CH157166A - Metalldampfgleichrichter mit Lichtbogensteuerung. - Google Patents
Metalldampfgleichrichter mit Lichtbogensteuerung.Info
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Description
MetaRdampfgleichrichter mit Lichtbogensteuerung. Die Erfindung betrifft Metaildampfgleich- richter mit Lichtbogensteuerung, bei denen das Zünden eines Lichtbogens von einer betriebsbereiten Lichtbogenkathode, die künst lich bis zur Elektronenemission erhitzt oder durch einen Hilfslichtbogen erregt ist, zu einer auf beliebig hohem positivem Potential befindlichen Anode durch Anlegen einer ge nügend negativen Spannung an ein zwischen beiden Elektroden angeordnetes (.Titte'r ver hindert werden kann und bei denen ein bereits gezündeter Lichtbogen, der durch das Gitter hindurch zu der besagten Anode hin brennt,
durch eine weitere Spannungsände rung des Gitterg nicht mehr merklich zu beein:flussen oder gar zu löschen ist. Diese Erscheinung ist der Ausbildung von zum Steuern oder Schalten geeigneten Lichtbogen- gleichrichtern zugrunde gelegt, die in neuerer Zeit unter dem Namen Jhyratron11 bekannt geworden sind.
Erfindungsgemäss wird ein besonders zu- verlässiger und sicherer Betrieb der Metall- dampfgleichrichter mit Lichtbogensteuerung dadurch erreicht, dass der Liebtbogenweg zwischen jeder Hauptanode und der Kathode durch mindestens eine Hilfsanode derart ge staffelt ist, dass die Zündung jedes einzelnen Anodenlichtbogens nur durch Anlegen po,81- tiver Spannung an die Eilfsanode stufen weise erfolgt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele, des Erfindungsgegenstandes darge stellt, Die an dem Kolben<B>1</B> (Fig. <B>1)</B> angeord neten Arme 2 und<B>3</B> enthalten Hauptanoden 4 und<B>5</B> und Hilfsanoden<B>6, 7, 8</B> und<B>9.</B> Letztere sind in Anodenarmfortsätzen unter gebracht.
Ausser Hülsen<B>10</B> und<B>11</B> sind noch nicht steuerbare Gitter 12 und<B>13</B> vorge sehen, Die Hilfsanoden<B>6</B> und<B>7</B> können über die ohmschen Widerstände 14 und<B>15</B> und die Hilfsanoden<B>8</B> und<B>9</B> über die Wider stände<B>16</B> und <B>17</B> jeweils an die gleiche Steuerspannung gelegt werden wie die zu gehörige Steuerhülse<B>(10, 11).</B> Über den Um- schalter <B>18</B> werden Hilfsanoden und Hülsen mit der Sekundärseite des Transformators<B>19</B> verbunden, an die auch die Anoden 4 und<B>5</B> gelegt sind (Fig. <B>1).</B>
In Fig. 2 ist eine ähnliche Ausführungs form gezeigt- 20 ist das Gleichriebtergefäss, 21 ein Anodenschutzrohr mit Hauptanode 22, Steuergitter 23 und Hilfsanoden 24 und 25 sowie nicht steuerbare Gitter<B>26</B> und<B>27.</B> Die im Lichtbogenweg angeordneten Hilfs anoden, vorzugsweise die der Kathode 28 am nächsten liegenden, können jeweils an solche ungegteuerten Wechselstromspannungen gelegt werden, die zu den Spannungen der zugehörigen Hauptanoden annähernd phasen gleich sind.
Dadurch wird erreicht, dass auf der Kathodenseite der einzelnen Lichtbogen- wege dauernd ein gewisser Ionisationszustand herrscht, der unabhängig von der gesamten Strombelastung des Grleichrichters ist. Die Zündbedingungen für die einzelnen Anoden lichtbögen sind dann ausgeglichener.
Zur Verhinderung des Aussetzens der Zündung einzelner Anodenlichtbögen, das für den Betrieb ebenso unangenehm werden kann wie das zu zeitige Zünden, müsste die Strom stärke der gesteuerten Ililf,4anoden ziemlich hoch bernessert sein und daher einen Energie verlust bedingen.
Da es aber beim Zünden nur auf einen anfänglichen Stromstoss an kommt, der nur die sehr kurze Zeit anzu dauern hat, bis die zugehörigen Hauptanoden den Lichtbogenstrom aufnehmen, so können einige der im Weg jedes Anodenlichtbogens angeordneten gesteuerten Hilfsanoden über Kapazitäten<B>30</B> mit der Gleichrichterkathode verbunden sein.
