CH155249A - Betätigungsvorrichtung für elektrische Schalter. - Google Patents
Betätigungsvorrichtung für elektrische Schalter.Info
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Description
Betätigungsvorrichtung für elektrische Schalter. Jeder Schalter, der für automatische Aus lösung vorgesehen ist, besitzt eine Auslöse vorrichtung, welche dazu dient, die Schalter welle, die die Kontaktvorrichtung betätigt, im gewünschten Moment freizugeben, da mit die Kontaktvorrichtung unbehindert durch die übrigen Antriebsteile ausschalten kann. Der auf der Schalterwelle befestigte Teil der Auslösevorrichtung geht dadurch in seine Anfangsstellung zurück, während der übrige mit der Antriebswelle verbundene Teil durch eine auszuführende Bewegung derselben in die Anfangsstellung gebracht werden muss. Bei Schaltern mit Handradantrieb z.
B., geschieht dies bekamiterweise durch Zurückdrehen des Handrades in die Ausschaltstellung des Schal ters. Bei Schaltern mit Motorfernantrieb kann dies dadurch erreicht werden; dass die An triebswelle durch eine beim Einschalten des Schalters gespannte Feder zurückgestellt wird, oder durch Umsteuern des Motors. Die Rück stellung durch eine Feder hat aber den Nach teil, dass bei Zunahme der Reibung des An triebsmechanismus die Federkraft oft nicht mehr genügt, denselben in seine Anfangs stellung zurück zu führen. Bei Umsteuerung des Antriebsmotors für die Rückstellung des Antriebsmechanismus müssen ebenfalls beson dere Vorkehrungen getroffen werden, um das Motordrehmoment zu reduzieren, weil bei der Rückstellung der Antriebsmechanismus leer läuft.
Gegenstand der Erfindung ist eine Betä tigungsvorrichtung für elektrische Schalter, bei welcher keine Rückführung irgend wel cher Antriebsteile nötig ist, indem erfindungs gemäss die treibenden Organe des Schalter antriebes bis und mit dem antreibenden Organ, welches durch die Auslösevorrichtung betätigt werden kann, ihre in der Einschalt stellung des Schalters eingenommene Lage bei der Ausschaltung desselben beibehalten, wobei die Betätigungsvorrichtung derart aus gebildet ist, dass der Schalter ohne weiteres wieder einschaltbereit ist.
Die beiliegende Figur zeigt schaubildlich ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen- Standes für einen Schalter mit Motorfern steuerung. Ein Motor a treibt vermittelst eines Rit a zels b einen Zahnkranz c an, der durch Rei bung oder auch direkt die Scheibe d mitnimmt. Die Scheibe d, an der Mitnchmer g befestigt sind, sitzt mit denn Nockenkranz e fest auf einer Hohlwelle f, die auf einer Welle i leer läuft. Mit der Welle i sind ein Nocken lt sowie eine Kurbel 7c fest verbunden.
Wird der Motor a eingeschaltet, so wird die Welle i in der Pfeilrichtung durch die Scheibe d vermittelst Mitnehmer g und Nocken fa angetrieben, wobei die Kurbel<I>k</I> eine Be wegung entsprechend dem Winkel a ausführt. Ist die Einschalt-Endstellung erreicht, so wird der Motor durch einen in der Figur nicht eingezeichneten Schalter abgeschaltet. (Die Figur zeigt diese Stellung.) Ein Haken m verhindert durch Einhaken am Noekenkranz e ein Zurücklaufen dir Welle i.
Wird nun in bekannter Weise durch Handhebel oder durch Auslösemagnet der Mitnehmer g ausgeklinkt und dadurch der Nocken h und die Welle i freigegeben, so wird die Kurbel 7c durch die auf sie einwir kende Kraft (Rückwärtsdrehmoment auf Welle i) in die Anfangsstellung gebracht. Die Nocken g sind nun derart auf der Scheibe d angeordnet, dass durch die Drehung der Welle<I>i</I> der Nocken<I>h</I> vor den nächsten Mit nehmer g zu stehen kommt, so dass der ganze Antrieb sofort wieder schaltbereit ist.
Selbstverständlich könnten im Ausfüh rungsbeispiel statt drei Mitnehmerg und einem Nocken h auch drei Nocken<I>h</I> und nur ein Mitnehmer g verwendet werden. Auch können zwischen dem Mitrrehmer g und dem Nocken h Übertragungsglieder vorgesehen werden, welche die auf die Mitnehmer g wirkenden Kräfte vermindern.
Mit Vorteil werden so viele Mitnehnrer g oder Nocken h. vorge#ehen, als der Drehwinkel a der Kurbel 1c in<B>360</B> enthalten ist; es können aber auch .weniger sein.
Durch die Verwendung dieser Vorrichtung können Schalterantriebe mit Motorfernbetäti- gung bedeutend vereinfacht werden, da weder Rückstellvorrichtungen noch Umsteuerung des Motors erforderlich sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Betätigruigsvorrichtung für elektrische Schalter, dadurch gekennzeicbnet, dass die treibenden Organe des Schalterantriebes bis und mit dem antreibenden Organ, welches durch die Auslösevorrichtung betätigt werden kann, ihre irr der Einschaltstellung des Schal ters eingenommene Lage auch nach der Aus schaltung desselben beibehalten, wobei die Betätigungsvorrichtung derart ausgebildet ist, dass der Schalter ohne weiteres wieder ein schaltbereit ist.UNTERANSPRUCH: Betätiungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den treibenden Organen und der Schaltwelle höchstens so viele Mitnehmer vorgesehen sind, als der Schaltwinkel irr 360 enthalten ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH155249T | 1931-05-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH155249A true CH155249A (de) | 1932-06-15 |
Family
ID=4409799
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH155249D CH155249A (de) | 1931-05-21 | 1931-05-21 | Betätigungsvorrichtung für elektrische Schalter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH155249A (de) |
-
1931
- 1931-05-21 CH CH155249D patent/CH155249A/de unknown
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