CH156785A - Dreifusslafette an Maschinengewehren. - Google Patents
Dreifusslafette an Maschinengewehren.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A23/00—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
- F41A23/02—Mountings without wheels
- F41A23/12—Tripods ; Mountings having at least three legs
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- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
Dreifusslafette an 3dIasöhinengewehr en. Die Dreifusslafette' an Maschinengeweh ren nach der Erfindung ermöglicht einmal eine Bekämpfung von Erdzielen unter guter Schusspräzision innerhalb der dabei vorkom menden Richtwinkelbereiche und gibt zum andern dem Gewehr für das Beschiessen von Luftzielen eine unbehinderte Richtmöglich- keit nach allen Seiten.
Ihr als Dreifuss aus gebildeter Unterteil nimmt das Gewehr in zunächst bekannter Weise unter Vermittlung eines Gewehrträgers auf, wobei die Lagerung des Gewehres durch Zwischenschaltung einer Rücklaufbremse noch in der Schussrichtung elastisch nachgiebig gemacht ist. Kennzeich nend für die Lafette nach der Erfindung ist die eigenartige Anordnung der Richtachsen. Es sind für das Richten zwei besondere Ge lenkverbindungen zwischen der Waffe und ihrem Träger vorgesehen, die je mindestens eine Höhen- und eine Seitenrichtachse ent halten.
Die eine dieser beiden Achsanord nungen ist zwischen den Dreifuss und den Gewehrträger geschaltet und bildet im Ver- ein mit einer Höhen- und Seitenricht- maschine die Schwenkstelle für das vermit telst der zweiten Gelenkverbindung auf dem Gewehrträger ruhende und dessen Richt- bewegungen mitmachende Gewehr beim Be schiessen von Erdzielen. Zur Bekämpfung von Luftzielen ist das Gewehr bei auf den Hinterbeinen aufgerichteter Lafette um seine Gelenkverbindung mit dem Gewehrträger, also um die zweite Richtachsengruppe, nach der Höhe und der Seite von Hand frei schwenkbar. .
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus führungsbeispiel der Dreifusslafette nach der Erfindung in Verbindung mit einem auch allein für sich als selbständige Schulterwaffe verwendbaren Maschinengewehr.
Fig. 1 zeigt die Lafette nebst Gewehr von der Seite, teilweise im Schnitt, in einer Stel lung zum Beschiessen von Erdzielen, Fig. 2 eine Ansicht der Lafette von oben bei abgenommenem Gewehr und Fig. <B>3</B> von der Seite in einer zum Be schiessen von Luftzielen auf die Hinterbeine aufgerichteten Stellung; Fig. 4 zeigt eine gegenüber der Ausfüh rung nach Fig. 1 bis 3 abgeänderte Einzelheit der vordern Gewehrlagerung, Fig. 5 den entsprechenden Grundriss dazu.
Das Gewehr a ist entgegen einem Satz Rücklaufbrems- und Vorholfedern f mittelst einer vordern und hintern Schlittenführung d_, bezw. d auf einem Gewehrträger c längs verschiebbar gelagert, der auf dem als ver stellbarer Dreifuss ausgebildeten Unterteil b der Lafette um ein einen Vertikalzapfen b1 und einen Horizontalzapfen b2 enthaltendes Kreuzgelenk in bekannter Weise durch an seinem Hinterende angreifende Richtvorrich- tungen b3 nach der Seite und der Höhe ein stellbar ist.
Nach dem in den Fig. 1 bis 3 wiedergegebenen Ausführungsbeispiel endigt der Gewehrträger c vorn in einem hülsenarti gen Zapfenlager c,.. Darin ruht drehbar ein Zapfen c2, in dessen gabelartigem Kopf die Schlittenführung d,. um einen horizontalen, <I>zu</I> c2 senkrecht verlaufenden Zapfen c3 ver- schwenkbar gelagert ist.
Die Schlittenfüh rung dl bildet die vordere Gewehrauflage und nimmt ein mit dem Gewehrlauf oder dessen Mantel fest verbundenes Gleitstück d2 auf.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 ist das durch die Zapfen c2 und c3 gebildete Kreuzgelenk zwischen eine mit dem Gewehr fest verbundene Schelle d3 und das Gleitstück d2 geschaltet, das selbst auf dem als Schlittenführung dienenden Vorderende des Gewehrträgers c verschieblich gelagert ist.
Federbelastete Halteknaggen h am Gleit stück d2, die mit Nasen des Gewehrträgers c zusammenarbeiten, gestatten, das Gleitstück in seiner vordersten Endlage festzustellen und dadurch .die Längsverschiebbarkeit des Gewehres auf der Lafette aufzuheben.
Zum Beschiessen von Erdzielen (Fig. 1) ist die Längsrichtung des vorn mit seinem Laufmantel in das Gleitstück d2 der Schlit tenführung eingelegten und hinten mit sei nem Griffstück im Schlitten d festgeklemm- ten Gewehres gegenüber dem Gewehrträger c festgelegt und die Gelenkverbindung cz-c#, ist als Schwenkstelle ausgeschaltet.
