CH155570A - Mittelst Pleuelstange betätigter Kolben, insbesondere für Jauchedruckpumpen. - Google Patents
Mittelst Pleuelstange betätigter Kolben, insbesondere für Jauchedruckpumpen.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
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Description
Mittelst Pleuelstange betätigter Kolben, insbesondere für Jaucliedruckpuinpen. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein mittelst Pleuelstange betätigter Kolben, ins besondere für Jauchedruckpumpen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass das Stangen kopflager im Innern des hohlen Kolbens mit Hilfe mindestens eines Sperrkörpers festge halten ist, der sich an dem dem Kolbenboden abgekehrten Ende des Kolbens gegen ein an demselben vorhandenes Widerlager stützt.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch einen Kolben nach einer ersten Ausführungsform, Fig. 2 ein Teilschnitt hierzu, Fig. 3 ein Horizontalquerschnitt nach Linie III-III der Fig. 2; Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform in einem Längsschnitt; Fig. 5 ist teilweise eine Draufsicht und teilweise ein Horizontalschnitt zu Fig. 4; Fig. 6 ist ein Teilschnitt zii einer dritten Ausführungsform.
Bei der in Fig. 1-3 dargestellten Aus führungsform ist in den hohlzylindrischen Kolbenkörper 1, der unten durch einen Boden geschlossen und oben mit einem Deckel 2 versehen ist, ein aus zwei Teilen 3 und 4 bestehendes Pleuelkopflager eingesetzt. Der Teil 3 besteht aus einer kreisrunden, in der Mitte des Kolbenbodens lose aufliegenden Platte und der Teil 4 aus einer über den Rand der letzteren greifenden Kappe, die, mit einem Flansch an der Innenwand des Kol benkörpers anliegend, zentrisch in diesem ge halten ist.
Die einen Schlitz 5 des Deckels 2 durchdringende Pleuelstange 6 ist am untern Ende mit einem aus einem zylindrischen, bei derseits über die Stange vorstehenden Zapfen gebildeten Kopf 7 versehen, der in den an den Teilen 3, 4 ausgebildeten halbzylindri schen, einen Zwischenraum zwischen sich frei lassenden Lagerschalen 3' und 4' gelagert ist. Die Lagerkappe 4 ist auf dem Stangenkopf 7 mittelst eines auf ihren Flansch aufgesetz ten Sperrkörpers 8 in Form eines mit dem Kolbenkörper 1 gleichlaufenden Rohres oder mehrere Rohrsegmente festgehalten. Das Rohr 8 liegt am obern Ende an der nach innen über die Kolbenwand vorstehenden Schulter G' des Deckels 2 an, so dass dieser dein Rohr als Widerlager dient.
Die Länge des Rohres 8 ist so bemessen, dass der Deckel normaler weise nicht auf dem obern, mit einem Flansch versehenen Ende des Kolbenkörpers aufsitzt, so dass die den Deckel mit dem Kolbenkörper verbindenden, in der Zeichnung nicht darge stellten Schrauben bei Abnützung des Stan genkopfes 7 und der Lagerhälften 1-i' und 4' nachgezogen werden können. Es ist daher möglich, entstehendes Lagerspiel nur durch Nacbziehen der Deckelschrauben zu beheben.
Die in Fig. 4 und 5 dargestellte Ausfüh rungsform unterscheidet sich der vorbeschrie- berren gegenüber nur dadurch, dass die Lager kappe 4 mit vier aus Rundeisenstangen ge bildeten Sperrkörpern 8 auf dem Zapfen 7 gehalten und die Pleuelstange 6 mit dem Zapfen 7 durch einen becherförmigen Kopf 7' und einen Stift 6' starr verbunden ist. Die mit dem Kolbenkörper gleichlaufenden Stan gen 8 stützen sich in entsprechenden Ver tiefungen 9 des Deckels 2.
Gemäss der in Fig. 6 dargestellten Aus führungsform ist das untere, abgesetzte Ende der Pleuelstange 6 in einen kugelförmigen Kopf 7 eingesetzt und mit diesem durch eit)en Stift 6' .starr verbunden. Der Kopf 7 liegt in einem aus zwei kreisrunden, einen Zwischen raum zwischen -sich freilassenden Platten 13 und- 14 gebildeten Lager, dessen obere Platte, wie in Fig. 4 und 5, mittelst zwei (oder vier) Sperrstangen 8 aus massiven Stäben oder Röhren auf dem Kopf 7 gehalten ist. Die Platten 13 und 14 liegen am Umfang an der Innenwandung des Kolbenkörpers 1 an. Ein allfälliges Spiel im Lager 13, 14 kann durch Nachziehen der Deckelschrauben behoben werden.
