CH167895A - Schalteinrichtung für die Ein- und Ausschaltung der Zündung und einer Anlassvorrichtung von Verbrennungsmotoren. - Google Patents

Schalteinrichtung für die Ein- und Ausschaltung der Zündung und einer Anlassvorrichtung von Verbrennungsmotoren.

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CH167895A
CH167895A CH167895DA CH167895A CH 167895 A CH167895 A CH 167895A CH 167895D A CH167895D A CH 167895DA CH 167895 A CH167895 A CH 167895A
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Limited Joseph Lucas
Lucas Oliver
Owen Turner Ernest
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Lucas Ltd Joseph
Lucas Oliver
Owen Turner Ernest
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      Schalteinrichtung    für die Ein- und Ausschaltung der Zündung und einer       Anlassvorrichtung    von     Verbrennungsmotoren.       Die Erfindung bezieht sich auf eine  Schaltvorrichtung für die Ein- und Ausschal  tung der Zündung     und    einer selbsttätig wir  kenden     Anlassvorrichtung    von Verbrennungs  motoren, das heisst einer solchen     AnlassvGr-          richtung,    die den Motor     wieder        selbsttätig     anwirft,     wenn    er unbeabsichtigt     stehen    ge  blieben ist.

       In    manchen Fällen ist es er  wünscht, dass die Vorrichtung zum selbst  tätigen     Einschalten    des Anlassers ausser Wir  kung gesetzt wird. Ein solcher Fall liegt zum  Beispiel bei einer Anlage mit     Batteriezün-          dung    vor, wenn die Batterie, die den Anlasser       speist,    sehr erschöpft ist.

   Wenn hier nämlich  der selbsttätige Schalter .des     Anlassers    nicht  ausser Wirkung gesetzt werden kann, ist ein       Inbetriebsetzen     des Verbrennungsmotors un  möglich, weil .durch den eingeschalteten An  lasser die Spannung der schon an und für  sich geschwächten Batterie .so stark sinkt,  dass in der Zündspule     kein.        zündfähiger    Fun  ken mehr erzeugt     werden        kann.       Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil  durch eine     Schalteinrichtung,

      mit der die  Zündung und die     selbsttätige        Anlassvorrich-          tung        entweder        gemeinsam    oder nur die Zün  dung allein eingeschaltet werden kann.  



  In der Zeichnung sind     in,den        Fig.    1.     und     2     zwei-Ausführungsbeispiele    des Erfindungs  gegenstandes im Schema dargestellt.  



  In     Fig.    1 ist mit a die     Lichtmaschine     eines Kraftfahrzeuges bezeichnet. Diese ist  mit einer Batterie b durch den üblichen       Selbstschalter    c verbunden, der die Verbin  dung herstellt, wenn die     Spannung    der Licht  maschine einen     vorherbestimmten    Betrag er  reicht hat. Mit d ist der Anlasser bezeichnet,  ,der mit -der     Batterie    durch einen Schalter e  verbunden     ist,    der durch eine Elektromagnet- .  spule f     betätigt    wird.

   In dem     :Stromkreis    der  Spule liegt ein Paar Kontakte g, von .denen  einer auf einer     Blattfeder    h     sitzt,    .durch wel  che die Kontakte auseinander und zusammen  gebracht werden können. Die     Blattfeder    wird      durch eine Vorrichtung betätigt, die in der  Zeichnung nicht dargestellt ist, weil sie nicht  zur Erfindung gehört. Die Niederspannungs  wicklung der Zündspule ist mit i und die       Hochspannungswicklung        mit        j    bezeichnet.  



  Bei der     in        Fig.    1     dargestellten    Einrich  tung ist ein einziger .Schalter vorhanden, der  durch ein drehbares     Schaltglied,    das einen  Teil eines abziehbaren     Schlüssels    bilden kann,       betätigt    wird. Der     Schalter    hat drei feste  Kontakte     k:,        k2,        k3.    Das drehbare Kontakt  stück ist so     ausgebildet,    dass es     entweder    alle  drei Kontakte oder auch nur die Kontakte       k,    und     k3    verbinden kann.

   Die Kontakte     k=     und     k"    können auch durch einen Druckknopf  oder einen andern     Handschalter    l miteinan  der verbunden werden.     Ausserdem    sind die       genannten    Kontakte     k2    und     k3    durch eine  kleine     Überwachungslampe    oder einen andern  geeigneten Zeichengeber w verbunden.

   Der  oben erwähnte     Schlüssel    kann drei Schalt  stellungen     einnehmen.    Wenn er aus     .seiner     Mittelstellung, das heisst der Stellung  "offen",     nach    einer Seite herausgedreht wird,  verbindet er die drei Kontakte     k1,    7c2 und k 3  und     schaltet    damit die     Zündung    und die  selbsttätige     Anlassvorrichtung    ein. Wenn er  nach der andern Seite bewegt wird, schaltet  er nur die Zündung ein. Die     Anlassvorrich-          tung    kann dann durch den Druckknopf  schalter l betätigt werden.

   Man kann daher  mit dieser Schalteinrichtung die Zündung so  wohl gemeinschaftlich, wie auch getrennt       schalten.    Dem Fahrer ist dadurch die Wahl  ermöglicht, entweder mit oder ohne die       selbsttätige        Anlassvorrichtung    zu fahren.  



  Lässt man den Druckknopfschalter     l    fort,  so erhält man die eingangs beschriebene  Schalteinrichtung, mit der die Zündung und  die     selbsttätige        Anlassvorrichtung    entweder  gemeinsam oder nur die Zündung einge  schaltet werden kann.  



