DE610086C - Elektrischer Scheibenwischerantrieb - Google Patents
Elektrischer ScheibenwischerantriebInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60S—SERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60S1/00—Cleaning of vehicles
- B60S1/02—Cleaning windscreens, windows or optical devices
- B60S1/04—Wipers or the like, e.g. scrapers
- B60S1/06—Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive
- B60S1/16—Means for transmitting drive
- B60S1/166—Means for transmitting drive characterised by the combination of a motor-reduction unit and a mechanism for converting rotary into oscillatory movement
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Unter den bis jetzt bekanntgewordenen elektrischen Scheibenwischerantrieben sind
zwei Gruppen zu unterscheiden.
Bei der ersten Gruppe wird die Umwandlung der großen Drehgeschwindigkeit des
Elektromotors in eine langsame Pendelbewegung des Wischerarmes durch ein Rädergetriebe
erzielt. Bei diesen Antrieben liegt die Achse des Elektromotors meist senkrecht
ίο zur Glasscheibe, und das Rädergetriebe ist
in einem besonderen Gehäuse zwischen der Glasscheibe und dem Anker des Elektromotors
untergebracht. Die Antriebe dieser Art haben zwar den Vorteil einer gedrungenen Bauart und den weiteren Vorteil, daß man
. die Wischeraehse leicht in der Mittelebene des Gerätes austreten lassen kann, so daß die
Befestigung durch einen einzigen Bolzen möglich ist. Andererseits haben diese Antriebe
aber den Nachteil, daß der Wirkungsgrad gering ist und daß durch die vielen Räder
mit den winzigen Zähnchen Bruchgefahr besteht.
Bei der zweiten Gruppe erfolgt die Um-Wandlung der Bewegung durch ein Schraubengetriebe.
Bei diesen Antrieben liegt der Anker des Elektromotors meist parallel zur Glasscheibe. Sie sind widerstandsfähig und
haben einen guten Wirkungsgrad. Dagegen war die Baulänge sehr groß, und die Forderung
der Einbolzenbefestigung in der Mittelebene des Gerätes ließ sich nicht oder nur
unter Verwendung einer verwickelten Getriebebauart erzielen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Scheibenwischer-antrieb der
zweiten Gruppe. Sie vermeidet aber die genannten Nachteile dadurch, daß die Getriebeanordnung
in einem Raum untergebracht ist, der vom Motor durch eine Wand getrennt und im Winkel so um diese Trennwand herumgeführt
wird, daß unter der Antriebsschnecke des Elektromotors das Schraubenrad und zwischen der der Glasscheibe zugekehrten
Rückwand des Gehäuses und dem Anker des Elektromotors der Wischerantrieb im engeren Sinne (ζ. B. die Zahnstange und
das Ritzel) untergebracht ist.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführung der Erfindung dargestellt, und
zwar zeigt Abb. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch die Achse des Gleichstromankers;
Abb. 2 zeigt das Gehäuse, bei dem nur das Getriebe eingebaut ist, von oben;
Abb. 3 zeigt einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. r.
In den Abbildungen ist 1 ein senkrecht
stehendes und oben durch einen Deckel verschließbares Gehäuse, das vorzugsweise aus
Spritzguß oder aus gepreßtem Baustoff besteht. 2 ist eine im Innern dieses Gehäuses
angeordnete senkrechte Wand, durch die das Gehäuse in einen Getriebeteil 3 und in einen
elektrischen Teil 4 getrennt wird. Im Getriebeteil 3 ist einerseits in der senkrechten 6g
Außenwand und andererseits in einem Lagerbock 5 eine Welle 6 gelagert, auf der ein
Schneckenrad 7 sitzt, das in die Schnecke 8 eines waagerecht darüber angeordneten Gleichstromankers
9 eingreift und von dieser angetrieben wird. Die WeUe 6 trägt an dem über den Lagerbock 5 hinausragenden Ende eine
Kurbelscheibe ίο, deren Kurbelzapfen 11 eine
Zahnstange 12 antreibt, die in Abb. 1 gestrichelt
angedeutet ist. Diese Zahnstange ist hier beispielsweise nicht in der üblichen Weise
als offene, sondern als geschlossene Zahnstange ausgebildet, bei der der Kurbelzapfen
11 in einen Schlitz 13 eingreift. Die Zahnstange
ist oben und unten geführt, so daß sie eine waagerechte Hinundherbewegung ausführt.
