CH156921A - Verfahren zur selbsttätigen Unterspannungsetzung der Fahrleitung einer elektrischen Bahn und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur selbsttätigen Unterspannungsetzung der Fahrleitung einer elektrischen Bahn und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.

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CH156921A
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CH
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Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60M—POWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M3/00—Feeding power to supply lines in contact with collector on vehicles; Arrangements for consuming regenerative power
    • B60M3/04—Arrangements for cutting in and out of individual track sections

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


  Verfahren zur selbsttätigen     Enterspannungsetzung    der Fahrleitung einer elektrischen  Bahn und Einrichtung zur Durchführung dieses     Verfahrens.       Um die Spannung auf der     ganzen    Länge  der Fahrleitung einer elektrischen Bahn  möglichst konstant zu halten, ist es üblich  geworden, eine Hochspannungsleitung paral  lel zur Fahrleitung zu führen, welche über  Transformatoren und allenfalls auch Umfor  mer in regelmässigen Abständen die Fahrlei  tung speist. Zur Erleichterung der Selektion  bei Fehlern usw. wird die Fahrleitung selbst  stets in Strecken unterteilt, die über selbst  tätige Schalter miteinander verbunden wer  den.  



       Fig.    1 beiliegender Zeichnung gibt das  grundsätzliche Schema einer solchen Anlage  wieder. 1 ist die     Fahrleitung,    2 die .Hoch  spannungsleitung, 3 die Unterstationen mit  den     Transformatoren    4, den Umformern 5,  den Schaltern 6 und den Sammelschienen 7.  Aus Betriebsgründen ist es üblich, die     Strek-          ken-Unterteilung    der Fahrleitung in Schalt  stationen 8 vorzunehmen, die je zwischen  zwei Unterstationen liegen.

   Die     Fahrleitung     1. zerfällt daher in Teilstrecken 10-20,     -l.ie       an ihren Enden durch     Schalter    11-12     bezw.     21-22 an die Sammelschienen 7     bezw.    9  angeschlossen sind.    Um die aus irgend einem Grunde ausser  Betrieb gekommene Fahrleitung selbsttätig  wieder unter Spannung zu setzen war es bei  den bis heute bekannt gewordenen Verfahren  üblich, jede Unterstation selbsttätig anlaufen  zu lassen. Durch automatisches Schliessen  der Schalter 6, 11 und 21 nahm jede Unter  station die rechts und links von ihr liegen  den Teilstrecken 10 und 20     unter    Spannung.

    Es mussten sich dann nur noch die Schalter  12 und 22 in den Schaltstationen schliessen,  um die     Kontinuität    der Fahrleitung wieder  herzustellen.  



  Dieses Verfahren hat verschiedene Nach  teile. Der grösste Nachteil liegt darin, dass  alle Unterstationen anlaufen müssen, um her  nach bei mangelnder Belastung durch     :lie     stets vorhandenen     Minimalbelastungsrelais     abgestellt zu werden. Das Zusammenschalten      der zu     verschiedenen    Unterstationen gehören  den Teilstrecken in den Schaltposten durch  die Schalter 12 und 22     kann    die Wiederauf  nahme des Betriebes stark erschweren.

   Be  findet sich     auf    einer Teilstrecke eine Bela  stung durch     einen.    Zug, während     die    benach  barte unbelastet ist, so wird an der Kupp  lungsstelle im Schaltposten zumindest mit  stark verschiedenen Spannungen zusammen  geschaltet. Je nach der Stromart und -Um  formung in den Unterstationen kann eine  eigentliche Parallelschaltung in den Schalt  posten     notwendig    sein, wozu dann Steuer  drähte zwischen Schaltposten und Untersta  tionen notwendig werden     etc.     



  Das Verfahren gemäss vorliegender Er  findung beruht darin, dass man nur eine Un  terstation anlaufen     lässt,    \welche die nächst  liegende     Fahrleitungsteilstrecke        unter    Span  nung setzt. Diese Teilstrecke gibt die Span  nung weiter an die zweitnächste usw., bis die  Fahrleitung auf ihrer ganzen Länge unter       Spannung    steht, ohne dass eine andere Sta  tion zu diesem Zwecke anlaufen     müsste.    Die  übrigen     Stationen    laufen dann     zweckmässi-          gerweise    in Funktion der     Belastung    nach  einem hier nicht zu erörternden     Verfahren    an.

    Es müssen also die Schalter der     Fahrlei-          tungsstrecken    so durchgebildet werden, dass  sie sofort einschalten, sobald auf einer ihrer  beiden Klemmen die bestimmte Betriebsspan  nung erscheint.  



       Fig.    2 zeigt beispielsweise eine Einrich  tung zur Durchführung des vorliegenden  Verfahrens mittelst eines Schalters, der  selbsttätig eingeschaltet wird, sobald Span  nung an einer seiner Klemmen erscheint.  



  Der gezeichnete Schalter 31, der die  Strecke 10 mit der Sammelschiene ' 7 verbin  den soll, ist dauernd überbrückt durch die  Widerstände 32 und 33, welche     ohmscher,     induktiver oder     kapazitiver    Natur sein kön  nen. In der Mitte zwischen diesen Wider  ständen ist die Einschaltspule 34 abgezweigt,  welche anderseits über den Kontakt des Re  lais 35 mit der Erde 36     bezw.    den     Schienen       verbunden ist. Wenn nun die     Spannung    auf  7 oder 10 erscheint, wird die Einschaltspule  34 erregt und schliesst den Schalter, wodurch  die Widerstände 32 und 33 überbrückt wer  den und die Spannung weiter gegeben wird.  



  Da der von der Einschaltspule benötigte  Strom verschwindend klein ist im Verhältnis  zum Betriebsstrom des Schalters 31,     können     die Widerstände 32 und     33    so bemessen wer  den, dass sie auch als Prüfwiderstände die  nen können. Überschreitet der durch die Wi  derstände fliessende Strom einen     bestimmten     Wert, so     bedeutet,das,    dass die     davorliegende          Fahrleitungsstrecke    einen Fehler aufweist.  Dann zieht das Relais 35 an und unterbricht  den Kreis der Einschaltspule 34. Der Schal  ter 31 wird sich also erst dann schliessen,  wenn der Zustand der     Fahrleitungsstrecke     gut befunden wurde.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRüCHE I. Verfahren zur selbsttätigen Unterspan nungsetzung der Fahrleitung einer elek trischen Bahn, dadurch gekennzeichnet, dass man eine einzige Unterstation zu die sem Zweck anlaufen lässt, welche die zu nächstgelegene Fahrleitungsteilstrecke unter Spannung setzt, worauf durch selbsttätiges Schliessen .der Verbindungs schalter für die folgenden Teilstrecken die Spannung von jeder Strecke der nächsten weitergegeben wird.
    II. Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, mit- telst eines Schalters, der selbsttätig ein geschaltet wird, sobald Spannung ün einer seiner Klemmen erscheint, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Schalter durch zwei in Reihe geschaltete Wider stände überbrückt ist und an die Ver bindung der beiden Widerstände die Ein schaltspule angeschlossen ist, deren an dere Seite mit dem geerdeten Pol d.,#r Bahnanlage verbunden ist.
CH156921D 1931-09-29 1931-09-29 Verfahren zur selbsttätigen Unterspannungsetzung der Fahrleitung einer elektrischen Bahn und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. CH156921A (de)

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