  Nachdem der     Druckknopf    l der in     Fig.    1  gezeigten Schaltung betätigt und dadurch der       Schalter    e geschlossen worden ist, bleibt der  Schalter e, auch wenn der Druckknopf l los  gelassen ist, noch durch     :den        kleinen,durch    die    Lampe w fliessenden     ,Strom    geschlossen. Die  ser Strom ist aber zu klein, um etwa -den  Schalter e zu schliessen. Der Stromkreis der  Spule f wird     nach    dem Anlassen durch die  Trennung der Kontakte g unterbrochen. Die  Trennung führt eine     selbsttätige,    nicht weiter  in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung  aus.

   In der gezeichneten Schaltstellung, in  der alle drei Kontakte     k,        1c2    und 1c3 mitein  ander verbunden sind, ist .die Überwachungs  lampe     w    kurzgeschlossen. Diese leuchtet  daher nur auf, wenn durch die Schaltvorrich  tung die selbsttätige Einrichtung zum An  werfen     des    unbeabsichtigter Weise     stehen    ge  bliebenen Motors ausgeschaltet und die Zün  dung allein eingeschaltet ist.

   Durch das Bren  nen der Lampe     w    wird der Fahrer darauf  aufmerksam gemacht, die     eben        genannte     selbsttätige Einrichtung wieder zu benutzen,  sobald der dagegen sprechende Grund weg  gefallen     ist.     



  Wenn es gewünscht wird, dass der Fahrer  die     Anlassvorriehtung    ganz     unabhängig    von  der     selbsttätigen    Vorrichtung soll bedienen  können, ist die     Schaltung    nach     Fig.    2 vor  teilhaft. Um unnötige Wiederholungen zu  vermeiden, ist von der Anlage in     Fig.    1 nur  .derjenige Teil in     Fig.    2 dargestellt, der zur  Erläuterung der zweiten Schaltung notwen  dig ist. Hier ist der Handschalter mit     vier     Kontakten     7c1,        1c2,    7c3 und     k4    versehen.

   Der  Kontakt     k1    ist mit der Batterie und der Kon  takt     1c3    mit der     Zündspule    verbunden. Die  Spule f ist unmittelbar mit Kontakt     k2    und  über die Kontakte g mit ,dem Kontakt     k4    ver  bunden.     Wenn    die Kontakte     k:,        k3    und     k4          miteinander    verbunden sind, ist die Zündung  eingeschaltet und der Anlasser unter die Kon  trolle der selbsttätigen     Anlassvorrichtung    ge  stellt.

   Um dem Fahrer die Benützung des  Anlassers unabhängig von der selbsttätigen  Vorrichtung zu ermöglichen, werden die bei  den Kontakte     k1    und     ks        verbunden,    um den  Zündkreis zu     schliessen.    Die     Kontakte        k1    und  werden durch einen     besonderen    Druck  knopf oder Handschalter verbunden, wodurch  der Schalter e allein von der Tätigkeit des  Fahrers     abhäng=ig    ist.

             Der    Schalter kann anstatt als Dreh  schalter ausgebildet, mit einem Schaltstück  ausgerüstet sein,     wie    es Schiebeschalter     oder     Druckknopfschalter     haben.    Die beiden Bei  spiele zeigen eine Zündspule; doch kann diese  durch einen Magnetzünder ersetzt sein, in  welchem Falle -der     Handschalter    in     geeigneter     Weise angepasst ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalteinrichtung für die Ein- und Aus schaltung der Zündung und einer selbsttätig wirkenden Anlassvorrichtung von Verbren nungsmotoren, dadurch gekennzeichnet, dass mit. ihr die Zündung und die Anlassvorrich- tung sowohl gemeinsam, als auch nur die Zündung allein eingeschaltet werden kann.
    UNTERANSPRÜUCHE: 1. Schalteinrichtung gemäss Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen für beide Stromkreise gemeinsamen Schalter mit zwei Stellungen, der in der einen Stellung nur die Zündung und in der zweiten Stellung sowohl die Zündung wie auch die Anlassvorrichtung einschaltet. ?. Schalteinrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anlassvorrichtung unab hängig von dem gemeinsamen Schalter durch einen zweiten Schalter betätigt wer den kann. 3.
    Schalteinrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schalter der Anlass- verrichtung durch eine Überwachungs lampe überbrückt ist. 4. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit ihr die Zündung und die Anlassvorrichtung so wohl gemeinschaftlich, wie auch getrennt geschaltet werden können. 5.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass für die Zündung und die Anlassvorrichtung ein gemeinsamer Schal ter mit drei Stellungen, bei denen in der einen nur die Zündung, in der zweiten die Zündung und die Anlassvorrichtung eingeschaltet und in der .dritten diese bei den abgeschaltet sind, und für die Anlass- vorrichtung ausserdem ein von dem ge meinsamen .Schalter unabhängiger Schal ter vorgesehen ist. G.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, gekenn zeichnet durch eine Überwachungseinrich tung, zum Zweck, den Schaltzustand, in welchem die Zündung ohne die selbst tätige Einrichtung zum Anwerfen des Motors eingeschaltet ist, anzuzeigen.
CH167895D 1932-01-28 1933-01-27 Schalteinrichtung für die Ein- und Ausschaltung der Zündung und einer Anlassvorrichtung von Verbrennungsmotoren. CH167895A (de)

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