CH155287A - Verfahren und Maschine zum Füllen von Ventilsäcken mit pulverförmigen Material in abgewogenen Mengen. - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Füllen von Ventilsäcken mit pulverförmigen Material in abgewogenen Mengen.

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CH155287A
CH155287A CH155287DA CH155287A CH 155287 A CH155287 A CH 155287A CH 155287D A CH155287D A CH 155287DA CH 155287 A CH155287 A CH 155287A
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Middelboe Kristian
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  Verfahren und     Masehine    zum Füllen von     Ventilsächen    mit     pulverförmigem    Material  in     abgewogenen    Mengen.    Die bisher bekannten Verfahren, um  pulverförmiges     Material,    wie zum Beispiel       Zement    oder dergleichen, in Ventilsäcke zu  verpacken und gleichzeitig abzuwägen, lei  den mehr oder weniger an dem Übelstande,  (lass der Sack nicht vollständig gefüllt wer  den kann, weil sich das Füllgut beim Ein  füllen in den Sack mit etwas Luft mischt.

         Dicy    gilt besonders für solche Packmaschi  nen, in deren Füllbehälter der Zement oder  (las sonstige Füllgut durch Zusatz einer  gewissen Menge Luft in einen fliessfähigen  Zustand gebracht wird, so dass das Gut sich  wie eine Flüssigkeit bewegt und nur unter  dem Einfluss der Schwerkraft als ununter  brochener Strom durch Röhren in den Sack  zu laufen vermag. Auch bei     andern    Arten       von    Packmaschinen, zum Beispiel denjenigen,  bei welchen das Material durch die Füll  rolirc vermittelst eines Flügelwerkes oder  einer schnell laufenden     Schnecke    gefördert         wird,    gelaugt mit dem Zement auch etwas  Luft in den Sack.  



  Man hat versucht, diese     Schwierigli:eit     dadurch zu überwinden, dass man der Ven  tilöffnung eine solche Form gab, dass das  Entweichen von Luft aus dem Sack erleich  tert wurde, und auch dadurch, dass man wäh  rend des Füllprozesses von aussen gegen den  Sack klopfte, wodurch die Entfernung von  Luft aus den Poren des Materials ebenfalls  befördert wird. Um die Genauigkeit der       Wägung    zu steigern, hat man ferner gegen  Schluss der Füllperiode die     Zuflussge.schwin-          digkeit    vermindert. Trotz dieser verschiede  nen Vorsichtsmassregeln ist die Füllung je  doch nie ganz befriedigend gewesen.  



  Vorliegende Erfindung     bezweckt,    in den  Fällen, in welchen das Füllgut in dem er  wähnten, mit Luft vermischten Zustande  den     .Säcken    zugeführt wird, den Füllgrad  zu     .steigern.    Dies wird gemäss dem vor-      liegenden Verfahren dadurch erreicht,     dass     der     Zufluss    zum Sack ein- oder mehrmals  unterbrochen wird, um auf diese Weise der  Luft Gelegenheit zu geben, aus dem     Na-          terial    zu entweichen. Das Füllgut wird so  mit nicht ununterbrochen in den Sack ein  geführt, sondern periodisch, wodurch aller  dings eine entsprechende Vermehrung der  Füllzeit eintritt.

   Es hat sieh indessen in  der Praxis ergeben, dass der Füllgrad auf  die angegebene Weise so stark gesteigert  werden kann, dass schon die Ersparnis an  Sackmaterial die Kosten übersteigt, wel  che durch die Vermehrung der Füllzeit ent  stehen.  



       Die    Verlängerung der Füllzeit kann Je  doch dadurch etwas verringert werden, dass  man bei dem neuen Verfahren die erwähn  ten     bekannten    Kunstgriffe zur Entfernung  von Luft aus dem in die Säcke gefüllten  Material anwendet. Eine gute Ventilation  an der Ventilöffnung des Sackes kürzt den  Zeitraum     ab,    während dessen die Füllung  unterbrochen werden muss, um das Ent  weichen der Luft aus dem im Sack befind  lichen     Material    zu ermöglichen. Eine ver  mehrte Ventilation kann teils dadurch er  zielt werden, dass man an der Ventilöffnung  die Luft kräftig absaugt, und teils dadurch,  dass man am obern Ende des Sackes reich  lich Öffnungen zum Entweichen der Luft  anbringt.

