DE897663C - Einrichtung zur Fernanzeige der Stellung von beweglichen Organen, insbesondere von Instrumentenzeigern - Google Patents

Einrichtung zur Fernanzeige der Stellung von beweglichen Organen, insbesondere von Instrumentenzeigern

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DE897663C
DE897663C DEA4874D DEA0004874D DE897663C DE 897663 C DE897663 C DE 897663C DE A4874 D DEA4874 D DE A4874D DE A0004874 D DEA0004874 D DE A0004874D DE 897663 C DE897663 C DE 897663C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/02Electric signal transmission systems in which the signal transmitted is magnitude of current or voltage

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Fernanzeige- der Stellung von beweglichen Organen, insbesondere von Instrumentenzeigern Es ist eine Einrichtung zur Fernübertragung von Meßgrößen nach dem Kompensationsverfahren unter Verwendung von lichtelektrischen. Zellen vorgeschlagen worden, bei der die Belichtung der Zellen vom Meßgerät und von dem Kompensationssystem beeinflußt wird und dadurch der gleichzeitig .das Empfangsgerät und das Kompensationssystem durchfließende Strom unmittelbar oder über Relais eingeregelt wird, bis das vom Kompensationssystem erzeugte Drehmoment dem Meßdrehmoment entgegengesetzt gleich ist. Die Einrichtung ist hierbei so getroffen, daß ein am Kompensationssystem angebrachter Schirm oder Spiegel sich gegenüber einer raumfesten B-eleuchtungseinrichtung verschiebt, und zwar insbesondere derart, daß die Belichtung der Zellen für die einzelnen zu übertragenden Meßwerte verschieden groß ist. Das Meßsystem ist mit dem Kompensationssystem über eine Spiralfeder gekuppelt, die dazu ,dient, das von dem Meßgerät ausgeübte Drehmoment auf das Kompensationssystem zu übertragen.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Einrichtung, die zur Fernanzeige der Stellung von beweglichen Organen, insbesondere Meßgerätzeigern, dient und ebenfalls mit lichtelektrischen Zellen arbeitet, und zwar wird bei Anwendung einer Stellungskompensation an Stelle der Dre'hmomentkompensation der auf die lichtelektrische Zelle auftreffende Lichtstrom einerseits in Abhängigkeit von der Lage des beweglichen Organs und andererseits in Abhängigkeit von der Einstellung des Kompensationssystems @ausgeblendet, und es ist zusätzlich eine feste Blende vorgesehen, deren Öffnung derart gestaltet ist, daß die zusätzliche Ausblendung, die der Lichtstrom durch die feste Blende erfährt, in Abhängigkeit von der Stellung des beweglichen Organs der Größe des Fernmeßstroms entspricht.
  • In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb.,i eine perspektivische Darstellung einer Anordnung zur Fernübertragung, während Abb.2 bis 6 Schaltungsanordnungen zur Verstärkung des Stroms, der photoelektriischen Zelle, zur Betätigung :der Anzeigegeräte am Empfangsort zeigen.
  • In Abb. i bezeichnet i den Zeiger eines Meßgerätes, dessen. jeweilige Stellung zu einem entfernten Anzeigegerät übertragen werden soll. An dem Zeiger i ist eine Blende 2 befestigt, deren Form aus: der Abbildung ersichtlich ist. An der vertikalen Kantle 3 ist diese Blende ausgeschnitten. Dieser Ausschnitt arbeitet mit einem gleichgeformten Ausschnitt an der vertikalen Kante einer weiteren Blende 4 zusammen, die an dem Zeiger 6 eines: Kompensationsinstrumentes 7 befcstigt ist. Dias Gerät 7 kann, wie aus der Abbildung ersichtlich, ein Drehspulinstrument sein, wie dies insbesondere bei Verwendung von Gleichstrom zweckmäßig ist. Der Spalt zwischen den beiden Blenden, welcher benötigt wird, um den Strom für das. Anzeigegerät aufrechtzuerhalten, ist so klein:, daß Änderungen in der Intensität der Lichtquelle eine praktisch zu vernachlässigende Änderung in der Zeigerlage des Kompensationsinstrumentes ergeben. Die beiden Blenden sind vorzugsweise aus einem dünnen Metallplättchen hergestellt, so daß die Meßgeräte dadurch praktisch nicht belastet werden. Das Kompensationsinstrument 7 liegt in Reihe mit der Wicklung des Anzeigegerätes am Empfangsort. Die Blende, die von dem beweglichen Organ des( Kompens.ationsinstrum,entes getragen wird, kann. auch aus einem .Paar von parallelen Metallblättern oder sogenannten Flügeln bestehen. Die Blende an dem Zeiger i ist dann so angeordnet, daß sie sich zwischen diesen Flügeln bewegt.
