CH155376A - Verfahren zur Herstellung leichter und poröser Baukörper. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung leichter und poröser Baukörper.Info
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C04B38/00—Porous mortars, concrete, artificial stone or ceramic ware; Preparation thereof
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Description
Verfahren zur Herstellung leichter und poröser Baukörper. Gegenstand der Erfindung ist ein Ver fahren zur Herstellung leichter und poröser Baukörper, zum Beispiel Mauersteine, Plat ten, Deckensteine, Dachsteine, Bodenbeläge ete. Als Grundmasse für die Steine wird eine Mischung von Ton mit Leichtbaustoffen benutzt, und zwar derart, dass eine Mischung von einem Gewichtsteil Ton und 1 bis 2 Gewichtsteilen Leichtbaustoff verformt, ge trocknet und bei einer Temperatur gebrannt wird, die nicht über dem Schmelzpunkt des verwendeten Leichtbaustoffes liegt. Zur Er zielung eines festen Steines ist es ferner vor teilhaft, für den Leichtbaustoff eine be stimmte Korngrössenzusammensetzung zu wählen, und zwar sollte eine Körnung über 5 mm überhaupt nicht verwendet werden; anderseits sollen zweckmässigerweise die An teile unter 1 mm Korngrösse nicht mehr als 40% der gesamten Menge an verwendetem Leichtbaustoff betragen, da sonst eine zu starke Schwindung des Steines beim Brennen auftritt. Die aus einer Mischung von Bimsstein und Ton hergestellten Steine haben ein ge ringes Gewicht und trotzdem eine Druck festigkeit bis über :100 kg/cm'. Soll die Po rosität der Steine gesteigert und das Ge wicht - allerdings auf Kosten der Druck festigkeit - weiter vermindert werden, so empfiehlt es sich, der Mischung vor der Ver formung einen festen Füllstoff zuzusetzen, der möglichst vollständig verbrennbar ist, zum Beispiel Sägemehl, Torf, Kohle oder Koks. Als besonders brauchbarer und preis werter Füllstoff hat sich der Abrieb von Braunkohlenbriketts erwiesen, in einer Korn grösse unter 3 mm, mit dessen Hilfe Porosi- täten der fertig gebrannten Steine bis an nähernd<B>70%</B> und Raumgewichte bis unter 1,0 erreicht wurden. Die Aufbereitung der Bestandteile kann nass oder trocken erfolgen. Die Herstellung der Formmenge erfolgt in der bei Kunst steinen üblichen Weise vorzüglich durch maschinell betriebene Pressen. Das Brennen erfolgt in Setzöfen, noch besser in Tunnel öfen, wie sie in der Industrie feuerfester Steine seit langem verwendet werden. Die Brenntemperatur richtet sich nach dem Schmelzpunkt der Leichtbaustoffe, den sie nicht überschreiten sollte. Die Wärmeleit fähigkeit der so hergestellten Steine ist ge ringer als die der verwendeten Leichtbau stoffe. Auch die Schalldurchlässigkeit ist gering, so dass die Steine besonders geeignet sind für die Herstellung freitragender Wände und die Herstellung nichttragender Wände in Skelettbauten. Die fertigen Er zeugnisse sind auch säure- und wetterbestän dig, und die hygroskopischen Eigenschaften der Leichtbaustoffe, insbesondere des Bims steines, sind durch das Brennen verloren ge gangen. Als Leichtbaustoffe können ver wendet werden, in erster Linie Bimsstein, aber auch Schlacke, Hochofenschaum- schlacke, Lava, Gasbeton, Kieselgur. <I>Beispiel 1:</I> Es wurde eine Mischung verwendet, die folgende Bestandteile enthielt: 40% Ton (Abraum-Ton), <B>60%</B> Bimsstein (Körnung bis zu 5 mm). Der Ton wurde in getrocknetem, gemah lenem Zustande in den Mörtelmischer ge geben, der Bimsstein vor der Zugabe etwas angenässt, damit an jedem Bimssteinteilchen eine genügende Menge Ton haften blieb. Die aus dem Mörtelmischer entnommene Mi schung wurde in üblicher Weise mit Wasser angemacht und mit der Strangpresse ver formt. Die Formlinge wurden