergleichsvorrichtung<B>111,</B> welche das  Differentialgetriebe 112 enthält, dessen Son  nenräder durch die Motoren<B>113</B> und 114 an  getrieben werden. Die     Umlaufsgeschwindig-          keit    der Welle des Motors<B>113,</B> der auch als       Fortschaltwerk    ausgebildet sein kann, stimmt  mit dem     Istwert    überein. Er ist deshalb dem           Fortschaltwerk   <B>11</B> parallelgeschaltet. Die  Umlaufgeschwindigkeit der Welle des Mo  tors 114 entspricht dem Sollwert der     Lei-          stun--saufnahme.    Er ist dem Motor<B>13</B> paral  lelgeschaltet.

   Der     Istwert    der Leistungsauf  nahme wird wie bei der Einrichtung nach       Abb.   <B>1</B> durch den Zähler 12 gemessen. Die       Umlaufgeseliwindigkeit    des Planetenrades  des Planetengetriebes 112 ist der Differenz  der Drehzahlen der Motoren<B>113</B> und 114  proportional und ist damit ein Mass für die  Differenz zwischen dem     Istwert    und dem  Sollwert der Leistungsaufnahme. Man könnte  von dem Planetenrad unmittelbar ein Zeiger  system beeinflussen, an dem die Differenz  zwischen Ist- und Sollwert der Leistungs  aufnahme abgelesen werden kann.

   Bei dem  in     Abb.    2 dargestellten Ausführungsbeispiel  wird die Umlaufgeschwindigkeit des Plane  tenrades mit Hilfe des     Impulsfrequenzfern-          messverfahrens    übertragen und durch das     Mess-          gerät   <B>115</B> angezeigt. Zu diesem Zweck treibt  das Planetenrad einen als Impulsgeber aus  gerüsteten Kollektor<B>116</B> an,     der'den    Strom  kreis der Batterie<B>117</B> des Relais<B>118</B> perio  disch unterbricht. Das Relais<B>118</B> lädt bei  jedem Stromstoss den Kondensator<B>119</B> über  die Drehspule 120 des     Messgerätes   <B>115</B> ein  mal um. Der Ausschlag des Zeigers 200 ist  dann proportional der Differenz zwischen  Ist- und Sollwert.

   Die Kommandos zum<B>Ab-</B>  schalten entbehrlicher Stromverbraucher wer  den bei dem Ausführungsbeispiel nach       Abb.    2 durch den Kontakt 201 gegeben, der  vom Zeitwerk 202 angetrieben wird und bei  spielsweise in Abständen von<B>5</B> Minuten den  zu den Relais<B>26</B> bis<B>33</B> über die Vergleichs  vorrichtung<B>8</B> führenden Stromkreis schliesst.  In diesem Stromkreis ist das Zeitrelais 203  eingeschaltet, welches mit Verzögerung  seinen Anker anzieht und dadurch den Fall.       bügelmagneten    204 erregt.  



  An die     Kontaktsegmente   <B>205, 206, 207</B>  und<B>208</B> sind die Relais<B>209,</B> 210, 211,<B>212</B>  eingeschaltet, die mit     Selbsthaltekontakten     ausgerüstet sind und bei ihrer Erregung die  Magnetstromkreise der Schütze<B>213,</B> 214,  215,<B>216</B> schliessen, durch die entbehrliche    Stromverbraucher abgeschaltet werden. Die       Selbsthaltestromkreise    der Relais<B>209</B> bis  212 werden durch den Kontakt<B>217,</B> der     voni     Zeitwerk<B>218</B> gesteuert wird, am Ende jeder       Kessperiode    unterbrochen.  



  Die Einrichtung wirkt, soweit die     Ver-          t'          gleichsvorrichtun   <B>8</B> und die zur Festlegung  <B>9</B>     t'   <B>n</B>  des neuen Sollwertes dienenden Vorrichtun  gen<B>19</B>     usw.    in Betracht kommen, in der  gleichen Weise wie die Einrichtung nach       Abb.   <B>1.</B> Es sei angenommen,

       dass    eine be  stimmte Differenz 'wischen Ist- und     Soll-          wert        der        Arbeitsaufnahme   <B>7</B>     entstanden        ist        und     die Kontaktfeder<B>18</B> mit dem Kontaktseg  ment<B>16</B> in Berührung gekommen ist. Dann  werden, sobald der Kontakt     201,    geschlossen  wird, die Widerstände<B>56</B> bis<B>63</B> entsprechend  dem neuen Sollwert verändert.

   Entsprechend  dem neuen Sollwert verändert sich auch die       Umlaufgesellwindigkeit    des Kollektors<B>116,</B>  und zwar entspricht die     Umlaufgescbmindif,-          keit,    wie bereits erwähnt, der Differenz<B>zwi-</B>  schen Ist- und Sollwert, also beispielsweise  der Grösse, die durch den Pfeil<B>219</B> in     Abb.        3)     dargestellt ist.

