CH157575A - Stichelhaus an Drehbänken mit Einstellvorrichtung für den Schneidstahl. - Google Patents

Stichelhaus an Drehbänken mit Einstellvorrichtung für den Schneidstahl.

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CH157575A
CH157575A CH157575DA CH157575A CH 157575 A CH157575 A CH 157575A CH 157575D A CH157575D A CH 157575DA CH 157575 A CH157575 A CH 157575A
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Frommer Rudolf Von
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Frommer Rudolf Von
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      Stichelhaus    an Drehbänken mit Einstellvorrichtung für den     Schneidstahl.       Durch das     Patent    Nr. 137 274 ist. ein       Stichelhaus    unter Schutz gestellt, bei     wel-          ehiem    das Einstellendes     Schneidstahls    in der       Hähenrichtung    mit grosser Genauigkeit  durchführbar ist.  



  Die     Erfindung    betrifft eine     weitere    Aus  bildung des     Stichelhauses    nach dem Haupt  patent, dahingehend, dass nunmehr mehrere,  zum Beispiel vier,     Schneidstähle        anbringbar     und in der Höhenrichtung verstellbar sind.  



  Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise  Ausführungsform des erfindungsgemässen     ver.     besserten     Stichelhauses.     



       Abb.    1 ist eine Seitenansicht     .des    Stichel  liauses, teilweise im Schnitt,       Abb.    2 ein waagerechter     Schnitt    und       Abb.    3 ist ein .senkrechter Schnitt nach  Entfernen einiger     Bestandteile;          Abb.    4 und 5 sind Seitenansichten zweier  Einzelheiten, während       Abb.    6 und 7 die entsprechenden Drauf  sichten darstellen;         Abb.    8 bis 11 sind ähnliche Darstellun  gen von zwei weiteren     Einzelheiten.     



  Auf dem     Schlitten    1 der Werkzeug  maschine ist das     Stichelhaus    2 mittelst einer  Spindel 3 und einer mit einem Handgriff  versehenen     Mutter    4 feststellbar.     Unter    dem       Stiohelhaus    2 ist die Unterlage 5     angeordnet,     welche durch das     Stichelhaus    2 auf den  Schlitten 1 gepresst und in dieser Lage fest  gehalten     wird.    In der Unterlage 5 sind für  jeden Stichel 9 je zwei zylindrische     Aus-          nehmungen    6 vorgesehen     (Abb.    3),

   in welchen  die zur Höheneinstellung der Schneiden er  forderlichen Ringe 7 mit ihren Schrauben  flächen und auf denselben die Ausgleich  stücke 8 gelagert sind. Nach der Erfindung  sind nun für jeden     Schneidstahl    9 je zwei  Ringe 7 und je zwei entsprechende Ausgleich  stücke 8 angeordnet, damit die     Schneidstähle     eine grössere und     günstigere    Auflagefläche  erhalten.

   Die Einstellringe 7 besitzen, ebenso  wie bei dem Hauptpatent, Hubflächen, wel  che     als        doppelgängige        Sohraubenflächen    bal-           ber    Ganghöhe ausgebildet sind     (Abb.    8 bis  10), während die     Augleichstücke    8 mit einem  zylinderförmigen Kopf ausgerüstet sind, wel  cher oben als Unterlage des     Schneidstahls     eine ebene Fläche     hat,    unten jedoch Schrau  benflächen aufweist, welche sich an die       Schraubenflächen    des Ringes 7 anpassen.

    Das     Stichelhaus    2 besitzt vorteilhaft einen       prismenförmigen    Teil 10, welcher     das-    Ver  drehen der Ausgleichstücke 8 verhindert;  zu     diesem    Zwecke besitzen diejenigen Aus  gleichstücke, welche an den Ecken des     Pris-          mas    10 angeordnet     sind,        winkelförmige        Aus-          sohnftte    11., während     '.die        Ausgleichstücke,     welche an den Seiten des Prismas angeord  net     isind,

          sehnenförmige    Ausschnitte 12 be  sitzen. Die Ausgleichstücke 8 sind zwecks  guter Führung mit einem mittleren Zapfen  13 versehen, welcher in Bohrungen 14 der       Ringe]    7 und in Bohrungen 15 der Unter  lage 5 ragen.

