CH157694A - Registereinstellvorrichtung bei Bogenanlegern von Druckmaschinen. - Google Patents

Registereinstellvorrichtung bei Bogenanlegern von Druckmaschinen.

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CH157694A
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Maschinenfabrik Augsburg-Nue G
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Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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      Registereinstellvorrichtung    bei Bogenanlegern von     Druckmaschinen.       Zur Einstellung des Registers an Bogen  druckmaschinen dienen in der Regel zwei  verschiedene Vorrichtungen, von denen die  eine den Bogen in Richtung seines Laufes,  die andere in senkrechter Richtung hierzu  einstellt.

   Diese Vorrichtungen sind     verhä1t-          nismässig        vielteilig    und     verwickelt.    Es sind  auch     schon.    Vorrichtungen     bekannt    geworden,  bei denen dieselbe     Vorrichtung        zum    Anlegen  der Bogen gegen die     Vorder-    und gegen die  Seitenmarken dient.

       Diese    Anordnungen  sind aber teils auch     ziemlich,        verwickelt,     beispielsweise     wird    ein Rolltisch     mit        einer     Reihe von Walzen     vorgeschlagen;    anderseits  arbeiten sie ungenau;     beispielsweise    ist dies  bei einer Vorrichtung der Fall, bei der ein  Schiebestück vorgesehen     ist,    das den Bogen  nur in einem Punkte angreift.  



  Beim Gegenstand der Erfindung sollen  diese Nachteile vermieden sein. Erfindungs  gemäss sind in den Anlegetisch drehbare  Scheiben eingelassen, gegen die der Bögen    durch     Andrückorgan,    zum Beispiel Fühler,  Finger     oder    dergleichen, gedrückt werden  kann, so dass er von den Scheiben mitge  nommen und in Richtung auf eine Seiten  marke und die Vordermarke verschoben wird.  Die Vorrichtung zeigt den Vorteil grosser  Einfachheit; sie bietet ausserdem noch die  Möglichkeit, die     Drehgescb.windigk:eit    der       Mitnehmerscheiben    in Abhängigkeit von der  Einlegegeschwindigkeit oder entsprechend  den     sonstigen    Bedingungen zu regeln.  



  Die     Zeichnung    zeigt ein     Ausführungs-          beispiel    des     Erfindungsgegenstandes,    und  zwar in       Fig.    1 im     Schnitt    und in       Fig.    2 in Aufsicht.  



  In den Anlegetisch 1, über den die Bo  gen 2     in,    bekannter Weise hinweggeführt  werden, sind zwei Scheiben 3 und 3' ein  gelassen, deren     Oberfläche    mit der Oberfläche  des Anlegetisches genau abschneidet und die  mit Hilfe von     Kegelrädern    4 oder auf an-           dere    Weise gedreht werden können. Auf  einer über dem     Anlegetisch    1 angeordneten  Stange 5 ist ein     Fühlhebel    6 schwenkbar  angeordnet, in dessen freiem Ende eine Ku  gel 7 gelagert ist, die sich auf den Bogen 2  auflegt,     wenn        dieser    auf Register eingestellt  werden soll.

   Der Bogen     wird    dann beim  Drehen der Scheiben 3, 3' durch die Reibung  zwischen Scheibe     und    Bogen mitgenommen  und in Richtung des Pfeils 8 verschoben.  Er     wird    also gegen die     Seitenmarken    9 und  die Vordermarken 10 angedrückt.  



  Bei der durch die Pfeile     angedeuteten     Drehrichtung wird der Bogen gegen die  linke Seitenmarke angeschoben; es ist aber  durch Umkehren der Drehrichtung ohne wei  teres möglich, den Bogen auf eine an der  rechten Seite des Anlegetisches befindliche  Seitenmarke anzulegen. Der Fall, dass der  Bogen einmal an die     linke    und einmal an  die rechte     Seitenmarke    angelegt wird, ist       beispielsweise    :bei der Ausführung von  Schön- und     Widerdruck    zweckmässig.  



  Es ist bei dem     gezeichneten    Ausführungs  beispiel auch ohne weiteres möglich, beim  Anlegen von zwei halben Bogen den einen  halben Bogen an die linke Seitenmarke, den  andern an die rechte     Seitenmarke    anzulegen.  Die     beiden    Scheiben 3 und 3' müssen sich  in diesem Falle in verschiedener Richtung  drehen.    Diese Möglichkeit fällt fort,     wenn    an  Stelle von zwei Scheiben, wie sie das     Aus-          führungsb,eispiel    zeigt, nur eine einzige  Scheibe angeordnet ist. Diese Anordnung be  sitzt dagegen natürlich den Vorteil noch  grösserer Einfachheit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Registereinstellvorrichtung bei Bogen anlegern von Druckmaschinen, :bei der der Bogen zum Einstellen auf die Vordermarken und die Seitenmarken schräg zur Richtung des Bogenlaufes verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass in den Anlegetisch dreh bare Scheiben eingelassen und bei diesen Andrückorgane vorgesehen sind, durch die der Bogen gegen die Scheiben gedrückt wer den kann, so dass er von den Scheiben mit genommen und in Richtung auf eine Seiten marke und die Vordermarken verschoben wird. UNTERANSPRUCH: Registereinstellvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehgeschwindigkeit und die Drehrichtung der Drehscheiben (3, 3') veränderbar sind.
CH157694D 1930-09-29 1931-09-19 Registereinstellvorrichtung bei Bogenanlegern von Druckmaschinen. CH157694A (de)

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