CH157452A - Photoelektrische Vorrichtung. - Google Patents
Photoelektrische Vorrichtung.Info
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Description
l'hotoelektrische Vorrichtung. Die Erfindung bezieht sieh auf eine photoelektriselie Vorrichtung, das heisst eine Vorrichtung, mit deren Hilfe bestimmte elek- trisehe Erscheinungen durch Lichtstralilen beeinflusst werden können.
Eine photoelektrische Vorrichtung gemäss der Erfindung enthält eine wenigstens teil weise aus einem photoelektrischen Stoff be stehende Elektrode, die durch eine aus min destens einem halbleitenden Stoff bestehende Schicht von einer andern, aus elektrisch lei tendem Stoff bestehenden Elektrode getrennt ist. Die beiden Elektroden und die vor genannte Schicht sind, gegebenenfalls unter Zwischenfügung anderer Schichten, aufein ander gebracht. Mit "photoelektrischem StofP ist hier ein Stoff bezeichnet, der bei Bestrahlung mit sichtbaren, für die Beleuch tung von Pliotozellen üblichen Lichtstrahlen Elektronen aussenden kann.
Sehr gute Ergebnisse können erzielt wer den, wenn man die photoelektrische Elek trode aus mindestens einem Alkali- bezw. Erdalkaliniefall herstellt. Es zeigt sich, dass durch die Kombination einer derartigen photoelektrischen Elektrode mit einer aus mindestens einem halbleitenden Stoff be stehenden Trennschicht die Vorriehtung sehr empfindlich gemacht wird.
Bei Bestrahlung der photoaktlven Elek trode wird zwischen den beiden Elektroden der Vorrichtung ein Potentialunterschied er regt, der besonders gross ist, wenn der photo aktive Stoff aus einem Alkali- bezw. Erd- alkalimetall besteht.
Verbindet man die Elektroden der Vor richtung mit den Klemmen eines Galvano meters, so fliesst infolge der durch die Be strahlung erregten Spannung ein Strom durch das Galvanometer. Es zeigt sich, dass die Grösse der erregten Spannung und somit des durch das Galvanometer fliessenden Stromes von der Tntensität des Lichtes, wo mit die photoelektrische Elektrode bestrahlt wird, abhängig ist.
Die Herstellung der Vorrichtung kann in vielen Fällen dadurch vereinfacht werden, dass man die Trennsehiellt aus einer Verbin dung des Metalles bestehen lässt, aus dem eine der Elektroden der Vorrichtung gebil det ist. Wenn eine der Elektroden, zum Bei spiel aus einem Metall besteht, dessen Oxyd halbleitend ist, so kann man die Zwischen schicht auf einfacheWeise durch Oxydierung dieser Elektrode herstellen.
Die Empfindlichkeit der Vorrichtung kann, insbesondere wenn der photoelektrische Stoff aus einem Alkali- bezw. Erdalkali- meiall besteht-, dadurch gesteigert werden, dass man den photoelektrischen Stoff an der Trennschicht adsorbieren lässt.
Die Grösse der bei der Bestrahlung zwi schen den Elektroden erregten Spannung kann weiter in vielen Fällen dadurch gün stig beeinflusst werden, dass man die photo elektrische Elektrode so dünn macht, dass sie durchscheinend ist, so dass die Strahlen bis zur Grenzfläche zwischen der photoelek- irischen Elektrode und dem halbleitenden Stoff vordringen können. Zu diesem Z-wecke, ist es vorteilhaft, die pliotoelektrische Elek trode aus einer Monomolekularschicht eines photoelektrischen Stoffes herzustellen.
Ein anderes Mittel zur Erhöllung der Empfindlichkeit besteht darin, dass der Trennschicht Teilchen eines photoelektriselten Stoffes, vorzugsweise eines Alkali- oder eines F,rda,lkaJimetall,es, -einverleibt -worden.
Die beiden Elektroden und die aus min destens einem halbleitenden Stoff bestehende Schicht können auch unter Zwischenfügung anderer Schichten aufeinander gebracht sein.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform. der photoelektrischen Vor richtung gemäss der Erfindung veranschau licht, in der die Fig. <B>1</B> und<B>9,</B> die Vorrich tung in zwei verschiedenen Ansichten dar stellen.
Die dargestellte Vorrichtung weist eine Hülse<B>1</B> auf, die aus Glas, Quarz oder ähn lichem Stoff besteht, und an die ein Fuss 2 angeschmolzen ist, auf dem die Elektroden der Röhre angeordnet sind. Eine dieser Elek troden besteht aus einem Silberplättehen <B>3,</B> das mittelst eines Stützdrahtes 4 an dem Röhrenfuss befestigt ist. Dieser Stützdraht 4 ist mit einem Stromzuführungsdraht <B>5</B> ver bunden.
Die Silberplatte<B>3</B> ist vor der Anordnung in der Hülle auf einer Seite der Einwirk-uny von Joddampf ausgesetzt worden, so dass eine Silberjodidschicht <B>6</B> auf der Silberplatte ge bildet wird. Nachdem die Silberplatte<B>3</B> mit der Jodidschic'ht <B>6</B> in der Hülle angeordnet und letztere entlüftet worden ist, was mit Hilfe einer an das Röhrchen<B>7</B> angeschlos senen Vakuumpumpe erfolgen kann, wird auf der dünnen Silberjodidschic'ht Baryum niedergeschlagen.
