CH156774A - Verfahren zum Beseitigen der Phasenfehler zwischen Bild- und Tonaufzeichnungen. - Google Patents

Verfahren zum Beseitigen der Phasenfehler zwischen Bild- und Tonaufzeichnungen.

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CH156774A
CH156774A CH156774DA CH156774A CH 156774 A CH156774 A CH 156774A CH 156774D A CH156774D A CH 156774DA CH 156774 A CH156774 A CH 156774A
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N V Kuechenmeister S Int Films
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Kuechenmeister S International
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  Verfahren zum Beseitigen der Phasenfehler zwischen Bild- und     Tonanfzeiehnunbe .       Die Erfindung, deren Erfinder     Dipl.        Ing.     Berthold Freund in     Berlin-Schöneberg    ist,  betrifft ein Verfahren zum Beseitigen der  Phasenfehler zwischen Bild- und Tonauf  zeichnungen bei     sogenwtnten    nachsynchroni  sierten     Tonbildfilmen.    Erfindungsgemäss wer  den zuerst die     Phasenfehlerwerte    an den ein  zelnen Stellen des Bildfilms in Farm von  Längendifferenzen festgestellt, worauf dann  an den betreffenden Stellen eine entspre  chende Verlängerung oder Verkürzung des  Bildfilms vorgenommen wird.

   Die     Erfindung-          betrifft    ebenfalls eine Einrichtung zur Aus  übung des Verfahrens. Nach der Erfindung  besitzt dieselbe eine     Vorrichtung    zum auto  matischen     Überspringen    und zum Doppel  kopieren einzelner Bilder.  



  Es     sollen    nun verschiedene Ausführungs  beispiele des Verfahrens nach der Erfindung  anhand der Zeichnung erläutert werden.  



       Abb.    1 zeigt beispielsweise einen Bild  film 1 und einen zugehörigen nachsynchroni-  
EMI0001.0014     
  
    sierten <SEP> Begleit-Tonfilm <SEP> z. <SEP> Beide <SEP> Filme <SEP> sind
<tb>  über <SEP> die <SEP> Transportrolle <SEP> 3, <SEP> die <SEP> beispielsweise
<tb>  drei <SEP> Zahnreihen <SEP> besitzt, <SEP> so <SEP> gelegt, <SEP> dass <SEP> die
<tb>  Tonaufzeichnungen <SEP> genau <SEP> neben <SEP> die <SEP> zu  gehörigen <SEP> Bildaufzeichnungen <SEP> zu <SEP> liegen <SEP> kom  men. <SEP> In <SEP> der <SEP> Lage <SEP> I-1 <SEP> ist <SEP> beispielsweise <SEP> am
<tb>  Bildfilm <SEP> 5 <SEP> gerade <SEP> ein <SEP> offener <SEP> Mund <SEP> zu <SEP> sehen
<tb>  und <SEP> im <SEP> zugehörigen <SEP> Tonfilm <SEP> ist <SEP> an <SEP> der <SEP> Stelle
<tb>  22 <SEP> eine <SEP> Tonaufzeichnung <SEP> registriert.

   <SEP> Nun
<tb>  beginnt <SEP> in <SEP> .den <SEP> darauffolgenden <SEP> Szenenbildern
<tb>  6, <SEP> 7 <SEP> usw. <SEP> der <SEP> Mund <SEP> sich <SEP> zu <SEP> schliessen, <SEP> wäh  rend <SEP> zugleich <SEP> die <SEP> Betrachtung <SEP> der <SEP> Tonauf  zeichnungen <SEP> ergibt, <SEP> dass <SEP> im <SEP> selben <SEP> Moment
<tb>  auch <SEP> die <SEP> Tonaufzeichnungen <SEP> nachlassen. <SEP> Es
<tb>  herrscht <SEP> somit <SEP> gerade <SEP> Synchronismus <SEP> zwi  schen <SEP> Ton <SEP> und <SEP> Bild.