  • Die Blenden. sind so eingestellt, daß bei Übereinst.immung ,der Stellungen des Meßzeigers i und des Kompensationszeigersi 6 noch ein enger Spalt vorgesehen ist, (der sich durch die erwähnten Ausschnitte längs :den Kanten 3 und 5 ergibt. Durch diesen Spalt tritt das Licht einer Lichtquelle 8 zu einer auf der anderen Seite der Blenden angeordneten lichtelektrischen Zelle g. Um eine intensive Einwirkung auf die Zelle 9 zu erhalten, ist zwischen dieser und den beweglichen Blenden ein Linsensystem iio, angeordnet, welches. die Lichtstrahlen aurf die photoelektrische Zelle sammelt. Zwischen d;n beweglichen Blenden und,den Linsen io ist zusätzlich ein lichtundurchlässiger Schirm i2 angeordnet, der mit einem Ausschnitt 13 versehen ist. Mit zunehmendem Ausschlag des Meßzeigers i verändert sich nun die Größe des von den Blenden 2 und 4 .gebildeten Spalts, so daß die auf die Photozelle auftreffende Lichtmenge vergrößert wird. Die Öffnung 13 in dem Schirm 12 ist @so gestaltet, daß sie in Richtung zunehmenden Ausschlags des Meßzei;gers breiter wird, so daß also die lichtelektrische Zelle durch einen wirksamen Spalt belichtet wird, dessen Fläche im wesentlichen proportional dem Ausschlag des Zeigers ist, dessen Stellung übertragen werden soll.
  • Durch die Änderungen der Belichtung bzw. der Spaltbreite wird die Einwirkung auf die Photozelle verändert, so daß der von dieser ausgehende Strom jeweils ein Maß für die Größe der Abweichung ist. Der Strom kann in einer oder in mehreren Stufen verstärkt werden und dient dazu, die Spule des Kompensationsinstrumentes und die jeweils verwendeten Empfangsgeräte zu speisen.
  • In der Nullage des Meß:zeigers i ist di"e lichtelektrische Zelle 9 der Belichtung :durch einen kleinen Spalt ausgesetzt, der durch den geringen Ausschnitt der zusammenarbeitenden Blenden 2, 4 und 12 entsteht. Wenn der Zeiger @i sieh -aus der Nullage bewegt und seine Blende 2 sich von der Kompensationsblende 4 entfernt, so wird die Intensität der Belichtung der Zelle 9 vermehrt und verursacht ein Anwachsen des Stroms in der Spule des Kompensationsinstrumentes 7 und in den Anzeigegeräten am Empfangsort. Unter (der Einwirkung dieses Stroms ändert das Gerät 7 seine Stellung und verstellt damit auch seinen Zeiger 6 mit der Blende 4 so lange, bis der Spalt zwischen den beiden Blenden und damit die Belichtung der Photozelle auf ein Maß zurückgeht, daß der Strom in der Spule des Kompensationsinstrumentes- 7 sowie den Anzeigegeräten am Empfangsort -der neuen Stellung des Zeigers i entspricht. Eine Änderung dieses Stroms wird bereits bei einer geringen Abweichung der Stellungen der Zeiger i und 6 hervorgerufen.
  • Um jedoch die Breite des Schlitzes über den ganzen Arbeitsbereich ,des Meßzeigers i konstant zu halten, ist die Blende 12 mit,der Öffnung 13 veränderlicher Breite vorgesehen. Während die Breite des Spaltes, durch welche die lichtelektrische Zelle beleuchtet wird, durch die relativen Ausschläge der Zeiger i und 6 bestimmt ist, ist :die wirksame Länge des Spaltes durch die jeweilige Lage .dieser beiden Elemente zur festen Blende gegeben, und die Längen, insbesondere am Anfang und Ende der Skala, werden nach dem Meßbereich des Kompensationsinstrumentes bemessen. Bei der Ausbildung einer derartigen Einrichtung ist es wünschenswert, daß der Spalt, durch den die lichtelektrische Zelle beleuchtet wird, so klein wie möglich gehalten wird, um Fehler infolge der schwankendenLichtintensität, Änderungen in :der Charakteristik der Photozelle oder der Verstärkerröhren möglichst herabzusetzen.
