CH155923A - Photoelektrische Zelle. - Google Patents

Photoelektrische Zelle.

Info

Publication number
CH155923A
CH155923A CH155923DA CH155923A CH 155923 A CH155923 A CH 155923A CH 155923D A CH155923D A CH 155923DA CH 155923 A CH155923 A CH 155923A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
photoelectric
cell
substance
electrode
electrons
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH155923A publication Critical patent/CH155923A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J40/00Photoelectric discharge tubes not involving the ionisation of a gas
    • H01J40/16Photoelectric discharge tubes not involving the ionisation of a gas having photo- emissive cathode, e.g. alkaline photoelectric cell
    • H01J40/18Photoelectric discharge tubes not involving the ionisation of a gas having photo- emissive cathode, e.g. alkaline photoelectric cell with luminescent coatings for influencing the sensitivity of the tube, e.g. by converting the input wavelength

Landscapes

  • Luminescent Compositions (AREA)
  • Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)
  • Photovoltaic Devices (AREA)

Description


      Photoelekü-ische    Zelle.    Die Erfindung bezieht sich auf eine       photoelektriselle    Zelle, und zwar auf eine  photoelektrische Zelle von der Gattung, die  einen Stoff enthält, der bei Bestrahlung Elek  tronen aussendet, die sich durch das Vakuum  zu einer in der Zelle angeordneten Anode  bewegen. Die Stärke des durch diese Elek  tronen erregten Stromes hängt von der Be  strahlungsintensität der photoelektrischen  Elektrode ab. Die in einer solchen     plioto-          elektrischen    Zelle erregten Ströme sind in der  Regel sehr klein, so     dass    sie bei den meisten  Anwendungen dieser Zellen     erhebliel-1    ver  stärkt werden müssen.  



  Die Erfindung bezweckt den Strom in  einer photoelektrischen Zelle der vorgenann  ten Gattung zu vergrössern.  



  Eine photoelektrische Zelle nach der Er  findung enthält eine     pliotoelektrische    Elek  trode und mindestens eine andere Elektrode,  die wenigstens teilweise aus einem Stoff be  steht, der fluoresziert, wenn er durch Elek-         tronen    getroffen wird, die durch die photo  elektrische Elektrode ausgesandt werden. Der  fluoreszierende Stoff und die photoelek  trische Elektrode sind dabei derart gewählt,       dass    das     Fluoreszenzlicht    Elektronen aus  der photoelektrischen Elektrode auslösen  kann.

   Die durch die     Fluoreszenzstrahlen     ausgelösten Elektronen tragen zur Verstär  kung des durch die Zelle fliessenden Stroms  bei, so     dass    dieser Strom in vielen Anwen  dungen weniger als der Strom der bisher ver  wendeten photoelektrischen Zellen verstärkt  zu werden braucht.  



  In der Zeichnung ist eine Ausführungs  form einer photoelektrischen Zelle gemäss  der Erfindung beispielsweise dargestellt.  



  Die dargestellte     pliotoelektrische    Zelle  weist einen aus Glas oder ähnlichem Stoff  bestehenden Kolben<B>1</B> auf, an den ein Füss  chen 2     angeschmolzen    ist. Die innere Seite  der Kolbenwand trägt die     photoelektrisehe         Elektrode. Diese Wand ist zu diesem Zwecke  mit einer dünnen     Metallschiel-it   <B>3</B> überzogen,  die zum Beispiel aus Silber besteht. Diese       Silberscliielit    kann auf bekannte Weise, zum  Beispiel durch Verdampfen eines     Silberdrali-          tes    oder durch Niederschlagen aus einer Lö  sung hergestellt werden.

   Die Metallschicht  <B>3</B> ist mit einer     Cäsiumoxydschicht    4 über  zogen, die dadurch gebildet sein kann,     dass     nach der Entlüftung der Zelle ein wenig       Cäsiumdampf    aus einem mit dem Röhrchen  <B>5</B> verbundenen Behälter in die Zelle einge  führt wird. Das Cäsium setzt sich dabei auf  der Metallschicht<B>3</B> ab und kann nach Ein  führung von Sauerstoff in     Cäsiumoxyd        über-          ,creführt    werden.