bei<B>1.10'</B> C getrocknet und bei<B>1000'</B> C in einem Kammerofen gebrannt (der Schmelzpunkt des Bimssteines lag bei 1100 C). Die Steine hatten eine Druckfestigkeit von über 100 kg/cm' und ein Raumgewicht von 1,3. <I>Beispiel 2:</I> Es wurde folgende Mischung verwendet: 30 % Ton, 45 % Bimsstein (Körnung bis zu 5 mm), 215 % Braunkohlenbrikettabrieb. Es wurde zunächst ein Tonbrei hergestellt und diesem der Brikettabrieb zugegeben. Nach gründlicher Vermengung wurde diese Vormischung zusammen mit dem trockenen Bimsstein in den Einrich-Mischer gegeben. Nach etwa fünf Minuten war die Masse so weit durchgearbeitet, dass sie von Hand aus verformt werden konnte. Das Brennen der Steine geschah im Tunnelofen; der Braun kohlenbrikettzusatz hatte einerseits den Zweck, durch sein Herausbrennen aus dem Stein in diesem geschlossene Poren zu bil den, anderseits sollte durch die Verbren nungswärme der Braunkohle ein Teil der zum Brennen der Steine notwendigen Wärme gedeckt werden. Die auf diese Weise her gestellten Steine zeigten Porositäten von etwa<B>60%,</B> Druckfestigkeiten von etwa 10 kg/cm' und ein Raumgewicht von 1,0.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung leichter und poröser Baukörper, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mischung von 1 Gewichtsteil Ton und 1 bis 2 Gewichtsteilen von Leichtbau stoffen verformt, getrocknet und bei einer Temperatur gebrannt wird, die nicht über dem Schmelzpunkt des verwendeten Leicht baustoffes liegt. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Bimsstein verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss Schlacke verwendet wird. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Hochofenschaum- schlaeke verwendet wird. 4.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Lava verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Gasbeton verwendet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Kieselgur verwendet wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendete Leichtbaustoff in einer Körnung bis zu 5 mm zugesetzt wird und der Anteil der Körnung unter 1 mm bei -dem Leichtbau stoff weniger als 40 % beträgt. B.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser Ton und dem Leichtbaustoff ein fester, verbrennbarer Füllstoff zueesetzt wird, der beim Bren- nen der Formlinge unter Bildung ge schlossener Poren verbrennt. 9. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als verbrennbarer Füllstoff Braun kohlenbrikettabrieb verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH155376T | 1931-06-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH155376A true CH155376A (de) | 1932-06-30 |
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ID=4409887
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH155376D CH155376A (de) | 1931-06-08 | 1931-06-08 | Verfahren zur Herstellung leichter und poröser Baukörper. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH155376A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748874C (de) * | 1941-02-04 | 1944-11-18 | Verfahren zur Herstellung von nagelbaren Leichtbausteinen | |
| DE874876C (de) * | 1941-11-02 | 1953-04-27 | Carl Recknagel | Verfahren zum Herstellen von grobkeramischen Erzeugnissen, wie Mauersteinen, Hohlsteinen und Deckensteinen |
-
1931
- 1931-06-08 CH CH155376D patent/CH155376A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748874C (de) * | 1941-02-04 | 1944-11-18 | Verfahren zur Herstellung von nagelbaren Leichtbausteinen | |
| DE874876C (de) * | 1941-11-02 | 1953-04-27 | Carl Recknagel | Verfahren zum Herstellen von grobkeramischen Erzeugnissen, wie Mauersteinen, Hohlsteinen und Deckensteinen |
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