CH218316A - Schloss mit bartlosem Schlüssel. - Google Patents
Schloss mit bartlosem Schlüssel.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/04—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
- E05C9/045—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening with inclined surfaces, e.g. spiral or helicoidal
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B35/00—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/04—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
- E05C9/047—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening comprising key-operated locks, e.g. a lock cylinder to drive auxiliary deadbolts or latch bolts
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Description
Schloss mit bartlosem Schlüssel. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Schloss mit bartlosem Schlüssel und einer mit dem Schlüssel zusammenwirkenden Drehscheibe.
Nach der Erfindung besitzt der Schlüssel am vordern Ende ein zur Herstellung der Drehverbindung zwischen Schlüssel und Drehscheibe dienendes Kupplungselement und am Mantel des Schlüsselschaftes ein Führungselement, welches mit einem zweiten Führungselement in der Schlüsselführungs- büchse beim Drehen des Schlüssels zum Zu sammenwirken bestimmt ist.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Schnitt durch den als Stau genschloss ausgebildeten Erfindungsgegen stand nach der Linie I-I in Fig. 4, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 4, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV IV in Fig. 2,
Fig. 5 den zum Schloss gehörigen Schlüs sel von vorn, in Richtung des in Fig. 6 ein gezeichneten Pfeils Y gesehen.
Fig. 6 den Schlüssel in der Seitenansicht mit teilweisem Längsschnitt nach der Linie Y-Y in Fig. 5 und Fig. 7 eine Draufsicht des Schlüssels in Richtung des in Fig. 6 eingezeichneten Pfeils Vll gesehen.
In dem dargestellten Beispiel bezeichnet 1 das Gehäuse eines sogenannten Stangen schlosses, in dessen Führungs- und Befesti gungslappen la und 1b zwei Schubstangen 2 und 3 achsial geführt sind. Im Gehäuse 1, ist eine mit zwei exzentrisch angeordneten Kurvenbahnen <I>4a</I> und<I>4b</I> versehene Dreh scheibe 4 drehbar gelagert.
Die Kurven bahnen<I>4a</I> und<I>4b</I> sind durch Kreisringseg- mente gebildet, die sich je etwas über<B>180</B> Winkelgrade erstrecken. In. der Mitte besitzt die Drehscheibe eine vorspringende Warze 4g.
Mit 5 . und 6 - sind zwei in den Schüb- Stangen 2, 3 verankerte und in die Kurven bahnen<I>4a, 4b</I> hineinragende Zapfen bezeich net. 7 ist eine auf das Gehäuse 1 aufgesetzte und mittels umgebogener Lappen le und 1d auf diesem festgehaltene Deckplatte mit einer Schlüsselführungshülse 7a, in welch letzterer eine einwärts ragende Warze 8 angeordnet ist. Konzentrisch zu der Führungsbüchse 7a liegt ein im Gehäuse 1 befestigter Führungsbolzen 9, auf der die Drehscheibe 4 gelagert ist. An ihrem Umfang besitzt die Drehscheibe vier als Rasten dienende Einkerbungen 4e,<I>4d,</I> 4e und 4f, welche zum Zusammenwirken mit einem federbelasteten Kugelschnepper 4h be stimmt sind.
Mit 10 ist ein bartloser Schlüssel bezeich net. Dieser besitzt an seinem vordern Ende einen ein Kupplungselement darstellenden Einschnitt 10a und eine zentrische Bohrung 10b. In einigem achsialen Abstand vom vor- dern Ende des Schlüsselschaftes<B>10e</B> und damit vom Einschnitt 10a ist im Mantel des Schaftes eine kreisringförmige Nut 10d ein gelassen. Zwei weitere in der Achsenrich- tung des Schlüsselschaftes verlaufende Nuten 10e und 10f reichen von der Ringnute 10d bis zum vordern Ende des Schlüsselschaftes.
Diese Nuten 10e, 10f sind auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten um 180 Winkel grade gegeneinander versetzt im Mantel des Schlüsselschaftes eingelassen.
In Fig. 1 und 4 befinden sich die Schub stangen 2, 3 in eingezogener Stellung; das Schloss ist also geöffnet. Soll dieses geschlos sen werden, so wird zunächst der Schlüssel in die Führungshülse 7a eingeführt, bis die Warze 4g der Drehscheibe in den Einschnitt 10a des Schlüssels zu liegen kommt. Die Warze 8 ist dabei in der Nute 10e geglitten, und jene befindet sich nun auf der Höhe der Ringnut 10d. Nun wird der Schlüssel in Richtung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeils A gedreht, wobei die Zapfen 5 und 6 mit den Schubstangen 2 und 3 von den innern Begrenzungsflächen der Kurvenbah nen 4a und 4b herausgestossen bezw.in Rich tung der Pfeile B und C bewegt werden.
Die (nicht gezeichneten) freien Enden der Schub- Stangen dringen dabei in bekannter Weise in Aussparungen eines festen Teils, zum Bei spiel eines Türrahmens hinein, und stellen so den gewünschten Schluss zwischen diesem und dem mit dem Schloss ausgerüsteten Schliessteil her. Während der ganzen, sich über<B>180</B> Winkelgrade erstreckenden Dreh bewegung des Schlüssels muss ein entspre chender Widerstand, der sich dem Heraus stossen der Schubstangen entgegensetzt, über wunden werden. Hat der Schlüssel eine halbe Umdrehung gemacht, so schnappt der Kugel- schnepper 4h in die Raste 4e ein, was so fort am Schlüssel festzustellen ist.
