CH157060A - Tintenfass für Schulbänke. - Google Patents

Tintenfass für Schulbänke.

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CH157060A
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Glur Jakob
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Glur Jakob
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L25/00Ink receptacles

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  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description


      Tintenfass        für    Schulbänke.    Die bis jetzt gebräuchlichen Tintenfässer  für Schulbänke bestehen gewöhnlich aus einem  ('las- oder Porzellangefäss, das in eine Blech  kappe gelegt wird, die mit Hilfe einer an  ihrer obern Kante befindlichen     Umbordelung     in einem Loch der Schulbank eingeführt ist.  Dabei ist meistens ein     Schiebdeckel    vorge  sehen, der über die obere Kante des Gefässes       hinwegstreicht.    Diesem System haften nun  folgende Übelstände an.

   Einmal wird nach  einiger Zeit die Kappe zum Aufnehmen des  Gefässes     _    bald von der Tinte, die durch  Spritzer oder     h'ederabstreichen    aufgetragen  wird,     angegriffen.    Das Metall wird durch  gefressen und beim Einschieben der Mappe,  Bücher usw. in die     Pultschublade    ist es dann  leicht möglich, beim Anstossen an der Kappe  diese abzubrechen, worauf das     Tintenfass    nach  unten fällt. Der Inhalt des Tintenfasses ver  ursacht die unangenehmsten Beschmutzungen  des     Pultinhaltes.     



  Dann wird auch der Schieber durch Staub,  Radierabfälle und Tinte leicht festgelegt.  Ein Schliessen des Tintenfasses ist nicht mehr    möglich, so dass Staub und sonstige Ver  schmutzungen in die Tinte gelangen. In  wenigen Tagen ist der Gefässinhalt zu einem  Brei geworden.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist ein     Tintenfass    für Schulbänke, bei der  obenerwähnte Übelstände vermieden sind. Es  weist ein in ein Loch der Schulbank zu  steckendes Gefäss auf, welches sich auf einem  Tragorgan aufstützt, das auf der Unterseite  der Tischplatte     befestigbar    ist. Auch ragt  vorzugsweise der Gefässrand aus der Ober  fläche der     Scbulbank    heraus.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  im Schnitt dargestellt.  



  In der mit 1 bezeichneten Schulbank ist  ein Loch 2 zur Aufnahme des Tintengefässes  3 vorgesehen. Ein gebogener Bügel 4 aus  einem flachen Blechstreifen dient zur Unter  stützung des Gefässes 3. Dieser Bügel ist  vermittelst zweier Schrauben vor und hinter  dem Loch 2 an der Unterseite der Tisch  platte 1 angeschraubt. Dieser Bügel könnte      aber auch durch eine Kappe ersetzt werden;  die durch einen breiten Rand auf der Unter  seite der Tischplatte befestigt würde. Dann  ist das Tragorgan (Bügel oder Kapsel) ausser  halb der Wirkung der Tintenspritzer und  seine Lebensdauer unbeschränkt.  



  Zum Verschliessen des Gefässes ist ein       Klappdeckel    5 vorgesehen, welcher an einer  Blechplatte 6 vermittelst eines Scharniers       angelenkt    ist. Der Deckel ist in der Zeich  nung in aufgeklappter Stellung strichpunk  tiert angegeben. Die Platte 6 ist mit einem  zum     Durchlass    des Gefässes 3 entsprechendem  Loch versehen, dessen Kanten aufwärts ge  drückt wurden. Der Deckel 5 ist mit einer  gegen abwärts gerichteten gante versehen,  die sich bei geschlossenem Deckel über die  aufwärts gerichtete     gante    der Platte 6 legt.  



  Durch die etwas erhöhte Lage des obern  Gefässrandes ist ein Hineinschieben von Staub  und Schmutz ganz ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tintenfass für Schulbänke mit einem in ein Loch der Tischplatte zu steckendem Ge fäss für die Tinte, welches sich auf einem Tragorgan aufstützt, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Tragorgan auf der Unterseite der Tischplatte befestigbar ist. UNTERANSPRüCHE 1. Tintenfass nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragorgan aus einem an der Unterseite der Tischplatte anzubringenden Bügel besteht. 2. Tintenfass nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragorgan aus einer an der Unterseite der Tischplatte anzubringenden Kappe besteht.
    3. Tintenfass nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Klappdeckel zum Abdecken des C'#efässes aufweist, wel cher an einer Metallplatte schwenkbar angelenkt ist, die mit einer dem Loche der Schulbank entsprechenden Öffnung versehen ist. 4. Tintenfass nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand der Öffnung in der Platte erhöht ist und mit dein ebenfalls erhöhten Rand des Deckels einen staubdichten Verschluss bildet.
CH157060D 1931-07-08 1931-07-08 Tintenfass für Schulbänke. CH157060A (de)

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