   Nach Entfernung des     über-          n          schüssigen    Sauerstoffes wird darauf     eir.e     neue Menge Cäsium in die Zelle eingebracht,  das sieh als eine Schicht<B>6</B> auf der     Cäsium-          oxydschicht    absetzt. Bei der Bildung dieser  photoelektrischen Kathode wird ein Teil der  Zellenwand freigelassen, so     dass    ein Fenster  <B>7</B> entsteht. Die Zelle kann ganz entlüftet  werden, oder aber mit einer Gas- oder Dampf  füllung versehen werden.  



  Das Füsschen 2 der Zelle trägt die Anode,  die aus einem Metallring<B>8</B> besteht und mit  dem durch das Füsschen geführten     Strom-          zuführungsdraht   <B>9</B> verbunden ist. Der     Strom-          zuführungsdralit   <B>10</B> der     photoelektrisehen     Elektrode ist durch die     Kolbenwand    hin  durchgeführt. Es ist ersichtlich,     dass    auch  die beiden     Stromzuführungsdrähte    durch das  Füsschen der Zelle geführt sein können. Die  Anode<B>8</B> ist mit einem Stoff bedeckt, der  bei Elektronenaufprall fluoresziert.

   Bei  der Wahl des photoelektrischen Stoffes, der  die photoelektrische Kathode bildet und des  auf die Anode     aufgebracliten    fluoreszieren  den Stoffes, ist darauf geachtet worden,     dass     die     Fluoreszenzstrahlen    in     bezug    auf den  photoelektrischen Stoff aktiv sind, das heisst  Elektronen aus der Kathode auslösen kön  nen. In der dargestellten Zelle besteht der  photoelektrische Stoff aus Cäsium, während  die Anode mit einer dünnen Schicht Zink  sulfid oder     Zinksilikat    überzogen ist. Diese    Stoffe sind in einer dünnen Schicht     auf     die Anode aufgebracht, was vorteilhaft durch  Verdampfen dieser Stoffe im Vakuum erfol  gen kann.  



  Der fluoreszierende Stoff kann auch mit  einem hochkochenden Mineralöl, zum Beispiel  Vaselin, vermischt auf der Anode angebracht  werden.  



  Wenn der     photoelektrisehe    Stoff nicht aus  Cäsium, sondern aus einer andern licht  empfindlichen Substanz besteht, so soll bei  der Wahl des fluoreszierenden Stoffes dafür  Sorge getragen werden,     dass    das     Fluoreszenz-          licht    des Stoffes aus der verwendeten photo  elektrischen Substanz Elektronen auslösen  kann. Wenn die Kathode zum Beispiel aus  Kalium besteht, so kann als fluoreszierender  Stoff     Willemit        (Zinksilikat),        Scheelit        (Cal-          eiumwolframat)    oder     Bariumplatineyanur     verwendet werden.  



  Bei Bestrahlung der Kathode<B>6</B> durch  ein     Lielltbündel,    das     dureli    das Fenster<B>7</B>  eintritt, werden durch die Kathode Elektro  nen ausgesandt, die sich zu der Anode<B>8,</B>  der dabei ein positives Potential in     bezug     auf die Kathode aufgedrückt wird, bewegt.  Die auf die Anode aufprallenden Elektronen  bringen den auf ihr angebrachten Stoff zum  Fluoreszieren. Die erregten     Fluoreszenz-          strahlen    treffen auf die Kathode<B>6</B> auf und  machen aus ihr Elektronen frei. Diese Elek  tronen bewegen sich wieder zu der Anode und  verstärken den die Zelle durchfliessenden  Strom.  



