CH156187A - Verfahren zur Erzeugung von Bronzepulver. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Bronzepulver.

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CH156187A
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Hartstoff-Metall A-G Hametag
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Hartstoff Metall Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C21/00Disintegrating plant with or without drying of the material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
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    • B02C23/00Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group

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Description


  Verfahren zur     Erzeugung    von Bronzepulver.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur       Erzeugung    von Bronzepulver, sogenannten  Bronzefarben, mit Hilfe fallender Stahl  kugeln in einer Grössenordnung von etwa 3  bis 5 mm im Durchmesser, welche sich mit       den    auszustreckenden Metallteilchen zusam  men in einer rotierenden Trommel befinden  und durch deren Drehung angehoben und  dann     fallengelassen    werden.  



  Durch die Erfindung gelingt es, diesem  Verfahren einen ganz besonderen Wirkungs  grad     ztx    geben, indem man die Menge der zur  Anwendung gelangten Stahlkugeln so ab  stimmt, dass sie bei Stillstehen der Trommel  ein Segment des Kreisquerschnittes der  Trommel ausfüllt, dessen Höhe mehr als  zwei Fünftel des Trommelradius, jedoch  nicht mehr als fünf Sechstel desselben he  t     r3igt.     



  Im allgemeinen pflegt man derart     vorzu-          gelien,    dass man durch     Veränderung    der     Fül-          luti,    den günstigsten Wirkungsgrad be  stimmt. Wendet man diese     Regel    auf den    vorliegenden Fall an, so ergibt sich zunächst,  dass eine Vermehrung der     Stahlkngelzahl    bei  gleichzeitig     proportional    gesteigerten Be  schickung mit den zu     bearbeitenden    Metall  teilchen zu einer Erhöhung der Ausbeute an  fertigbearbeiteten Teilchen führt.

   Die Aus  beute steigt dabei bis zu einem ausgeprägten  Maximum an und sinkt dann wieder bei wei  terer Vermehrung der     Stahlkug        elzahl    auf  einen beträchtlich kleineren Wert. Auch eine  noch weiter getriebene     @'ermehruno;    der       Stahlkugelzahl    vermag, wie zu erwarten ist.  keine Besserung der spezifischen     Ausbeute     zu erzeugen.  



  Überraschenderweise gelingt es jedoch bei  noch weiterer, trotz der anscheinenden Aus  sichtslosigkeit fortgesetzter Durchführung  der Versuchsreihe durch abermals gesteigert  Vermehrung der Kugelzahl die spezifische  Ausbeute nicht nur bis auf die Höhe des  ersten Maximums zu steigern, sondern noch  darüber hinaus eine beträchtliche Vermeh  rung zu     erreichen.    Man erhält ein zweite.           Maxium,    das beträchtlich höher liegt als da-,  erste, also nicht nur eine Steigerung der Aus  beute, welche im Verhältnis zur Vermehrung  der Kugeln steht, sondern auch noch absolut  gesprochen, eine höhere Gewichtsmenge an  Bronze pro Kilogramm     benutzter    Stahl  kult     eln.     



  Diese Erscheinung     bildet    die Grundlage  der vorliegenden Erfindung.  



       Fig.    1 veranschaulicht in einem Kurven  bild den Verlauf der Ausbeute. Das Schau  bild ist aufgenommen an einer Trommel mit  600 mm lichtem Durchmesser. Die Ordina  ten des     Diagrammes    zeigen die Ausbeute  beim Ausstrecken von Aluminiumteilchen in  Kilogramm, die     Abzissen    dagegen das Ge  wicht der benutzten Stahlkugeln in Kilo  gramm für einen Meter laufender Länge der  Trommel.  



  Man erkennt dort deutlich den Anstieg  der Ausbeute bis zur Vermehrung des Stahl  kugelgewichtes auf 102 kg. Gleich darauf  sinkt die Ausbeute schnell ab bis zu einem  Kugelgewicht von 150 kg, um dann weiter  langsam bis zu einem solchen von     19'8    kg  abzufallen. Nunmehr beginnt jedoch ein  schneller Anstieg der Kurve. Bei etwa       235    kg Kugeln wird das erste Optimum wie  der erreicht. Eine weitere Vermehrung des       Stahlkugelgewiehtes    bringt aber noch eine  ständig wachsende Zunahme der Ausbeute,  bis diese bei 290 kg das zweite Optimum  erreicht, um dann bei weiterer Vermehrung  der Stahlkugeln wieder abzufallen.  