   Die Füllzeit kann auch durch das  bekannte Klopfen gegen die Aussenseite des  Sackes sowohl während der Zufuhr von  Füllgut, als auch während der periodischen       Unterbrechungszeiten    der Füllung abgekürzt  werden.  



  Die Maschine zur Ausführung des Ver  fahrens ist in     .einem        Ausführungsbeispiel     auf der beigefügten Zeichnung in Seiten  ansieht veranschaulicht.  



  Die     gezeichnete    Maschine besitzt einen  Füllbehälter 1, welcher auf Stützen 2 ruht  und aus dem das Füllgut durch Boden  öffnungen in einem gleichförmigen Strom  vermittelst eines feststehenden Rohres 3'    und eines nach allen Seiten beweglichen Füll  rohres 3" entnommen wird, das mit dem fest  stehenden Rohr 3' verbunden ist, wobei der  Sack an das bewegliche Rohr 3" angehängt  wird. Die Verbindung zwischen den beiden  Rohrabschnitten 3' und 3" ist beweglich  und kann     teleskoparlig    oder auch durch eine  Membran gebildet sein, oder 3' kann auch  frei in 3" hineinragen.  



  Vermittelst der schräg stehenden Dich  tung 3"' ist das Füllrohr 3" in einen obern  und einen untern Teil unterteilt, von denen  jeder durch einen Arm 5     bezw.    8 getragen  wird, die an einer zum     Wägemechanismus          g        o        ehörenden        Stange    6     sitzen.        Der        Arm    8  ist um einen Zapfen 7 der Stange 6 dreh  bar, wird jedoch während der Füllung eines  Sackes in der auf der Zeichnung dargestell  ten Lage durch einen einarmigen Hebel 9  gehalten, der an der Stange 6 bei 10 dreh  bar ist und vermittelst einer Nase 9' hinter  einen Haken 8' des Teils 8 zu fassen ver  mag.

   Das freie Ende des Hebels 9 ist mit  einer Führungsrolle 9" ausgerüstet.  



  Das obere Ende der Stange 6 ist an  dem einen Ende des zweiarmigen Hebels 11  aufgehängt, dessen anderes Ende eine Stange  12 trägt, die sich an der andern Seite des       Behälters    1 befindet und an welche Gewichte  13 angehängt sind, die dem völlig gefüllten  Sack das Gegengewicht zu halten vermögen.  Die Stangen 6 und 12 werden seitlich durch  Konsolen 14, 15 geführt, welche an den  Seiten des Behälters 1 angebracht sind.       Diese    Konsolen dienen auch dazu, die Be  wegung der Stangen 6 und 12 zu begrenzen,  wenn der gefüllte Sack entfernt wird.

   Jede  der Konsolen ist mit einem Anschlagstück  16'     bezw.    17' ausgerüstet, welche auf ent  gegengesetzten Seiten der Konsolen ange  ordnet sind und denen Anschläge 16"     bezw.     17" an den Stangen<B>6</B> und 12 zugeordnet  sind.  



  Das     Auslassrohr    3' des Füllbehälters 1  ist mit einem     Materialschieber    ausgerüstet,  welcher von aussen     vermittelst    eines Hebel  mechanismus in solcher Weise gesteuert wird,           class    der     Schieber    für gewöhnlich durch den  Mechanismus offen     gehalten    wird, aber ge  schlossen wird, wenn der Mechanismus aus  gelöst wird, was selbsttätig dadurch ge  schieht, dass sich die Stange 6 infolge Um  <I>s</I> 'lila"  <B><I>c</I></B> Gens des Wagebalkens 11 nach abwärts  bewegt. Der Mechanismus, welcher zur Aus  lösung dient, ist auf der Zeichnung nur teil  weise dargestellt.

   Darnach besteht derselbe  aus einem Winkelhebel 18', 18", der bei 19  am Behälter 1 drehbar gelagert ist und den  Schieber     vermittelst    seines senkrecht stehen  den Armes 18" betätigt, während am hori  zontalen Arm 18' eine Führungsrolle 20 vor  gesehen ist, welche unter dem Einfluss eines       :Mechanismus    steht, der später näher -er  läutert werden wird. Der     Auslösemechanis-          mus    für den Hebel 18', 18" kann zum Bei  spiel von einer     Klinkvorrichtung    gebildet  werden, welche den Hebel in seiner Lage  zu halten vermag, so lange, als sich die  Stange in ihrer Hochstellung befindet,  welche den Hebel jedoch freigibt, sobald  sich die     Stange    6 nach abwärts bewegt.

