CH156820A - Verfahren zur Herstellung von Milchtransportkannen und Kanne hergestellt nach dem Verfahren. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Milchtransportkannen und Kanne hergestellt nach dem Verfahren.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Nilchtransportkaunen und Kanne hergestellt nach dem Verfahren. Bekanntlich sind Milchtransportkannen vielen äussern mechanischen Einflüssen aus gesetzt. Man war daher schon seit lanolem bestrebt, Wände-, Hals- und Fussteile dersel ben zu verstärken, insbesondere bei Herstel- luiig von Kannen aus Leichtmetall, wie zum Beispiel Aluminium. Diese Verstärkungen, namentlich die Fuss verstärkungen, erfüllen aber ihren Zweck oft nur mangelhaft, da sie meistens mit dem Boden vernietet oder an denselben angelötet oder angesehweisst sind. Es gibt beispielsweise Konstruktionen, bei denen die Kanne aus zwei Teilen gebildet ist, das heisst aus dem aus deinem Walzblech durch eine Längsversehweissung gebildeten Kannenkörper und dem Fusskörper, welche Teile ebenfalls durch Schweissen miteinander verbunden sind, wobei sich die Schweissnaht in einiger Entfernung vom Fusse im Mantel befindet. Die Innenseite der Kanne ist also weder in der Längsrichtung, noch am Um- fange glatt. Auch sind Konstruktionen be kannt geworden, bei denen um die Siche des <B>M</B> Gefässes ein Ring gelegt und mit einem über diesem vorgesehenen Fussiing verlötet bezw. verschweisst oder vernietet ist. Ferner kennt man Konstruktionen, bei denen unter dem Boden der Kanne in seiner vollen Grösse ein zweiter Boden möglichst luftdicht ange schweisst ist. Alle diese erwähnten Konstruktionen sind aber unsolid, wie zum Beispiel die erst genannte, oder umständlich und daher kost spielig. Diese Übelstände sollen cemäss dem vor liegenden Verfahren dadurch behoben wer den, dass der zur II.erstellung der ganzen Transportkanne bestimmte Rohling bei sei ner Erzeugung als Platte mit einem mit ihr aus einem Stück bestehenden Fussring aus gebildet wird, wobei die ausserhalb des Fuss ringes liegenden Teile der Platte nach oben r, a Cretrieben und zu einer Kanne mit vollst'n- dig glatter Innenfläche verarbeitet werden. Auf beiliegender<U>Zeichnung</U> ist ein Aus führungsbeispiel einer nach dem Verfahren gemäss der Erfindung hergestellten Milch- transportkanne dargestellt, und zwar zeigen: Fig. <B>1</B> und 2 einen Rohling und Fig. <B>3</B> die fertige Kanne. Das Verfahren kann wie folgt ausgeführt werden: Der in Fig. <B>1</B> und 2 dargestellte, zur Her stellung der ganzen Transportkanne be stimmte Rohlinn, wird bei seiner Erzeugung als Platte P mit einem mit ihr aus einem <B>Stück</B> bestehenden Fussring<B>3</B> ausgebildet. Die ausserhalb des Fussringes<B>3</B> liegenden Teile P' der Platte P werden sodann nach oben getrieben, worauf aus dem umgebogenen Material die Kanne in bekannter Weise her ausgearbeitet wird (Fin-. <B>3),</B> wobei man eine t' in vollständig glatte Innenfläche der Kanne er hält. Die dem Fussring<B>3</B> zunächst liegenden Teile P' der Platte P haben eine solche Wandstärke, dass die Teile nach Umbiegen ohne weiteres den untern Teil der fertigen Kanne bilden, während der Rest der Platte zum Mittel- und Oberteil derselben verarbei tet wird. Der Rohling besitzt somit schon Wand stärken, wie sie einzelne Partien der fertigen Kanne aufweisen. Die Rohlinge können durch Giessen oder Pressen erhalten werden. Die nach dem beschriebenen Verfahren hergestellte Milchtranspürtkanne (Fig. <B>3)</B> weist einen Mantel<B>1,</B> einen Hals 2 und einen schon im Rohling vorhanden gewesenen Fuss ring<B>3</B> auf, wobei der letztere mit den übri- n gen Teilen der Milchkanne ein einziges Stück bildet, ohne jede Schweiss-, Löt- oder Niet naht. Das beschriebene Verfahren bietet den Vorteil, dass eine nach demselben hergestellte Milchtransportkanne eine Festigkeit besitzt, die allen äussern Einflüssen gewachsen ist, und dass die Innenfläche derselben, weil ohne jede Naht, in allen Teilen glatt und unan greifbar ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRüGEE: 1.. Verfahren zur Herstellung von Milch- transportkannen, dadurch gekennzeich net, dass der zur Herstellung der ganzen Transportkanne bestimmte Rohling bei seiner Erzeugung als Platte mit einem mit ihr aus einem Stück bestehenden Fussring ausgebildet wird, und dass die ausserhalb des Fussringes liegenden Teile der Platte nach oben getrieben und zu einer Kanne mit. vollständig glatter In nenfläche verarbeitet werden.Il. Milclitransportkanne, dadurch gekenn zeichnet, dass ihr Fussring mit den übri gen Teilen der Kanne ein einziges<B>Stück</B> ohne Löt-, Schweiss- oder Nietnaht bildet, und dass die Kanne eine vollständig glatte Innenfläche aufweist.UNTERAX-SPRUCH. Verfahren nach Patentansprueh <B>1,</B> da- durch gekennzeichnet, a dass der Rohling ?n schon bei seiner Erzeugung Wandstärken erhält, wie sie einzelne Partien der fertigen Kanne aufweisen.
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|---|---|---|---|
| CH156820D CH156820A (de) | 1930-07-07 | 1931-06-04 | Verfahren zur Herstellung von Milchtransportkannen und Kanne hergestellt nach dem Verfahren. |
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1931
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