Zu diesem Zwecke ist in der Hülle ein aus Zirkon bestehender Glüli- draht <B>8</B> angeordnet, der a n einem Strom- zuführungsdralit <B>9</B> und an dem Kontakt draht<B>10</B> befestigt ist. Ein Teil dieses Kon- taktdrahies liegt federnd an der Silber- jodidschicht an. Dieser Kontaktdraht<B>10</B> ist mit dem Stromzuführungsleiter <B>11</B> ver bunden.
Der Glühdraht<B>8</B> wird vor der Anordnung in der Hülle mit Baryum- oxyd bedeckt, das bei Erhitzung des Glüh- drahtes durch das Zirkon reduziert wird. Das entwickelte Baryum verdampft, sefilägt sich auf dem Silberjodid nieder und bildet da,rauf die phofoelektrische Elektrode 12, die mit dem Kontaktdraht<B>10</B> in Verbindung steht. Die Hülse<B>1</B> kann nach der Bildung der photoelektrischen Elektrode eventuell mit einem inerten Gas oder Dampf gefüllt wer den.
Bei Bestrahlung der gebildeten Baryum- schic'hi 12, zum Beispiel mit Hilfe einer Lichtquelle<B>13,</B> entsteht zwischen den Elek troden<B>3</B> und 12 ein Spaunungsunterschied, der ein Stromfluss durch eine zwischen den Drähten<B>5</B> und<B>11</B> geschaltete, zum Beispiel aus einem Galvanometer bestehende Vorrich tung verursachen kann. Da es sich heraus gestellt hat, dass die erregte Spannung ausser von der Wellenlänge des Lichtes, auch von der Beleuchtungsintensität abhängig ist, kann die Vorrichtung zum Umsetzen von Lichtschwankungen in Stromsc'hwankungen benutzt werden.
Im Gegensatz zu den bisher bekannten photoelektrischen Zellen ist esbei Verwendung der Vorrichtung gemäss der Er findung nicht erforderlich, eine gesonderte Spannungsquelle zwischen die Elektroden zu schalten.
Die Empfindlichkeit der beschriebenen Vorrichtung kann noch dadurch gesteigert werden, dass die Hülle und die Elektroden nach dem Niederschlagen des Baryums er hitzt werden, so dass ein Teil des Baryums in die aus halbleitenden Stoffen bestehende Zwischenschicht eindringt.
Man kann die Elektrode<B>3</B> auch aus Kupfer, die Trennschicht aus Kupferoxyd und den photoelektrischen Stoff aus Cäsium bestehen lassen. Eine gute Adsorption des Cäsiums an der halbleitenden Zwischen- schielit kann dadurch erzielt werden, dass das Kupferoxycl mit einer dünnen Cäsiumoxyd- schiebt bedeckt wird. Zu diesem Zwecke kann man zunächst ein wenio, Cäsium auf dem Kupferoxyd niederschlagen und darauf Sauerstoff in die Hülle anbringen, so dass das Cäsium in Cäsiumoxyd übergeführt wird.
Nach Entfernung des überflüssigen Sauer stoffes kann dann eine neue Cäsiummenge in die Hülle eingebracht werden, die dann in einer dünnen Schicht an dem Cäsiumoxyd- häutehen adsorbiert und die photoelektrische Elektrode der Vorrichtung bildet.. Es zeigt, sich, dass die Empfindlichkeit einer auf diese Weise hergestellten Vorrichtung sehr gross ist. Der Stoff, der den photoaktiven Stoff zu absorbieren vermag, kann eventuell auch mit dem halbleitenden Stoff, aus dem die Trennschieht im wesentlichen besteht, ver mischt werden.
Die Trennschicht aus halbleitendem Stoff kann auch auf andere dls die oben besehrie- bene Weise gebildet werden. Es ist zum Bei spiel möglich, diesen Stoff durch Ver dampfen oder Bespritzen auf einer der Elek troden anzubringen, oder wie ein gesondertes -Plättehen zwischen den Elektroden anzu ordnen.<B>-</B>
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Photoelektrische Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine wenigstens teil weise aus einem photoelektrisclien Stoff be- stehende Elektrode enthält, die durch eine aus mindestens einem halbleitenden Stoff be stehende Schicht von einer andern, aus elek trisch leitendem Stoff hergestellten Elek trode getrennt ist, wobei die beiden Elek troden und die vorerwähnte Schicht aufein ander gebracht sind.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Photoelektrische Vorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der halbleitende feste Stoff aus einer che mischen Verbindung des Metalles besteht, a,us dem eine der Elektroden gebildet ist. 2. Pliotoelektriselie Vorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der photoelektrische Stoff wenigstens teil weise an der Trennschicht adsorbiert ist. <B>3.</B> Photoelektrische Vorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet. dass die photoelektrische Elektrode durchscheinend ist. 4.Photoelektrische Vorrichtung nach Unter anspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die photoelektrische Elektrode aus einer Monomolekularschicht eines photoelektri- sehen Stoffes besteht. <B>5.</B> Photoelektrische Vorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennschicht Teilchen des photoelektri- sehen Stoffes enthält. <B>6.</B> Photoelektrische Vorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die photoelektrische Elektrode aus mindestens einem Alkalimetall besteht.<B>7.</B> Photoelektrische Vorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die p'hotoelektriselie Elektrode aus mindestens einem Erdalkalimetall besteht. <B>8.</B> Photoelektrische Vorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Elektroden und die aus minde stens einem halbleitenden Stoff bestehende Schicht unter Zwisellenfüoun- anderer Schichten aufeinandergebracht sind.
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