CH157632A - Natriumhydrosulfit-Präparat. - Google Patents

Natriumhydrosulfit-Präparat.

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CH157632A
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sodium hydrosulfite
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hydrosulphite
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Natriumvydrosulüt-Präparat.       Es ist     bekannt,    dass das im Handel be  findliche     Natriumhydrosulfit    bei Lagerung  an     feuehten        Orten    eine gewisse Unbeständig  keit aufweist, die sich im     Freiwerden    von  Säuren und Ausscheiden von Schwefel unter  Gasentwicklung     äussert,    wobei es     bisweilen     zum Abbrennen des Präparates kommt.  



  Es wurde nun gefunden, dass     die    Bestän  digkeit des     Natriumhydrosulfit-Pulvers    da  durch verbessert     werden    kann, dass man al  kalisch reagierende     Alkalimetall-Verbindun-          gen,        wie        Alkalihydroxyde,        -karbonate,        -phos-          phate,        -silikate    oder ähnliche, alkalisch rea  gierende Verbindungen in trockener, fein  pulveriger     Form    dem     trockenen,

      wasserfreien       Natriümhydrosulfit    in einem solchen Ver  hältnis     innigst    zumischt, dass in den fertigen  Mischungen mindestens 2 Hol.     Alkalimetall-          hydroxyd    oder eine     äquivalente    Menge einer  andern     Alkalimetall-Verbindung    auf jedes  Moll. wasserfreies     Natriumhydrosulfit    vor  handen sind. Nach dieser Vorschrift berge-    stellte Präparate zeichnen sich gegenüber  dem     alkalifreien        Hydrosulfit    dadurch aus.

    dass in ihnen bei Einwirkung von Wasser  keine nachweisbaren Mengen Schwefel oder  Säure entstehen,     bezw.    dass keine Gasent  wicklung eintritt.  



  Es ist bereits empfohlen worden, zu  festem     Natriumhydrosulfit    einen Zusatz von  etwa 5 bis<B>10%</B> von festen, alkalisch rea  gierenden Stoffen, wie     Ätznatron    oder Soda,  zu geben (siehe D. R. P. Nr. 220718). Die  neuen, im Verhältnis von mindestens 2     Mol.          Alkali        zi:    1 Hol. wasserfreiem Natrium  hydrosulfit hergestellten Produkte zeichnen  sich gegenüber den bekannten Produkten  durch eine grössere Beständigkeit aus.

   Ver  gleichende Versuche haben ergeben, dass ein  Gemisch aus<B>90%</B>     Hydrosulfit    und 10       Ätznatron        nach    20tägiger offener Lagerung  einen Verlust von 75 % an     Hydrosulfit    zeigt,  während ein Gemisch aus 50 %     Hydrosulfit     und<B>50%</B>     Atznatron    unter gleichen Bedin-           gungen    eine     Hydrosulfitabnahme    von nur  18 % aufweist.  



  Die neuen     Natriumhydrosulfit-Präparate     mit dem hohen Gehalt an Alkali und ent  sprechend geringerem     Hydrosulfitgehalt    sind  hervorragend geeignet für die Zwecke der       Küpenfärberei,    da für die Herstellung der       Küpen    die Alkalien,     wie    Natronlauge, in  höheren Konzentrationen benötigt werden.

    Obgleich also die neuen Präparate einen nie  drigeren Prozentgehalt an     Hydrosulfit    auf  weisen als die bereits empfohlenen Mischun  gen, so besitzen sie doch ausser der besseren  Haltbarkeit noch den Vorteil, dass sie     Hydro-          sulfit    und das Alkali bereits in für Färberei  zwecke günstigen Verhältnissen enthalten  und so für die Herstellung von     Küpen    die       Anwendung    eines einzigen     pulverförmigen          Produktes        gestatten.     



  <I>Beispiele:</I>  1. 175 Gewichtsteile trockenes, feinpul  veriges     1,Tatriumhydrosulfit    und 120 Ge  wichtsteile trockenes, feinpulveriges Kalium  hydroxyd werden beispielsweise in einer Ku  gelmühle, zweckmässig bei Abwesenheit  feuchter Luft,     innigst    vermischt. Dieses  Präparat zeigt nach Fertigstellung die oben  genannten     Beständigkeitseigenschaften.     



  2. 180 Gewichtsteile trockenes, feinpul  veriges     Natriumhydrosulfit    werden mit 240  Gewichtsteilen trockenem     Natriumhydroxyd,          beispielsweise    in einer Kugelmühle, zweck-    mässig bei Abwesenheit feuchter Luft,     innigst     vermischt. Das Präparat zeigt nach Fertig  stellung die     obengenannten        Beständigkeits-          eigenschaften.     



  B. 100 Gewichtsteile trockenes, feinpul  veriges     Natriumhydrosulfit    werden mit 70  Gewichtsteilen     kalzinierter    Soda innig ver  mischt. Das so erhaltene Pulver zeigt die  beschriebenen     Beständigkeitseigenschaften.     



  4. 300 Gewichtsteile festes, handels  übliches     Natronwasserglas    werden mit 180       Ge,#vichtstei.len        v>asserfreiem        Natriumhydro-          sulfit    in der Kugelmühle gemahlen. Man  erhält ein     Hydrosulfit-Präparat,    das sehr  haltbar und nicht hygroskopisch ist.  



  5. 700     Gewichtsteile    tertiäres     Natrium-          phosphat    und 175 Gewichtsteile Natrium  hvdrosulfit werden unter den beschriebenen  Vorsichtsmassnahmen     innigst    vermischt. Man  erhält ein sehr haltbares Präparat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Natriumhydrosulfit-Präparat, enthaltend Natriumhydrosulfit und eine alkalisch rea gierende Alkalimetallverbindung in einem solchen Verhältnis, dass die Menge der vor handenen Alkalimetall-Verbindung minde stens 2 Mol. NaOH für jedes Mol: Natrium- hydrosulfit äquivalent ist.
CH157632D 1931-01-29 1932-01-22 Natriumhydrosulfit-Präparat. CH157632A (de)

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