Das Richten sowohl nach der Höhe, als auch nach der Seite erfolgt dabei durch Schwenken des Gewehrträgers um dieKreuzgelenkverbindung b,b, zwischen diesem und dem Dreifuss b vermittelst der hinten zwischen diese beiden Teile geschalteten Richtmittel b3. Der Rück stoss beim Schuss wird durch das federnde Zurückweichen des Gewehres auf dem Ge wehrträger c gemildert abgefangen.
Zur Bekämpfung von Luftzielen wird die Kupplung zwischen dem Griffstück des Ge wehres und dem hintern Führungsschlitten d gelöst, worauf nach Aufrichten der Lafette auf die Hinterbeine (Fig. 3) das vordere Kreuzgelenk c=-c, die Lager- und Schwenk stelle für :das Gewehr bildet. Der Gewehr träger c wird dabei in seiner mittleren %l lung zum Dreifuss belassen oder notwen- digenfalls nach der Seite und Höhe in eine Lage eingerichtet, die eine möglichst senk rechte Stellung des bei hochgerichteter La fette die Seitenrichtachse bildenden Zapfens e, ergibt.
Zum Schiessen zieht der Schütze den Kolben des Gewehres fest in seine Schul ter ein, und bei der Lafette nach den Fig. 1 bis 3 wird zudem das Gewehr bis zur hin- tern, Anlage des vordern Gleitstückes d2 in der Führung dl zurückgezogen, um die La fette zum Abfangen des Rückstosses mit her anzuziehen.
Der dieser Anordnung anhaf tende Mangel, dass das Gewehr unter dem nach vorn gerichteten Gegendruck der Schul ter oder bei dem Höhenrichten der Waffe a nach vorn verschoben werden könnte und so mit .die Schulter des Schützen allein den Rückstoss aufzunehmen hätte, kommt durch die Sonderausbildung der vordern Lager- und Gleitstelle gemäss den Fig. 4 und 5 in Fort fall.
Dort ist nach dem Feststellen des Schlittens d2 auf den Gewehrträger c mit- telst der Sperrknaggen h eine zwangläufige Verbindung des Gewehres mit der Lafette hergestellt, der Schütze wird nur von auf tretenden Kippmomenten belastet und die Schusspräzision ist erhöht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Dreifusslafette an Maschinengewehren zum Beschiessen von Erd- und Luftzielen, da durch gekennzeichnet, dass für das Richten des vom Dreifuss (b) unter Vermittlung eines Gewehrträgers (c) und in einer in der Schuss- richtung elastisch nachgiebigen Lagerung aufgenommenen Gewehres zwei besondere, je mindestens eine Höhen- und eine Seiten- richtachse enthaltende Gelenkverbindungen (b2-bi) bezw. (c3-c2)vorgesehen sind, von denen die eine (b2-b,) zwischen dem Drei fuss und dem Gewehrträger geschaltet, im Verein mit einer Höhen- und Seitenricht- maschine (bJ die Schwenkstelle für das vermittelst der zweiten Gelenkverbindung (cg-c::) auf dem Gewehrträger ruhende Ge wehr zum Beschiessen von Erdzielen bildet, während zur Bekämpfung von Luftzielen das Gewehr bei auf den Hinterbeinen aufgerich teter Lafette um seine Gelenkverbindung (c3-c2) mit dem Gewehrträger nach der Höhe und der Seite frei schwenkbar ist.ÜNTERANSPRü CHE 1. Dreifusslafette nach Patentanspruch, bei der das Gewehr in einer vordern und einer hintern Schlittenführung des Gewehrträ gers federnd verschieblich gelagert ist, da durch gekennzeichnet, dass das Kreuz gelenk (c3-c2, Fig. 4 und 5) zum Schwen ken des Gewehres bei der Luftzielbekämp- fung zwischen das Gewehr und einen auf dem Gewehrträger (e) geführten Schlitten (d2) geschaltet ist. . 2.Lafette nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass der die vordere Gewehrlagerstelle bildende Schlitten (d2) auf dem Gewehrträger (c) feststellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH156785T | 1931-09-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH156785A true CH156785A (de) | 1932-08-31 |
Family
ID=4411029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH156785D CH156785A (de) | 1931-09-17 | 1931-09-17 | Dreifusslafette an Maschinengewehren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH156785A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2496710A (en) * | 1942-03-09 | 1950-02-07 | Daniel And Florence Guggenheim | Fuel controlling apparatus for longitudinally movable combustion chambers |
| US5339789A (en) * | 1991-07-10 | 1994-08-23 | Mayer & Grammelspacher Dianawerk Gmbh & Co Kg | Low-recoil firearm |
-
1931
- 1931-09-17 CH CH156785D patent/CH156785A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2496710A (en) * | 1942-03-09 | 1950-02-07 | Daniel And Florence Guggenheim | Fuel controlling apparatus for longitudinally movable combustion chambers |
| US5339789A (en) * | 1991-07-10 | 1994-08-23 | Mayer & Grammelspacher Dianawerk Gmbh & Co Kg | Low-recoil firearm |
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