Bei allen beschriebenen Ausführungsfor men ist eine besondere Bearbeitung des Kol benkörpers in seinem Innern nicht erforderlich und der Kolbenkörper ist weder am Boden noch am Mantel zur Befestigung des Stangen kopflagers mit einer Bohrung versehen. Die beschriebene und dargestellte Verbindung des Lagers mit dem Kolbenkörper ist einfach und leicht herzustellen; beide .Lagerteile werden nur lose in den Kolbenkörper eingesetzt und ohne weiteres zentriert. Durch Aufsetzern des oder der Sperrkörper auf den obern Lagerteil und des Deckels auf den Kolbenkörper und Befestigung des Deckels auf dem letzteren ist die Verbindung zwischen der Pleuelstange und dem Kolbenkörper hergestellt. Zur Vornahme von Reparaturen oder- zur Reinigung des Kol beninnern kann diese Verbindung ebenso rasch wieder gelöst werden.
Zur Schmierung des Pleuelkopflagers im Kolbenkörper genügt es, lediglich Öl die Pleuelstange hinunterfliessen zu lassen. Infolge Abnützung der Lagerteile oder des Pleuelstangenkopfes auftretendes Spiel kann bei allen Ausführungsformen durch Nachziehen der Deckelschrauben beseitigt werdet).
Statt eines Rohres oder mehrerer Sperr stangen könnte als Sperrkörper auch eine kräftige Schraubernfeder und an Stelle eines Deckels könnte am obern Ende des Kolben körpers als Widerlager für den oder die Sperr körper ein Ring vorgesehen sein, der einwärts vorspringt oder einwärts vorspringende Lap pen besitzt. Das Starigenkopflager könnte statt aus zwei übereinander liegenden Platten auch aus dem Kolbenboden und einer den Stangen kopf an dem letzteren haltenden Platte ge bildet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mittelst Pleuelstange betätigter Kolben, insbesondere für Jauchedruckpumpen, dadurch gekennzeiehnet, dass das Stangenkopflager im Innern des hohlen Kolbens mit Hilfe mindestens eines Sperrkörpers festgehalten ist, der sich an dem dem Kolbenboden abgekehrten Ende des Kolbens gegen ein an demselben vorhan denes Widerlager stützt. UNTERANSPRÜCHE: 1.Kolben nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Starigenkopflager durch zwei übereinander liegende Teile gebildet ist, von denen der eine auf dem Boden des Kolbenkörpers lose aufliegt und der andere an seinem Umfang an der In- nenseite des Kolbenkörpers anliegt und durch den Sperrkörper auf dem Kolben stangenkopf gehalten ist und dadurch beide Lagerteile zusammengehalten sind. 2. Kolben nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stangenkopf durch einen beidseitig über die Stange vorstehenden Zapfen ge bildet - ist, der in zwei halbzylindrischen, einen Zwischenraum zwischen sich frei lassenden Lagerteilen liegt. 3.Kolben nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass der am Boden des Kolbenkörpers anliegende Lagerteil eine kreisrunde Platte und der andere Lagerteil eine über die den Rand der letzteren greifende Kappe ist. 4. Kolben nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager für den Sperrkörper ein am offenen Ende des Kolbenkörpers befestigter Deckel ist, wobei die Länge des Sperrkörpers so bemessen ist, dass ein im Stangenkopflager auftretendes Spiel durch Nachziehen der Befestigungsorgane des Deckels aufgehoben werden kann. 5. Kolben nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass als Sperrkörper ein mit dem Kolben körper gleichlaufendes Rohr dient. 6.Kolben nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass als Sperrkörper mindestens zwei mit dem Kolbenkörper gleichlaufende Stangen dienen. 7. Kolben nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stangenkopf als Kugel ausgebildet ist und die Lagerteile aus zwei kreisrunden Platten bestehen, die am Umfang an der Innenseite des Kolben körpers anliegen.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH155570D CH155570A (de) | 1931-01-27 | 1931-01-27 | Mittelst Pleuelstange betätigter Kolben, insbesondere für Jauchedruckpumpen. |
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1931
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