CH155966A - Elektrischer Scheibenwischer für Fahrzeuge. - Google Patents
Elektrischer Scheibenwischer für Fahrzeuge.Info
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Description
Elelitrischer Scheibenwischer für Fahrzeuge. Die Erfindung bezieht sich auf einen für Fahrzeuge bestimmten elektrischen Scheiben wischer mit einem Motor, dessen Höhe im Verhältnis zur Breite klein ist. Der Motor hat ein Feldsystem aus zwei getrennten huf eisenförmigen Hälften, deren Joche die Feld wicklungen tragen.
Gemäss der Erfindung bilden die dem Anker zugekehrten Seiten der über die Feld wicklung hervortretenden Hufeisenschenkel Polschuhe tind das Gehäuse des Scheiben wischers ist nur so breit, als der grössten Breite der beiden hufeisenförmigen Hälften entspricht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigen: Fig. <B>1</B> einen Schnitt durch den Scheiben wischer, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie AB der Fig. <B>1 und</B> Fig. <B>3</B> einen Schnitt nach Linie OD der Fig. 2. Zwei gleiche hufeisenförmige Teile a, die aus gestanzten Eisenblechen zusammenge setzt sind, bilden das Magnetgestell des Mo tors.
Ihre beiden Schenkel<B>b</B> sind als Pol schuhe ausgebildet und umschliessen einen Dreifach-T-Anker c. -Um jedes Joch der bei den Magnethälften a ist eine Erregerspule<B>d</B> gewickelt und die dem Anker c zugewandten Seiten der über die Erregerwicklungen<B>d</B> hervortretenden Hufeisenschenkel <B>b</B> umfassen den Anker c Lind bilden Polschuhe. Die beiden<B>-</B> einander zugewandten Enden der beiden Schenkel<B>b</B> sind durch einen Luftspalt von einander getrennt und haben gleiche Polarität. Der Motor hat also ein zweipoliges Magnetsystem.
Zwischen der Welle e des Ankers c und einer Welle<B>f,</B> an welcher der (nicht ge zeichnete) eigentliche Wischer befestigt ist, ist ein geeignetes aus Zahnrädern und Kurbel bestehendes Getriebe eingeschaltet, das die umlaufende Bewegung der Ankerwelle e in die Schwenkbewegung der Wischerwelle J umwandelt. Dieses Getriebe ist in einer Kammer untergebracht, die durch eine Wand <B>g</B> von dem Motor getrennt ist, und zwar er streckt sich diese Getriebekammer nicht über die ganze Breite des Motors, sondern lässt eine seitliche Kammer h frei, die nach dem Motor zu offen ist.
In der Aussenwand dieser Kammer h befindet sich eiiie Bohrung mit einer Isolierbüchse i, durch die eiu zum Motor führendes Kabel Ic eingeführt ist. Der Motor ist nach aussen durch eine Kappe<B>1</B> geschützt, die unabhängig von dem Kabel<B>k</B> abgenommen werden kann.
Wie aus der Fig. <B>1</B> ersichtlich, ver schmälern sich die beiden huleisenförinigen Magnethälften a nach ihrem Joch zu und er geben so einen Umriss für das Gehäuse von der Form eines länglichen Achtecks, dessen längere Achse beim Anbau. des Wischers wagrecht gelegt wird. Das Gehäuse<B>1</B> ist nur so breit, als der grössten Breite der beiden .hufeisenförmigen Hälften<B>b</B> entsprieht. Wegen der geringen Breite des Achtecks in der Lotrechten wird dabei das Gesichtsfeld des Fahrers fast gar nicht verdeckt.
Der an sich bekannte Dreifach-T-Anker c gewährleistet eine geringe Bauhöhe des Motors in Richtung der Ankerachse, so dass der Motor wenig vorspringt und die Glasscheibe oder den Rahmen, an dem er befestigt wird, wenig durch Überhängen belastet. Ferner können die Erregerwindungen <B>d</B> unter Verwendung der Üblichen Wickelvorrichtungen unmittel bar um die beiden Joche der Magnethälften a gewickelt werden.
Wenn gewünscht, kann der Motor auch vierpolig ausgebildet werden, indem man den Luftabstand zwischen den einander zuge wandten Enden der Schenkel<B>b</B> vergrössert und die Polarität des einen Magnetes unikehrt. In diesem Fall benutzt man an Stelle eines Kollektors mit drei Lamellen einen Kollektor mit sechs Lamellen, von derien <B>je</B> zwei ge genüberliegende mit einander leitend ver bunden sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: <B>Ei</B> lektrischer Scheibenwischer für Fahr zeuge mit einem Motor, dessen Höhe im Verhältnis zur Breite klein ist und der ein Feldsystem aus zwei getrennten hufeiseu- förmigen Hälften hat, deren Joche die Feld- wicklungen tragen, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Anker zugekehrten Seiten der über die Feldwicklungen hervortretenden Hufelsenschenkel Polschuhe bilden, und dass das Gehäuse des Scheibenwischers nur so breit ist, als der grössten Breite der beiden hufeisenförmigen Hälften entspricht.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Elektrischer Scheibenwischer nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren Schenkelflächen der beiden hufeisenförmigen Hälften nach dem Joch zu konvergieren und das sich ihnen an schmiegende Gehäuse eine achteckige Form hat. 2. Elektrischer Scheibenwischer nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Dreifach-T-Anker besitzt. <B>3.</B> Elektrischer Scheibenwischer nach Patent anspruch mit einer angebauten Getriebe kammer, dadurch gekennzeichnet, dass diese sich nicht über die ganze Breite des Motors erstreckt und eine zum Einführen eines Kabels bestimmte Kammer frei lässt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE155966X | 1930-06-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH155966A true CH155966A (de) | 1932-07-15 |
Family
ID=5677477
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH155966D CH155966A (de) | 1930-06-10 | 1931-05-07 | Elektrischer Scheibenwischer für Fahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH155966A (de) |
-
1931
- 1931-05-07 CH CH155966D patent/CH155966A/de unknown
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