In dieser Schlüsselstellung befindet sich nun die gerade Nute 10f des Schlüssels vor der Warze 8, und der Schlüssel kann bei nun gesichertem Schlosse ohne weiteres abgezogen bezw. aus dem Schloss herausgezogen werden. Soll der Schlüssel indessen im Schloss gesichert wer den bezw. dessen Herausführen oder even tuelles unbeabsichtigtes Herausfallen verhin dert werden, so wird der Schlüssel weiter in Richtung des eingezeichneten Pfeils A ge dreht, bis der Kugelschnepper in die Raste 4f einfällt, bezw. die Zapfen 5, 6 an dem entsprechenden Ende der Kurvenbahnen 4a, 4b anschlagen.
Die gerade Nute 10f liegt raun nicht mehr in Flucht mit der Warze 8, und der Schlüssel kann in dieser Stellung nicht aus der Führungsbüchse 7a heraus gezogen werden.
Beim Offnen des Schlosses wird der Schlüssel in dem Pfeil A entgegengesetztem Sinne gedreht, wobei die Zapfen 5, 6 samt den Schubstangen 2, 3 je von den äussern Begrenzungsflächen der Kurvenbahnen 4a, 41) entgegen den Pfeilen B und C einwärts gegen das Zentrum des Schlosses zu gezogen werden. Auch während des Einziehens der Schubstangen 2, 3 muss ein gewisser Wider stand überwunden werden. Wird ein plötz liches Nachlassen dieses Widerstandes fest gestellt, so ist dies ein Zeichen, dass sich nun die Raste 4c gegenüber dem Kugelschnepper 4h befindet und die Offnungsdrehbewegung des Schlüssels beendet ist.
In dieser Lage kann der Schlüssel wieder ohne weiteres aus dem Schloss herausgezogen werden. Soll da gegen der Schlüssel im Schlosse gegen Her ausnahme oder Herausfallen gesichert wer den, so wird der Schlüssel weiter entgegen dem Pfeile l1 gedreht, bis der Kugelschnep per in die Raste 4d einschnappt.
Das erfindungsgemässe Schloss kann, statt wie auf der Zeichnung dargestellt, als Stan- genschloss selbstverständlich auch als sog. Kastenschloss oder aber als Einsteckschloss ausgebildet werden. Im letzteren Falle ist die Schlüsselführungsbüchse 7a vom Schloss- deckel 7 unabhängig und muss für sich im Holz der Türe bezw. des Schliessteils be festigt werden.
Durch Änderung des Winkels a (Fig. 5) zwischen der durch die Warze 8 bezw. die Nuten 10e und 10f verlaufenden Ebene Y-Y und der Ebene X -X des Einschnittes 10a und entsprechender Lagenänderung der aus der Drehscheibe 4 heraustretenden Warze 4g lassen sich sehr viele Schlüsselvariationen herstellen. Statt, wie gezeichnet, die Warze 8 in der Schlüsselführungsbüchse anzuord nen, kann man diese aber auch am Mantel des Schlüsselschaftes anbringen, wobei dann umgekehrt die Nuten 10d, 10e und 10f in die Schlüsselführungsbüchse zu verlegen sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schloss mit bartlosem Schlüssel und einer mit dem Schlüssel zusammenwirkenden Dreh scheibe, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüssel am vordern Ende ein zur Herstel lung der Drehverbindung zwischen Schlüssel und Drehscheibe dienendes Kupplungsele ment und am Mantel des Schaftes ein Füh- iungselement aufweist, welches mit einem zweiten Führungselement in der Schlüssel führungsbüchse beim Drehen des Schlüssels zum Zusammenwirken bestimmt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Mantel des Schlüssel schaftes auf zwei einander gegenüberliegen den Seiten je eine parallel zur Schaftlängs- mittelachse verlaufende Nute ausgenommen ist. 2. Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungselement des Schlüsselschaftes durch einen Einschnitt des Schaftes gebildet ist, der mit einer in ihn passenden Warze der Drehscheibe zum Zu sammenwirken bestimmt ist. 3.Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Ende des Schlüsselschaftes mit einer achsialen Bohrung ausgestattet ist, welche zur Aufnahme eines am festen Teil des Schlosses verankerten Führungsbolzens bestimmt ist. 4. Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine am Schlüsselschaft vorgesehene Ringnut in einem Abstand vom vordern Schaftende angeordnet ist, so dass bei in das Schloss. eingeführtem Schlüsseleine in der Schlüsselführungsbüchse angeordnete Warze auf die Höhe der Ringnut zu liegen kommt. 5.Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehscheibe mit mindestens einer exzentrisch zur Drehachse der Scheibe angeordneten Kurvenbahn ver sehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH218316T | 1941-05-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH218316A true CH218316A (de) | 1941-12-15 |
Family
ID=4450546
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH218316D CH218316A (de) | 1941-05-15 | 1941-05-15 | Schloss mit bartlosem Schlüssel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH218316A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0595455A1 (de) * | 1992-10-28 | 1994-05-04 | Malcoe Precision Fabrications Limited | Schloss |
| US5632166A (en) * | 1995-05-08 | 1997-05-27 | Steelcase Inc | Linear locking mechanism for furniture |
| US5857364A (en) * | 1997-05-27 | 1999-01-12 | Digital Equipment Corporation | Two-way lock mechanism with cam action |
-
1941
- 1941-05-15 CH CH218316D patent/CH218316A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0595455A1 (de) * | 1992-10-28 | 1994-05-04 | Malcoe Precision Fabrications Limited | Schloss |
| US5632166A (en) * | 1995-05-08 | 1997-05-27 | Steelcase Inc | Linear locking mechanism for furniture |
| US5857364A (en) * | 1997-05-27 | 1999-01-12 | Digital Equipment Corporation | Two-way lock mechanism with cam action |
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