   <SEP> Aus <SEP> der <SEP> Betrachtung
<tb>  des <SEP> Bildes <SEP> ist <SEP> zu <SEP> ersehen, <SEP> da.ss <SEP> sich <SEP> der <SEP> Mund
<tb>  beim <SEP> Einzelbild <SEP> 12 <SEP> gerade <SEP> wieder <SEP> geschlossen
<tb>  hat, <SEP> während <SEP> das <SEP> zugehörige <SEP> Aussetzen <SEP> der
<tb>  Tonaufzeichnungen <SEP> wesentlich <SEP> früher <SEP> erfolgt.
<tb>  Zwischen <SEP> dem <SEP> Einzelbild <SEP> 12 <SEP> und <SEP> der <SEP> Ton  aufzeichnungsstelle <SEP> 21 <SEP> besteht <SEP> somit <SEP> bereits         eine Phasendifferenz, die durch den Gang  unterschied der     Stellen    IV und     1I"    fixiert  ist.

   Dieser     Gangunterschied    entspricht einer  Differenz von drei Einzelbildern, um welche  der Bildfilm an dieser Stelle verkürzt wer  den müsste, um mit der zugehörigen Ton  aufzeichnung zur Deckung gebracht zu wer  den. Betrachtet man weiter den Verlauf der  Mundbewegung an der Stelle     III-III,    so  sieht man, dass beim Einzelbild 15 Synchro  nismus zwischen Bild und der     zugehörigen          Tonaufzeichnungsstelle    20 besteht.

   Es ent  spricht somit dem Bildabschnitt von     II'    bis  HI der     Tonaufzeichnungsabschnitt    von     II"     bis     IH.    Zur Erzielung der     Phasenüberein-          stimmung    muss somit der     Abschnitt.    von IV  bis     III    um drei Bilder     vergrössert    werden,  das heisst also um dasselbe Mass, um welches  der vorhergehende Abschnitt I     bis    TV ver  kleinert wurde.

   An der Stelle     IV'-IV"     folgt dagegen die Tonaufzeichnung hinter  der zugehörigen Bildaufzeichnung nach, und  zwar beträgt die     Differenz    die Strecke       zweier    Einzelbilder. Es müssen somit, um  die Bildstrecke     HI    bis     IV'    auf die Länge  der     zugehörigen    Tonaufzeichnungen     III    bis  IV" zu bringen, zwei Einzelbilder eingefügt  werden, worauf die gleiche Zahl im nächsten       Abschnitt    wiederum in Fortfall kommt usw.

    Dadurch werden die     Pendelungen    der Ton  aufzeichnungen gegenüber den Bildaufzeich  nungen vollkommen     korrigiert    und auf  gshoben.  



  Statt die Tonaufzeichnung unmittelbar       optisch    zu betrachten und darnach die Pha  sendifferenz zwischen Bild und Ton festzu  stellen, kann die Kontrolle der Tonaufzeich  nungen auch akustisch erfolgen, wie dies in       Abb.    2 veranschaulicht ist.

   In dieser Abbil  dung stellt 25 wieder einen Bildstreifen dar,  26 die zugehörige Tonaufzeichnung, die  durch die Transportrolle 27 mit dem Bild  film synchron gekuppelt zur Wiedergabe  gelangt. 28 ist eine Lichtquelle, 29 eine  Optik, 30 eine Photozelle, die zum Abtasten  des Tonfilmes 26 dient; 31 ist eine     Ver-          stärkereinrichtung    und 32 eine     Tonw    ieder-         gabevorrichtung.    Synchron mit dem ab  laufenden Bildfilm 25 ist     ferner    ein Hilfs  band 33 gekuppelt, auf dem beispielsweise  am Fenster 34 im Moment des Auftretens  der charakteristischen Stellen der Tonwieder  gabe ein Zeichen markiert wird.

   Auch auf  diese Weise kann dann die     Wegdifferenz          beispielsweise    zwischen dem Einzelbild 35  und der zugehörigen Markierung 36 ermit  telt werden.  



  Statt unmittelbar die optische Aufzeich  nung oder unmittelbar     dieakustischeAufzeich-          nung    mit dem Bilde zu vergleichen, kann  auch eine Umwandlung der Tonaufzeichnun  gen     zunächst    in zugehörige Schriftzeichen  erfolgen und dann erst diese Schriftzeichen  folge mit dem Bildstreifen verglichen wer  den.  



