Dur ehsehr eibeeinr ichtnng. Bei der Losblätterbuchführung, insbeson dere für Zwecke der Hotelbuchführung ist eine sehr häufig vorkommende Buchungs weise die :Übertragung täglicher Nachträge, im genannten besonderen Fall der Gästerech nungen in das Journal.
In der Regel erfolgt Buchung und Übertragung gleichzeitig, in dem das, gegebenenfalls schon mit Einträgen versehene Rechnungsblatt unter Zwischen schaltung eines Durchschreibeblattes derart auf das auf einer Unterlage auswechselbar befestigte Journalblatt gelegt wird, dass die zu beschreibende Zeile der Rechnung genau auf der zu beschreibenden Zeile des Journal- blattes liegt.
Die Herstellung dieser Überein- stimmung erfordert, namentlich bei den häu fig benutzten breiten Mehrspaltenrechnungs- blättern lästigen Zeitaufwand, da die Zeilen des Rechnungsblattes an beiden Längs rändern mit den Zeilen des Journalblattes zur Deckung gebracht werden müssen, was mehrmaliges Hin- und Herwenden des Blickes nötig macht.
Gegenstand der Erfindung ist eine Durch schreibeeinrichtung, insbesondere für die Hotelbuchführung, die mit einer Schreib unterlage versehen ist, auf der ein Buchungs blatt auswechselbar befestigt und die mit einer Vorrichtung zum Einstellen und Fest halten des unmittelbar zu beschreibenden Formulars versehen ist. Die Schreibunterlage weist mindestens ein zapfenförmiges Halte organ, das zum Beispiel mehreckig aus gestaltet sein kann, auf, in das das mit ent sprechenden Öffnungen versehene Formular derart eingelegt werden kann, dass die Linien des Formulars in ein bestimmtes Verhältnis zu den Linien des Buchungsblattes gebracht werden.
Um zu ermöglichen, dass das unmittelbar zu beschreibende Formular in die richtige, der zu beschreibenden Linie auf dem Buchungsblatt entsprechende Lage gebracht wird, können neben dem Halteorgan, oder, wenn es sich um eine Zapfenreihe handelt, auf dieser selbst, Kennzeichen, wie Zahlen. Buchstaben und dergleichen in Form einer Skala angeordnet sein, so dass dieselben den Zeilen des zu beschreibenden Buchungsblat tes entsprechen.
Es können auch die zwischen den Zeilen des Formulars angeordneten Löcher mit Kennzeichen, Buchstaben, Zahlen versehen sein, die seinen Zeilen entsprechen, um diese nicht erst abzählen zu müssen. Bei Hotel rechnungen ist es zweckmässig, die Namen der Wochentage oder Zahlen 1-7 oder ent sprechende Buchstaben zu wählen.
Besonders zweckmässig ist es, das oder die Halteorgane auf einem besonderen, zur Schreibunterlage senkrecht zu den Linien der zu beschreibenden Blätter verschiebbaren Elemente anzuordnen. Dieses Element kann in Gestalt eines Schiebers gewählt sein, der mit einem Fenster versehen ist, das auf ein Kennzeichen der Skala eingestellt werden kann.
Auf dem Schieber kann entweder ein länglicher mehreckiger Zapfen, oder es kön nen auch zwei, gegebenenfalls auch eine Reihe von Zapfen angebracht sein. Die unter dem Fenster des Schiebers erscheinende Skala und die Zapfen sind hierbei derart an zuordnen, dass sie in einem bestimmten Ver hältnis mit einer auf dem Buchungsblatt be findlichen Skala hinsichtlich der Linienan ordnung stehen.
Die beigegebene Zeichnung veranschau licht beispielsweise Ausführungsarten der Erfindung. Fig. 1 und 3 stellen Durch schreibeunterlagen für eine Losblätter- hotelbuchführung mit darauf befestigten Buchungsblättern und Formularen, Fig. 2 und 4 einzelne Formularblätter dar.
Die Durchschreibeunterlage 1 in Fig. 1 ist mit Anschlägen 6 zur Aufnahme des Journalblattes 7 versehen. Dieselbe ist am rechten Rande mit einer den Linien des Journalblattes entsprechenden Zahlenskala versehen. Auf der Schreibunterlage ist eine senkrecht zu den Linien der zu beschreiben den Blätter verlaufende Zapfenreihe ange bracht, deren einzelne Zapfen je einer Linie des Journalblattes bezw. des Formulares 2 entsprechen.
