CH167895A - Schalteinrichtung für die Ein- und Ausschaltung der Zündung und einer Anlassvorrichtung von Verbrennungsmotoren. - Google Patents
Schalteinrichtung für die Ein- und Ausschaltung der Zündung und einer Anlassvorrichtung von Verbrennungsmotoren.Info
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Description
Schalteinrichtung für die Ein- und Ausschaltung der Zündung und einer Anlassvorrichtung von Verbrennungsmotoren. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung für die Ein- und Ausschal tung der Zündung und einer selbsttätig wir kenden Anlassvorrichtung von Verbrennungs motoren, das heisst einer solchen AnlassvGr- richtung, die den Motor wieder selbsttätig anwirft, wenn er unbeabsichtigt stehen ge blieben ist.
In manchen Fällen ist es er wünscht, dass die Vorrichtung zum selbst tätigen Einschalten des Anlassers ausser Wir kung gesetzt wird. Ein solcher Fall liegt zum Beispiel bei einer Anlage mit Batteriezün- dung vor, wenn die Batterie, die den Anlasser speist, sehr erschöpft ist.
Wenn hier nämlich der selbsttätige Schalter .des Anlassers nicht ausser Wirkung gesetzt werden kann, ist ein Inbetriebsetzen des Verbrennungsmotors un möglich, weil .durch den eingeschalteten An lasser die Spannung der schon an und für sich geschwächten Batterie .so stark sinkt, dass in der Zündspule kein. zündfähiger Fun ken mehr erzeugt werden kann. Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil durch eine Schalteinrichtung,
mit der die Zündung und die selbsttätige Anlassvorrich- tung entweder gemeinsam oder nur die Zün dung allein eingeschaltet werden kann.
In der Zeichnung sind in,den Fig. 1. und 2 zwei-Ausführungsbeispiele des Erfindungs gegenstandes im Schema dargestellt.
In Fig. 1 ist mit a die Lichtmaschine eines Kraftfahrzeuges bezeichnet. Diese ist mit einer Batterie b durch den üblichen Selbstschalter c verbunden, der die Verbin dung herstellt, wenn die Spannung der Licht maschine einen vorherbestimmten Betrag er reicht hat. Mit d ist der Anlasser bezeichnet, ,der mit -der Batterie durch einen Schalter e verbunden ist, der durch eine Elektromagnet- . spule f betätigt wird.
In dem :Stromkreis der Spule liegt ein Paar Kontakte g, von .denen einer auf einer Blattfeder h sitzt, .durch wel che die Kontakte auseinander und zusammen gebracht werden können. Die Blattfeder wird durch eine Vorrichtung betätigt, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist, weil sie nicht zur Erfindung gehört. Die Niederspannungs wicklung der Zündspule ist mit i und die Hochspannungswicklung mit j bezeichnet.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Einrich tung ist ein einziger .Schalter vorhanden, der durch ein drehbares Schaltglied, das einen Teil eines abziehbaren Schlüssels bilden kann, betätigt wird. Der Schalter hat drei feste Kontakte k:, k2, k3. Das drehbare Kontakt stück ist so ausgebildet, dass es entweder alle drei Kontakte oder auch nur die Kontakte k, und k3 verbinden kann.
Die Kontakte k= und k" können auch durch einen Druckknopf oder einen andern Handschalter l miteinan der verbunden werden. Ausserdem sind die genannten Kontakte k2 und k3 durch eine kleine Überwachungslampe oder einen andern geeigneten Zeichengeber w verbunden.
Der oben erwähnte Schlüssel kann drei Schalt stellungen einnehmen. Wenn er aus .seiner Mittelstellung, das heisst der Stellung "offen", nach einer Seite herausgedreht wird, verbindet er die drei Kontakte k1, 7c2 und k 3 und schaltet damit die Zündung und die selbsttätige Anlassvorrichtung ein. Wenn er nach der andern Seite bewegt wird, schaltet er nur die Zündung ein. Die Anlassvorrich- tung kann dann durch den Druckknopf schalter l betätigt werden.
Man kann daher mit dieser Schalteinrichtung die Zündung so wohl gemeinschaftlich, wie auch getrennt schalten. Dem Fahrer ist dadurch die Wahl ermöglicht, entweder mit oder ohne die selbsttätige Anlassvorrichtung zu fahren.
Lässt man den Druckknopfschalter l fort, so erhält man die eingangs beschriebene Schalteinrichtung, mit der die Zündung und die selbsttätige Anlassvorrichtung entweder gemeinsam oder nur die Zündung einge schaltet werden kann.
Nachdem der Druckknopf l der in Fig. 1 gezeigten Schaltung betätigt und dadurch der Schalter e geschlossen worden ist, bleibt der Schalter e, auch wenn der Druckknopf l los gelassen ist, noch durch :den kleinen,durch die Lampe w fliessenden ,Strom geschlossen. Die ser Strom ist aber zu klein, um etwa -den Schalter e zu schliessen. Der Stromkreis der Spule f wird nach dem Anlassen durch die Trennung der Kontakte g unterbrochen. Die Trennung führt eine selbsttätige, nicht weiter in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung aus.