Durch diese Massnahmen wird die haupt- sächlichste Störungsquelle beseitigt, die bis her dem einwandfreien Arbeiten von Steuer gleichrichtern grosser Leistung entgegenstand. Der Zündvorgang eines Anodenlichtbogens hängt nämlich nicht allein von dem Span nungsverlauf der Hauptanoden und deren zugehöriger Steuergitter ab, sondern ganz wesentlich auch von dem sonstigen Betriebs- zustand des Gleichrichters. Im allgemeinen zündet der Lichtbogen leichter, wenn der Gleichrichter mit hoher Stromstärke belastet ist. Erschwert<B>"</B> wird die Zündung anderseits, wenn während des Betriebes unedle Gase frei werden, die<B>-</B> wie das zuweilen vor kommt<B>-</B> bei niederer Belastung oder im abgeschalteten Zustand wieder absorbiert werden.
Ferner tritt bei Metalldampfgleich- richtern noch der weitere Übelstand auf, dass der Dampfdruck im Gleichrichter in sehr weiten Grenzen, etwa zwischen<B>0,001</B> und <B>1</B> mm Quecksilbersäule schwankt Lind da durch die Zündung der Anodenlichtbogen in beträchtlichem Masse beeinflusst. Bei gleich bleibendem Belastungsstrom wird nämlich die Zündung um so mehr erschwert,<B>je</B> höher der Dampfdruck. ansteigt.
Die Folge von diesen verschiedenen Einflüssen ist, dass der Momentanwert der Steuergitterspannung, bei dessen Erreichung die zugehörige Haupt anode zündet, nicht konstant bleibt, sondern sich meistens so schnell ändert, dass Un- stetigkeiten in der Steuereharakteristik des Gleichrichters auftreten.
Beispielsweise kann dann der Fall eintreten, dass bei Betätigung des Regelapparates für die Steuergitterspan- nungen in dem Sinne, dass eine Steigerung der Belastungsstromstärke des Gleichrichters eintreten soll, die Stromstärke erst bis zu einem kleinen Wert ansteigt, dann unver- inittelt zu einem wesentlich höheren Wert überspringt und erst dann kontinuierlich bis zur Höchststromstärke des Gleichrichters weiter anwächst.
Derartige Unstetigkeiten können dann nur vermieden werden, wenn man die Steuergitter dein Einfluss der im Gleichrichtergefäss brennenden Lichtbogeri der übrigen Hauptanoden vollständig entzieht und eine Brücke von Hilfsanoden vor jedem Git ter anordnet, die den Lichtbogen stufenweise, jedoch ohne merkliche Zeitverzögerung von der Kathode bis in die Nähe des betreffen den Steuergitters hinleitet.
Claims (1)
- P & TENTANSPRUCH: Metalldampfgleichrichter mit Lichtbogen- steuerung, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtbogenweg zwischen jeder Ilauptanode und der Kathode durch mindestens eine Hilfsanode derart gestaffelt ist, dass die Zün dung jedes einzelnen Anodenlichtbogens nur durch Anlegen positiver Spannungen an die Hilfsanoden stufenweise erfolgt.UNTEP.ANSPRüCHE: <B>1.</B> Gleichrichter nach dein Patentatispruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser einem Steuerkörper in jedem Lichtbogenweg nicht steuerbare Gitter angeordnet sind. 2. Gleichrichter nach dem Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die zu<B>je</B> einer Hauptanode gehörigen Hilfsanoden über ohmsche Wider stände an die gleiche Spannung gelegt werden, wie der zugehörige Steuerkörper.<B>3.</B> Gleichrichter nach dem -Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die im Lichtbogenweg an geordneten Hilfsanoden jeweils an solche ungesteuerten Weebselstromspannungen ge- legt werden, die zu den Anoden der zu gehörigen Hauptanoden annähernd pbasen- gleich sind. 4.Gleichrichter nach dem Patentanspruch und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gehenn- zeichnet, dass die der Kathode am nächsten liegende, im Lichtbogenweg angeordneten Hilfsanoden jeweils an solche ungesteuer- ten Wechselstromspannungen gelegt wer den, die zu den Anoden der zugehörigen Hauptanoden annähernd phasengleich sind.<B>5.</B> Gleichrichter nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass von den im Weg eines jeden Anodenlichtbogens angeord neten Hilfsanoden mindestens<B>je</B> eine über eine Kapazität mit der Gleichrichterkathode verbunden ist.
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