  Diese eigenartige Erscheinung dürfte ihre  Erklärung darin finden,     dass    die fehlenden  Kugeln im vorliegenden Falle eine eigen  artige Arbeit, nämlich die     Ausstreckung    klei  ner Metallteilchen zu Bronzeblättchen zu  verrichten haben, welche eine ganz besondere  Abstimmung des Kugelfalles, der Grösse der  Kugeln und des Mengenverhältnisses zwi  schen Kugel und den zu verarbeitenden Me  tallteilchen zur     Grundlage    hat.  



  Gemäss der Erfindung wird eine der  artige Menge von Stahlkugeln in der Trom  mel für den     Plättvorgang    zur Anwendung  gebracht, dass der zweite Anstieg der Kurve    für die spezifische     Ausbeute,    welcher auf das  hinter dem ersten Maximum liegende Mini  mum folgt, ausgenutzt wird. Je nach den  Abmessungen der zur Verwendung gelangen  den Trommeln, der -Grösse der Stahlkugeln  und der     Art    und der Beschaffenheit der zur       Ausstreckung    bestimmten Metallteilchen wird  sich das Kurvenbild naturgemäss im einzel  nen etwas verschieben.  



  Das Schaubild in     Fig.    1 zeigt auch, dass  das zweite Maximum der Kurve bei weiterer  Vermehrung der     Stahlkugelzahl    schnell wie  der abfällt. Man wird daher aus Gründen  der Vorsicht die Bemessung der     Stahlkugel-          menge    nicht     unmittelbar    auf das Maximum,  sondern eine Kleinigkeit darunter einstellen.  damit man bei den im     praktischen    Betrieb  unvermeidlichen Ungenauigkeiten nicht plötz  lich auf den stark abfallenden Teil der Kurve  gerät.  



  Im einzelnen lässt sich das Kurvenbild       naturgemäss,    nachdem man weiss,     dass    es ein  zweites Maximum gibt, anhand von Ver  suchen feststellen.  



  Allgemein soll bei dem Verfahren gemäss  vorliegender Erfindung die     Stahlkugelmenge     in ruhendem Zustand der Trommel ein Seg  ment des Kreisquerschnittes ausfüllen, des  sen     Höhe    mehr als zwei Fünftel des Kreis  radius ausmacht. Die obere Grenze, welche  man der Höhe des     Kreissegmxnentes    erteilen  kann, liegt etwa auf fünf Sechstel des Kreis  radius.  



  Der hohe     Füllungsgrad    der Trommel mit.  Stahlkugeln ergibt ferner die vorteilhafte  Erscheinung, dass der     Schwerpunkt    des gan  zen Systems verhältnismässig nahe an die  Drehachse heranrückt, und dass infolgedessen  die für die Dreharbeit aufzuwendende Ener  gie entsprechend gering ausfällt.  



  Viele     Metallteilchen,    insbesondere zerklei  nerte     Aluminiumfolienabfälle,    zeigen in     un-          ausgeplättetem    Zustande ein sehr hohes  Schüttvolumen.  



  Bei den angegebenen Kugelmengen kommt  es daher vor, dass die Kugeln zusammen mit  den zu     verarbeitenden    Metallteilchen den ge-      samten Rauminhalt der Trommel ausfüllen.  Alsdann ist natürlich ein ordnungsmässiger       liugelfall    stark behindert, und es vergeht  eine nennenswerte Zeit, bis die Kugeln die  Metallteilchen so weit gestreckt haben, dass  sie nur noch ein dem vorgesehenen Kugelfall  entsprechendes Volumen einnehmen.

   Für den       vorlieg=enden    Fall ist es daher von besonde  rem Vorteil, Füllung und Entleerung der  Plätttrommel möglichst allmählich und kon  tinuierlich vorzunehmen, da dann die neu  zugeführten, noch nicht ausgestreckten Me  tallteilchen im Verhältnis zu den bereits vor  bearbeiteten nur einen geringen Prozentsatz  ausmachen und keine     Störungen    hervorzu  rufen in der Lage sind.  



