CH157157A - Uberstromschalter. - Google Patents

Uberstromschalter.

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CH157157A
CH157157A CH157157DA CH157157A CH 157157 A CH157157 A CH 157157A CH 157157D A CH157157D A CH 157157DA CH 157157 A CH157157 A CH 157157A
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CH
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Inventor
Stotz-Kontakt G M B H
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Stotz Kontakt Gmbh
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Description


  Über     str        omschalter.       Bei     Überstromschaltern,    zum Beispiel in  der Form von     Installations-Selbstschaltern     mit     federbeeinflussten    Schaltkontakten, ist es  oft erforderlich, neben der Momentausschal  tung auch eine Momenteinschaltung vorzu  nehmen, um ein Verschmoren der Schaltkon  takte bei der Einschaltung unter grossen Be  lastungen, beispielsweise unter Kurzschluss,  zu verhindern. Bei dem zur Verfügung ste  henden geringen Raum ist es schwierig, eine  sicher wirkende Momentschaltung auch für  die Einschaltung des     Installationsselbstschal-          ters    vorzusehen.

   Bei     dein        Überstromschalter     gemäss der Erfindung wird dieses Ziel mit  einfachen Mitteln dadurch erreicht, dass die  unter Einwirkung einer Spannfeder stehen  den Schaltkontakte im Anfang der Schalt  bewegung durch eine U-förmig gebogene Fe  der     verrastet    werden, die bei der Weiter  führung der Schaltbewegung durch einen  Keil soweit gespreizt wird, dass die     Verrastung     aufgehoben wird und die Schaltkontakte  schlagartig einfallen.    Im folgenden wird anhand der Zeichnung  ein Ausführungsbeispiel der Erfindung er  läutert.  



  In den     Fig.    1, 3 und 4 ist ein     Installa-          tionsselbstschalter    in verschiedenen Schalt  stellungen dargestellt, und zwar in     Fig.    1 im  ausgeschalteten Zustande, in     Fig.    3 ist der  Beginn der Einschaltung gezeigt, während       Fig.    4 den Schalter im eingeschalteten Zu  stande erkennen lässt.     Fig.    2 und 5 lassen  die     Verrastungsfeder    in ihren beiden Haupt  lagen erkennen. Der Verlauf des Stromes ist  durch Zahlen, die einzelnen Teile des Schalt  mechanismus mit Buchstaben bezeichnet. Der  dargestellte Schalter besitzt zwei Unter  brechungsstellen 2, 3-4, 5 und 10, 11-12,  13.

   Die Unterbrechungsstelle 10, 11-12, 13  ist mit einer Momenteinschaltung versehen.  



  6-7 ist eine Magnetwicklung und 8-9  ist der Heizdraht der thermischen Auslösung.  Der     Einschaltedruckknopf        a    dient einmal  zur Betätigung des Kniegelenkes     c-d    und  damit der um den Punkt     t    drehbaren Schalt-      Brücke 3-4, weiter aber auch über das Ge  stänge g zum Eindrücken der Schaltbrücke  11-12. Diese ist nicht starr mit dem Ge  stänge g verbunden, sondern sitzt lose ver  schiebbar auf.  



  Beim Eindrücken des Druckknopfes a  wird zunächst die Schaltbrücke 3-4 auf die  Kontakte 2-b gesetzt. Dann bewegt sich  auch die Schaltbrücke 11--12 nach unten,  setzt sich auf die U-förmige Feder i mit den  Flächen     9-    auf, während sich beim Weiter  schieben das Gestänge     g    mit der untern keil  artigen Verbreiterung k zwischen die beiden  Schenkel der Feder i schiebt und zugleich  die Feder     la    spannt.  



  Die     Fig.    2 stellt die Ansicht der Feder i  von unten dar, und zwar in dem Augen  blicke, in welchem die keilförmige Ver  breiterung noch nicht zwischen die Schenkel  der Feder     z    eingedrungen ist. Der Moment  des     Eindringens    ist in     Fig.    3 dargestellt.  Wird die Einschaltbewegung fortgesetzt, so  treibt die keilförmige Verbreiterung k die  Schenkel der U-förmig gebogenen Feder i  auseinander, wie dieses in     Fig.    5 wieder  gegeben ist. In diesem Augenblick verliert  die Schaltbrücke mit den Flächen r die  Unterstützung und wird durch die .Feder     lt     schnell auf die Kontakte 10 und 13 aufge  setzt.

   Die Feder i ist auf der Grundplatte    befestigt, so dass die Büchse r mit der  Brücke 11-12 beim Öffnen der Kontakte  herausgehoben wird.  



  Der Schaltmechanismus ist in einem ge  meinsamen Isoliergehäuse eingebaut, und  zwar sind die beiden Unterbrechungsstellen  je für sich in einem gesonderten Funken  raum untergebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überstromschalter mit federbeeinflussten Schaltkontakten, dadurch gekennzeichnet, dass die federbeeinssussten Schaltkontakte am An fang der Schaltbewegung durch eine U-förmig gebogene Feder verrastet werden, die bei Weiterführung der Schaltbewegung durch einen geil so weit gespreizt wird; dass die Verrastung aufgehoben wird und die Schalt kontakte schlagartig einfallen.
    UNTERANSPRUCH: Überstromschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte in Hintereinanderschaltung mit einem zwei ten Kontaktpaar liegen und durch den gleichen Schaltmechanismus eingeschaltet und ausgelöst werden können.
CH157157D 1930-03-04 1931-03-03 Uberstromschalter. CH157157A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE157157X 1930-03-04

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CH157157A true CH157157A (de) 1932-09-15

Family

ID=5678395

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CH157157D CH157157A (de) 1930-03-04 1931-03-03 Uberstromschalter.

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