  In den Fällen, in denen der auf die  Anode aufgebrachte fluoreszierende Stoff  einen zu grossen elektrischen Widerstand hat,  empfiehlt es sich, den fluoreszierenden Stoff  mit Teilchen mit guter Leitfähigkeit zu ver  mischen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Photoelektrische Zelle mit einer photo elektrischen Elektrode, dadurch gekennzeich net, dass die Zelle mindestens eine andere Elektrode enthält, die wenigstens teilweise aus einem beim Aufprall von durch die photoelektrische Elektrode ausgesandten Elektronen fluoreszierenden Stoff besteht-, dessen Fluoreszenzlicht Elektronen aus die- ser photoelektrischen Elektrode auslösen kann.
CH155923D 1930-09-30 1931-09-08 Photoelektrische Zelle. CH155923A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL362838X 1930-09-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH155923A true CH155923A (de) 1932-07-15

Family

ID=19785438

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH155923D CH155923A (de) 1930-09-30 1931-09-08 Photoelektrische Zelle.

Country Status (4)

Country Link
CH (1) CH155923A (de)
DE (1) DE579680C (de)
FR (1) FR723393A (de)
GB (1) GB362838A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746647C (de) * 1938-11-10 1944-08-16 Bosch Gmbh Robert Rueckkopplungsbegrenzung bei Fotozellen

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740925C (de) * 1938-09-15 1943-10-30 Fernseh Gmbh Elektronenvervielfacher mit Photokathoden und Leuchtschirmen
DE1173195B (de) * 1955-11-30 1964-07-02 Dr Hans Schellhoss Einrichtung zur Erzielung nachleuchtender Leuchtschirmbilder
DE1107846B (de) * 1958-08-13 1961-05-31 Siemens Reiniger Werke Ag Fotoleitungs-Elektrolumineszenz-Feststoffbildwandler

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746647C (de) * 1938-11-10 1944-08-16 Bosch Gmbh Robert Rueckkopplungsbegrenzung bei Fotozellen

Also Published As

Publication number Publication date
GB362838A (en) 1931-12-10
FR723393A (fr) 1932-04-07
DE579680C (de) 1933-06-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1646193A1 (de) Beschichtungsverfahren
CH155923A (de) Photoelektrische Zelle.
DE864133C (de) Elektronenoptischer Bildverstaerker
AT131785B (de) Photoelektrische Zelle.
DE704595C (de) Verfahren zur Herstellung einer photoelektrischen Elektrode
AT136262B (de) Photoelektrische Zelle.
AT132202B (de) Photoelektrische Vorrichtung.
DE509825C (de) Elektrische Entladungsroehre zum Aussenden von Strahlen
AT143970B (de) Verfahren zur Herstellung einer elektronenaussendenden Elektrode.
DE2442491A1 (de) Elektrooptische emissionsschicht
AT131303B (de) Photoelektrische Zelle.
CH192231A (de) Verfahren zur Herstellung einer photo-elektrischen Elektrode.
DE741186C (de) Verfahren zur Vermeidung von Schirmaufladungen von Leuchtschirmen in Elektronenstrahlroehren
DE958410C (de) Elektrolumineszenzzelle
DE739388C (de) Elektrische Entladungsroehre, deren Gefaesswand wenigstens teilweise aus einem fluoreszierenden Glas besteht
DE620832C (de) Elektrische gas- oder dampfgefuellte Bogenentladungsroehre
DE954071C (de) Fernsehsenderoehre mit elektronenoptischer Bildverstaerkung
AT152436B (de) Verfahren zur Herstellung einer photoelektrischen Elektrode.
DE737996C (de) Elektrische Entladungsroehre mit einem eine Sekundaeremissionselektrode enthaltenden Elektrodensystem
CH155922A (de) Elektrische Entladungsröhre.
AT136934B (de) Verfahren zur Herstellung einer photoelektrischen Zelle.
AT145079B (de) Verfahren zur Herstellung einer photoelektrischen Zelle.
DE713895C (de) Verfahren zur Herstellung einer photoelektrischen Elektrode in einer Entladungsroehre
AT127119B (de) Gasgefüllte photoelektrische Zelle.
AT146436B (de) Fluoreszenzschirm.