       Abb.    3 zeigt ein solches Umsetzen von  Tonaufzeichnungen in Schriftzeichen. 40 ist  ein     Tonaufzeichnungsträger,    der     mittelst    der       Abtasteinrichtung    41 abgetastet und durch  die     Tonwiedergabeeinrichtung    42 wieder  gegeben wird. Durch die Transportrollen 43  und 44 ist das Hilfsband 45 mit dem Ton  träger synchron gekuppelt. Es wird nun  durch Abhören des     Tonaufzeichnungsträgers     der zugehörige Text oder zugehörige Zeichen  auf dem Hilfsband 45 registriert, und zwar  in der Weise, dass stets im Moment des Auf  tretens der Tonwirkung da-, zugehörige Zei  chen an der Stelle     X-X    markiert wird,  beziehungsweise zur Registrierung gelangt.

    Dadurch erhält man ein Textband, das deut  licher als die nur schwer lesbare     Tonauf-          zeichnungsschrift    mit den     Bildvorgängen     verglichen und zum     Feststellen    von Phasen  differenzen benutzt werden kann..  



       Abb.    4     zeigt    die Anwendung .eines sol  chen Textbandes für die Auffindung der  Phasenfehler. 50 ist wieder ein Bildband,  45 ein     Textband,    das mit dem Bildband syn  chron     fortbewegt    wird.     V    -V zeigt eine       Stelle,    wo Bild- und Textzeichen in der Phase  übereinstimmen. An der Stelle     VI',        VV,    ist  jedoch der     Bildabschnitt    länger als der Text  bandabschnitt usw., .so dass die Betrachtung      der     Abb.    1 hier ohne weiteres angewandt  werden kann.  



       Abb.    5 zeigt ein Beispiel für die Mar  kierung der gemäss     Abb.    1     bezw.    4 gefun  denen     Pha.sendüfferenzen    am Bildfilm. Es  ist beispielsweise die Markierung von weg  zulassenden     Bildern    durch Punkte, Lochun  gen oder Einkerbungen am linken Rand der  Einzelbilder vorgenommen, während das er  forderliche Doppelkopieren von Einzelbildern  durch entsprechende Zeichen am     rechten     Rand     desBildbandes    gekennzeichnet ist.

   In der  Abbildung ist der     Bildabschnitt        VII,        VIII'     um zwei Einzelbilder zu lang in bezug auf  die zugehörige     Tonstrecke        VII,        VIII".    Es  müssen somit zwei Einzelbilder fortgelassen  werden, damit durch das Fortlassen     mehrerer     Einzelbilder     keine    störende Unstetigkeit in  den Bildablauf hineinkommt; es     ist    Zweck  mässig, nach Möglichkeit jedes zweite oder  jedes     dritte    Bild fortzulassen.

   In diesem  Sinne ist in der Abbildung das Einzelbild 60  mit dem Zeichen 61 und das Einzelbild 62  mit dem Zeichen     6i3    versehen. Im darauf  folgenden Abschnitt ist dagegen die     Bild-          streckeVIII'-IX'insgesamt    um fünf Einzel  bilder kürzer als die zugehörige     Tonauf7eich-          nung.    Es sind somit insgesamt fünf Einzel  bilder doppelt zu kopieren. Beim doppelten  Kopieren ist es ohne Störung des     Bildver-          laufes    auch möglich, jedes folgende Bild  doppelt zu kopieren.

   So     ist    das Einzelbild 67  mit dem Zeichen 68 und die Einzelbilder 69,  70 und 71 mit dem     Zeichen    72, 73 und 74  versehen.  



       Abb.    6     zeigt    eine Einrichtung zum auto  matischen Kopieren der mit     entsprechenden     Zeichen, beispielsweise nach     Abb.    5,     ver-          sehenen    Bildfilme. 80 .ist der mit den am  linken     bezw.    rechten Filmband angeordneten  Lochungen versehene Bildstreifen, 81 der  Kopierfilm, auf dem der korrigierte     Bild-          filmerhalten    werden .soll. Beide Filme wer  den vom Motor 82 über die Antriebsrollen  83, 84 und 85 angetrieben. 86 ist eine     Optik,     die an der Stelle 88 das.

