CH663275A5 - Faustfeuerwaffe. - Google Patents

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CH663275A5
CH663275A5 CH3342/84A CH334284A CH663275A5 CH 663275 A5 CH663275 A5 CH 663275A5 CH 3342/84 A CH3342/84 A CH 3342/84A CH 334284 A CH334284 A CH 334284A CH 663275 A5 CH663275 A5 CH 663275A5
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closure
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CH3342/84A
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Haemmerli Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C3/00Pistols, e.g. revolvers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A11/00Assembly or disassembly features; Modular concepts; Articulated or collapsible guns
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/64Mounting of breech-blocks; Accessories for breech-blocks or breech-block mountings
    • F41A3/78Bolt buffer or recuperator means
    • F41A3/82Coil spring buffers
    • F41A3/86Coil spring buffers mounted under or above the barrel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Faustfeuerwaffe gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1. Ausserdem betrifft die Erfindung einen Verschluss für eine solche Faustfeuerwaffe gemäss Patentanspruch 7.
Eine derartige Faustfeuerwaffe ist beispielsweise aus der WO-A 82/03910 bekannt geworden. Auf einem einstückigen Griffstück ist ein Schlitten mittels Nut und Federführung verschiebbar angeordnet. Im Griffstück befinden sich ein Schacht für das Patronenmagazin, die Abzugsvorrichtung und die Rückholfeder. Der Schlitten dient zur Halterung des Laufs und des axial unbeweglichen Verschlusses. Dieser weist lediglich Zentrierflächen auf, die mit entsprechenden Gegenflächen des Laufs korrespondieren. Im Verschluss ist der Schlagbolzen mit dem Zündstift verschiebbar angeordnet, der mit der Schlagbolzenfeder in Ruhestellung gehalten ist. Der Lauf ist als Kipplauf ausgebildet und beim Laden der Pistole muss der gesamte Schlitten entgegen der Kraft der Rückholfeder nach hinten gezogen werden. Der Lauf kippt dabei nach unten und kann eine Patrone aufnehmen, die beim nachfolgenden Zurückgleiten mittels des Verschlusses in das Patronenlager geschoben wird. Aus dieser Veröffentlichung ist es auch bekannt geworden, das Griffstück aus Kunststoff zu formen.
Für Präzisionswaffen, wie Sportpistolen werden an die Lagegenauigkeit des Laufes besonders hohe Anforderungen gestellt, die durch einen Kipplauf nicht erfüllt werden können. Hingegen wäre es preislich sehr vorteilhaft, wenn der Gedanke einer Verwendung von Kunststoff wenigstens für das Griffstück weiterverfolgt werden könnte.
Demgemäss ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine Faustfeuerwaffe zu schaffen, die eine hohe Präzision hat und bei dem Kunststoff als Werkstoff eingesetzt werden kann.
Erfindungsgemäss wird dies durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des unabhängigen Patentanspruchs 1 erreicht. Besonders vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen 2 bis 6 gekennzeichnet. Der Verschluss für eine solche Faustfeuerwaffe mit zugehöriger Spannvorrichtung ist durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 7 definiert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Aufriss der Faustfeuerwaffe, zum Teil im Schnitt dargestellt,
Fig. 2 eine Ansicht von der Linie II-II aus betrachtet,
Fig. 3 einen Aufriss des Verschlussstückes allein, zum Teil im Schnitt nach der Schnittlinie III-III in Fig. 4,
Fig. 4 eine Ansicht von der Linie IV-IV von Fig. 3 aus betrachtet, und
Fig. 5 eine Schnittansicht nach der Schnittlinie V-V in Fig. 4.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Faustfeuerwaffe ist derart ausgebildet, dass das Griffstück 1 und das Verschlussgehäuse 2 je einstückig aus einem Kunststoff hergestellt werden können.
Im Griffstück 1 sind das Patronenmagazin 3, die Abzugsvorrichtung 4 und die Schliessfeder 5 untergebracht. Im Verschlussgehäuse 2 ist der Lauf 6 ortsfest befestigt. Der Verschluss 7 ist axialbeweglich geführt.
Die Abzugsvorrichtung ist vereinfacht dargestellt, da sie in dieser Beschreibung lediglich für die Vollständigkeit eines funktionstüchtigen Ausführungsbeispiels eingezeichnet ist. Anstelle dieser beschriebenen Abzugsvorrichtung könnte jede beliebige andere Abzugsvorrichtung benützt werden, sofern diese als Einheit in das Griffstück 1 einsetzbar ist.
