CH155631A - Selbstanschluss-Fernsprechhandapparat. - Google Patents

Selbstanschluss-Fernsprechhandapparat.

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CH155631A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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      Selbstanschluss-Fernsprechliandapparat.       Die Erfindung bezieht sich auf ei     nen        Selbst-          ansebILiss-Fernsprechharidapparat    in Säulen  form und bezweckt, einen Apparat bequemster  Bedienung zu schaffen.  



  Gemäss der Erfindung wird dies dadurch  erreicht,     dass    das     Telephon    im Säulenkopf  und der     Numinernschalter,    sowie das Mikro  phon im Säulenfuss angeordnet sind. Infolge  dieser Anordnung können die von dem Be  dienenden benutzten Organe ein solche Lage  an dem Handapparat einnehmen,     dass    sowohl  das Wählen eines Teilnehmers, als auch das  Gespräch ausserordentlich bequem erfolgen  kann, weil irgend eine Verdrehung des<B>Ap-</B>  parates in der Hand des Benutzers zwecks  Einstellung der Nummernscheibe nicht not  wendig ist und der Bedienende nach der Ein  stellung dieses Schalters die eine Hand frei  behalten kann.  



  Die Erfindung ist an zwei Ausführungs  beispielen näher beschrieben.         Abb.   <B>1</B> ist eine Seitenansicht eines der  artigen     Appararates;          Abb.    2 zeigt den untern Teil einer andern  Ausführungsform mit besonderem Untersatz  als Auflage für den Apparat.  



  Der in der     Abb.   <B>1</B> veranschaulichte     A1)-          parat    besteht aus     eineni    sockelförmigen<B>Ge-</B>  häuse<B>1</B>     init    darauf befestigter Säule<B>2, die</B>  an ihrem obern Ende ein geneigt hierzu     aii-          geordnetes    Gehäuse<B>3</B> für die     Aufnabine    des       Telephons    trägt.

   An der Vorderseite des  Sockels<B>1</B> ist das M'     krophon    4 angeordnet,  und quer hierzu an der einen Seitenwand des  Sockels befindet sich der     Numineruschalter   <B>5.</B>  Beide Teile 4 Lind<B>5</B> nehmen zwecks bequemer  Bedienung ebenfalls eine geneigte Lage zur  Grundfläche ein. Im Innern des Sockels<B>1</B> be  findet sich der     Anrufurnschalter   <B>6,</B> dessen  Schaltglied<B>7</B> bei Nichtgebrauch des Appa  rates auf der Auflage, z.

   B. dem Tisch oder  dergleichen, ruht und dadurch einen Kontakt  des     Uinschalters        beeinflusst.    Bei Abnahme des      Apparates von     soiner        Standfläche    hört der  Druck der Auflage auf das     Schaltglied   <B>7</B> auf,  und es erfolgt dadurch selbsttätig die Um  schaltung.  



       Auf,'#er    dem     AnrufLimschalter   <B>6</B> können in  bekannter Weise noch andere     Apparatteile     in dem Sockel untergebracht werden, z. B.  das Anruforgan, welches aber natürlich auch  von     einern    getrennt hiervon angeordneten Ge  häuse aufgenommen werden kann.  



  Da das     Telephon   <B>3</B> und     das    Mikrophon 4  wie bei einem     Mikrotelephon    fest an dem  Apparat angeordnet sind, so hat der Bedie  nende nach Einstellung des     Nuinmernsehal-          ters   <B>5</B> stets die eine Hand frei, was bei den  üblichen Säulenstationen mit beweglichem  Hörer nicht der Fall ist.

   Da ferner die     Ein-          stellung    des Nummernschalters<B>5</B> bei derar  tigen Apparaten nicht am Standort der Sta  tion erfolgen     muss,    sondern auch bei abgeho  bener Station vorgenommen werden kann, so  -wird durch eine derartige Ausbildung die Be  nutzung des Apparates für     Selbstanschluss-          anlagen    besonders günstig gestaltet. Infolge  der gewählten Lage des Nummernschalters<B>5</B>  zu dem Mikrophon Lind dem     Telephon    wird  ferner irgend eine Verdrehung des Apparates  in der Hand des Benutzers nach Einstellung  des Nummernschalters nicht erforderlich.

   Auch  wird verhindert,     dass    der Nummernschalter  beim Besprechen des Mikrophons 4 von dein  Atem des Besprechenden getroffen wird. Es  wird also durch diese Gesamtanordnung die  Eignung eines derartigen Apparates für seine  Verwendung als Verkehrsmittel erhöht.  



  Wie aus der     Abb.    2 der Zeichnung er  sichtlich, kann der Anrufumschalter<B>6</B> auch  in der Auflage des Apparates eingebaut wer  den, doch macht diese Ausbildung die Anord  nung eines besonderen Untersatzes<B>8</B> erfor  derlich, auf dem der Apparat bei Nichtge  brauch ruht.    Natürlich kann ein derartiger Apparat,  falls es erwünscht ist, auch eine andere Ruhe  lage als die hier gezeigte einnehmen, indem  er an einem hierfür vorgesehenen Haken auf  gehängt wird, wobei dann die Umschaltung  des Anruforganes in an sich bekannter Weise  durch den Haken, eventuell unter Ausnutzung  des Eigengewichtes des Handapparates erfolgt.  Es ist in diesem Falle daher nicht erforder  lich, seinen Unterteil abzuflachen, der dann  auch eine gerundete Gestaltung erhalten kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstaiischluss-Fernsprechhandapparat in Säulenform, dadurch gekennzeichnet, dass das Telephon im Säulenkopf und der Nummern schalter, sowie das Mikrophon im Säulenfuss angeordnet sind. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Selbstanschluss-Fernsprechhandapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Nummernschalter seitlich der Ein sprache des Mikrophons am Säulenfuss ge lagert ist. 2. Selbstanschluss-Fernsprechhandapparat nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Griff durch die Säule gebildet wird.
    <B>3.</B> Selbstanschluss-Fernsprechhandapparat nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anrufumschalter in den Handappa rat eingebaut ist und der Schalter durch Abheben des Apparates von seiner Auflage betätigt wird. 4. Selbstanschluss-Fernsprechhandapparat nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anrufumschalter in einem dem Apparat zugeordneten Untersatz angeordnet ist.
CH155631D 1930-07-17 1931-07-10 Selbstanschluss-Fernsprechhandapparat. CH155631A (de)

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