   Kopieren der Einzel  bilder vornimmt. 89 ist ein Hebel, der bei-         spielsweise    in die rechte Lochreihe ein  schnappt und 90 ein anderer Hebel, der  in die linke Lochreihe einschnappt. So  bald nun     beispielsweise    der Hebel 89  in ein Loch einfällt, schliesst er den  Kontakt 91,     betätigt    somit den Elektro  magneten 92, wodurch die Scheibe 93 frei  gegeben wird und der Magnet 92 allein eine  Umdrehung um die Scheibe 93 vollführt.  Dadurch bleibt der Film 80 für die Dauer  einer Bildbewegung stehen, während der  Film 81 um ein Bildfeld weiterbewegt wird.  Dadurch erfolgt ein doppeltes Kopieren des  gerade im     Bildfenster    befindlichen Bildes.

    Schnappt     umgekehrt    der Hebel 90 in ein  Loch des Filmes 80 ein, so betätigt er durch  den Kontakt 95 den Elektromagneten 96,  so dass' die Scheibe 97 während einer Umdre  hung des Elektromagnetes um die Achse 83       stillsteht    und somit der Film 80 allein um  .ein     Bildfeld    vorwärts     bewegt    wird. Zugleich  wird während des     Stillstandes    des Filmes 81  durch den zweiten Hilfsmagneten 100 die  Blende 101 in den     Lichtweg    der Kopier  lampe gebracht, so dass     ein    Aussetzen einer  Bildkopie     erfolgt.    Dadurch wird je ein Ein  zelbild beim Kopieren     fortgelassen.     



       Statt    den bei der Phasenkorrektur be  zeichneten Film zum Kopieren zu benutzen,  kann er auch     lediglich    als Leitfilm für das  Kopieren eines andern Originalfilmes be  nutzt werden.  



       Abb.    7     zeigt    diesen Fall, wobei 105 zum  Beispiel     ein        Orignalnegativ    ist. 106 ist ein  Kopierfilm, auf den der Originalfilm kopiert  werden soll. 107 ist die zum Beispiel der       Abb.    5 entsprechende, mit der Lochung ver  sehene positive Hilfskopie. Der Antrieb für  alle drei Filme erfolgt synchron durch den  Motor 108. Am Hilfsbildstreifen 107 greifen  wieder die     Fühlerhebel    110 und 111 an, die  mit den     Auslösemagneten    112 und<B>113</B> der       Kopiereinrichtung    zusammenarbeiten.

   Genau       wie    in der     Abb.    6 wird auch hier erreicht,  dass einzelne Bilder des     Negativ-Original-          filmes    fortgelassen oder doppelt kopiert  werden. Der Film 106 kann beispielsweise      auch ein Umkehrfilm sein, so dass vom korri  gierten Film sogleich -ein     vervielfältigbares     zweites     Originalmutter-Negativ    gewonnen  wird.

       Es    könnte aber auch     statt    eines     Ne-          gativfilmes    105 ein Positivfilm benutzt wer  den (Umkehr oder Kopie des     Original-          negativs),    so dass 106 ein     Doublenegativ    er  gibt.  



       Abb.    8     zeigt    eine     Vorrichtung,    die das  Feststellen der Verschiebungen     zwischen    Bild  und Ton erleichtert. Der Bildfilm 120 und  der Tonfilm 121 sind in einem Gehäuse 122  synchron     fortbewegbar.    123     ist    eine beispiels  weise von Hand     angetriebene,    gemeinsame       Transportrolle.    124 ist ein verschiebbarer       Zeiger,    der sich auf das.     jeweils'zu    beachtende  Einzelbild einstellen lässt. 125 ist ein ähn  licher Zeiger, der auf die zugehörige Ton  aufzeichnungsstelle geschoben wird.

   Es kann  nun leicht eine Markierung der fehler  haften     Tonfilmstrecke        ,erfolgen,    indem bei  spielsweise .der Linienzug     Z-Z    gezogen       wird.     



       Abb.    9 zeigt     eine    der     Abb.    8 ähnliche       Einrichtung,    wobei jedoch die Markierung  der fehlerhaften     Tonfilmstellen    durch auto  matische     Locheinrichtungen    -erfolgt. 126 ist  ein     Gehäuse,    127     eine    den Bildfilm 128 und  das     Textband    oder     Tonaufzeichnungsband     129 bewegende Transportrolle.

