CH157201A - Empfangseinrichtung für Lichtzeichen. - Google Patents

Empfangseinrichtung für Lichtzeichen.

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CH157201A
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  Empfangseinrichtung für Lichtzeichen.    Die vorliegende Erfindung     betrifft    mit  lichtempfindlichen Zellen ausgestattete Emp  fangseinrichtungen für Lichtzeichen, wie sie  zum Beispiel bei den Anlagen für die optische  Zugsicherung Verwendung finden. Bei diesen  Einrichtungen lässt es sich im allgemeinen  nicht vermeiden, dass die. lichtempfindlichen  Zellen ausser von dem zur     Zeiebenübertra-          gung    dienenden Licht auch von anderem  Licht, z. B. dem Tageslicht;     getroffen    werden,  durch das jedoch bei dem Empfänger keine  Wirkung ausgelöst werden soll.

   Man hat des  halb die Einrichtungen ausser mit den zur  Aufnahme der Lichtzeichen dienenden Zellen,  die im folgenden als Wirkzellen bezeichnet  werden mögen, noch mit Zellen ausgestattet,  die zur Kompensation der vom Tageslicht  und ähnlichen Beleuchtungen ausgehenden  Wirkungen dienen. Dabei hat man bisher eine  Gruppe von Wirkzellen und eine gleiche  Gruppe von Kompensationszellen hinterein  ander in einen Stromkreis geschaltet und die  zur Auslösung einer Wirkung dienende Span-         nung    au den Enden einer dieser Gruppen  abgezweigt.

   Wurden dann die Zellen in der  vorausgesetzten Weise belichtet, also bei An  wesenheit einer störenden Lichtquelle die  Wirkzellen und die Kompensationszellen von  dem störenden Licht gleichzeitig, und bei  Abwesenheit einer störenden Lichtquelle nur  die Wirkzellen von dem zur Zeichenübertra  gung 'dienenden Licht, so trat auch stets der  gewünschte Erfolg ein. Es hat sich aber ge  zeigt, dass ausser dieser, vorausgesetzten Be  lichtungen noch andere vorkommen können,  indem zum Beispiel in unlauterer Absicht  mit Hilfe eines Taschenspiegels alle Wirk  zellen und nur ein Teil der Kompensations  zellen stark belichtet werden. In diesen zwar  seltenen, aber doch möglichen Fällen erhält  man bei der bekannten     Anordnung    keine ge  nügende Kompensation mehr.

   Insbesondere  bei einem optischen     Zugschlussmelder    fällt  dieser Umstand ins Gewicht, bei dem die  Empfangseinrichtung und eine zu deren Be  einflussung bestimmte Lichtquelle nahe bei-      einander und leicht zugänglich am Bahnkör  per angebracht sind und bei dem ein Interesse  an solchen Eingriffen vorliegen kann.  



  Nach der Erfindung erhält man eine weit  bessere, in allen ungünstigen Belichtungsfällen  genügende Kompensation als bisher, wenn  man bei den bekannten Einrichtungen nicht  mehr die Gruppen der Wirkzellen und der  Kompensationszellen untereinander gleich  macht, sondern die einzelnen Zellen der Wirk  zellengruppe hintereinander schaltet und die  Zellen der Kompensationsgruppe entweder  parallel zueinander schaltet oder diese Gruppe  aus einer einzigen Zelle     bestehen    lässt. Dabei  ist nur, wie bisher, dafür zu sorgen, dass die  Empfindlichkeit aller Zellen, also das Ver  hältnis des Widerstandes einer Zelle bei einer  gewissen Belichtung zum Widerstand der  Zelle bei Dunkelheit, die gleiche ist.

   Es zeigt  sich, dass bei der der Erfindung entsprechenden  Schaltung der Unterschied in der Wirkung  bei der gewollten Art und bei allen möglichen  ungewollten Arten der Belichtung grösser ist  als bisher, so dass es leicht möglich ist, ein  von den lichtempfindlichen Zellen     beein$usstes     Relais so einzustellen, dass es bei den unge  wollten Belichtungen nicht anspricht, abge  sehen natürlich von dem Fall, dass alle Wirk  zellen, und zwar nur diese allein, in unlau  terer Absicht belichtet werden.  