      Die Stange 6 ist mit einer Druckfeder 21  oder einer andern Vorrichtung     ausgerüstet,     welche einen Druck auszuüben vermag, wo  bei das untere Ende der Feder 21 sich gegen  einen Ansatz 21' an der Stange 6 legt, wäh  rend das obere Ende der Feder das eine Ende  eines zweiarmigen Hebels 22 stützt.

   Das  andere Ende dieses Hebels trägt eine Füh  rungsrolle 23 und der Hebel selbst ist bei       2-1    an einem festen Arm 25 gelagert, der  aus der Seitenfläche des     Behälters    1     heraus-          ragt.    Die Stärke der Feder 21 ist so ge  regelt,     dass    sie demjenigen Gewicht des  Sackes 4 entspricht, bei dessen Erreichung  der weitere     Materialzufluss    zum Sack vor  übergehend unterbrochen werden soll, damit       die    Luft zu entweichen vermag. Dieses Ge  wicht könnte     beispielsweise    10 kg geringer  .sein als das Gewicht, welches der voll ge  füllte Sack haben soll.  



  Die Hebel 9, 18' und 22 werden durch  eine dauernd umlaufende Vorrichtung über-    wacht, wie sie auf der rechten Seite der  Zeichnung dargestellt ist. Diese Vorrich  tung besitzt eine vertikale Welle 26, welche  sich in der durch den Pfeil 29 angedeuteten       Richtung    dreht. und ihren Antrieb durch  eine Welle 28 vermittelst der Kegelräder<B>'27'</B>  und 27" erhält. Die Welle 26 trägt an drei  verschiedenen Stellen drei N     ockenscheiben.     von denen je eine einem der Hebel 18'. 22  und 9 zugeordnet ist.

   Diese Scheiben sind  mit 30, 31     bezw.    32     bezeichnet.    Die     Scheibe     30 ist mit einem Nocken 30' versehen, der  nach oben. vortritt, während die Nocken  scheibe 31 zwei Nocken 31'     bezw.    31" auf  weist, die ebenfalls nach oben vorragen, und  die dritte Scheibe 32 mit einem Nocken<B>32'</B>  von beträchtlicher Längenausdehnung     ver-          8ehen    ist.  



  Der Mechanismus wirkt auf folgende  Weise, wobei angenommen ist, dass bei der  auf der Zeichnung dargestellten Lage der       Maschinenteile    ein leerer Sack gerade an  das Füllrohr 3"     angehängt    worden ist.  



  In diesem Augenblick     hat.    der Nocken  31' an der Scheibe 3.1 gerade die Führungs  rolle 20 erreicht und hebt daher den He  bel 18' an, wodurch der Schieber im     Ausfluss-          ro@hr    3' geöffnet und darauf durch die oben  erwähnte, auf der     Zeichnung    nicht darge  stellte     Auslösevorrichtung    in der     Offenstel-          lung    gehalten wird, die zum     Beispiel    aus  einem Klinkenmechanismus bestehen kann.

    Gleichzeitig gelangt der nach oben aus  ladende Teil der     Nockenscheibe    3 2 unter  die Führungsrolle 23, wodurch das auf der  Scheibe aufruhende Ende des Hebels 22 an  gehoben wird, so dass das andere Ende des  Hebels die Feder 21 zusammendrückt, wo  durch auf die Stange 6 ein nach abwärts  gerichteter Druck entsprechend der der Fe  der übermittelten     Spannung    ausgeübt wird.

    Diese zusätzliche Belastung de: Gestänge  gliedes 6 bringt den Wagebalken in einem  Zeitpunkt zum Einspielen, in welchem dem  Sack 4 noch ein gewisser Teil der vor  geschriebenen Füllung fehlt, und wenn dies  eintritt, wird der Hebel 18' durch seinen           Auslösemechanismus    freigegeben und der  Schieber des Füllrohres 3' gelangt in die  Schliessstellung, so     da.ss    der Zustrom des  Gutes unterbrochen wird. Nach Verlauf       einer    gewissen Zeit, während deren kein Gut  in den Sack einströmt, gelangt der tief ge  legene Abschnitt der N     ockenscheibe    32 un  ter die Führungsrolle 23.