Demgemäss weist diese Auszugsvorrichtung 4 einen durch einen Abzugbügel 40 geschützten Abzug 41 auf, der über eine Wiege 42 mit einem Abzughebel 43 gelenkig verbunden ist. Der Abzughebel 43 ist mit einem Zahn 44 an seinem hinteren Ende im Eingriff mit einem Rastenstück 45. Das Rastenstück 45 liegt mit einer Rastnase 451 auf einer Rastfläche 461 des Abzugstollen 46. Dieser Abzugstollen 46 liegt mit einer weiteren Rastnase 462 auf einer Rastfläche 471 des Hammers 47 auf und eine Federführungsstange 481 ist drehbeweglich und axial verschiebbar in einem Lagerzapfen 482 geführt und trägt an ihrem Ende 483 ein am Hammer 47 angelenktes Zwischenstück 484. Die Schlagfeder 48 ist einerseits am Lagerzapfen 482 und anderseits am Zwischenstück 484 abgestützt.
Der Abzugstollen 46 ist mit einer ersten Spiralfeder 463 an einem gehäusefest am Griffstück 1 befestigten Stift 464 gegen
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den Hammer 47 gepresst und eine zweite am Abzugstollen 46 abgestützte Spiralfeder 465 drückt die Rastfläche 471 des Hammers 47 ebenfalls gegen die Rastnase 462 des Abzugstollens 46. Die beiden Spiralfedern 463 und 465 können wie dargestellt einstückig ausgebildet sein und die zweitgenannte Spiralfeder 465 kann auf dem Drehzapfen 466 des Abzugstollens aufgesetzt sein.
Bei der Betätigung des Abzuges 41 wird daher der Abzughebel 43 nach links in Fig. 1 bewegt und die Rastnase 451 kommt zum Anliegen auf der Rastfläche 461. Bei weiterer Betätigung des Abzugs 41 lässt nun das Rastenstück 45 den Abzugstollen 46 unter Federkraft im Uhrzeigersinn drehen und gibt den Hammer 47 frei.
Das Patronenmagazin 3 befindet sich vor dem Abzugbügel 40. Dadurch können die Patronen senkrecht von unten zwischen den Verschluss 7 und den Lauf 6 gestossen werden und nicht unter einem stumpfen Winkel, wie es der Fall ist, wenn sich das Magazin im Griff selbst befindet. Ausserdem wird dadurch der Schwerpunkt etwas nach vorn verschoben, was bei Sportpistolen eine erwünschte Schwerpunktslage ist.
Wie schon erwähnt, ist der Lauf 6 im Verschlussgehäuse 2 starr befestigt. Dies kann bei Verwendung von Kunststoff beispielsweise durch Verschweissen geschehen. Auf dem Verschlussgehäuse 2 sind überdies das Korn 8 und die Kimme 9 mit den üblichen Einsteilvorrichtungen zur individuellen Einstellung versehen angeordnet. Damit können der Lauf 6 und die Visiervorrichtung 8,9 schon bei der Herstellung auf grösstmögliche Genauigkeit ausgerichtet werden, so dass auch bei einem allfälligen Auswechseln des Laufs lediglich ein vorgefertigtes neues Verschlussgehäuse 2 auf den Griffteil 1 aufzusetzen ist. Mit einer Schraube 21 beispielsweise mit Innensechskantkopf werden Lauf 6 und damit das Verschlussgehäuse 2 und Griffteil 1 starr zusammengehalten.
Eine zusätzliche Führung zwischen Griffteil 1 und Verschlussgehäuse 2 kann einerseits mit der Schraube 13 vorn an der Waffe und mit ineinandergreifenden Partien 23 und 24 hinten an der Waffe vorgesehen sein.
Der Verschluss 7 ist in Fig. 3 bis 5 herausgezeichnet. Er besteht insbesondere aus dem eigentlichen Verschlussstück
71 mit der Bohrung 72 für die Führung des Schlagbolzens 73 mit Zündstiftfeder 74 und Zündstift 75, wobei die axiale Bewegungsfreiheit des Schlagbolzens 73 mittels Nut 76 und Haltestift 77 (Fig. 1) begrenzt ist.
5 Das Verschlussstück 71 besitzt an seiner hinteren unteren Partie 78 eine Auflaufkurve 79 zur Betätigung des Abzugshebels 43 und Spannen des Hammers 47 bei der jeweiligen Rücklaufbewegung des Verschlusses.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besteht der Ver-10 schluss 7 aus dem soeben beschriebenen Verschlussstück 71 und aus der Spannvorrichtung 11. Diese Spannvorrichtung 11 ist, wie Fig. 2 zeigt, mit seitlich aus dem Griffteil 1 herausragenden Griffflügel 110, 111 versehen, die über Arme 112, 113 mit einem Zentralteil 114 verbunden sind. Dieser Zen-ls tralteil 114 ist mit einer Bohrung 119 für die Aufnahme einer Federführungsstange 51 für die Schliessfeder 5 (Fig. 1 ) versehen. Zwei seitliche Übertragerstangen 115, 116 bilden die Verbindung zwischen dem Zentralteil 114 und dem Verschlussstück 71.