  • In. Abb.2 ist eine Schaltungsanordnung. dargestellt, welche das. Zusammenarbeiten des Gebers und Empfängers, sowie die Verstärkung des von der photoelektrischen Zelle ausgehenden Stroms erkennen läßt. Eine der Elektroden der Zelle 9 ist mit dem positiven Pol 14 einer Gleichstromquelle verbunden, während die andere Elektrode mit dem Gitter 16 eines zur Verstärkung dienenden Dreielektrodenrohres 17 in Verbindung steht. Das Gitter 16 dieses Rohres ist über einen Widerstand 18 mit der negativen Klemme 15 der Gleichstromquelle verbunden. Dem Gitter 16 des Rohres 17 ist eine passende negative Vorspannung dadurch gegeben, daß die Kathode an einem Punkt ig eines Widerstandes 2o angeschlossen ist, der zwischen,die beiden Pole der Gleichstromquelle geschaltet ist. Die Anode 211 ist an die Fernleitung 22 angeschlossen, und diese führt über die Spulen 23 der Fernmeßgeräte ,sowie die Spule .des Kompensationsgerätes 7 zu dem positiven Pol der Gleichstromquelle zurück.
  • Die Anordnung nach Abb. i und 2 kann so getroffen werden:, daß der Schlitz zwischen den Blenden 2 und 4 vollständig geschlossen ist, wenn der Zeiger i am Skalennullpunkt steht. Wenn nun der Zeiger a sich über die Skala bewegt, etwa in die in Abb. i dargestellte Lage, so wird zunächst der Spalt zwischen den Blenden 2 und 4 beträchtlich vergrößert. Dementsprechend fällt mehr Licht von der Lampe 8 auf die Zelle 9, deren Strom nach Verstärkung in der Anordnung gemäß Abb. 2 die Spulen! des Kompensationsgerätes und der Empfangsgeräte 23 durchfließt. Der Strom in den Spulen 7 und 23 ist abhängig von der Fläche des Spalts zwischen den Blenden 2 und 4, so daß der Zeiger 6 mit der daran befestigten Blende 4 sich gegen die Blende 2 bewegt. Diese Bewegung kommt zum Stillstand, wenn der Schlitz auf einen solchen Betrag verringert wird, daß der Zeiger 6 des Kompensationsgerätes in einer Lage gehalten wird, die nur unbedeutend von der Lage des Hauptzeigers i abweicht. Die Veränderung über den Skalenbereich ist durch den schrägen Schlitz 13 in der Blende 12 berücksichtigt, so daß das Kompensationsgerät und die Fernmeßgeräte 23 Ab:lesungen in Übereinstimmung mit dem Zeiger i ergeben.
  • B,1--i der Anordnung nach Abb.3 ist eine Verstärkung des Fernstroms, in zwei Stufen vorgesehen. Dabei ist eine Elektrode der Photozelle 9 mit dem positiven P0114 einer Gleichstromquelle verbunden, während die andere Elektrode mit dem Gitter 16 des ersten Verstärkerrdhres und über eine Reihenschaltung von zwei Widerständen 18 und 25 an den negativen Pol J5 der Gleichstromquelle @angeschlossen ist. Die Kathode des Rohres 17 ist mit einem Punkt eines Spannungsteilers 2o, die Anode 21 mit dem positiven Pol 14 verbunden. Bei der zweiten Verstärkerröhre 17" ist die Anode 26 über die Fernleitung 22, die Fernmeßgeräte 23 und das Kompensationsgerät 7 mit dem positiven Pol 14 verbunden. Das Gitter des zweiten Rohres ist mit der Kathode des. ersten Rohres verbunden, während die Kathode des zweiten Rohres an einem Spannungsteiler 27 angeschlossen ist. Der Widerstand 27 ist zwischen die Klemmen 14, 15 geschaltet.