   Dadurch wird die  ser Führungsrolle die Möglichkeit gegeben,  in ihre Tieflage zurückzukehren, ,so dass der  nach abwärts gerichtete Druck des Hebels 22  auf das     Wägegestänge    aufhört. Während der       Zwischenzeit    war der Luft im Sack Gelegen  heit gegeben, aus der im Sack befindlichen  Füllung zu entweichen. Am Ende dieser Ent  lüftungsperiode gelangt der Nocken 31" der       Nockenscheibe    31     unter    die Führungsrolle 20  und hebt den Hebel 18'     wieder    an, so dass  der Schieber des Füllrohres 3' erneut ge  öffnet wird und der Zustrom     von,    Gut in  den Sack wieder einsetzt.

   Sobald durch das  neu zuströmende Gut das Sackgewicht auf  das vorgeschriebene Mass gestiegen ist, wird  das     Wägegestänge    erneut betätigt, was zur  Folge hat; dass auch der     Füllrohrschieber          wieder    geschlossen wird. Wenn dies eintritt,       wird    der     gefüllte    Sack     selbsttätig    dadurch  entfernt, dass der Nocken 30' der Nocken  scheibe 30 sich unter die Rolle 9" schiebt,  wodurch der Hebel 9 angehoben wird. Hier  durch gibt die Nase 9' den Winkelhebel 8'  frei.

   Da der Schwerpunkt des im Punkte 7  aufgehängten     Füllrohrabschnittes    3" mit dem  Sack 4 rechts vom     Drehpunkt    7 liegt, so be  wegt sich der     Füllrohrabschnitt    mit dem  Sack um den Drehpunkt 7 zufolge des       Schwergewichtes    nach links, sobald der Win  kelhebel 8' durch die Nase 9'     freigegeben     wird. Der     Füllrohrabschnitt    3" mit dem  daran hängenden Sack     führt    nach     seiner     Freigabe eine Schwingbewegung um den  Punkt 7 aus, wodurch der Sack von dem  Ende des     Füllrohrabschnittes    abgleitet.  



  Die Druckfeder 21 könnte auch durch  ein bewegliches Gewicht ersetzt werden, wel  ches an dem Hebel 22 , geführt ist und so  angeordnet     ist,    dass weinen Druck auf den    Ansatz 21' auszuüben vermag, wenn das       Wägegestänge    zur vorübergehenden Unter  brechung des Zustromes von Gut behufs  Entlüftung des Sackes betätigt werden .soll.  



  Im vorstehenden ist angenommen worden,  dass der Zustrom von Gut während der Sack  füllperiode einmal unterbrochen wird. Es  besteht indessen auch die Möglichkeit, den  Mechanismus durch     entsprechende    abwei  chende Gestaltung der     Nockenscheiben    so  auszubilden, dass der Zustrom von Gut wäh  rend einer     Sackfüllperiode    mehr als einmal  unterbrochen werden kann.  



  Die im vorstehenden beschriebene Sack  füll- und     Wägemaschine    ist mit feststehen  dem Füllbehälter     ausgerüstet.    Die Erfindung  ist indessen nicht auf solche Maschinen be  schränkt, sondern kann auch bei rotieren  den Packmaschinen benutzt werden, das  heisst bei Maschinen, welche mit einem dreh  baren Füllbehälter ausgestattet sind, der  mehrere um die Drehachse des     Füllbehälter     im Kreise     angeordnete    Füllrohre aufweist.  Die einzige Änderung der konstruktiven  Hilfsmittel, welche in diesem Falle erforder  lich ist, besteht darin, dass statt der Nocken  scheiben 30, 31 und 32 auf einer dreh  baren Welle feste Schienen     koachsial    zur  Drehachse des Füllbehälters vorgesehen sind.  



