Einrichtung zur Verbindung der Naben mehrerer Luftschrauben auf einer Welle. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein richtung zur Verbindung der Naben mehrerer Luftschrauben auf einer Welle. Der Zweck der Erfindung besteht .darin., eine Einrich tung zu schaffen, die eine leichte Zerlegbar- keit, insbesondere für Transportzwecke, in Einzelluftschrauben und eine einfache, aber sichere Zusammensetzung derselben ermög licht. Die Einrichtung ist vorwiegend für Luftschrauben von Luftfahrzeugen gedacht.
Einige beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 die Nabe einer Luftschraube mit eingelegten, miteinander verbundenen, radial verlaufenden Verbindungsstücken, Fig. 2 einen Schnitt durch eine Anzahl auf gemeinsamer Welle sitzender Luftschrau ben, deren Naben untereinander verschieden artig verbunden sind, und Fig. 3 und 4 Schnitte durch zwei ver schiedene, hohle Verbindungsstücke für die aneinanderliegenden Naben zweier Luft schrauben.
Die Luftschraubennabe a (Fig. 1) besitzt in einer Stirnfläche eine ringförmige Aus sparung zum Einlegen des Ringes b, der mit Schrauben c festgehalten ist. An diesem Ring sitzen vier radial verlaufende zylin drische Stäbe d, die zur Hälfte in die Nabe eingelassen :sind und zur Hälfte aus der selben herausragen.
Die mit der Luftschraube e zu ver bindende, etwa kreuzweise mit ihr gestellte zweite Luftschraube besitzt in der mit der Stirnfläche der Nabe a zusammenstossenden Stirnfläche ihrer Nabe radial verlaufende halbzylindrische Aussparungen, die den vor stehenden Teilen der zylindrischen Stäbe d entsprechen. Der Ring b kann ,ganz in der Nabe a eingelassen sein oder auch zur Hälfte in der Nabe a und zur andern Hälfte in der aufzusetzenden Nabe liegen.
Wird nun die Luftschraube e mit der aufgesetzten zweiten Luftschraube auf einer gemeinsamen Welle beispielsweise durch zwei Scheiben zu- sammengepresst, so legen sich die radialen zylindrischen Stäbe d fest in die entspre chenden Aussparungen jeder Nabe ein und halten :die beiden Naben, gegen jede gegen seitige Verdrehung gesichert, fest.
Aus der Schnittfigur Fig. 2 ist die Hohl welle f zu ersehen, auf welcher die ein zelnen Luftschrauben g, h, i und k durch Scheiben l und m gegeneinander gepresst werden.
Die Luftschrauben g und h besitzen nun in den Stossflächen ihrer Nabe n achsial ver laufende Zapfen n und n1, welche von einer gemeinsamen, ringförmigen Scheibe o ge tragen sind. Die Scheibe o liegt zum Teil in .der Nabe der Luftschraube g und zum Teil in der Nabe der Luftschraube h und ist durch Schrauben in der Luftschraube g festgehalten. Die Zahl der Zapfen n und n1 ist beliebig und hängt davon ab, in welchen Winkeln die Luftschrauben g und h gegen- .einander versetzt angeordnet werden sollen.
Die Luftschraube h (Fig. 2) ist mit der Luftschraube i an der Nabe durch radial laufende einzelne zylindrische Zapfen von denen jeder zum Teil in der einen und zum Teil in der andern Nabe liegt, unver- drehbar verbunden. Die Zahl derartiger Zapfen am Umfang der Nabe ist wiederum beliebig. Bei der Ausführungsform dieser Zapfen gemäss p1 :sind noch Flansche q an gebracht. Im allgemeinen wird man natür lich für eine Verbindung gleichartige Zapfen p oder p1 und entsprechende Aussparungen in den Naben anwenden.
Unter Umständen, namentlich wenn man eine ganz bestimmte gegenseitige Lage der Luftschrauben sichern will, kann man auch eine Aussparung, wie in dem hier gezeigten Fall, verschieden von den übrigen ausbilden und muss alsdann na türlich das entsprechende Verbindungsstück wählen, das dann die Verbindung der beiden Naben nur in einer ganz bestimmten gegen seitigen Lage zulässt.
Die beiden Luftschrauben i und k- sind durch achsial laufende Doppelkegelzapfen r miteinander verbunden. Bei den Ausführungsformen nach Fig. 3 und 4 sind radial verlaufende Zapfen s, s1 hohl ausgebildet und diese Zapfen mit der einen Nabe durch Schrauben t verbunden, die durch an gegenüber liegenden Stellen quer zur Längsrichtung verlaufende Boh rungen u der Zylinderwandung eingesetzt werden. Sind die Luftschraubennaben v, v1 nach aussen offen, so schliesst man vorteil hafterweise zum dichten Abschluss der Aus sparung den zylindrischen Hohlzapfen s mit einem Boden w ab. Ist dagegen, wie bei der Ausführungsform nach Fig. 4, die Aussparung für den Zapfen s1 nach aussen abgeschlossen, so bedarf es keiner solchen Abschlusswand.