CH157181A - Elektrische Leuchtröhre. - Google Patents

Elektrische Leuchtröhre.

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CH157181A
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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  Elektrische Leuchtröhre.    Bei elektrischen Leuchtröhren für Gleich  strombetrieb, die eine aus zwei verschieden  artigen Medien bestehende Mischfüllung auf  weisen, tritt unter dem     Einfluss    des     gerieb-          teten    Spannungsgefälles eine Trennung der  beiden     Füllungsbestandteite    in der Weise ein,       dass    der elektropositivere     bezw.    der leichter       ionisierbare    Bestandteil der Füllung allmäh  lich zur Kathode wandert.

   Besitzt die Röhre  zum Beispiel eine Füllung aus einem Ge  misch eines leicht     kondensierbaren    Metall  dampfes und einem zur Erleichterung der  Zündung verwendeten Gas, etwa Edelgas,  so entsteht an der Kathode eine Anreiche  rung des Metalldampfes und an der     Atiode     eine Anreicherung des     Zündgases,    da der  Metalldampf meist elektropositiver ist als das  zur Erleichterung der Zündung beigegebene  Gas.

   Dieser als Elektrophorese bekannte Vor  gang des     Wanderns    der Füllungsbestandteile  unter dem     Einfluss    der gerichteten Entladung  ist für den Betrieb derartiger Leuchtröhren    an Gleichstrom noch weit nachteiliger als  die unerwünschte Kondensation des Metall  dampfes in den     Elektrodengefässen,    und zwar  deswegen, weil die Elektrophorese meist schon  im Verlauf weniger Stunden zur Folge hat,       dass    die Röhren in ihren verschiedenen Teilen  mit verschiedener Farbe leuchten.  



  Dieser den Betrieb derartiger Röhren prak  tisch     unmöolich    machende Nachteil der Elek  trophorese wird erfindungsgemäss vermieden,  wenn die Röhre ausser einer     M,        ischfüllung     noch vor einem, und zwar nur vor einem       Elektrodengefäss    eine kurze Übergangsstelle  von die Rohrtemperatur übersteigender Tem  peratur aufweist. Durch die auf hoher Tem  peratur gehaltene Übergangsstelle wird näm  lich eine Rückdiffusion des angereicherten       Füllungsbestandteits        veranlasst;    die Elektro  phorese kommt dadurch sehr schnell zum  Stillstand     bezw.    wird praktisch sogar am  Entstehen gehindert.  



  Die Stelle hoher Temperatur kann durch      Einschnüren des Rohres an der dem einen       Elektrodengefäss    vorgelagerten Übergangs  stelle, Umschliessen der Übergangsstelle mit  einem     Wärmeschutzmantel    oder auch Erhitzen  der Übergangsstelle, etwa mittelst einer     Heiz-          drahtwicklung,    erzielt werden.

   Zweckmässig  wird die auf höherer     TeLnperatur    gehaltene  Übergangsstelle vor derjenigen Elektrode an  gebracht, zu welcher der elektropositivere  Füllungsbestandteil, etwa der     Metallda        mpf,     hinzuwandern geneigt ist, also in der Regel  vor der Kathode, so     dass    durch Rückdiffusion  des Metalldampfes auch eine Ansammlung  des beigegebenen Zündgases an der Anode  verhindert wird. Es kann aber auch umge  kehrt die Übergangsstelle höherer Temperatur  vor der Anode     bezw.    vor derjenigen Elek  trode angebracht werden, zu welcher das  Zündgas hinwandert.

   Im letzteren Falle wird  dann durch     Rückdiffusion    des Gases der  Metalldampf gehindert, sich an der andern  Elektrode anzusammeln.  



  Die durch die Stelle erhöhter Temperatur  bei Gleichstrombetrieb ausgelöste neue Wir  kung der Verhinderung der Elektrophorese  tritt, wie sich gezeigt hat, auch ein, wenn  die Füllung der Leuchtröhre aus einem     Gas-          gemisoli    besteht. Beispielsweise wandert bei  einem Gemisch von Helium und Argon das  Argon zur Kathode, bei einem Gemisch von       Xenon    und Argon dagegen das     Xenon    und  bei einem Gemisch von     Elelium    und Wasqer-         stoff    das Helium zur Kathode.

   Dieser zu       einerUmschichtung    des jeweils verwendeten  Gemisches führende Vorgang tritt jedoch  praktisch nicht in Erscheinung, sobald er  findungsgemäss einem der beiden     Elektroden-          gefässe,    und zwar zweckmässig dem Kathoden  gefäss, eine auf höherer Temperatur gehaltene  Übergangsstelle vorgelagert wird.  



       #D  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Leuchtröhre für Gleichstrom betrieb, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Mischfüllung besitzt und dass nur vor einem Blektrodengefäss eine kurze Übergangsstelle von die Rohrtemperatur übersteigender Tem peratur vorgesehen ist. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Elektrische Leuchtröhre nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre eine Füllung aus einem Gemisch eines leicht kondensierbaren Dampfes und die Entladung einleitenden Gases besitzt. 2.
    Elektrische Leuchtröhre nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhre eine Füllung ans einem Gemisch verschiedener Gase besitzt.
CH157181D 1930-10-27 1931-06-24 Elektrische Leuchtröhre. CH157181A (de)

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