Links von der Zapfenreihe und von ihr durch eine leere Spalte 10 getrennt, ist auf der Unterlage eine den Linien der Blätter 7 und 2 entsprechende Zahlenreihe 9 angebracht. Das Formular 2, in diesem Falle eine Hotelwochenrechnung, ist mit horizontalen Spalten für die einzelnen Wochentage versehen, ausserdem mit, den einzelnen Lieferungsgegenständen entspre chenden vertikalen Kolonnen, wobei letzt genannte Einteilung der Einteilung des Jour- nalblattes genau entspricht. Am linken Rande trägt das Rechnungsblatt eine, ein zelnen Wochentagen entsprechende Zahlen reihe 11, unmittelbar rechts davon eine ent sprechende Lochreihe 12, die sich über das ganze Blatt fortsetzt.
Das Rechnungsblatt des Beispiels ist auch am rechten Rande mit einer Tag-Zahlreihe versehen.
Die Handhabung der Einrichtung voll zieht sich wie folgt: .Angenommen das Hotelrechnungsblatt 2 sei bereits bis zum dritten Aufenthaltstage nachgetragen. Zur Buchung des vierten Tages nimmt der Buchhalter das Blatt aus der Gästekartei und legt es, nachdem er durch einen Blick aufs Journalblatt, das von vorhergehenden Buchungen noch zwischen den Anschlägen der Schreibunterlage liegt, die Nummer der Zeile festgestellt hat, wel che nunmehr an die Reihe kommt, zum Bei spiel Zeile 11, mittelst der Lochreihe unter Zwischenlegen eines Durchschreibeblattes derart auf die Zapfenreihe der Unterlage, dass die Zahl 4 des Rechnungsblattes auf gleicher Höhe wie die Zahl 11 der Unterlage steht.
Nunmehr kann die betreffende Tagzeile der Rechnung beschrieben werden ohne .Sorge, dass etwa auf eine falsche Zeile des Journal- blattes durchgeschrieben würde.
In Fig. 3 ist die Zapfenreihe 13 an einem Schieber 14 angeordnet, der längs einer Schiene 15 der Schreibunterlage 5 beweglich ist. Der die Zapfenreihe tragende Teil des Schiebers, der zweckmässigerweise mit einer selbsttätig eingreifenden Haltevorrichtung versehen ist, ragt ein Stück über die Schiene 15 nach rechts hinaus. Auf der Schiene 15 ist eine Zahlenreihe 1 & angebracht, die den Liniennummern des Journalblattes 7 ent spricht. Der Schieber trägt das Fenster 17, durch das je eine der Zahlen der darunter befindlichen Skala zu sehen ist.
Das Rech nungsblatt 4 trägt, wie das bei Fig. 1 und 2 beschriebene Blatt, an den Längsrändern eine den Wochentagen entsprechende Zahlen reihe 1 bis 7, und eine Lochreihe 18, mittelst der es auf die Zapfenreihe des Schiebers ge steckt wird.
Die Handhabung der Vorrichtung nach Fig. 3 und 4 vollzieht sich folgendermassen: Auf dem Journalblatt ist Linie Nr. 8 und auf dem Formular Linie Nr. 3 zu beschrei ben. Der Schieber wird so eingestellt, dass unter dem Fenster Zahl 8 der Skala er scheint. Das Formular wird nun in die Zapfenreihe derart eingelegt, dass dessen Zeile 3 neben die im Fenster erscheinende Zahl 8 zu liegen kommt. Die Linie 3 des Formulars deckt sich dann genau mit Linie 8 des Journalblattes.
In diesem Falle liegen die Zahlen der unter dem Fenster erscheinenden Skala in einer Linie mit denen der Skala auf dem Journa.lbogen.
Wenn anstatt einer Zapfenreihe nur ein oder zwei Zapfen vorgesehen sind, dann wird zunächst das Formular in die Zapfen gelegt, und zwar mit dem Zeichen der zu beschrei benden Linie. Sodann wird der Schieber so verschoben, dass die Zahl der im Fenster er scheinenden Skala derjenigen der zu beschrei benden Linie des Journalblattes entspricht. Um zu ermöglichen, dass die oberste Linie des Formulars bis zur untersten Linie des Journalbogens verschoben werden kann, bezw. dass die Zahlen der beiden Skalen ent sprechend übereinstimmen, müssen die Zahlen der Schieberskala zu denjenigen der Skala des Journalbogens entsprechend versetzt sein.
Die Einrichtung gemäss der Erfindung bietet bedeutende Vorteile. Sie erfordert wesentlich geringeren Zeitaufwand als die bisherigen Durchschreibeeinrichtungen und gewährt eine grössere Sicherheit in bezug auf die Linieneinstellung zwischen Formular und Buchungsblatt. Insbesondere ermöglicht sie im Hotelfach die gleichzeitige Eintragung der Buchungen auf der Hotelrechnung und dem Journal.