CH157712A - Dreiteiliges photographisches Objektiv. - Google Patents

Dreiteiliges photographisches Objektiv.

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CH157712A
CH157712A CH157712DA CH157712A CH 157712 A CH157712 A CH 157712A CH 157712D A CH157712D A CH 157712DA CH 157712 A CH157712 A CH 157712A
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sep
lens
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Zeiss Carl
Original Assignee
Zeiss Carl
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Description


      Dreiteiliges        photographisches    Objektiv.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein lichtstarkes, photographisches Uni  versalobjektiv, bestehend aus einem     zerstreu-          enden    Teil und zwei diesen einschliessenden  und von ihm durch Luft getrennten, sam  melnden Teilen, von welch letzteren Teilen  der eine aus zwei miteinander verkitteten  Gliedern, einem sammelnden und einem     zer-          streuenden    zusammengesetzt ist und wobei  ferner die beiden sammelnden Teile des Ob  jektivs aus Glas von einer Brechungszahl von  mindestens 1,55 bestehen.

   Zweckmässig ist  die sphärische     Korrektion    des Objektivs min  destens für ein mittleres Öffnungsverhältnis  durchgeführt, wobei als mittleres Öffnungs  verhältnis zum Beispiel das Öffnungsverhält  nis
EMI0001.0008  
   der englischen       Blendenteilung    angesehen werden mag und  wobei der Durchmesser des scharf ausge  zeichneten Bildkreises in der Brennebene etwa  gleich der Brennweite ist.  



  Mit dem erfindungsgemässen Objektiv er-    hält man bei üblicher Ausdehnung des Bild  feldes besonders gute Bilder oder lässt sich  bei der üblichen Bildgüte ein besonders gro  sses Bildfeld erzielen. Dies wird erfindungs  gemäss dadurch erreicht, dass das Verhältnis,  in dem der Radius der vordern brechenden  Fläche des aus einer einzigen Zerstreuungs  linse bestehenden     zerstreuenden    Teils zum  Radius der ersten brechenden Fläche des  Objektivs steht, dem absoluten Betrage nach  grösser als 2'/2 ist und dass das Verhältnis,  in dem der Radius der letzten brechenden  Fläche des Objektivs zu dem Radius der     hin-          tern    brechenden Fläche der Zerstreuungslinse  steht, dem absoluten Betrage nach grösser  als 134 ist,

   dass dabei aber das letztge  nannte Verhältnis kleiner als das erstge  nannte ist, und ferner dadurch, dass der Schei  telabstand zwischen der den ersten sammeln  den Teil bildenden Sammellinse des Objektivs  und der Zerstreuungslinse kleiner als das     1'/2-          fache    der Scheiteldicke dieser Sammellinse      ist. Da der Zweck der Erfindung sich in der  Regel um so vollkommener erreichen lässt,  je kleiner dieser Scheitelabstand ist, empfiehlt  es sich, diesen Scheitelabstand sogar kleiner  als das     1'/sfache    der Scheiteldicke der Zer  streuungslinse zu machen.

   Es ist ferner zur  Erzielung einer besonders guten     Korrektion     empfehlenswert, den aus zwei miteinander  verkitteten Gliedern bestehenden sammelnden  Teil so anzuordnen, dass die     Bittfläche    ihre  konvexe Seite dem Innern des Objektivs zu  kehrt.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.     DieAusführungsbeispiele    sind sphärisch,       astigmatisch,        komatisch    und chromatisch kor  rigiert. Der Lichteinfall ist von links zu  denken. Die angeführten Radien, Dicken und  Abstände sind in mm ausgedrückt und be  ziehen sich auf eine     Objektivbrennweite    von  100 mm. Wie ersichtlich bestehen beide dar  gestellten Objektive je aus einem     zerstreu-          enden    Teil und zwei diesen einschliessenden  und von ihm durch Luft getrennten sam  melnden Teilen.

   Von den sammelnden Teilen  besteht bei beiden Beispielen der hintere Teil  aus zwei Gliedern     III,    IV die miteinander  verkittet sind, während bei beiden Beispielen  der zerstreuende Teil aus einer Zerstreuungs  linse     II    und der erste sammelnde Teil aus  einer Sammellinse I besteht.