20 Wie Fig. 1 und 5 erkennen lassen, liegt die gesamte Spannvorrichtung 11 im Griffteil 1 eingebettet, während das Verschlussstück 71 über dem Griffteil 1 liegt und damit in das Verschlussgehäuse 2 hineingreift. Dies wird insbesondere aus Fig. 3 deutlich, indem die Übertragerstangen 115, 116 im 25 Bereich des Verschlussstückes 71 höher werden. In diesem hinteren Bereich sind die Ubertragerstangen 115, 116 mit Kufen 117, 118 ausgebildet, mit denen das Verschlussstück 71 auf dem Griffteil 1 geführt ist.
Wie Fig. 1 zeigt, ist die Federführungsstange 51 hohl ausge-30 bildet und am vorderen Ende mit einem Führungszapfen 52 versehen, der mit einer Schraubendruckfeder 53 im Hohlraum der Federführungsstange 51 nach vorn gepresst wird. Dieser Führungszapfen greift durch die Bohrung 119 im Zentralteil 114 in die Bohrung eines Stützflansches 12desGriff-35 teils 1 ein. Eine von vorn durch den Schild 22 eingeschraubte Schraube 13 greift ebenfalls in die genannte Bohrung des Stützflansches 12 ein, wodurch auch vorn an der Waffe eine Verbindung zwischen Griffteil 1 und Verschlussgehäuse 2 gebildet ist.
2 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

663275 PATENTANSPRÜCHE
1. Faustfeuerwaffe mit aus Schaft und Griffteil bestehendem, die Abzugsvorrichtung mit Abzughebel, Hammer und Schlagfeder enthaltenden Griffstück (1), bei dem der zur Aufnahme eines Patronenmagazins (3) bestimmte Schacht vor dem Abzugbügel (40) angeordnet ist, gekennzeichnet durch ein das Griffstück (1) nach oben bis auf die Auswurf-öffnung(14) vollständigverschliessendesVerschlussgehäuse (2) mit starr eingesetztem Lauf (6), ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Visiereinrichtung (8,9) ebenfalls auf das Verschlussgehäuse (2) aufgesetzt ist, und dass der als Zubringer für die Patronen aus dem Magazin (3) in das Patronenlager im Lauf (6) ausgebildete Verschluss (7) mit einer im Griffstück (1) angeordneten Schliessfeder (5) in Schliesslage gehalten ist.
2. Waffe nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliessfeder (5) unterhalb des Laufes (6) angeordnet ist.
3. Waffe nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Griffstück (1) und Verschlussgehäuse (2) starr miteinander verbunden sind.
4. Waffe nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die starre Verbindung durch eine vom Schacht aus zugängliche Schraube (21) bewirkt ist.
5. Waffe nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Griffstück (1) und Verschlussgehäuse (2) aus einem Kunststoff bestehen.
6. Waffe nach Patentanspruch 1 mit einem einstückigen Griffteil, bei dem vor dem Bügel (40) der Abzugsvorrichtung (4) ein Schacht für ein Patronenmagazin (3) und im Bereich unter dem Lauf (6) die Schliessfeder (5) angeordnet sind, wobei das den Schlagbolzen (73) mit Zündstift (75) und Zündstiftfeder (74) enthaltende Verschlussstück (71) axialbeweglich geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss (7) einen Zentralteil (114) umfasst, der einen Auflage-teller für die Schliessfeder (5) bildet.
7. Verschluss für eine Faustfeuerwaffe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich aus dem Verschluss (7) herausragende Griffflügel ( 110,111 ) mit dem Zentralteil (114) einstückig verbunden sind, und dass zwei parallel zu den Längsseiten der Griffflügel (110,111) angeordnete Übertragerstangen (115,116) zur Verbindung des Zentralteils
(114) mit dem Verschlussstück (71) vorhanden sind.
8. Verschluss nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffflügel (110,111) zumindest angenähert bis zur Höhe des Zentralteils (114) reichen.
9. Verschluss nach Patentanspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragerstangen (115,116) im Bereich unter dem Verschlussstück (71) mit Gleitkufen (117, 118) zur Gleitführung des Verschlussstückes (71 ) versehen sind.
CH3342/84A 1984-07-10 1984-07-10 Faustfeuerwaffe. CH663275A5 (de)

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