  Die Zuführung der Metallteilchen     erfolzt     daher zweckmässig durch eine der bekann  ten     Beschickungsvorrichtungen,    beispiels  weise einer Transportschnecke, oder einer  Drehschleuse, während die Austragung mit  Hilfe eines     Blaswindes    vorgenommen werden  kann.  



  Die     Fig.    2 und 3 zeigen in schematischer  Darstellung ein Ausführungsbeispiel     einer     zur     Durebführung    des Verfahrens gemäss vor  liegender Erfindung gezeichneten Anlage,  welche vollkommen geschlossen ist und zur  Verhütung von     Explosionsgefahr        mit    indif  ferentem Gas gefüllt werden kann. Dabei  zeigt     Fig.    2 die Vorrichtung in Ansicht, teil  weise im Schnitt und     Fig.    3 die Trommel  im Schnitt nach der Linie     A-B    in     Fig.    2.  



  Die unbearbeiteten Metallteilchen befin  den sieh in einem Vorratsbehälter 1 und wer  den durch eine in dem Rohr 3 gelagerte  Transportschnecke 2 dem Rohre 5 zugeführt,  um von dort in den Rohrstutzen 9, in das  Rohr 10 und von dort in die Trommel 12  überzutreten, in welcher sich die Stahlkugeln  15 befinden. Die Trommel 12 ist drehbar       gela-ert    und wird durch einen hier nicht ge  zeichneten Antrieb in Bewegung gesetzt.

   Ein  durch das Gebläse 6 erzeugter     Blaswind        tritt       durch die Rohrleitung     16-17    ebenfalls in das  Rohr 10 ein, durchstreicht die Trommel 12  und tritt unter Mitnahme der hinreichend  feinen ausgestreckten Metallteilchen durch  die Rohrleitung 13 aus, welche ihrerseits     züz     einem     Windsichter    19 führt. In diesem wer  den die Metallblättchen gesichtet; die unfer  tigen treten über eine Drehschleuse 23 in den  Rohrstutzen 7 über und gelangen von     diesem     in das Rohr 10 und von dort von neuem in  die Trommel 12.

   Die fertigen Blättchen wer  den hingegen aus dem     Windsichter    19 durch  das Rohr 8 in eine     Ausscheidevorrichtung    14,       beispielsweise    einen Zyklon, übergeleitet und  in einem Transportgefäss 20 aufgefangen,  welches unter Zwischenfügung einer Ab  sperrvorrichtung 21 an den Zyklon 14 an  geschlossen ist. Der von den Metallteilchen  befreite Wind tritt durch das Rohr 22 aus  dem Zyklon aus und kehrt zu dem Gebläse 6  zurück. Durch ein durch das Rohr     1(1    hin  durchgeführtes Röhrchen 11 kann in die  Trommel 12     Fett    oder Öl     eingeführt    werden,  um das Zusammenschweissen der einzelnen  Metallteilchen oder das Anhaften derselben  an die Stahlkugeln zu verhindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erzeugung von Bronzepul ver in einer Trommel, in welcher durch deren Umdrehung angehobene und zum Flerabfal- len gebrachte Stahlkugeln in einer Grössen ordnung von etwa 3 bis 5 mm das Ausstrek- ken kleiner Metallteilchen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kugelmenge zur Anwendung gelangt, welche bei Stillstehen der Trommel ein Segment des Kreisquer schnittes der Trommel ausfüllt, dessen Höhe mehr als zwei Fünftel des Trommelradius, jedoch nicht mehr als fünf Sechstel dessel ben beträgt.
CH156187D 1930-05-16 1931-05-06 Verfahren zur Erzeugung von Bronzepulver. CH156187A (de)

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US2523996A (en) * 1947-09-20 1950-09-26 Brockway Glass Co Inc Glass-sand treatment
US3709439A (en) * 1970-12-02 1973-01-09 Int Nickel Co Production of reflective metal flake pigments

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GB363604A (en) 1931-12-24
US1932741A (en) 1933-10-31

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