  • Bei der Anordnung nach Abb.4 ist die Photozelle 9 in Reihe mit einem Widerstand. 28 zwischen die Pole,i4, 15 der Gleichstromquelle geschaltet. Das eine Ende dieses Widerstandes ist mit dem Gitter 16 des ersten Rohres 17 über eine Batterie 29 verbunden., die die Gittervorspannung liefert. Die Anode 2-i dieses Rohres ist über einen. Widerstand 30 mit dem positiven Pol 14 verbunden. Von der Anode zi geht eine Verbindung zu dem Gitter des Rohres 17a, welchem :durch eine Batterie 31 ebenfalls eine bestimmte Vorspannung gegeben wird. Die Anode 26 dieses Rohres führt über die Spule 7 des Kompensationsgerätes., die Fernleitung 22, die Empfangsgeräte 23 und die Fernleitung 24 zum positiven Pol der Gleichstromquelle zurück.
  • In :der Anordnung nach Abb. 5 ist zwischen die Pole der Gleichstromquelle ein Spannungsteiler 32 geschaltet, und .die erforderlichen Betriebs:s,pannungen der beiden Rohre 17 und 17a werden diesem Widerstand durch verschiedene Anzapfungen entnommen:. Mit einem Punkt dieses Widerstandes ist in Reihe mit einem weiteren Widerstand 33 die Photozelle g verbunden.
  • In Abb. 6 ist ein Wechselstromverstärker dargestellt, bei dessen Verwendung gewisse Mängel vermieden werden, die der Gleichstromverstärkung anhaften. In diesem Falle kann auch die Lichtquelle intermittieren@d, beispielsweise mit konstanter Frequenz gespeist werden. Es kann z. B. eine mit Wechselstrom gespeiste Neonlampe oder eine andere Lampe mit Gasfüllung als Lichtquelle verwendet werden, oder es kann die lichtelektrische Zelle dazu verwendet werden, um einen Wechselstrom zu modulieren. Der in Abb. 6 dargestellte Verstärker ist in üblicher und, an sich: bekannter Weise ausgeführt. In :den Anodenkreis ist hierbei ein Transformator 34 geschaltet, der mit einem Gleichrichter 35 verbunden ist. Von dem Transformator bzw. Gleichrichter gehen die Fernleitungen 22, 24 ab, in die die Spule 7 des Kompensationsgerätes und die Spule 23 der Empfangsgeräte geschaltet sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Fernanzeige der Stellung von beweglichen Organen, insbesondere von Instrumentenzeigern, dadurch.gekennzeichnet, daß bei Anwendung einer Stellungskompensation der auf die Photozelle auftreffende Lichtstrom einerseits in Abhängigkeit von der Lage des beweglichen Organs (i) und, andererseits in Abhängigkeit von der Einstellung des Kompensationssystems (6, 7), vorzugsweise .eines. Meßinstrumentes, ausgeblendet wird und eine feste Blende vorgesehen ist, deren Öffnung derart gestaltet ist, :daß die zusätzliche Ausblendung, die der Lichtstrom durch die feste Blende erfährt, in Abhängigkeit von der Stellung des beweglichen Organs :der Größe des: Fernmeßstroms entspricht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dembeweglichenOrgan (t), dessen Stellung fernangezeigt werden soll, und an dem Kompensationssystem (6,7) je ein Schirm (2, 4) zur Begrenzung des auf die Photozelle (9) auftreffenden Lichtstroms angebracht ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm (2) des beweglichen -Organs (i) und derjenige (q.) des Kompensationssystems (6, 7) je einen Ausschnitt (3, 5) besitzt, derart,- daB ein für den vollen Ausschlag des Kompensationssystems (6,7) ausreichender Lichtstrom auf die Photozelle fällt, wenn :die Einstellung des beweglichen Organs (i) urnd diejenige des Kompensationssystems (6, 7) übereinstimmen, und daß die Blende (a2) mit einem trapezförmigen Ausschnitt (i3) versehen ist.
DEA4874D 1931-05-22 1931-05-22 Einrichtung zur Fernanzeige der Stellung von beweglichen Organen, insbesondere von Instrumentenzeigern Expired DE897663C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE957194C (de) * 1954-12-30 1957-01-31 Huettenwerk Oberhausen Ag Vorrichtung zur Fernmessung von Laengen an Walzgutkoerpern

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