CH157395A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung endlicher Keilriemen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung endlicher Keilriemen.

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CH157395A
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Aktien-Gesell Gummiwarenfabrik
Industrie-Und Schiffsbed Isbeg
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Clouth Rhein Gummiwarenfabrik
Isbeg Ind Und Schiffsbedarf G
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  Verfahren und     Vorrichtung    zur     Tierstellung    endlicher     Heilriemen.       Die bisherigen Verfahren zur Herstellung  endlicher Keilriemen, das     heisst    solcher Keil  riemen, die zwei Enden aufweisen, welche  bei der Montage durch ein Schloss verbunden  werden, haben den Nachteil, dass die Fabri  kationslängen dieser Riemen beschränkt sind.  Geht man zu grösseren Längen über, so wer  den die erforderlichen Einrichtungen ausser  ordentlich gross und teuer, oder wenn man  sich mit kleineren Einrichtungen behilft und  beispielsweise einen 20 m langen Keilriemen  abschnittsweise vulkanisiert, so leidet die  Gleichmässigkeit und Güte des Riemens.

   Au  sserdem ist es nicht möglich in den bekann  ten Vorrichtungen den Riemen während sei  ner     Vulkanisation    unter     Vorspannung    und       Vorkrümmung    zu halten.  



  Das Verfahren und die Vorrichtung ge  mäss der vorliegenden Erfindung ermöglichen  die     Vulkanisation    sehr langer Keilriemen  auf engstem Raum, unter gleichzeitiger Vor-         spannung    und     Vorkrümmung    dadurch,     dass     der Riemen in einem Schraubengang auf  einer Walze vulkanisiert wird.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschau  licht eine zur Durchführung des vorliegen  den Verfahrens geeignete Vorrichtung.  



       Fig.    1 ist ein     Querschnitt;          Fig.    2 ist eine Ansicht, teilweise im  Längsschnitt;       Fig.    3 ist ein teilweiser Grundriss, und       Fig.    4 veranschaulicht schematisch ver  schiedene Phasen des Verfahrens.  



  Der dargestellte Keilriemen d von     trapez-          förmigem    Querschnitt wird an seinem An  fang     mittelst    der Schraube h, in dem     trapez-          förmigen    Schraubengang<I>g</I> der Walze<I>f</I> be  festigt und von Rollen i angedrückt. Ein  über einer Spule laufendes und ebenfalls  durch eine kleine Rolle j angedrücktes Stahl-      band e von der     obern    Breite des Keilriemens,  bildet den äussern Abschluss.  



  Die Walze     f    wird beispielsweise     durch          einen    Motor     mittelst    der Scheibe m und der  Reibrolle k, die in den Schraubengang     g    ein  greift, in Umlauf versetzt. Statt der Zwi  schenrolle k kann natürlich auch ein 'Keil  riemen verwendet werden. Der Vorschub der  Walze f kommt dadurch zustande, dass die  mit einem Lagerschild der Walze f festver  bundene Mutter     l    sich auf der ortsfesten,  nicht drehbaren Spindel     n        fortschraubt,    deren       Steigung    gleich der Steigung des Schrauben  ganges g ist.

   Das andere Walzenlager p ist  ohne     Gewinde.    Die eigentliche Lagerung der  Walze f erfolgt in den Lagern der fahrbaren  Böcke o.  



  Der     mittlere    Durchmesser des Schrauben  ganges g der Walze f wird zweckmässig so  bemessen, dass er doppelt so gross     ist,    wie der  Durchmesser der kleinsten für den herge  stellten Keilriemen verwendbaren Riemen  scheibe. Denn auf diese Weise wird erreicht,  dass die beim Durchlaufen der kleinsten  Krümmung und der geraden Strecke auftre  tende Zug-     und        Druckspannungen    der äusser  sten     Schichten    des Keilriemens einander  gleich gross und so klein als möglich werden.  



  Die Arbeitsweise der beschriebenen Vor  richtung zur Herstellung des Keilriemens  ist in     Fig.    4 veranschaulicht, die die Schrau  benwalze<I>f</I> in den drei Stellungen<I>A,</I>     B,   <I>C</I>  zeigt. In der     Stellung    a ist die Walze leer.  Bei der Füllung des Schraubenganges mit  dem Keilriemen schreitet die Walze nach  rechts fort und nimmt, wenn sie     fertig    be  wickelt ist, die Lage B ein.

   Bei ihrer wei  teren Drehung gelangt sie in den     Vulkani-          sierbehälter-    v, wo ihr weiteres Fortschrei  ten, auch bei fortgesetzter Drehung dadurch  verhindert     wird,    dass die Spindel     n    in die  sem letzten     Teil    ohne Gewinde ist. Der  dauernde Umlauf der Walze f um die Spin  del     n    während der     Vulkanisation    ist zweck-    mässig, um ein Abtropfen von flüssig ge  wordenen Gummiteilchen und eine Ansamm  lung von Wassertropfen zu vermeiden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Keil riemen, dadurch gekennzeichnet, dass der Keilriemen auf einer Walze in einem durch ein Metallband nach aussen hin abgeschlossenen Schraubengang unter gleichmässigem Druck und unter Vor spannung und Vorkrümmung vulkani- siert wird.
    Il. -N.'orrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch eine mit Schraubengang ver sehene Walze, die während der Aufwick lung des Keilriemens um ihre Längs achse gedreht und gleichzeitig je Um drehung um eine Ganghöhe ihres Schrau- bertganges achsial verschoben wird. UN TERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass eine im Schraubengang angreifende Reibungsan- triebsvorrichtung zur Bewegung der Schraubenwalze vorgesehen ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, - gekennzeichnet durch eine feststehende Spindel (n) mit Gewinde von der Ganghöhe des Schrau benganges (g) der Walze<B>(f),</B> auf welcher Spindel die Walze (f) bei ihrer Dre hung sich fortschraubt. Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Walze<B>(f)</B> in Laufwagen (o) gelagert ist.
CH157395D 1929-09-02 1930-08-27 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung endlicher Keilriemen. CH157395A (de)

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