CH155683A - Vorrichtung zur Regelung von Betriebsgrössen. - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung von Betriebsgrössen.

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CH155683A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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Description


      YoiTichtung    zur     Regelung    von     Betriebsgrössen.       Im     Hauptpatent    ist eine     Vorrichtung    be  schrieben, bei welcher die beweglichen Kon  taktglieder einer Vergleichsanordnung durch       Impulse    angetrieben werden.

   In den     Abb.    5  und 6 des     Hauptpatentes    ist     eine    derartige  Anordnung dargestellt, bei der zwecks Rück  führung der Vergleichsanordnung die Ge  schwindigkeit des Vergleichsgliedes durch  eine Zusatzgeschwindigkeit so     verändert        wird,     dass die die Regelbewegung auslösende gegen  seitige Lage der beiden Kontaktglieder wie  der     aufgehöben    wird.  



  Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine  besondere Ausbildung der Rückführung.  Gemäss der Erfindung wird     hierfür        ein     besonderer Antriebsmotor verwendet, der die  Zusatzbewegung der Kontaktglieder herbei  führt.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der Erfindung  ist in der     Abbildung    dargestellt. Es sei an  genommen, dass irgend zwei Grössen miteinan  der verglichen und ein Regelvorgang aus-    gelöst werden soll, sobald eine Differenz zwi  schen den beiden Grössen, zum Beispiel zwi  schen zwei Leistungen oder zwei     Frequenzen     (Ist- und     Sollwertfrequenz)    vorhanden ist.  



  Mit 1 und 2 sind die beiden Kontaktglie  der bezeichnet. Das Zwischenglied 1 wird  von dem     Z-Ankersystern    8 derart in Um  drehungen versetzt, dass seine Umlaufs  geschwindigkeit der einen der zu vergleichen  den Grössen proportional ist, die beispiels  weise über die Leitung 4 auf das     Z-Anker-          system,    gegebenenfalls unter Zwischenschal  tung eines     Fernmessgerätes,    einwirkt. Die  zweite der zu vergleichenden Grössen treibt  über das     Z-Ankersystem    5 das     Vorgleichs-          glied    2 an.

   Stimmen die     Umlaufsgeschwin-          digkeiten    der Glieder 1 und 2 miteinander  überein, so findet keine Berührung zwischen  den Kontakten 6 und 7 und dem Zwischen  glied 1 statt. Das Zwischenglied 1 ist an dem  einen Pol der Batterie 8 angeschlossen, deren  anderer Pol mit den Wicklungen des Relais      9 und 10     verbunden    ist. Die andern     finden     der Wicklung dieser Relais sind mit den  Kontakten 6 und 7 verbunden. Die Relais 9  und 10 tragen die Kontakte 11 und 12, durch  die der eigentliche Regelvorgang ausgelöst  wird. Die zugehörige Regelanordnung ist  aber der Übersichtlichkeit halber weggelas  sen.

   Die Relais 9 und 10 besitzen Selbsthalte  kontakte 13 und 14, die über den     S-.hleif-          ring    15 mit dem mit dem Vergleichsglied  1 starr umlaufenden Arm 16 verbunden sind.  Der Arm 16 trägt einen Kontaktfinger 17,  der auf der Kontaktscheibe 18 schleift, die  mit dem Vergleichsglied 2 umläuft. Die Kon  taktscheibe 18 trägt einen Schleifring 19, der  an einer Stelle mit einer Unterbrechung ver  sehen ist. Der     Kontaktfinger    17 ist so an  geordnet, dass er in der Nullage der Ver  gleichsglieder 1 und 2 mit dem Ring 19 nicht  in Berührung steht. Die Relais 9 und 10  tragen ferner die Kontakte 20 und 21, die  den Stromkreis des Antriebsmotors 22 schie  ssen.