   130     ist    ein  Zeiger, .der mit dem zu beachtenden Einzel  bild zur Deckung gebracht     wird.    131     ist     ein     zweiter        Zeiger,    der entlang einer Skala  132 an die zugehörige     Tonaufzeichnungsstelle          geschoben    wird. In der     Vorrichtung    ist  ferner eine grössere Anzahl von Lochstempeln  133', 133", 133"' usw., 134', 134", 134"'  usw., 135', 135", 135"' usw. und schliesslich  136', 136", 136<B>'</B> usw. vorgesehen.

   Durch  in der Abbildung nicht gezeichnete, an sich  bekannte     Relais    sollen nun diese     Lochstempel     in Funktion von der Einstellung des Zeigers  131     gesteuert    werden. Und zwar sollen bei  spielsweise bei Einstellungen des Zeigers  131 unterhalb der     Mittellinie    0 der Skala.  die Lochstempel 134 und 135 und bei Ein  stellungen des Zeigers     oberhalb    der     0-Linie            die        Lochstempel    133 und 136 betätigt wer  den. Ferner ist die Anordnung so getroffen,  dass die Zahl der in jeder Gruppe betätigten  Lochstempel der jeweiligen Stellung des  Zeigers 131 auf der Skala 132 entspricht.

    Steht beispielsweise der Zeiger 131 auf dem  Skalenstrich 4, was einem Gangunterschied  zwischen Bild und Ton von vier Bildein  heiten entspricht, so werden vier     Lochstempel     der Reihe 135 und vier Lochstempel  der Reihe 134 betätigt, so dass im Sinne der       Abb.    5 usw. die entsprechende Korrektur der  Bildzahl beim     Kopierprozess    automatisch  möglich wird. Es sind in der Abbildung  noch die Druckknöpfe 137 und     138    vorge  sehen, die dazu dienen, nach Einstellen des  Zeigers 131 auf die     richtige    Stelle durch  Druck die zugehörigen Relaisgruppen aus  zulösen.

   Und zwar steht der Druckknopf<B>137</B>  mit den     Lochstempelgruppen    134 und     135     und der Druckknopf 138 mit den Relais  gruppen 133 und 136 in Verbindung. Be  findet sich also der Zeiger 131 unterhalb  der Skalenmitte, so wird der Druckknopf  137 betätigt, und befindet er .sich oberhalb  der Mitte, so wird der Druckknopf 138 be  tätigt.  



       Abb.    10 zeigt ein Hilfsmittel, um bei  auf gemeinsamem Träger aufgezeichneten  Bild- und Tonaufzeichnungen eine eventuell  vorhandene, notwendige, konstante Verschie  bung zwischen Bild- und Tonaufzeichnung  bei der Betrachtung des Bildfilmes gemäss       Abb.    1, 4     bezw.        Abb.    8 zu erleichtern.

   150       ist    der gemeinsame Träger, 151 die Bildauf  zeichnung, 152 die verschobene Tonaufzeich  nung, 153 ist .ein     entlang,dem    Filmband ver  schiebbarer Schieber mit dem Querlineal 154  und dem Absatz 155, welcher der Verschie  bung der Tonaufzeichnung     entspricht.    Der  Schieber 153 kann in beliebiger Weise auch  aus durchsichtigem Material hergestellt sein.  Er     besitzt    den     linealförmigen        Fortsatz    156.  der zum Markieren .der relativen     Tonauf        -          zeichnungss'telle    dient.  



       Abb.    11 zeigt eine     Ton-Dehneinrichtung.     160 ist ein die Tonaufzeichnung 161 tra-      gen der Aufzeichnungsträger. Die Tonauf  zeichnung wird hinter einer Blende<B>162</B>       vorbeibewegt,        welche    mit dem     parallelo-          grammförmigen    Fenster 163 versehen     ist.     Der innerhalb .dieses     Parallelogrammes    sicht  bar werdende Teil der Tonaufzeichnung, die  in der Abbildung als     Intensitätsschrift    dar  gestellt ist, wird von einer     Einrichtung    164,  die mit radial     gestellten    Schlitzen 165', 165",  165"' usw.

   versehen ist, abgetastet. Der Ab  atcand     dieser        Schlitze    ist     beispielsweise    so  gewählt,     dass    sich Anfang und Ende der  im Fenster :erscheinenden     Tonaufzeichnungs-          drei:ecke    überlappen.