  Anstalt der rein mechanisch     wirkenden     Einrichtungen für die zeitweilige Unter  brechung des Zustromes von Füllgut zu dem  zu füllenden Sack, wie sie bei dem zeichne  risch veranschaulichten Ausführungsbeispiel  vorgesehen sind, können auch Einrichtungen  anderer     Art    vorgesehen sein, zum Beispiel  eine elektrische oder .elektromagnetische Vor  richtung mit ihr zugeordnetem,     geeignet    aus  gebildetem Regler.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Füllen von Ventilsäcken mit abgewogenen Mengen von pulverförmi gem Material, dadurch gekennzeichnet, dass' der Zustrom des Gutes zum Sack während der Füllperiode ein- oder mehreremal vor übergehend unterbrochen wird, um der zwischen, den Gutteilchen eingeschlossenen Luft Gelegenheit zu geben, zu entweichen. UNTERANSPRü CHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man zum Zwecke der Abkürzung des Zeitraumes oder der Zeiträume, während dessen der Zustrom des Gutes unterbrochen wird, die Luft aus dem Sach durch eine oder mehrere Öffnungen von passender Grösse austreten lässt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Abkürzung der Entlüftungsperioden des Sackes von aussen gegen den Sack geklopft wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass während jeder Sackfüllperio,de zeitweilig ein Druck auf einen Teil des Wägegestänges in der gleichen Richtung ausgeübt wird, in der das Sackgewicht auf das Wäge gestänge wirkt, wobei die Stärke dieses Druckes dem Gewicht entspricht, welches an dem vorgeschriebenen Sackgewicht in dem Augenblick fehlt, in welchem der Zustrom des Gutes vorübergehend unter brochen werden soll.
    .l. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass der zeitweilig auf das Wäge ge:stänge auszuübende Druck durch eine Feder (21) und einen um einen festen Punkt (24) vermittelst einer Nocken scheibe (32, 32 ') drehbaren Hebel (22) auf den Teil (6) des Wägegestänges wirksam gemacht wird, an den der Sack angehängt ist.
    PATENTANSPRUCH II: Füll- und Wägemaschine zur Ausübung des Verfahrens naoh Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass sie mit einer Einrichtung versehen ist, um während der Sackfüllperiode den Zustrom von Gut ein- oder mehreremal zeitweilig zu unterbrechen, um der zwischen den Gutteilchen einge.schlo.,- senen Luft Gelegenheit zu geben, aus dem Sack zu entweichen. UN TERA\ SPRt\('IIE 5.
    Füll- und Wägemaschine nach Patent anspruch 1I, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, um während der Sackfüll- periode auf ein Glied des Wägegestänges vorübergehend einen Druck in der glei chen Richtung auszuüben, wie das Saclt- gewicht auf das Gestänge wirkt. da mit durch Betätigung des 'Wäge- gestänges eine zeitweilige Absperrung des Zustromes von Gut zum Sack herbei geführt wird. 6.
    Füll- und Wägemaschine nach Patent anspruch II und Unteransprueh 5, da durch gekennzeichnet, dass die Druck vorrichtung zur vorübergehenden Be tätigung des Wägegestänges während der Sackfüllperiode eine an einem Glied (6) des Wägegestänges befestigte Ye- der (21) aufweist, durch welche der Druck auf den Gestängeteil übertragen wird. 7.
    Füll- und Wägemaschine nach Patent anspruch II und Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Vor richtung zur zeitweiligen Ausübung eines Druckes auf ein Glied des Wäge gestänges einen auf das Ges.tängeglied wirkenden Hebel (22) mit Rolle (23) und eine kreisförmige, um eine vertikale Achse drehbare Nockenscheibe (32, 32') aufweist, gegen welche sich das eine Ende des Hebels (22) mit der Rolle (23) legt und die den Hebel durch ihren Nocken (32') so dreht, dass er auf das Tragglied (6) des Sackes .einen nach ab wärts gerichteten Druck ausübt, welcher aufhört,
    wenn der Nocken an dem Hebel arm vorbeigegangen ist. B. Füll- und Wägemaschin.e nach Patent anspruch 1I und Unteransprüchen 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trag- welle der den Druckhebel (22) betäti- genden Nockenscheibe (32, 32') noch eine kreisförmige Scheibe (31) mit Nocken (31', 31") und eine Scheibe (30) mit Nocken (30') trägt, welche einen Schie ber im Füllrohr, beziehungsweise einen Mechanismus zur Freigabe des gefüllten Sackes steuern. 9.
    Füll- und Wägemaschine nach Patent anspruch II und Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Maschine einen drehbar angeordneten Füllbehälter mit im greise daran sitzenden Füll rohren besitzt, von denen je eines für einen Sack bestimmt ist, und dass kreis förmige Führungsschienen zur Druck ausübung im Sinne des Sackgewichtes koachsial zur Drehachse des Füllbehäl ters fest angeordnet sind. 10.
    Füll- und Wägemaschine nach Patent anspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur zeitweiligen Unterbrechung des Zustromes von Gut während der Sackfüllperiode von einem elektromagnetischen Mechanismus mit zugeordnetem Regler gebildet wird.
CH155287D 1930-07-24 1931-07-03 Verfahren und Maschine zum Füllen von Ventilsäcken mit pulverförmigen Material in abgewogenen Mengen. CH155287A (de)

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