   Die Kontakte 20 und 21 sind an zwei       Feldwicklungshälften    dieses Motors derart  angeschlossen, dass der Motor mit verschie  denen Drehrichtungen umläuft, je nachdem,  welcher der     Kontakte    20, 21 geschlossen ist.  Der Antriebsmotor 22 wirkt über das Sonnen  rad 23 des Differentialgetriebes 24 auf das  Vergleichsglied 2 ein, dem     Zusatzgeschwin-          digkeit    erteilt wird, wenn der Motor 22, um  läuft. Das     Z-Ankersystem    5 treibt das Ver  gleichsglied 2 über das     Sonnenrad    2,5 an. Das  Planetenrad 26 sitzt auf einem mit der An  triebswelle für das Vergleichsglied 2 ver  bundenen Arm.  



  Die Anordnung wirkt in folgender Weise.  Stimmen die zu vergleichenden Grössen  nicht miteinander überein, so kommt das  Zwischenglied 1 mit einem der Kontakte 6  oder 7 in Berührung. Es sei angenommen,  dass eine Berührung zwischen dem Ver  gleichsglied 1 und dem Kontakt 6     stattfindet.     In diesem Falle wird der Stromkreis des  Relais 9 geschlossen. Der Strom fliesst von  dem Pluspol der Batterie 8 über den Schleif  ring 27, die Magnetwicklung des Relais 9,  zurück zur     Batterie    B. Das Relais 9 zieht    also seinen Anker an.

   Dadurch     wird    der       Selbsthaltekontakt    13 geschlossen, der die  Wicklung des Relais 9 auch nach dem Off  nen des Kontaktes     zwischen    dem Zwischen  glied 1 und dem Vergleichsglied 2 über fol  genden Stromkreis Strom zuführt.  



  Der Strom fliesst in diesem Fall vom  Pluspol der Batterie über den Kontaktarm  17, den Arm 16, den     Schleifring    15, den       Selbsthaltekontakt    13, der Magnetwicklung  des Relais 9 zum Minuspol der Batterie B.  



  Da das Relais 9 auch den Kontakt 20  schliesst, gerät der Motor 22 in Umlauf, der  über die     Feldwicklungshälfte    29 Strom er  hält. Die     Drehrichtung    ist so gewählt, dass  die     Umlaufsgeschwindigkeit    des Vergleichs  gliedes 2     vermindert    wird, wenn das Ver  gleichsglied in der durch die Pfeile 30 an  gedeuteten Richtung umlaufen. Wenn nun  die Glieder 1 und 2     ihre    Nullage erreicht  haben, so hört die     Berührung    zwischen dem  Schleifring 19 und dem Kontaktfinger 17  auf.

   Dadurch wird der     Selbsthaltestromkreis     des Relais 9 unterbrochen, so dass es seinen  Anker     loslässt.    Damit kehrt die Anordnung  in ihre Ruhelage zurück.  



  Kommt das Zwischenglied 1 mit dem  Kontaktarm 7 in Berührung, so wiederholt  sich     da.s    eben beschriebene Spiel, nur     mit    dem  Unterschied, dass dann das Relais 10 an  spricht, das den Motor 22 über die Wicklung  31 erregt und in der     umgekehrten    Richtung  in Gang setzt, wie in dem vorher beschrie  benen Fall.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Regelung von Betriebs grössen nach dem Patentanspruch des Haupt patentes, bei der den Kontaktgliedern gegen einander bei jeder Regelbewegung eine Zu satzbewegung erteilt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zusatzbewegung der Kon taktglieder durch einen besonderen Antriebs motor herbeigeführt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Antriebs- motor unter Zwischenschaltung eines Dif ferentialgetriebes auf eines der Kontakt glieder einwirkt. 2.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Antriebs- rnotor von Relais gesteuert wird, die je nach der Richtung des Regelvorganges den Antriebsmotor in der einen oder andern Richtung in Umlauf versetzen und mit Selbsthaltekontakten ausgerüstet sind, die im ,Stromkreis eines weiteren Kontaktes der Regelvorrichtung liegen, der in der Nullage der Regelglieder geöffnet ist.
CH155683D 1930-05-01 1931-02-09 Vorrichtung zur Regelung von Betriebsgrössen. CH155683A (de)

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