   Da, das Zeitwerk<B>203</B> seinen  Kontakt erst schliesst, wenn die     Umlaufge-          sehwindigkeit    des Motors 114 dem neuen  Sollwert entspricht, so wird der Fallbügel  220 erst niedergedrückt, wenn sich der     Zei-          ,ger    auf den neuen Wert eingestellt bat.  Durch Niederdrücken des Zeigers erhält     das-          Jenige    der     Kontaktseginente   <B>205</B> bis<B>208</B>  Strom, an welchen ein Verbraucher ange  schlossen ist, dessen Leistungsaufnahme     ler     Differenz zwischen Ist- und Sollwert am  besten entspricht.

   Dieser Verbrauch wird  dann mit Hilfe des der     Kontakflamelle    zu  geordneten Relais und des zugehörigen  Schützes abgeschaltet.  



  Da es bei der in     Abb.    2 dargestellten An  ordnung vorkommen kann,     dass    nacheinander  Kommandos zum Abschalten gleicher     Lei-          stun,gen    gegeben werden, so empfiehlt es sich,  eine     Schaltvorrichtung    vorzusehen, durch die  beim Abschalten des einen Verbrauchers die  zugehörige Kontaktlamelle mit einer benach  barten Kontaktlamelle verbunden wird, la-      mit beim Eintreffen des gleichen Kom  mandos ein anderer     Stromverbrauclier,    dessen  Leistungsaufnahme zweckmässig grösser ist       ZD     als die des bereits abgeschalteten Stromver  brauchers, abgeschaltet wird.  



  Da besonders gegen Ende der     Messperiode     noch durch Zuschalten von Verbrauchern  die Arbeitsaufnahme stark erhöht werden  kann, ohne,     dass    es, rechtzeitig möglich ist,  Stromverbraucher abzuschalten, so empfiehlt  es sich, stets den Sollwert etwas unter die  höchstzulässige Grenze zu legen. Wie weit  der Abstand zwischen der vereinbarten  Grenze und dem gewählten Sollwert sein  soll, hängt von der Eigenart der angeschlos  senen Verbraucher ab, und zwar wird man  bei unruhigen Verbrauchern einen grösseren  Abstand wählen als bei Verbrauchern, deren       Leistungsa,ufnahme    sich nur selten und in  mässigen Grenzen ändert.  



  Bei Ausführungsbeispiel nach     Abb.   <B>1</B>  wird ein     Messo-erät    mit zwei Wicklungen ver  wendet. Man kann aber auch mit einem     Mess-          gerät    mit einer Wicklung auskommen, wenn  man den Sollwert um einen der Leistungs  aufnahme des     Stromverbraucliers   <B>7</B> entspre  chenden Wert ändert. Dies kann beispiels  weise dadurch geschehen,     dass    man parallel  zu dem     Messgerät    in Abhängigkeit von der  Leistungsaufnahme des Stromverbrauchers<B>7</B>  Widerstände einschaltet.  



  Die Widerstände<B>59</B> und<B>63</B> werden  zweckmässig so gewählt,     dass    der     Sollwert     um einen erheblichen Betrag vermindert  wird, damit eine Überschreitung des verein  barten Maximums verhindert wird, da die  Summe aller im Stromkreis des Motors<B>13</B>  liegenden Widerstände der     höehstziilässi"#en     Leistung entsprechen     muss,   <B>so</B> müssen gege  benenfalls noch besondere Hilfswiderstände  verwendet werden. Dann ist man in der  'Wahl der Widerstände<B>59</B> und<B>63</B> in be  stimmten Grenzen freier.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach       Abb.    2 ist eine Berücksichtigung der Lei  stungsaufnahme der     nichtabschaltbareu     Stromverbraucher nicht nötig, da     das    Mess-    gerät<B>115</B> den Wert der Leistung, die abge  schaltet werden     muss,    unmittelbar     anzeitgt.     



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach       Abb.    2 werden zum Vergleich des Sollwertes  der Arbeitsaufnahme und Leistungsauf  nahme zwei Vergleichsvorrichtungen ver  wendet. Man kann jedoch die Vergleichsvor  richtung<B>8</B> auch zur Bestimmung der Dif  ferenz zwischen Ist- und Sollwert der Lei  stungsaufnahme verwenden, wenn man die  Drehzahlen der Motoren<B>11</B> und<B>13</B> ver  gleicht. Dies kann ebenso wie bei der     Ein-          rielitung   <B>111</B> mit Hilfe eines Differentialge  triebes geschehen.  