Es könnte jedoch auch eine in üblicher Weise hin und her schwingende Zahnstange Verwendung finden. Die Zahnstange steht im
Eingriff mit dem Ritziel 14, durch das die im
Stutzen ι S des Gehäuses 1 gelagerte Antriebsweite
16 des Wischers eine hin und her schwingende Bewegung erhält. Auf dem
Stutzen 15 sitzt in üblicher Weise eine Mutter 17, mit der das Gehäuse an der Glasscheibe
eines Kraftwagens befestigt wird. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, wurde die Wand 2 im rechten Winkel um den
elektrischen Teil 4 des Gehäuses 1 herumgeführt, so daß ein Ölbad 18, das im Getriebeteil
vorgesehen ist, nicht nur die unteren Zähne des Schneckenrades und in seiner Tieflage
den Kurbelzapfen, sondern auch die unteren Zähne des Ritzels 14 sowie die Zähne der
Zahnstange 12 bespült. Auf diese Weise wird trotz einfachster und gedrungenster Bauart
eine vollkommene Schmierung des Getriebes erzielt.
Da die Scheibenwischer oft auf um eine waagerechte Achse schwenkbare Glasscheiben
befestigt werden, empfiehlt es sich, die Wand 2 seitlich in die Höhe zu ziehen, wie
aus Abb. 3 ersichtlich ist. Dadurch wird erreicht, daß auch bei einer starken Schräglage
des Antriebs ein Ausfließen des Öles aus dem Getriebeteil verhindert wird. Damit der Kraftfahrer jederzeit .den Ölstand
überwachen kann, ist in der ihm zugekehrten Gehäusewand ein aus der Zeichnung nicht ersichtliches Fensterchen vorgesehen.
Der elektrische Teil besteht aus dem Anker 9 mit Kollektor 19 sowie aus dem Elektromagnetkern
20, der Erregerwicklung 21, zwei den Anker seitlich umfassenden Polschuhen
22, zwei Bürstenhaltern 23, die mittels der Feder 24 die Bürsten 25 an den Kollektor
19 andrücken, und den Klemmen 26, durch die der Strom zugeführt wird. Das Ein- und
Ausschalten des Stromes erfolgt durch einen Schalter, der entweder im Gehäuse (z. B.
unterhalb der Federn 24) oder außerhalb davon angeordnet werden kann.
27 ist ein Deckel, 28 und 29 sind Lagerschalen.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist, wird durch die enge Verbindung des Getriebeteiles
mit dem elektrischen Teil sowie durch die Bauart des Elektromagneten mit zwei seitlich den Anker umfassenden Polschuhen
und der unter dem Anker angeordneten Erregerwicklung eine gedrungene Form
des ganzen Antriebs erzielt, die sich zweck- 65' mäßig der Glasscheibe bzw. dem sie umfassenden
Rahmen anpaßt. Gleichzeitig ergibt sich eine gute Gewichtsverteilung sowie eine Einbolzenbefestigung.
Eine weitere Verbesserung der Bauart kann dadurch erzielt werden, daß für die Auflage
des Elektromagneten auf dem Gehäuse eine zylindrische Fläche gewählt wird, deren Achse
mit der Ankerachse übereinstimmt, während in der Zeichnung eine ebene Auflage dargestellt
wurde.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Elektrischer Scheibenwischerantrieb mit waagerecht und parallel zur Windschutzscheibe gelagertem Anker und mit Antrieb der Wischer welle durch ein Schneckengetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (3), in dem das Getriebe untergebracht ist, im rechten Winkel so um die den Elektromotor abschließende Trennwand (2) herumgeführt wird, daß unter der Antriebsschnecke des Elektromotors das Schneckenrad und zwischen der der- Windschutzscheibe zugekehrten Rückwand des Gehäuses und der Trennwand (2) das Getriebe des Wischerantriebs untergebracht ist.
- 2. Elektrischer Scheibenwischerantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Vorderwand des zur Aufnahme des Schraubenrades gebildeten Raumes ein Fenster angeordnet ist, durch das der Fahrer den Ölstand überwachen kann.
- 3. Elektrischer Scheibenwischerantrieb nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (20) unmittelbar neben dem quer zur Ankerwelle liegenden Schenkel der Wand (2) angeordnet ist und zwei den Anker seitlich umfassende Polschuhe hat, während sich die Erregung (21) unter dem Anker befindet.
- 4. Elektrischer Scheibenwischerantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Auflagefläche des Elektromagneten auf dem Gehäuse eine Zylinderfläche vorgesehen ist, deren Achse mit der Ankerachse zusammenfällt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK130730D DE610086C (de) | 1933-07-09 | 1933-07-09 | Elektrischer Scheibenwischerantrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK130730D DE610086C (de) | 1933-07-09 | 1933-07-09 | Elektrischer Scheibenwischerantrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE610086C true DE610086C (de) | 1935-03-04 |
Family
ID=7247201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK130730D Expired DE610086C (de) | 1933-07-09 | 1933-07-09 | Elektrischer Scheibenwischerantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE610086C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767291C (de) * | 1939-09-19 | 1952-04-15 | Union | Elektrische Antriebsvorrichtung fuer Scheibenwischer |
-
1933
- 1933-07-09 DE DEK130730D patent/DE610086C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767291C (de) * | 1939-09-19 | 1952-04-15 | Union | Elektrische Antriebsvorrichtung fuer Scheibenwischer |
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