  Um auch das- letztere möglichst zu ver  hindern, mischt man     vorteilhafterweise    die  Wirkzellen und die     Kompensationszellen    in  geeigneter Weise untereinander. In einem  bevorzugten Ausführungsbeispiele sieht man  zwei Wirkzellen und zwei Kompensations  zellen vor und ordnet die Zellen so auf einem  Kreis an, dass sowohl die beiden Wirkzellen,  als auch die beiden Kompensationszellen dia  metral einander gegenüberliegen. Dann ge  lingt die vorgeschriebene Belichtung beider       Wirkzellen    mit Hilfe eines geeigneten Raum  spiegels und zur Vornahme einer böswilligen  Belichtung beider Wirkzellen gehört dann  ebenfalls ein nicht ohne weiteres vorhandener  Spiegel von geeigneter Form.  



  Zweckmässig zweigt man von den Enden  einer der Zellengruppen Leitungen nach dein    Gitter und einer der Elektroden einer     Ver-          stärkerröhre    ab.  



  In der Zeichnung ist der Gegenstand der  Erfindung an einem Ausführungsbeispiel mit  zwei Wirk- und zwei Kompensationszellen  näher veranschaulicht. In     Abb.    I ist die Schal  tung der Zellen ohne Rücksicht auf ihre räum  liche Anordnung wiedergegeben und in     Abb.    2  ist ein vollständiges     Schaltungsscbema    von  vier auf einem     greis    angeordneter Zellen in  Verbindung mit einer     Verstärkerröhre    ge  zeichnet.  



  Nach dem Schema der     Abb.    1 sind eine       Wirkzellengruppe    A und eine     Kompensations-          zellengruppe    B hintereinander in den Strom  kreis einer Batterie c geschaltet. Die Gruppe       l1.    besteht aus zwei Zellen     a1    und a2, die  wiederum unter sich hintereinander geschaltet  sind. Die Gruppe B besteht aus zwei Zellen       b1    und     b2,    die parallel zueinander liegen. Von  den Enden der Gruppe A sind Leitungen zu  einem Relais d abgezweigt, das in Wirksam  keit treten soll, wenn die beiden Zellen     a1     und     a2    vom Signallicht belichtet werden.

   Das  Relais d soll nicht ansprechen, wenn alle  Zellen vom Tageslicht bestrahlt werden, oder  wenn einzelne der Zellen oder auch z. B. die  Zellen     a2,        b1    und     b2    einer stärkeren Belich  tung als die Zelle     a1    ausgesetzt werden.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Abb.    2  sind die Zellen     a1,        a2,        b\    und     b2    auf einem  Kreis C angeordnet. Das Relais d wird von  einer     Verstärkerröhre    gebildet, die eine Ka  thode dl, ein Gitter     d2    und eine Anode     d3    hat.  Die Gruppe der Wirkzellen liegt einerseits  unmittelbar an der Kathode dl, anderseits  ist sie über einen Kondensator e an das Git  ter     d2    der Röhre d gelegt. Zwischen dem  Gitter und der Kathode liegt ausserdem noch  eine     Vorspannungsbatterie    f und ein Gitter  widerstand<B>f l.</B>  



  Sämtliche Zellen weisen dieselbe Empfind  lichkeit auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Empfangseinrichtung für. Lichtzeichen, bei der eine Gruppe lichtempfindlicher Wirkzel len, die von dem zur Zeichenübertragung die- nenden Licht beeinflusst werden soll, und eine Gruppe zur Kompensation störenden Lichtes dienender Zellen, die die gleiche Empfindlich keit besitzen wie die Wirkzellen, hinterein ander in einen gemeinsamen Stromkreis ge schaltet sind und bei der die zur Auslösung einer Wirkung dienende Spannung an den Enden einer der beiden Gruppen abgezweigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppe der Wirkzellen aus mehreren hintereinander geschalteten Zellen, und die Gruppe der Kom pensationszellen aus einer einzigen-Zelle oder aus mehreren parallel zueinander geschalte ten Zellen besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede der genannten Zellengruppen aus zwei Zellen besteht, und dass sämtliche Zellen so auf einem Kreis angeordnet sind, dass sowohl die beiden Wirkzellen, als auch die beiden Kompen sationszellen diametral einander gegenüber liegen. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende der Wirkzellengruppe mit dem Gitter und das andere Ende mit einer der Hauptelektro den einer Verstärkerröhre in Verbindung steht.
CH157201D 1930-10-21 1931-10-15 Empfangseinrichtung für Lichtzeichen. CH157201A (de)

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