CH156153A - Filmaufnahmeapparat mit Einrichtung zum Öffnen des Filmkanals. - Google Patents

Filmaufnahmeapparat mit Einrichtung zum Öffnen des Filmkanals.

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CH156153A
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CH
Switzerland
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film
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channel
film channel
opening
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


      Filmaufnahmeapparat    mit     Einrichtung    zum Öffnen des Filmkanals.    Die Erfindung bezieht sich auf einen       Filmaufnahmeapparat    mit Einrichtung zum       Öffnen    des Filmkanals, welche dazu dient,  das Einlegen oder Herausnehmen des Filmes  zu vereinfachen. Es sind bereits Einrichtungen  bekannt, bei denen die Andruckplatte des  Filmkanals selbsttätig mit dem     Offnen    und  Schliessen des Apparates abgehoben     bezw.     angedrückt wird, und zwar unmittelbar durch  einen am Gehäusedeckel befestigten Andruck  stift.

   Diese Anordnung hat jedoch den Nach  teil, dass der am Gehäusedeckel befestigte  Stift sehr genau justiert sein muss, um einen  gleichbleibender) Druck der gewünschten Grösse  auf den beweglichen Teil des Führungskanals  ausüben zu können. Die     Justierarbeit    wird  besonders noch dadurch erschwert, dass in  folge des beschränkten Raumes die Andruck  vorrichtung verhältnismässig schwach sein  muss; schon nach kurzem Gebrauch wird ein  Nachjustieren erforderlich.  



  Gemäss der Erfindung werden diese Nach  teile dadurch beseitigt, dass der bewegliche    Teil     gles    Filmkanals mit der     Verschlussein-          richtung    des Gehäusedeckels gekuppelt ist.  Zweckmässig ist es, die Einrichtung zum  Öffnen des Filmkanals mit dem     Verschluss-          riegel    des Gehäusedeckels, der sich an der,  feststehenden Gehäusewand befindet, zu kup  peln, so dass bei der Öffnungsbewegung das       Offnen    und bei der Schliessbewegung das  Schliessen des Filmkanals bewirkt wird.

   Hier  bei ergibt sich der besondere Vorteil, dass  sämtliche Teile des Führungskanals unab  hängig vom Gehäuse oder Gehäusedeckel  justiert werden können und auch der Andruck  des beweglichen Teils des Führungskanals,  also beispielsweise der Andruckplatte, gegen  die mit dem Objektiv verbundene     Justier-          $äche    konstant bleibt.

   Diese Ausführung ist  daher besonders vorteilhaft bei Aufnahme  apparaten, bei denen das Filmband ohne  Vor- und Nachwickler lediglich durch den       Greifertransport    und die     Aufwickelspule    durch  Reibungsmitnahme angetrieben wird, weil  bei dieser Ausbildung der Teile die wirk-      sauren Reibungskräfte im Filmkanal und der       Aufwickelspule    aufeinander abgestimmt sind  und somit einen gleichmässigen Druck der  Andruckplatte im Führungskanal erfordern.  



  Im folgenden ist anhand der Zeichnung  ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes erläutert.  



       Fig.    1 zeigt einen Schnitt parallel zur  optischen Achse durch einen geöffneten Auf  nahmeapparat;     Fig.    2 zeigt die Einrichtung  zum Öffnen des Filmkanals in ihrer Befesti  gung an der aus dem Gehäuse herausgenom  inenen Trennwand in schaubildlicher Dar  stellung;     Fig.    3 zeigt die innere Ansicht der  Rückwand des Aufnahmeapparates, an der  der     Verschlussriegel    befestigt ist.  



  Im Gehäuse 1 des Aufnahmeapparates ist  in     berannter    Weise zwischen zwei Platinen  2 und 3 das nicht dargestellte Federwerk  befestigt. Auf der dem Federwerk abgewen  deten Seite der Platine 3 befindet sich der  Filmraum mit dem Objektiv 4, das durch  einen Bügel 5 an der Platine 3 befestigt ist.  Der Bügel 5 weist das Bildfenster und gleich  zeitig die     Justierfläche    des Filmkanals auf.  Gegenüber der     Justierfläche    ist die Andruck  platte 6 des Filmkanals angeordnet, und zwar  ist sie an dem rechtwinklig abgebogenen  Teil einer Schiene 7 federnd befestigt.