   Steht nun der     Tonauf-          zeichnungsträg:er    still und läuft die     Abtast          einrichtung    um, so wird     entsprechend    der im  Fenster erscheinenden Tonaufzeichnungen  vermittelst einer     lichtelektrischen        Abtastein-          richtung    und einer     Tonwi-edergäbeeinrich-          tung    ein Ton     erzeugt.    Die     Einzelheiten    der  Anordnung der an sich     bekannten    Optik sind  in der Zeichnung     .einfachheitshalber    fort  gelassen.

   Wird nun :der Tonfilm langsam       vorwärtsbewegt,    so :erhöht sich die Tonhöhe  um einen bestimmten Betrag, der von der  Geschwindigkeit der Filmbewegung abhängt.       Söll    dieser bei :der Filmbewegung erhaltene  Ton der mittleren Tonlage entsprechen und  soll der Film bei der Beobachtung beispiels  weise mit     '/5    der Normalgeschwindigkeit be  wegt werden, so muss die durch die um  laufende     Tasteinrichtung    allein     erzeugte     Tonhöhe<B>%</B> der normalen Tonhöhe entspre  chen.

   Dementsprechend ist die Umlaufzahl  der vorgesehenen Schlitzblenden zu wählen,  das heisst bei einer     normalen    Sollgeschwin  digkeit des Tonfilms von 45     cm    pro Sekunde  würde die Fortbewegungsgeschwindigkeit der  Schlitze 36 cm pro Sekunde betragen.

   Da  durch ist es möglich, für die     genannten    Kon  trollzwecke mit der Verlangsamung der Bild  wiedergabe auch eine Verlangsamung der  Tonwiedergabe zu erzielen, ohne dass die  Tonhöhe bis zur     Unverständlichkeit    der Ton  wiedergabe sinken muss.     Zweckmässigerweise     kann der Antrieb der umlaufenden     Tastblend:e     mit dem Antrieb :des Bildfilms, insbesondere    bei     vergrösserter    Projektionsdauer des Einzel  bildes und kleinen Dunkelpausen vorgenom  men     werden.    Die in der .Abbildung darge  stellte Anordnung kann statt für die Zwecke  der Tonzeitlupe auch für die Zwecke der Ton  zeitraffung benutzt werden.

   Im letzteren  Falle muss' der Tonstreifen 161 bloss rascher  als     normal        bewegt    werden, während die um  laufende     Tastblende    164 in der Richtung des  sich fortbewegenden Films umläuft. Dadurch  wird die     Relativgeschwindigkeit    zwischen       Tastblende    und Film verkleinert und hier  durch     die    durch die     Filmgeschwindigkeits-          erhöhung    bedingte Tonerhöhung wieder zum  Beispiel auf     normale    Tonhöhenlage herab  gesetzt.

       Naturgemäss    werden hierbei in jedem       Blendenintervall        kurze        Tonaufzeichnungs-          abschnitte        übersprungen,    wodurch sich ja  der Vorgang :der     Tonzeitraffung    ergibt.  



       Abb.    12     zeigt    verschiedene Formen von       Tonfensterausschnitten    gemäss     Abb.    11.     2:fl5          zeigt    eine     rechteckige    Form, 206 eine     pa-          rallelogrammartige,    20'7 eine     trapezförmige,     208 eine     rhombusförmige,    209 eine drei  eckige und 210 eine     kreisabschnittartige          Form.     



       Abb.    13     zeigt    eine     besondere    Ausbildung  einer     Markierungszange    zum Lochen oder  Einkerben der Bildfilme, wobei ein Zeiger  215     vorgesehen    ist, der auf die     Grenzlinie     zwischen zwei Einzelbildern eingestellt wird,       -so    dass der Locher 216 in der     richtigen    Lage  zu liegen kommt.  



       Abb.    14 zeigt eine andere Ausführung  einer     Markierungzange,    die :einen der Bild  höhe h entsprechenden Teil 220 besitzt, der  genau auf den von     einemEinzelbild    eingenom  menen     Raum        einzustellen    ist. Die Zangen  können     statt    mit Löchern auch mit     gerb-        oder          Harkierungseinrichtungen    versehen sein.  



