CH155605A - Hochleistungssicherung. - Google Patents

Hochleistungssicherung.

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CH155605A
CH155605A CH155605DA CH155605A CH 155605 A CH155605 A CH 155605A CH 155605D A CH155605D A CH 155605DA CH 155605 A CH155605 A CH 155605A
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CH
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wire
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melting
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Inventor
Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/38Means for extinguishing or suppressing arc

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  • Fuses (AREA)

Description


      Hochleistungssicher        ung.       Es sind     Sicherungen    bekannt, bei denen  die Unterbrechung durch Schmelzen eines  Metallstreifens, der in einem rohrartigen Ge  fäss angeordnet ist, erfolgt.  



  Zur Unterstützung des Löschvorganges  sind hierbei Vorrichtungen vorgesehen, wel  che die beim Schmelzen entstehenden Metall  dämpfe aus dem Rohr ausblasen. Auch durch  Verwendung verschiedener Füllmaterialien,  mit denen der Schmelzstreifen umpackt wird,  hat man eine künstliche Kühlung zu er  reichen versucht. Die Füllung     wirkt    dabei in  der Weise, dass sie sich mit dem heissen  Metalldampf verbindet und diesen gewisser  massen absorbiert, wodurch eine     Entionisa-          tion    der Funkenstrecke erreicht     werden    soll.

    Weiterhin sind     Ausführungen    bekannt, bei       denen    ein mechanisches Auseinanderreissen  der Kontakte nach dem Durchschmelzen des       Sicherungstreifens    erfolgt.  



  Bei der     erfindungsgemässen        H'ochleistungs-          sicherung    wird eine wirksamere Löschwir  kung dadurch erzielt, dass an das rohrartige  Gefäss, in dem der Schmelzdraht sich be-    findet, sich ein mit dem Freien durch Öff  nungen in Verbindung stehender Expansions  raum anschliesst, der grösser ist als das rohr  artige Gefäss und mit diesem durch eine Öff  nung verbunden ist, die kleiner ist als der  Querschnitt des rohrartigen Gefässes. Weiter  hin ist es vorteilhaft, in dem Expansionsraum  einen Kraftspeicher anzuordnen, welcher  nach dem Durchbrennen den an ihm hängen  den     Schmelzdrahtrückstand    in den Expan  sionsraum zieht.

   Bei dem in der Abbildung  dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfin  dung ist mit 1 ein Isolierrohr bezeichnet, in  dem ein Schmelzdraht 2 angeordnet ist. An  das Isolierrohr 1 schliesst sich durch eine  düsenartige Öffnung 4, die kleiner ist als der  Querschnitt des Isolierrohres 1, mit diesem  verbunden der Expansionsraum 5 an, der grö  sser ist als das rohrartige Gefäss 1. Durch Öff  nungen     .6    steht der Expansionsraum 5 mit  dem Freien in Verbindung. Der Schmelzstrei  fen 2 ist an dem untern Ende des Rohres 1  an der gleichzeitig als Elektrode dienenden       Abschlusskappe    9 befestigt, an seinem obern      Ende wird er durch eine durch die Düse     .1     geführte Feder 7 gehalten, welche an ein  Kontaktstück 8 angeschlossen ist.

   Nach dem  Durchschmelzen der Sicherung treten die  durch den Lichtbogen entstandenen Gase  durch die düsenartige Öffnung 4 in den Ex  pansionsraum 5 und von hier nach ihrer Ab  kühlung durch die Öffnung 6 ins Freie.  Durch die Bewegung der Feder 7 wird eines  teils eine grössere Länge des Lichtbogens her  beigeführt, anderseits die an der Feder ver  bleibenden Rückstände des Schmelzdrahtes  ebenfalls gekühlt. Durch die Abkühlung der  Gase kann gleichzeitig verhindert werden,  dass die nach dem Schmelzvorgang noch vor  handenen freien Elektroden den Lichtbogen  wieder zünden. Damit die Wiederzündung  mit Sicherheit vermieden wird, ist es zweck  mässig, den Schmelzdraht ausserdem noch in  seinem untern Teil mit einem beim Schmel  zen dieses Drahtes leicht     verdampfenden    Me  dium 8 zu umgeben.

   Durch die Aufnahme  und den Verbrauch von     Verdampfungswärme          wird    bereits innerhalb des Schmelzrohres eine  Kühlung der Metallgase bewirkt, anderseits  wird durch die zusätzliche Verdampfung des  Mediums, das vorzugsweise eine     Flüssigkeit     ist, die Expansionswirkung erhöht. Als Fül  lung kommen zum Beispiel Wasser, Glyzerin  oder Mischungen hieraus zur Verwendung,  die bei gewöhnlichen     Temperaturen    nicht zu  rascher     Verdampfung    neigen. .  



  Das Rohr, in dem der Schmelzfaden an  geordnet ist, kann auch ganz oder teilweise  mit einem leicht entzündlichen Mittel, zum  Beispiel Benzin, gefüllt werden, das durch  den Lichtbogen selbst entzündet wird lind    diesen durch eine zusätzliche Expansions  kraft schneller zum Erlöschen bringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUOH Hochleistungssicherung, deren Schmelz draht in einem rohrartigen Gefäss angeord net ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich an dieses ein mit dem Freien durch Öffnungen in Verbindung stehender Expansionsraum anschliesst, der grösser ist als das rohrartige Gefäss und mit letzterem durch eine Öffnung verbunden ist, die kleiner ist als der Quer schnitt des rohrartigen Gefässes:
    UNTERANSPRüCHE: 1. Hochleistungssicherung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen im Expansionsraum angeordneten, mit dem Schmelzdraht verbundenen Kraftspei cher, welcher nach dem Durchschmelzen den an ihm hängenden Schmelzdraht- rückstand in den Expansionsraum zieht. 2. Hochleistungssicherung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmelzdraht mindestens teilweise von einem beim Schmelzen dieses Drahtes leicht ver dampfenden Mittel umgeben ist.
    B. Hochleistungssicherung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmelzdraht mindestens teilweise von einem leicht entzündlichen Mittel umgeben ist.
CH155605D 1931-05-26 1931-05-26 Hochleistungssicherung. CH155605A (de)

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CH155605T 1931-05-26

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ID=4410117

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CH155605D CH155605A (de) 1931-05-26 1931-05-26 Hochleistungssicherung.

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