  Bei den dargestellten Ausführungsbei  spielen ist angenommen,     dass    verhältnismässig  kurze Entfernungen zwischen den abschalt  baren Verbrauchern und der     Messstelle    vor  handen sind. Man kann die     besehriebpnen     Einrichtungen auch bei grösseren Entfernun  gen verwenden, wenn man sich zur Übertra  gung der notwendigen Grössen eines der be  kannten     Fernmessverfahren    bedient und zur  Steuerung der vorhandenen Schalter     Fern-          steuerverfahren    anwendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum selbsttätigen Abschalten von Stromverbrauchern einer Anlage, deren Arbeitsaufnahme in bestimmten Zeitab schnitten einen vorbestimmten Wert nicht überschreiten soll, mit Hilfe einer Vorrich tung, die den Sollwert des Arbeitsverbrau ches mit dem Istwert vergleicht, dadurch gekennzeichnet, dass der Sollwert entspre chend der zuviel verbrauchten Arbeit soweit verkleinert wird,
    dass die durch Verkleine rung des Sollwertes erzielbare Arbeitserspar nis den Überverbrauch aufwiegt und dass durch Abschalten entbehrlicher Stromver- brauclier die Leistungsaufnahme mindestens annähernd auf den jeweiligen Sollwert ge bracht wird. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurob gekennzeichnet, dass Kommandos zum<B>Ab-</B> schalten entbehrlicher Stromverbraucher periodisch gegeben werden. tD 2.
    Verfahren nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Sollwert erst beim Erreichen eines bestimmten Überver brauches verändert wird. <B>3.</B> Verfahren nach Unterauspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse der Ände rung des Sollwertes nach Abschnitten einer Messperiode abgestuft ist und die Grösse der Änderung der Leistungsatif- nahme von entbehrlichen Stromverbrau chern entspricht, durch deren Abschaltung eine Arbeitsersparnis erzielt werden kann. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das die abzuschalten den Stromverbraucher auswählende IVIess- instrument von der von den nicht abschalt baren Stromverbrauchern aufgenommenen Leistung so beeinflusst wird, dass es die den abschaltbaren Verbrauchern zur -Ver fügung stehende Leistung anzeigt.
    <B>5.</B> Verfahren nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Sollwert der Lei- stun & mit dem Istwert verglichen und Stromverbraucher selbsttätig abgeschaltet werden, deren Leistungsaufnahme etwa der Differenz zwischen Ist- und Sollwert der Leistungsaufnahme entspricht.
CH154867D 1931-03-14 1931-04-23 Verfahren zum selbsttätigen Abschalten von Stromverbrauchern. CH154867A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE154867X 1931-03-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH154867A true CH154867A (de) 1932-05-31

Family

ID=5676578

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH154867D CH154867A (de) 1931-03-14 1931-04-23 Verfahren zum selbsttätigen Abschalten von Stromverbrauchern.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH154867A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2202679A1 (de) Verfahren und System zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen
CH154867A (de) Verfahren zum selbsttätigen Abschalten von Stromverbrauchern.
DE3426542C2 (de)
AT131488B (de) Verfahren zum selbsttätigen Abschalten von Stromverbrauchern.
DE971093C (de) Anordnung zur selbsttaetigen Steuerung der Kompensation von Blindleistungsverbrauchern
DE564982C (de) Verfahren zum selbsttätigen Abschalten von Stromverbrauchern
DE746817C (de) Maximumtarifzaehler zur Verrechnung elektrischer Energie nach dem Grundgebuehrentarif
AT130111B (de) Verfahren zum Regeln von parallelarbeitenden Wechselstromkraftwerken.
DE565801C (de) Regelungsgetriebe, insbesondere fuer Turbinen
DE738266C (de) Einrichtung zur Verteilung der Last auf mehrere parallelarbeitende Stromerzeuger, insbesondere auf mehrere von einander entfernte Kraftwerke
DE1140002B (de) Einrichtung zur Verrechnung der von einem Abnehmeraus einem Versorgungsnetz entnommenen Menge eines fliessfähigen Mediums.
AT137544B (de) Regelanordnung, insbesondere für Kraftmaschinen.
DE600478C (de) Schaltungsanordnung zur Feststellung des vorzeichenrichtigen Unterschiedes von Zeigerstellungen
DE277868C (de)
AT222747B (de) Einrichtung zur Verrechnung des Verbrauches von Elektrizität, Gas oder einer Flüssigkeit durch an ein Versorgungsnetz angeschlossene Abnehmer
DE611961C (de) Vorrichtung zur Vornahme des Tarifwechsels
DE1018992B (de) Vorrichtung zur Messung der mit der hoechsten mittleren Wirklast zeitgleichen Blindlast
DE472973C (de) Elektrische Kraftuebertragungs-Anlage
DE581786C (de) Einrichtung zur Erzeugung von Stromimpulsen
DE1938728B2 (de) Zähler für elektrische Arbeit mit mindestens einem zusätzlichen Zählwerk zur Erfassung eines leistungsgestaffelten Verbrauches
DE612999C (de) Verfahren zur Regelung der Blind- oder Wirklastverteilung zwischen mehr als zwei Stromerzeugern
DE666584C (de) Fernsteuerungsanlage zur Erzeugung und UEbertragung von die Fernsteuerung von Resonanzrelais bewirkenden, insbesondere ueber Starkstromnetze ueberlagerten Steuerstroemenbestimmter Frequenz
CH399775A (de) Verfahren und Einrichtung zur Messung des Belastungsdrehmomentes an elektrischen Antrieben, insbesondere an Förderantrieben
DE880356C (de) Maximumwaechter mit Zaehler- und Zeitwerksantrieb
DE582027C (de) Fluessigkeitsstandanzeiger fuer Speicherbecken