   Zur  Befestigung dient ein an der Platte 6 ange  brachter Stift 8, der durch eine Bohrung der  Schiene 7     verschieblich        hindurchragt.    Auf den  Stift 8 ist eine Schraubenfeder 9 aufgesetzt,  die die Andruckplatte 6 von der Abbiegung  der Schiene 7 abdrückt und gegen welche  sich die Andruckplatte 6 mittelst ihres Füh  rungsstiftes 8 in der Schiene 7 federnd ver  schieben kann. Die Schiene 7 ist mittelst an  ihr befestigter Stifte 10 und Il in Schlitzen  12 und 13 der Platine 3 geführt. Der Stift  10 greift mit seinem freien Ende in einen  kurvenförmigen Ausschnitt eines     Kulissen-          bleches    15 ein     (Fig.    2).

   Das Kulissenblech  15 wird durch einen an der Platine 3 be  festigten Stift 16 (sowie durch einen an einer  Blattfeder 17 befestigten Stift 18) mittelst  eines in ihm vorgesehenen Ausschnittes 19       geführt.    Das Blech 15 lässt sich also in Rich-         tung    des Schlitzes 19 längs der Platine 3  verschieben. Seitlich am Kulissenblech 15 ist  ein gabelförmiger Ansatz vorgesehen, dessen  rechtwinklig abgebogene Enden 20 und 21  einen Stift 22 umfassen, der mit dem Hand  knopf 23 zum Offnen oder Schliessen des  Deckelverschlusses in Verbindung steht. Der  Verschluss besteht hierbei aus einem vom  Kulissenblech 15 abgebogenen Haken 24 und  einem am Deckel befestigten Haken 25     (Fig.    3).

    Die Feder 26, die mittelst eines Stiftes 27  an der Gehäusewandung befestigt ist, ist um  den Stift 22 des     Verschlussknopfes    23 gelegt  und liegt mit ihrem freien Ende an einem  weiteren Stift 28 an, hinter dem sie mit  einer kleinen Einbiegung 29 versehen ist.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  folgende: Zum Öffnen des Gehäuses wird der  Knopf 23 mit dem an ihm befestigten Stift  22 in Richtung des eingezeichneten Pfeils  verschoben. Dabei nimmt der Stift 22 das  Kulissenblech 15 mit, das sich infolge der  Führung des Schlitzes 19 an dem Stift 16  ebenfalls in Pfeilrichtung bewegt, so dass der  Haken 24 ausser Eingriff mit dem Haken 25  gelangt. Durch den im Blech 15 vorgesehenen  Schlitz 14 wird der Stift 10 und mit ihm  die Schiene 7 nach rückwärts in Richtung  des eingezeichneten Pfeils verschoben, so dass  die Andruckplatte 6 von der     Justierfläche    5  entfernt, also der Filmkanal geöffnet wird.  Der Gehäusedeckel kann nun geöffnet werden  .und das Einlegen des Filmbandes unbehin  dert erfolgen.

   Der     Verstellweg    der Schiene 7  hängt von der Neigung des     Fübrungsschlitzes     14 ab. Die     Öffnungsbewegung    der Schiene 7  wird durch den Stift 18 begrenzt, der ent  sprechend weit durch die Platine 3 hindurch  ragt.  