In der gezeichneten Schaltstellung, in der alle drei Kontakte k, 1c2 und 1c3 mitein ander verbunden sind, ist .die Überwachungs lampe w kurzgeschlossen. Diese leuchtet daher nur auf, wenn durch die Schaltvorrich tung die selbsttätige Einrichtung zum An werfen des unbeabsichtigter Weise stehen ge bliebenen Motors ausgeschaltet und die Zün dung allein eingeschaltet ist.
Durch das Bren nen der Lampe w wird der Fahrer darauf aufmerksam gemacht, die eben genannte selbsttätige Einrichtung wieder zu benutzen, sobald der dagegen sprechende Grund weg gefallen ist.
Wenn es gewünscht wird, dass der Fahrer die Anlassvorriehtung ganz unabhängig von der selbsttätigen Vorrichtung soll bedienen können, ist die Schaltung nach Fig. 2 vor teilhaft. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, ist von der Anlage in Fig. 1 nur .derjenige Teil in Fig. 2 dargestellt, der zur Erläuterung der zweiten Schaltung notwen dig ist. Hier ist der Handschalter mit vier Kontakten 7c1, 1c2, 7c3 und k4 versehen.
Der Kontakt k1 ist mit der Batterie und der Kon takt 1c3 mit der Zündspule verbunden. Die Spule f ist unmittelbar mit Kontakt k2 und über die Kontakte g mit ,dem Kontakt k4 ver bunden. Wenn die Kontakte k:, k3 und k4 miteinander verbunden sind, ist die Zündung eingeschaltet und der Anlasser unter die Kon trolle der selbsttätigen Anlassvorrichtung ge stellt.
Um dem Fahrer die Benützung des Anlassers unabhängig von der selbsttätigen Vorrichtung zu ermöglichen, werden die bei den Kontakte k1 und ks verbunden, um den Zündkreis zu schliessen. Die Kontakte k1 und werden durch einen besonderen Druck knopf oder Handschalter verbunden, wodurch der Schalter e allein von der Tätigkeit des Fahrers abhäng=ig ist.
Der Schalter kann anstatt als Dreh schalter ausgebildet, mit einem Schaltstück ausgerüstet sein, wie es Schiebeschalter oder Druckknopfschalter haben. Die beiden Bei spiele zeigen eine Zündspule; doch kann diese durch einen Magnetzünder ersetzt sein, in welchem Falle -der Handschalter in geeigneter Weise angepasst ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schalteinrichtung für die Ein- und Aus schaltung der Zündung und einer selbsttätig wirkenden Anlassvorrichtung von Verbren nungsmotoren, dadurch gekennzeichnet, dass mit. ihr die Zündung und die Anlassvorrich- tung sowohl gemeinsam, als auch nur die Zündung allein eingeschaltet werden kann.UNTERANSPRÜUCHE: 1. Schalteinrichtung gemäss Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen für beide Stromkreise gemeinsamen Schalter mit zwei Stellungen, der in der einen Stellung nur die Zündung und in der zweiten Stellung sowohl die Zündung wie auch die Anlassvorrichtung einschaltet. ?. Schalteinrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anlassvorrichtung unab hängig von dem gemeinsamen Schalter durch einen zweiten Schalter betätigt wer den kann. 3.Schalteinrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schalter der Anlass- verrichtung durch eine Überwachungs lampe überbrückt ist. 4. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit ihr die Zündung und die Anlassvorrichtung so wohl gemeinschaftlich, wie auch getrennt geschaltet werden können. 5.Schalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass für die Zündung und die Anlassvorrichtung ein gemeinsamer Schal ter mit drei Stellungen, bei denen in der einen nur die Zündung, in der zweiten die Zündung und die Anlassvorrichtung eingeschaltet und in der .dritten diese bei den abgeschaltet sind, und für die Anlass- vorrichtung ausserdem ein von dem ge meinsamen .Schalter unabhängiger Schal ter vorgesehen ist. G.Schalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, gekenn zeichnet durch eine Überwachungseinrich tung, zum Zweck, den Schaltzustand, in welchem die Zündung ohne die selbst tätige Einrichtung zum Anwerfen des Motors eingeschaltet ist, anzuzeigen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB167895X | 1932-01-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH167895A true CH167895A (de) | 1934-03-15 |
Family
ID=10083688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH167895D CH167895A (de) | 1932-01-28 | 1933-01-27 | Schalteinrichtung für die Ein- und Ausschaltung der Zündung und einer Anlassvorrichtung von Verbrennungsmotoren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH167895A (de) |
-
1933
- 1933-01-27 CH CH167895D patent/CH167895A/de unknown
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