  Zur     Erleichterung    der     Betrachtung    der  Bilder     kann    auch die     gleichzeitige    Projek  tion mehrerer     Einzelbilder,    das heisst also  eines ganzen Abschnittes des     Filmbandes    vor  genommen und das Bildband langsam vor  wärts bewegt werden, so dass gleichzeitig      mehrere Einzelbilder im Blickfeld vorbei  ziehen.  



  Die Beobachtung von Bild und Ton     bezw.     Tonzeichen kann sowohl     mittelst    Gross  projektion, wie auch mittelst Kleinprojektion  oder subjektiver Betrachtung an Kontroll  pulten erfolg. Im letzteren Falle kann die  Beobachtung     zweckmässigerweise    mit den ent  sprechenden optischen     Vergrösserungsgläsern     arbeiten. Auch kann     zwecks    Erleichterung  der Kontrolle eine besondere kinematogra  phische Wiedergabe vorgesehen werden, bei  viele-her eine Vergrösserung der Projektions  dauer .des Einzelbildes     bei        äusserst    klein ge  haltener Dunkelpause vorgenommen wird.

    Dadurch erfolgt wohl eine ruckweise Bewe  gung, wenn beispielsweise fünf Bilder oder  dergleichen pro Sekunde wiedergegeben wer  den sollen. Infolge der kurzen Dunkelpausen  aber ist das lästige Flimmern weitgehend       unterdrückt,    und es kann eine leichte Beob  achtung der Bildphasen erfolgen. Um bei  dieser wesentlich verlangsamten mittleren  Geschwindigkeit des Bildfilms auch ein  akustisches Abhören der Tonaufzeichnungen  zu ermöglichen, kann von der     besonderen     Art der     Tondehnung    Gebrauch gemacht       werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. -Verfahren zum Beseitigen der Phasen fehler zwischen Bild- und Tonaufzeich nungen bei sogenannten nachsynchroni sierten Tonbildfilmen, dadurch gekenn zeichnet, dass zunächst .die Phasenfehler werte an den einzelnen Stellen des Bild films in Form von Längendifferenzen festgestellt werden und darnach an den betreffenden Stellen eine entsprechende Verlängerung oder Verkürzung des Bild films vorgenommen wird. 1I. Einrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Vorrichtung zum automatischen Überspringen und zum Doppelkopieren -einzelner Bilder be sitzt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nachdem Patentanspruch I, da durch gkennzeichnet, .dass die Verkürzung !des Bildfilms durch Fortlassen einzelner Bilder und die Verlängerung des Bild films durch doppeltes Kopieren einzelner Bilder erfolgt. 2. Verfahren nach .dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Feststellung des Phasenfehlerwertes ein Vergleichen der Bildaufzeichnungen und der Tonauf zeichnungen auf optischem - Wege er folgt.
    w. Verfahren nach dem Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Fest stellung des Phasenfehlerwertes durch Vergleichen der Bildaufzeichnungen mit einem nach den Tonaufzeichnungen her gestellten und mit dem ersteren zeitlich genau übereinstimmenden Notizband er folgt. 4. Verfahren nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Feststellung des Phasenfehlerwertes durch Vergleichen der Bildaufzeichnungen mit der Tonwie dergabe des synchron angetriebenen Ton trägers erfolgt. 5.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass am Bildfilm Markie rungen vorgenommen werden, die durch ihre Form und ihre Lage angeben, wel che Bilder fortzulassen sind und welche doppelt kopiert werden sollen. 6. Verfahren nach dem Patentanspruch I und nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellung des Phasenfehlerwertes an dem im Blickfeld gleichmässig fortbewegten Bildfilm er folgt. 7. Verfahren nach dem Patentanspruch I und nachdem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss mehrere Einzelbil- der gleichzeitig im Gesichtsfeld er scheinen. B.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1. dadurch ge- kennzeichnet, dass eine kinematographi sche Bildwiedergabe mit vergrösserter Projektionsdauer füT das Einzelbild bei kurzen Dunkelpausen vorgenommen wird. 9. Verfahren nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass eine verlangsamte Ton wiedergabe mit einer verlangsamten Bild wiedergabe zusammenwirkt.
    10. Einrichtung nach dem Patentanspruch <B>11.</B> gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Markieren der Bildbänder.
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