YoiTichtung zur Regelung von Betriebsgrössen. Im Hauptpatent ist eine Vorrichtung be schrieben, bei welcher die beweglichen Kon taktglieder einer Vergleichsanordnung durch Impulse angetrieben werden.
In den Abb. 5 und 6 des Hauptpatentes ist eine derartige Anordnung dargestellt, bei der zwecks Rück führung der Vergleichsanordnung die Ge schwindigkeit des Vergleichsgliedes durch eine Zusatzgeschwindigkeit so verändert wird, dass die die Regelbewegung auslösende gegen seitige Lage der beiden Kontaktglieder wie der aufgehöben wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine besondere Ausbildung der Rückführung. Gemäss der Erfindung wird hierfür ein besonderer Antriebsmotor verwendet, der die Zusatzbewegung der Kontaktglieder herbei führt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt. Es sei an genommen, dass irgend zwei Grössen miteinan der verglichen und ein Regelvorgang aus- gelöst werden soll, sobald eine Differenz zwi schen den beiden Grössen, zum Beispiel zwi schen zwei Leistungen oder zwei Frequenzen (Ist- und Sollwertfrequenz) vorhanden ist.
Mit 1 und 2 sind die beiden Kontaktglie der bezeichnet. Das Zwischenglied 1 wird von dem Z-Ankersystern 8 derart in Um drehungen versetzt, dass seine Umlaufs geschwindigkeit der einen der zu vergleichen den Grössen proportional ist, die beispiels weise über die Leitung 4 auf das Z-Anker- system, gegebenenfalls unter Zwischenschal tung eines Fernmessgerätes, einwirkt. Die zweite der zu vergleichenden Grössen treibt über das Z-Ankersystem 5 das Vorgleichs- glied 2 an.
Stimmen die Umlaufsgeschwin- digkeiten der Glieder 1 und 2 miteinander überein, so findet keine Berührung zwischen den Kontakten 6 und 7 und dem Zwischen glied 1 statt. Das Zwischenglied 1 ist an dem einen Pol der Batterie 8 angeschlossen, deren anderer Pol mit den Wicklungen des Relais 9 und 10 verbunden ist. Die andern finden der Wicklung dieser Relais sind mit den Kontakten 6 und 7 verbunden. Die Relais 9 und 10 tragen die Kontakte 11 und 12, durch die der eigentliche Regelvorgang ausgelöst wird. Die zugehörige Regelanordnung ist aber der Übersichtlichkeit halber weggelas sen.
Die Relais 9 und 10 besitzen Selbsthalte kontakte 13 und 14, die über den S-.hleif- ring 15 mit dem mit dem Vergleichsglied 1 starr umlaufenden Arm 16 verbunden sind. Der Arm 16 trägt einen Kontaktfinger 17, der auf der Kontaktscheibe 18 schleift, die mit dem Vergleichsglied 2 umläuft. Die Kon taktscheibe 18 trägt einen Schleifring 19, der an einer Stelle mit einer Unterbrechung ver sehen ist. Der Kontaktfinger 17 ist so an geordnet, dass er in der Nullage der Ver gleichsglieder 1 und 2 mit dem Ring 19 nicht in Berührung steht. Die Relais 9 und 10 tragen ferner die Kontakte 20 und 21, die den Stromkreis des Antriebsmotors 22 schie ssen.
Die Kontakte 20 und 21 sind an zwei Feldwicklungshälften dieses Motors derart angeschlossen, dass der Motor mit verschie denen Drehrichtungen umläuft, je nachdem, welcher der Kontakte 20, 21 geschlossen ist. Der Antriebsmotor 22 wirkt über das Sonnen rad 23 des Differentialgetriebes 24 auf das Vergleichsglied 2 ein, dem Zusatzgeschwin- digkeit erteilt wird, wenn der Motor 22, um läuft. Das Z-Ankersystem 5 treibt das Ver gleichsglied 2 über das Sonnenrad 2,5 an. Das Planetenrad 26 sitzt auf einem mit der An triebswelle für das Vergleichsglied 2 ver bundenen Arm.
Die Anordnung wirkt in folgender Weise. Stimmen die zu vergleichenden Grössen nicht miteinander überein, so kommt das Zwischenglied 1 mit einem der Kontakte 6 oder 7 in Berührung. Es sei angenommen, dass eine Berührung zwischen dem Ver gleichsglied 1 und dem Kontakt 6 stattfindet. In diesem Falle wird der Stromkreis des Relais 9 geschlossen. Der Strom fliesst von dem Pluspol der Batterie 8 über den Schleif ring 27, die Magnetwicklung des Relais 9, zurück zur Batterie B. Das Relais 9 zieht also seinen Anker an.
Dadurch wird der Selbsthaltekontakt 13 geschlossen, der die Wicklung des Relais 9 auch nach dem Off nen des Kontaktes zwischen dem Zwischen glied 1 und dem Vergleichsglied 2 über fol genden Stromkreis Strom zuführt.
Der Strom fliesst in diesem Fall vom Pluspol der Batterie über den Kontaktarm 17, den Arm 16, den Schleifring 15, den Selbsthaltekontakt 13, der Magnetwicklung des Relais 9 zum Minuspol der Batterie B.
Da das Relais 9 auch den Kontakt 20 schliesst, gerät der Motor 22 in Umlauf, der über die Feldwicklungshälfte 29 Strom er hält. Die Drehrichtung ist so gewählt, dass die Umlaufsgeschwindigkeit des Vergleichs gliedes 2 vermindert wird, wenn das Ver gleichsglied in der durch die Pfeile 30 an gedeuteten Richtung umlaufen. Wenn nun die Glieder 1 und 2 ihre Nullage erreicht haben, so hört die Berührung zwischen dem Schleifring 19 und dem Kontaktfinger 17 auf.
Dadurch wird der Selbsthaltestromkreis des Relais 9 unterbrochen, so dass es seinen Anker loslässt. Damit kehrt die Anordnung in ihre Ruhelage zurück.
Kommt das Zwischenglied 1 mit dem Kontaktarm 7 in Berührung, so wiederholt sich da.s eben beschriebene Spiel, nur mit dem Unterschied, dass dann das Relais 10 an spricht, das den Motor 22 über die Wicklung 31 erregt und in der umgekehrten Richtung in Gang setzt, wie in dem vorher beschrie benen Fall.