   Zwecks Drehung der Ringe 7  ist, wie bei dem Ausführungsbeispiel des       Hauptpatentes,    ein     endloses    Schrauben  getriebe vorgesehen, und jeder Ring 7 be  sitzt eine Zahnung 16, wobei zwischen je  zwei Ringen eine in die beiden benachbarten       Zahnungen        eingreifende    Schraubenspindel 17       gelagert    ist, welche mittelst des     Knopfes    18       angetrieben    werden kann; in     Abb.    2 ist der  Einfachheit halber bloss eine Antriebs  schraube 17 dargestellt, während die übrigen  Antriebsschrauben bloss' durch ihre strich  punktierten Mittellinien angedeutet sind.

    Da die Ringe 7 wegen der Unterteilung der       Schraubenhubflächen    höchstens um eine halbe  Umdrehung     verschwenkt    werden dürfen,  genügt es     auch,    die     Zahnung    der Ringe auf  der Hälfte ihres Umfanges     anzubringen,     wie dies aus     Abb.    10 und 11 ersichtlich ist.  Da je zwei Ringe 7 durch eine gemeinsame  Spindel 17 bewegt werden, so drehen sie     sich     im entgegengesetzten Sinne. Ihre Schrauben  hubflächen müssen also im     entgegengesetzten     Sinne ansteigen, wie dies aus     Abb.    8 und 9  zu     ersehen    ist.  



  Zwecks vorübergehenden-     bezw.    nach  giebigen Festhaltens der     Schneidstähle    9    während der Höheneinstellung ist für jeden       Schneidstahl    ein am untern Teil gabelförmig       ausgebildetes    Druckstück 19 vorgesehen,  welches im     Stichelhaus    2 in senkrechter  Richtung geführt ist und durch die Feder  20 nach abwärts bedrückt wird.

   Zwecks Fest  halten eines jeden Stahls 9 im Druckstück  19 ist die     Schraub,    21 vorgesehen, welche den       Schneidsta.hl    an die eine Zinke der Gabel       presst.    Zur Erzielung einer waagerechten     Ein-          stellbarkeiilt    der     Schneidstähle    im Winkel sind  die Druckstücke 19 im     Stichelhaus    2 dreh  bar.

   Um nach Einsstellen des Winkelseine  Drehung zu verhindern, besitzt jedes     Druck-          stück    19 an seinem Kopf 22 einen Brems  klotz 23, welcher durch eine mit Steilgewinde  versehene Spindel 24 an den Kopf 22 ge  presst werden     kann;    die Spindel 24 wird  nach ihrer Freigabe durch die Feder 25 zu  rückgedrückt, worauf der     Bremsklotz    23 das  Druckstück 19 freigibt.  



  Nach Einstellen der     Schneidstähl.e    9 wer  den -sie durch die     Druckschrauben    26 fest  gedrückt. Das     nachgiebige    Druckstück 19  wird     vorteilhaft    zwischen zwei zusammen  gehörigen     Druckschrauben    26 angeordnet  und ist     abweichend    vom     Ausführungsbeispiel     des     Hauptpatentes    von diesen Druckschrau  ben unabhängig.  



  Zwecks Erleichterung der Höheneinstel  lung der     Schneidstähle    wird .ebenso wie beim  Ausführungsbeispiel des Hauptpatentes eine  Lehre 27 angewendet, welche     vermittelst    der  Schraubenmutter 28 an der Spindel 3 be  festigt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stiohelhaus an Drehbänken und Einstell- vorrichtung für den Schneidstahl, nach dein Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Schneidstähle vorgesehen und für jeden Schneidstahl zwei Ausgleichstücke und zwei mit als doppel gängige Schraube mit halber Ganghöhe aus gebildeter Hubfläche versehene Hubringe an geordnet sind, die je durch eine gemeinsame Schraubenspindel angetrieben werden.
    UNTEP,A:@i SPRüCHE 1. Stichelhaus nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichstücke in Bohrungen der Hubringe und einer diese aufnehmenden Unterlage mittelst Zapfen geführt sind. 2. Stichelhaus nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, gekennzeichnet durch Aus- nehmungen an den Ausgleichstücken; wel che, an ortsfeste Teile des Stichelhauses sich anlegend., das Verdrehen der Aus gleichstücke verhindern.
    @. Stichelhaus nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass federnd nachgebende Druck stücke von den Druckschrauben zum Flal- ten der Schneidstähle unabhängig sind.
    4. Stieh.elhaus nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gelkenn- zeichnet, dass die Druckstücke zur Ermög lichung einer Winkelverstellung der Schneidstähle in der Waagerechten dreh bar gelagert und zwecks Verhinderung einer unbeabsichtigten Drehung mit einer Bremseinrichtung versehen sind.
CH157575D 1930-05-20 1931-05-18 Stichelhaus an Drehbänken mit Einstellvorrichtung für den Schneidstahl. CH157575A (de)

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