  Bei der     Öffnungsbewegung    des Knopfes  23 wird die Feder 26 zum Stift 27 hin zu  sammengebogen und die vorher ausserhalb  des Stiftes 28 liegende     Durchkröpfung    29  legt sich jetzt innen an diesen Stift, so dass  die Öffnungslage des Knopfes 23 aufrecht er  halten ' bleibt. Die Schliessbewegung des  Knopfes 23 wird dann durch die gespannte  Feder 26 unterstützt.      Beim Schliessen des Apparates wird in  umgekehrter Weise die Schiene 7 durch das  Kulissenblech 15 nach vorn verschoben, so  dass sich die Andruckplatte 6 gegen die       Justierfläche    5 legt, wobei gleichzeitig die  Andruckplatte 6 um einen geringen Betrag  gegen die Abbiegung der Schiene 7 hin zu  rückfedert.

   Die Endstellung der Schiene 7  ist im wesentlichen durch die Länge des  Schlitzes 14 sowie durch den Schlitz 19 und  die durch ihn hindurchgreifenden Stifte 16  und 18 bestimmt. Da die Mittel; welche die  Bewegung des Bleches 15 und damit die der  Schiene 7 begrenzen, ausschliesslich auf der  Platine 3 angebracht sind, wird der Anlage  druck, den die Andruckplatte 6 auf die       Justierfläche    5 ausübt, in weitem Masse un  abhängig von der Stellung des Knopfes 23,  so dass auch bei eventuellen Verbiegungen  der     Verschlussteile,    die die Länge des     Ver-          stellweges    für den Knopf 23 beeinflussen  können, die veränderte Lage des Knopfes 23  und des Stiftes 22 auf den Anlagedruck  zwischen den Flächen 5 und 6 keinen Ein  fluss hat.

   Die Justierung des Anlagedruckes  kann daher zusammen     reit    den auf der     Pla-          tine    3 befestigten Teilen im geöffneten Zu  stande des Apparates erfolgen.  



  Die beschriebene Einrichtung bietet ferner  die Möglichkeit, die Schiene 7 in einfachster  Weise aus dem Apparat herauszunehmen, um  sich darunter ansetzenden Staub entfernen  zu können. Zu diesem Zweck wird bei ge  öffnetem Apparat der auf der Feder 17 be  festigte Anschlagstift 18 von Hand durch  die Platine 3 hindurchgedrückt, bis sich die  Schiene 7 über ihn hinweg nach rückwärts  verschieben lässt. Dabei gelangen die Stifte  10 und 11 in die Erweiterungen der Schlitze  12, 13, 14. Beim Loslassen des Stiftes 18  hebt dieser unter Einwirkung der Feder 17  die Schiene 7 an, so dass sie nunmehr leicht  herausgenommen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Filmaufnahmeapparat mit Einrichtung zum Öffnen des Filmkanals, dadurch gekennzeich- net, dass der bewegliche Teil des Filmkanals mit der Verschlusseinrichtung des Gehäuse deckels gekuppelt ist. UNTERANSPRL CIIE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine solche Ausbildung und Anordnung der Zwischenglieder, dass die von dem beweglichen Teil des Filmkanals ausgeübte Andruckkraft unabhängig ist von den Kräften, die beim Schliessen auf die Verschlussorgane ausgeübt werden. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Teil des Filmkanals federnd an einer Schiene angebracht ist, die durch eine von derVerschlusseinrichtunggesteuerte Kulisse verstellt werden kann. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die den beweglichen Teil des Filmkanals tragende Schiene auf der Apparatzwischenwand geführt ist und mit einem ihrer Führungsteile in die vorn Deckelverschluss gesteuerte Kulisse ein greift. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die mit der Einrichtung zum Öffnen des Gehäuseverschlusses in Ver bindung stehende Kulisse auf Stiften quer zur Bewegungsrichtung der den beweglichen Teil des Führungskanals tragenden Schiene geführt ist, wobei der eine der Führungs stifte federnd gelagert ist und gleichzeitig einen rückwärtigen Anschlag für die Schiene zum Öffnen des Filmkanals bildet. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kulisse das Verschluss- glied für den Deckel des Apparates trägt.
CH156153D 1930-08-15 1931-07-30 Filmaufnahmeapparat mit Einrichtung zum Öffnen des Filmkanals. CH156153A (de)

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