CH156341A - Verfahren zur Darstellung einer organischen Quecksilberverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer organischen Quecksilberverbindung.

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CH156341A
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allyl
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theophylline
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F3/00Compounds containing elements of Groups 2 or 12 of the Periodic Table
    • C07F3/10Mercury compounds

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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung einer organischen     queeksilberverbindung.       Im Hauptpatent ist ein     Verfahren    zur  Darstellung einer organischen Quecksilber  verbindung durch Einwirkung von Quecksil  beracetat auf     1-Allyltheobromin    beschrieben.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Darstellung einer Queck  silberverbindung des     7-Allyltheophyllins,    wel  ches dadurch gekennzeichnet ist, dass man  Quecksilberacetat auf     7-Allyltheophyllin    ein  wirken lässt.  



  Die bisher nicht bekannte Verbindung ist  ein goldgelbes 01, das durch Schütteln in  Wasser mit einer gesättigten Kochsalzlösung  in die entsprechende Chlorverbindung vom  Schmelzpunkt 184-186 0 übergeführt werden  kann. Die Verbindung soll als Arzneimittel,  speziell als starkes Diuretikum Verwendung  finden.  



  <I>Beispiel:</I>  22     gre7-Allyltheophyllin    (vgl.     Friedländer,     "Fortschritte der     Teerfarbenfabrikation",        Bd.     14, Seite 1325) werden in 450     eins    Methyl-         alkohol    gelöst und 22 Stunden mit einer  Lösung von 31,86     gr        1Vlerkuriacetat    in 500 cm'  Wasser geschüttelt. Das Ganze wird darnach  im Vakuum eingedampft und der Rückstand  in Wasser gelöst. Nachdem die wässerige  Lösung     finit    Soda neutralisiert ist, wird sie  mit Chloroform ausgezogen.

   Aus der     Chloro-          formlösung    wird ein goldgelbes 01 erhalten,  das die     Anlagerungsverbindung    des Queck  silberacetats an     Allyltbeophyllin    darstellt.  Dieselbe kann durch Schütteln in Wasser  mit einer gesättigten Kochsalzlösung in die  entsprechende Chlorverbindung übergeführt  werden, welcher auf Grund der Analysen  zahlen die Formel     C10H1803N4.        HgCI    .

       H20          zukommt        (Ber.        40,9        %        Hg.,        gef.        41,3        %        Hg.).     Der Schmelzpunkt der Chlorverbindung ist  184-186 0 C.  



  In dem Endprodukt ist das Quecksilber  komplex gebunden; es wird mit Natronlauge  nicht abgespalten, sondern erst nach längerer  Einwirkung von Schwefelammonium in der  Wärme.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung einer Queck silberverbindung des 7-Allyltheophyllins, da durch gekennzeichnet, dass man Quecksilber acetat auf 7-Allyltheophyllin einwirken lässt. Die bisher nicht bekannte Verbindung ist ein goldgelbes Öl, das durch Schütteln in Wasser mit einer gesättigten Kochsalzlösung in die entsprechende Chlorverbindung vom Schmelzpunkt 184-I86 C übergeführt wer den kann. Die Verbindung soll als Arznei mittel, speziell als starkes Diuretikum Ver wendung finden.
CH156341D 1930-10-22 1930-10-22 Verfahren zur Darstellung einer organischen Quecksilberverbindung. CH156341A (de)

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