    
EMI0002.0012     
  
    <I>1. <SEP> Beispiel</I> <SEP> (Abb. <SEP> 1)
<tb>  Radien <SEP> Dicken <SEP> und <SEP> Abstände
<tb>  ri <SEP> = <SEP> +23,4 <SEP> dI <SEP> = <SEP> 4,3
<tb>  r. <SEP> = <SEP> o0 <SEP> 1 <SEP> - <SEP> 2,3
<tb>  r3 <SEP> = <SEP> <B>-81,3</B> <SEP> da <SEP> = <SEP> 2,5
<tb>  2#4 <SEP> = <SEP> +22,4 <SEP> bi <SEP> = <SEP> 4,2
<tb>  r5 <SEP> = <SEP> <B>-322,0</B> <SEP> b2 <SEP> = <SEP> 1,3
<tb>  rs <SEP> = <SEP> <B>+27,6</B> <SEP> dm <SEP> = <SEP> 0,6
<tb>  r7 <SEP> = <SEP> -48,3 <SEP> div <SEP> = <SEP> 4,7     
EMI0002.0013     
  
    <I>Glasarten</I>
<tb>  Linse <SEP> I <SEP> II <SEP> = <SEP> III <SEP> IV
<tb>  na <SEP> = <SEP> 1,58315 <SEP> 1,58215 <SEP> 1,67110
<tb>  v <SEP> = <SEP> 59,3 <SEP> 42,0 <SEP> 47,3     
EMI0002.0014     
  
    <I>,2. <SEP> Beispiel</I> <SEP> (Abb.

   <SEP> 2)
<tb>  Radien <SEP> Dicken <SEP> und <SEP> Abstände
<tb>  ri <SEP> = <SEP> +24,2 <SEP> d, <SEP> = <SEP> 4,1
<tb>  r2 <SEP> = <SEP> <B>-555,0</B> <SEP> 1 <SEP> = <SEP> 2,2
<tb>  rs <SEP> = <SEP> <B>-96,0</B> <SEP> dIx <SEP> = <SEP> 3,1
<tb>  2-4 <SEP> = <SEP> + <SEP> 21,0 <SEP> bi <SEP> = <SEP> 3,4
<tb>  r5 <SEP> _ <SEP> <B><I>-166,0</I></B> <SEP> b2 <SEP> ---- <SEP> 2,6
<tb>  rs <SEP> = <SEP> +21,0 <SEP> dm <SEP> = <SEP> 0,7
<tb>  r7 <SEP> = <SEP> -45,2 <SEP> div <SEP> --- <SEP> 4,4     
EMI0002.0015     
  
    <I>Glasarten</I>
<tb>  Linse <SEP> L--.IV <SEP> II <SEP> <B>HI</B>
<tb>  na <SEP> 1,67110 <SEP> 1,62004 <SEP> 1,"08215
<tb>  v <SEP> 47,3 <SEP> 36,3 <SEP> 42,0       Den obigen Zahlen kann bei beiden Bei  spielen folgendes entnommen werden:

   Es ist  
EMI0002.0016  
   dem absoluten Betrag nach grösser als     2i/2.     Ferner ist dem absoluten Betrag nach  grösser als
EMI0002.0018  
   1s/4. Dabei ist aber das Verhältnis  
EMI0002.0019  
   bei beiden Beispielen kleiner als das Ver  hältnis Zudem weist bei beiden Beispielen  das Glas
EMI0002.0020  
   der sammelnden Teile eine Bre  chungszahl auf, die grösser als 1,55 ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lichtstarkes photographisches Universal objektiv, bestehend aus einem zerstreuenden Teil und zwei diesen einschliessenden und von ihm durch Luft getrennten, sammelnden Teilen, von welch letzteren Teilen der eine aus zwei miteinander verkitteten Gliedern, einem sammelnden und einem zerstreuenden, zusammengesetzt ist und wobei ferner die beiden sammelnden Teile des Objektivs aus Glas von einer Brechungszahl von mindestens 1,"05 bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis, in dem der Radius der vor- dern brechenden Fläche des aus einer ein zigen Zerstreuungslinse bestehenden zerstreu- enden Teils zum Radius der ersten brechen den Fläche des Objektivs steht,
    dem abso luten Betrage nach grösser als 2'/2 ist und dass das Verhältnis, in dem der Radius der letzten brechenden Fläche des Objektivs zu dem Radius der hintern brechenden Fläche der Zerstreuungslinse steht, dem absoluten Betrage nach grösser als 1g/4 ist, dass dabei aber das letztgenannte Verhältnis kleiner als das erst genannte ist, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der Scheitelabstand zwischen der den ersten sammelnden Teil bildenden Sammel linse des Objektivs und der Zerstreuungs linse kleiner als das 11/zfache der Scheitel dicke dieser Sammellinse ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Objektiv nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Scbeitel- abstand kleiner als das 1'/afache der Schei teldicke der Zerstreuungslinse ist. 2. "Objektiv nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kittfläche des aus zwei miteinander verkitteten Gliedern be stehenden zweiten sammelnden Teils ihre konvexe Seite dem Innern des Objektivs zukehrt.
CH157712D 1930-07-17 1931-07-10 Dreiteiliges photographisches Objektiv. CH157712A (de)

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