CH155226A - Batteriezündeinrichtung, insbesondere für Motorräder. - Google Patents

Batteriezündeinrichtung, insbesondere für Motorräder.

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CH155226A
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battery
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motorcycles
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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      Batteriezündeinriehtung,    insbesondere für Motorräder.    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Bat-          teriezündeinrichtung,    insbesondere für Motor  räder, welche eine über einen selbsttätigen  Schalter von einer Lichtmaschine gespeiste  Batterie, eine     Zündspule    mit dem üblichen       Vorschaltwiderstand    und einen Zündungs  schalter haben.<B>Es</B> sind solche     Batteriezünd-          einrichtungen    bekannt, bei denen ein von der  ,

  Spannung der Lichtmaschine abhängiges Re  lais den     Vorschaltwiderstand    kurzschliessen  kann und bei denen durch einen Handum  schalter die Zündspule anstatt an die Bat  terie unmittelbar an die Lichtmaschine ge  legt werden kann<B>',</B> um bei schadhafter Bat  terie mit der Lichtmaschine allein anfahren       züi    können.

   Diese Einrichtung hat aber den  Nachteil,     dass    im Stillstand der     Vorschalt-          widerstand    zwangsläufig kurzgeschlossen ist  und deshalb die Spule ohne     Vorschaltwider-          stand    an der Batterie liegt, wenn der Fahrer  den     Umschalter    auf dem     Batterieanschluss     liegen     lässt.    Wenn der Fahrer das Versehen    nicht bald genug bemerkt, ist die Spule be  schädigt.  



  Gemäss der Erfindung wird der genannte  Nachteil dadurch vermieden,     dass    die     Zünd-          spule,    ohne     Vorschaltwiderstand    über einen  selbst in seine     Rubelage    zurückgehenden  Schalter unmittelbar an die Lichtmaschine  gelegt werden kann.  



  In der Abbildung ist die. Erfindung an  einem Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes schematisch dargestellt.  



  In dem Schaltbild ist<B>1</B> eine Licht  maschine. Ein Pol der Maschine ist mit  Masse, der andere     Pol    kann über einen selbst  tätigen Schalter 2 mit dem gleichnamigen  Pol einer Batterie<B>3</B> verbunden werden. Der  andere Pol der Batterie liegt ebenfalls an  Masse. Von der Batterie führt eine Leitung  über einen Zündungsschalter 4 zu dem Wider  stand<B>5,</B> welcher der Primärspule<B>6</B> einer       Zündspule   <B>7</B> vorgeschaltet ist. Die Spule<B>6</B>  ist anderseits über einen von dem Verbren-           nungsmotor    angetriebenen Unterbrecher<B>8</B> mit  Masse verbunden.

   Die Sekundärspule<B>9</B> ist  einerseits an das mit dem Widerstand<B>5</B> ver  bundene Ende der Primärspule, anderseits an  einen Verteiler<B>10</B> angeschlossen, welcher  den     Zündstrom    an die Zündkerzen<B>11</B> ver  teilt. Zwischen dem     Vorschaltwiderstand   <B>5</B>  und der Primärspule<B>6</B> zweigt eine' Leitung  ab, die zu dem mit dem Selbstschalter 2  verbundenen Pol der Lichtmaschine<B>1</B> über  einen Druckknopfschalter 12 führt.  



  Diese     Schaltungsweise    hat folgenden  Zweck. Wenn die Batterie aus irgend einem  Grunde keinen Strom liefern kann, so kann  bei einem Motorrad zum Beispiel durch An  schieben des Rades die Lichtmaschine auf  eine Drehzahl gebracht werden, die zwar  nicht genügt, um den von der Spannung ab  hängigen selbsttätigen Schalter 2     einzti-          schalten,    aber doch     groP,    genug ist, um aus  der Lichtmaschine einen zur Zündung ge  nügenden Strom zu erhalten, vorausgesetzt,       dass    der     Vorschaltwiderstand    vor der     Zünd-          spule    überbrückt ist.

   Zu diesem Zweck wird  beim Anschieben oder Anwerfen des Rades  der Druckknopfschalter 12 so lange nieder  gedrückt, bis der Motor nach dein Einsetzen    der     Zändung    auf diejenige Drehzahl gekom  men ist, bei der die Lichtmaschine ihre. nor  male Spannung erreicht hat. Dann schaltet  der selbsttätige Schalter 2 ein, und der Druck  knopf 12 kann losgelassen werden, weil der  Maschinenstrom nun über den Zündungs  schalter 4 und den     Vorschaltwiderstand   <B>5</B>  zu der Spule<B>6</B> fliessen kann.  



  Der Vorteil dieser Schaltungsweise ist,       dass    die     Primärspule    nie längere Zeit unbe  absichtigt ohne     Vorschaltwiderstand    an der  vollen Batterie- oder     Maschinenspamiung     liegen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Batteriezündeinrichtung, insbesondere für Motorräder, mit einem Zündschalter, einer Zündspule mit Vorschaltwiderstand und einer die Batterie über einen selbsttätigen Schalter speisenden Lichtmaschine, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zündspule ohne Vorschalt- widerstand durch einen selbsttätig in die Ruhelage zurückgehenden Schalter unmittel bar an die Lichtmaschine angeschlossen wer den kann.
CH155226D 1930-09-26 1931-06-22 Batteriezündeinrichtung, insbesondere für Motorräder. CH155226A (de)

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